Ich bin Nummer Vier
Also, der Film braucht wirklich lange, um in Fahrt zu kommen, da die erste Filmhälfte a la "Liebe, die nicht sein darf" angelegt ist. Hinzu kommt, dass der Soundtrack für Trevor Rabin-Verhältnisse geradezu unspektakulär dahinplätschert sowie die Tatsache, dass der Film kaum Überraschungen bietet. Anfänglich wirkt alles wie eine XXL-Folge von Heroes, allerdings sind die dargebotenen Tricks und Actionszenen - wenn sie denn mal kommen - durchaus gut gemacht - so dass ich bis kurz vor dem Finale noch dachte "Nicht der ganz fette Reißer, aber mal was anderes, ganz passabel.
Letzten Endes läuft alles auf einen geilen Showdown hinaus, der - ja, das meine ich so - trotz massivem Einsatz von Computereffekten tierisch rockt. Woran das liegt, sieht man im making of: Da werden keine Leute am Computer durch die Luft geschleudert, wie es leider viel zu oft zu sehen ist, hier wurde sehr viel mit echten Stunts gemacht. Teresa Palmer als eine Art weiblicher Terminator ist einfach nur klasse und der Showdown ist nicht nur hervorragend gemacht, bietet ein zwei nette Überraschungen - und ist zudem auch mal was anderes.
Insgesamt rettet der Showdown den Film, weil beeindruckend gemacht, dann noch auf ne gute

bis

,5
und damit eine klare Empfehlung, wenngleich die Action erst spät kommt ,)
Produzent war übrigens Krawumm-Spezi Michael Bay;)
Spoileralarm!
Stark fand ich z. B., dass die Figur von T. Palmer anfangs im unklaren blieb, wer das eigentlich ist, obwohl ich es mir irgendwie denken konnte...
Stark auch der Monsterkampf am Schluss, der mal nicht so fürchterlcih nach billiger CGI stank, sondern mal richtig stark getrickst war.