Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, der einen guten Spannungsbogen bietet. Auch die Action kann sich sehen lassen. Mit Mark Wahlberg kann ich mich von Film zu Film auch anfreunden.
Der Film ist jedoch speziell am Anfang nicht sehr originell. Zumindest teilweise sind Storyelemente klar vorprogrammiert und manchmal hat man ein bisschen zu sehr das Gefühl, etwas schonmal so oder sehr ähnlich woanders gesehen zu haben. An mancher Stelle zieht man die Bilder auch unnötig in die Länge, ohne Aussagekraft, als hätte der Film nun unbedingt 2 Stunden laufen müssen...
Ex Drummer
Zweifelsohne ein höchst eigenwilliger Film, der mir persönlich dann insgesamt ein Stück zu viel Kreativität bot. Dabei fand ich die teils extrem schnellen Schnitte und die Kamera generell ganz gut, aber das war oft so platziert, dass man dem Geschehen kaum folgen konnte. Die Darsteller waren überzeugend und die Musik (bis auf einige Gesangspassagen) hat mir auch gefallen.
Vordergründig bleibt für mich die Frage, was genau der Film ausdrücken will, so er denn überhaupt eine Botschaft hat. Mir war das zu viel soziales Elend auf einmal, spätestens bei den letzten 15 Minuten ist mein Verständnis dafür eigentlich ausgestiegen, da ist die Story nicht mehr nachvollziehbar gewesen.
Der Film bewegt sich mit all seiner Kunst und der extremen Geschichte auf einem sehr schmalen Grat und ist zumindest bei mir gescheitert.
Eine Bewertung vermag ich dafür aber generell nicht zu geben.










