Filmtagebuch: Sir Jay

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Beitrag von Sir Jay » 18.05.2009, 12:35

Giganten

Boha welch ein Brocken. 193min langes Epos über Familienehre, Rassismus und nicht glücklich machenden Kapitalismus.
Zu meinem Erstaunen war dieser Filmklassiker sogar ziemlich zugänglich, und ich konnte dem Handlungsverlauf tatsächlich folgen, anstatt irgendwann einzuschlafen, wie ich es von so uralten Schinken gewohnt bin.
Trotzdem bleibt das Teil echt trocken erzählt (gibt es überhaupt etwas aus diesen Jahrgängen, das lebhafter wirkt?).
James Dean fand ich gut in der Rolle, leider verkommt sein Jet Rick trotz der unentbehrlichen Relevanz für die Handlung zu einer Nebenrolle, die man ab und zu im Film sieht.
Sehr gut fand ich die flüssig in die Handlung eingesetzten Zeitsprünge, die die Hauptfiguren, fast auf natürliche weise im Film altern lassen, und entsprechend übertragen sich dann eben auch diese etwa 30 Jahre Filmhandlung auf 190min verteilt auf mich.
Es ist halt doch sehr lange, und zum Ende hin, etwa ab der Ehrungsfeier für Jet Rick wirkte da alles auf mich ziemlich gedehnt, nu nicht mehr wirklich nicht mehr wirklich notwendig, erst recht nicht in dieser langen Ausführung.
Trotzdem der so ziemlich erste Filmklassiker, der mich unterhalten konnte.
:liquid8:

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Beitrag von Vince » 18.05.2009, 12:45

Dann teste vll. mal "Ben Hur" an, der ist ähnlich zugänglich (hat aber sogar NOCH mehr Laufzeit).

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Beitrag von Sir Jay » 18.05.2009, 12:48

ach, da hab ich mal in die berühmte wagenszene reingezappt, war ganz nett, und das beste hab ich damit auch schon gesehen....wie sagte homer simpsons einst in der videothek, als er ne actionszene aus nem actionfilm sah? Das beste haben wir schon gesehen...so :lol:

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Beitrag von Vince » 18.05.2009, 12:58

Tss... Banause. Erst eingebettet in den kompletten Handlungsrahmen kann die Wagenrennszene ihre volle Wirkung entfalten. ;)

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Beitrag von Sir Jay » 18.05.2009, 13:00

jaja, irgendwann probier ichs mal mit dem Film; den werde ich mir dann aber schön übers wochenende aufteilen :lol:

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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2009, 18:53

jetzt ist mir tatsächlich auch ein review zu giganten über die finger geflossen :shock:
http://www.ofdb.de/review/2629,360307,Giganten

und gestern abend habe ich endlich Jacobs Ladder geschaut...naja eher angefangen zu gucken; dann hat mich nach der hälfte doch die müdigkeit gepackt; mist ich hasse es einen film abbrechen zu müssen, zumal mir das bisher gezeigte wirklich gut gefiel, ich hoffe ich kann den heute fertig gucken :lol:

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Beitrag von Vince » 20.05.2009, 19:52

Sag bitte Bescheid, ob du um Minute 50 herum auch so nen fiesen Schauer gekriegt hast bei dem Gespräch zwischen Tim Robbins und seiner Frau oder ob ich da irgendwie der einzige bin.

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Beitrag von Sir Jay » 21.05.2009, 16:57

so, hab jacob's ladder heute zuende geguckt.
ich war glaub ich weiter, aber ich habe extra noch einmal etwas zurück "gespult", um besagtes gespräch nochmal unter die Lupe zu nehmen.
Ich glaube die Szene die du meinst (und nichts anderes würde mir bei dieser ungefähren laufzeit angabe einfallen), ist die als Jacob seiner Frau nicht so richtig zu hören möchte, und diese dann schließlich empört mit den händen auf den Tisch haut, und Jacob anmault.
Die dabei kurz aufgetretene dämonische Schwärze in ihren augen wird es wohl sein was dir einen fieser Schauer bereitet haben mag.
Auch auf mich wirkte diese Szene recht unangenehm, wobei ich das gefühl hatte, dass das auf dich wohl eine wesentlich größere Wirkung gehabt haben mag; so schlimm fand ichs jetzt nämlich nun auch wieder nicht :lol:

Ansonsten ja toller Film, der, wie du richtig beschreibst, nie mehr zeigt als das was die begleitende Identifikationsfigur zu sehen vermag.
Am besten fand ich natürlich die wirklich kranken Halluzinationen, ganz besonders die Fahrt ins "Irrenhaus", das sind Szenen die werde ich nicht vergessen. Hätten ruhig noch mehr davon sein können.
Die Suche nach der Realität wurde hier auch herrlich verwirrend dargestellt, so dass ich schon wieder an eine bestimmte Futurama Folge denken musste :)
Das Ende wurde durchaus sinnvoll gewählt, war aber dennoch unvorhersehbar, macht also einen wirklich spannenden film aus, bei dem ich mir persönlich trotzdem noch etwas mehr Grusel und Skurrilitäten gewünscht hätte.
:liquid8:

btw, dein review vince ist ja ungewohnt ausführlich ausgefallen, also was die inhaltsangabe betrifft.
Und dein Abschlusssatz steht meiner meinung nach etwas im Widerspruch, zu dem, was du hier vor ein paar wochen geschrieben hast
Vince hat geschrieben:Shame on you, den sollte man auch ohne mich kennen. ;)
:lol:

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Beitrag von Sir Jay » 22.05.2009, 18:15

LOOK
Gestern ENDLICH gesehen :D
Und damit hat der Film in der ofdb seine erste Stimme und sein erstes Review!
zu dem anlass habe ich mir sogar die mühe gemacht, und ein cover verlinkt :lol:
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Außerdem noch heute nacht zufällig gesehen
Loser - Auch Verlierer haben Glück
Stereotyp und vorhersehbar, aber irgendwie wars trotzdem ganz unterhaltsam; hab wohl noch nicht genügend teeniefilme gesehen :lol:
:liquid6:

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Beitrag von Seemi » 22.05.2009, 19:02

Dann hättest du doch auch gleich noch die DVD bzw. die Fassung eintragen können :lol:
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Beitrag von Vince » 24.05.2009, 16:36

Sir Jay hat geschrieben: Ich glaube die Szene die du meinst (und nichts anderes würde mir bei dieser ungefähren laufzeit angabe einfallen), ist die als Jacob seiner Frau nicht so richtig zu hören möchte, und diese dann schließlich empört mit den händen auf den Tisch haut, und Jacob anmault.
Die dabei kurz aufgetretene dämonische Schwärze in ihren augen wird es wohl sein was dir einen fieser Schauer bereitet haben mag.
Das ist die Szene, und sie hat nicht nur schwarze Augen, sondern kleine, spitze Szene in dieser Szene. Also mit sowas kann man mich kriegen. ;)
Am besten fand ich natürlich die wirklich kranken Halluzinationen, ganz besonders die Fahrt ins "Irrenhaus", das sind Szenen die werde ich nicht vergessen. Hätten ruhig noch mehr davon sein können.
Diese Szenen haben btw. das Videospiel "Silent Hill" inspiriert.
Und dein Abschlusssatz steht meiner meinung nach etwas im Widerspruch, zu dem, was du hier vor ein paar wochen geschrieben hast
Vince hat geschrieben:Shame on you, den sollte man auch ohne mich kennen. ;)
:lol:
Kann mich an meinen Abschlussatz nicht erinnern und bin zu faul um nachzugucken, aber Hauptsache man hat den Fuim mal gesehen, er hat's verdient.

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Beitrag von Sir Jay » 24.05.2009, 16:43

Vince hat geschrieben: Diese Szenen haben btw. das Videospiel "Silent Hill" inspiriert.
ja ich habs gelesen ;)
irgendwie kamen mir die szenen auch vertraut und bekannt vor, obwohl ich nie einen Silent Hill Teil gespielt hatte :lol:
Sollte ich vllt mal ändern, aber teil 2 willste mir ja nicht verkaufen ;) :(

:lol:

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Beitrag von Vince » 24.05.2009, 16:51

Sir Jay hat geschrieben: ja ich habs gelesen ;)
Ach das stand auch in der Kritik... ok.

Sollte ich vllt mal ändern, aber teil 2 willste mir ja nicht verkaufen ;) :(
Nö. ;)

Hab viele Spiele zu verkaufen, das aber net.

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Beitrag von Sir Jay » 25.05.2009, 01:36

Fright Night Part 2
Und noch nen weiteren Film aus meiner Kindheit neu gesichtet....war gar nicht mal so übel :) Sehr schöne Vampir fortsetzung
:liquid8:

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Beitrag von Sir Jay » 28.05.2009, 23:53

Passagier 57
Zwar die erste halbe stunde verpasst, aber der prompte Einstieg durch das Zappen spricht für die Kurzweiligkeit des Streifens.
Wesley Snipes gefiel mir ausgesprochen gut, seine martial arts fähigkeiten sind auch von ausgeprägter Qualität, obwohl die unübersichtlichen Schnitte sein Talent etwas verschleiern.
Der Gegenspieler war von beachtenswertem Charisma geprägt und die Action insgesamt war auch nicht schlecht, wenn auch in den entscheidenden Momenten nicht ganz ausgereift.
Aber irgendwie wirkte der ganze Film auch ein wenig dähmlich auf mich, ich meine so groß ist ein Flugzeug doch nicht, dass sich snipes unbesorgt im unteren Geschoss ohne großen Zeitdruck aufhalten kann...
Die Schauspielerischen Leistungen von Dritten waren teilweise unter aller Sau, hier kam von der seite der Geiseln absolut Null Glaubwürdigkeit rüber.
Die Finishing Move am Ende ist viel zu plötzlich und unspektakulär eingetreten, und das anschließende Gewitzel von Snipes, und der Jubel der passagiere war auch ziemlich blöde. Irgendwie nicht ganz das gelbe vom ei...
:liquid6:

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Beitrag von Seemi » 29.05.2009, 11:05

Der lief im Hintergrund als wir betrunken GTA4 gespielt haben. ^^
Was ich verwirrend fand, dass Wesley die Stimme von Bruce Willis hatte und ein Weisser die Stimme von Will Smith und die Dialoge haben stellenweise auch Strib Langsam geschrieen.
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Beitrag von Sir Jay » 31.05.2009, 00:09

butterfly effect
In dem Moment wo der erste Werbeblock anfing, stieg ich sofort auf DVD um; wie schön es doch ist DVDs zu haben lol.
immernoch ein geniales Psycho-Drama, das auf faszinierende Art und Weise Alternativ-Realitäten aufzeigt.
Ashton Kutcher ist auch ein verdammt guter Akteuer.
:liquid9:

außerdem

Futurama - Into the Wild Green Yonder

Also irgendwie sind die Futurama Filme wirklich immer schlechter geworden.
Nicht dass der letzte Film, unbedingt schlecht sei, doch die Franchise verliert ein wenig an Reiz mit ihrem Drang total ausgeflippte Geschichten zu erzählen.
Immer mehr passieren Dinge, mit denen ich mich nicht anfreunden kann, z.b. dass sich die Crew völlig von einander trennt, und unterschiedliche Oppositionen unterstützt.
Die Idee mit Frys Gedankenleserei hatte auf jeden Fall Potential, wurde aber nicht sinnvoll genutzt. Man hätte damit verstärkt die Beziehung zwischen Fry und Leela auffahren können, wie er versucht ihr mit seiner Gedankenleserei alle wünsche von den Lippen ab zulesen, stattdessen aber dreht sich alles um diese abgespacte Umweltschutz-Story.
Gute Gags finden sich zwar noch, aber insgesamt ist deren Aufkommen recht gering, und so begeistert wie bei Benders Big Score bin ich auch überhaupt nicht vor dem bildschirm gesessen.

Das mit den Filmen war ein nettes Experiment, aber ich hoffe dass die Autoren mit einem Serien-Reboot wieder zu alter Form finden.

:liquid5:

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Beitrag von Sir Jay » 31.05.2009, 17:28

Winners & Sinners
Ausgesprochen saublöder hong kong klamauk, mit einer Handlung, die sich ewig in nichtigen Albernheiten zieht, und dadurch auch die eigentliche Haupthandlung nicht sonderlich interessant macht.
Das einzig gute an diesem doch eher unscheinbaren Film, ist die Autobahnszene, die sich ohne weiteres zu den besten actionszenen aller zeiten zählen darf.
Etwas störend dabei ist die äußerst unausgewogene Rollenvergabe. Jackie Chan spielt hier nur eine recht unbrauchbare Nebenrolle, und taucht in unregelmäßigen Abständen im Film auf, ohne viel zum Plot um die gestohlenen Druckplatten beizutragen. Trotzdem hat er wegen seines rufes und stardoms die besagte beste Szene im Film, und darf seinen rollschuhtrip auf der Autobahn ganz klar zu seinen besten stunts zählen.
Wer über Hong kong klamauk lachen kann, wird sich insbesondere über richard NG amüsieren, der hier dem irrglauben nachgeht unsichtbar zu sein; und nicht kenner dürfen über das beeindruckende akrobatische Talent von Fettsack Samo Hung staunen.
insgesamt trotzdem blöd, und streckenweise sehr langatmig.
:liquid5:

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Beitrag von Sir Jay » 03.06.2009, 15:45

Grandma's Boy
Filme über Videospiele; welch herrliche Thematik!
So ziemlich alle klischees über videospielentwickler/tester werden hier aufgegriffen...konsequenterweise wird die ganze chose dann auch zu einer art pubertärer teenie klamotte; gekifft wird auch viel.
Ich hätte mir persönlich noch ein paar mehr diskussionen über das bestehen diverser levels vergangener videospiele gewünscht.
Und Allan Covert sieht Mel Gibson mal sowas von verdammt ähnlich X.x
:liquid7:

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Beitrag von Sir Jay » 07.06.2009, 19:20

Ben X

Sehr schöner Film über einen Authisten, der von allen nur gehänselt wird, und deswegen in seine eigene Welt, in Form eines Online-RPGs "Archlord" hineintaucht, um wenigstens dort der sein zu können, der er im real Leben niemals sein kann.
Und hier fangen auch schon meine falschen Erwartungen an den Film an, dachte eher, dass da nun ein sozialkritischer Seitenhieb auf die Online-Rollnespieler ausgeübt wird, tatsächlich jedoch bietet das Medium MMORPG nur eine Plattform in der der Authist Ben ein "normales" Leben führen kann.
Es geht nicht um das Problem von Ben, sondern eher um seine Außenwelt, die ein Problem mit ihm hat.

:liquid8:

Number23
Jim Carrey in einer weiteren ernsten Rolle. Nun ganz so sehr habe ich mich noch nicht daran gewöhnt, trotzdem kann man Carreys ernste Miene durchaus ernst nehmen.
Der Plot ist vielschichtig aber auch altbacken. Die große Auflösung all der miysteriösen Umstände um die Ähnlichkeiten zwischen Romanfigur und Leser, gestaltet sich als Genre-klassisch und teilweise sogar an den Haaren herbeigezogen.
Netter Thriller, aber auch nicht mehr...
:liquid6:

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Beitrag von Sir Jay » 08.06.2009, 13:21

Krumme Geschäfte
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Wow, unerwartet überaus spannendes Liebesdrama, mit einem gewohnt coolen Michael Keaten und einem gewohnt verklemmten Brandan Fraser.
Beim finalen Plottwist habe ich echt nicht schlecht geschaut.
:liquid8:

Ong bak 2
hmm naja bin nicht sonderlich begeistert. Statt einer einfachen "finde verlorenes eigentum"-geschichte, hat man nun eine einfache Rache Story, die sich zudem größtenteils mit rückblenden beschäftigt.
Im Prinzip ist nicht mehr passiert, als tiens training, sein aufräumen im Sklavenlager und sein finaler kampf gegen die schergen an denen er sich rächen wollte. fertig.
Dazwischen kam durchaus auch langeweile auf, und trotz einiger erwartend beeindruckender Techniken und Kämpfe war das gezeigte doch nicht ganz so spektakulär wie in tom yum goong.

Es bleibt dabei, revenge of the warrior bleibt jaas höhepunkt, wenn es um martial arts action geht, getoppt werden kann das wohl nicht mehr; in ong bak 2 vermisse ich vor allem längere, schnittlose Choreographien. Das ist wieder ein Schritt rückwärts.

:liquid6:

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Beitrag von Sir Jay » 18.06.2009, 18:44

JCVD

Respekt. Wirklich ausgesprochen reife Selbstdarstellung des Belgiers.
Mit diesem Film hat sich van damme endgültig als glaubhafter schauspieler profiliert, und steckt damit jeden einzelnen Genre Kollegen weg.
Auch diese art von Film ist ja einzigartig unter dem B-Kollegium.
Ich bin begeistert, wie van damme seinen Stardom mit einer Ausnahmesituation (hier ein banküberfall) kreuzt, und es dabei schafft dezent ein wenig Humor unter zu bringen, der vollkommen natürlich wirkt.
Der Tarantino artige Erzählstil gibt dem ganzen zusätzlich eine besondere Note, aber zwingend hätte er nicht sein müssen. Ansonsten wirklich beeindruckendes Machwerk.
:liquid9:

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Beitrag von Sir Jay » 19.06.2009, 01:26

Religulous

Interessante mit humorvoll inszenierte Doku über das wohl größte Streitthema der Menschheit. Großartig fand ich Bill Mahers professionelle Herangehensweise; pietätvoll und doch provokant. Er hat kluge Fragen auf Lager, die er sich nicht mal selbst ausdenkt, sondern einfach seine Interpretationen aus der Bibel in eben solche umformuliert, um die Interviewten bloßzustellen. Da waren teilweise Fragen dabei, die ich selbst auch gerne mal den ganzen Pfarrern und Priestern gestellt hätte; leider aber neigt er auch durch mangelnde Sachkenntnis zu falschen Unterstellungen.

Und wirklich ärgerlich ist es dann, wenn die Befragten dann auch allesamt, ausnahmslos Vollpfosten sind, die die Bibel scheinbar nicht so gut kennen wie Maher selbst. Viele Unterstellungen hätten leicht widerlegt werden können; wären denn biblisch geschultere Leute befragt worden.
Ich bin kein Klugscheißer, aber in einigen Fällen weiß ichs besser, und da ist es einfach nervig, zuzusehen wie der eine Mist redet, und der andere darauf nichts zu antworten weiß...
Das Aufführen des Mithra Kultes, das bekanntlich auf zweifelhaftem Fundament baut ist dann wie bereits im Film "Zeitgeist" genauso daneben wie das finale Verurteilen aller Leute, die Religion ausüben.
Sicher hat er mit seinen Vorwürfen Recht, doch Religion war nicht die einzige Motivation für diverse Kriege.

Insgesamt unterhaltsame Doku, dank eines herrlich zynischen und clever hinterfragenden Bill Maher, der jedoch auch nicht hin und wieder Mist redet (oder auch Mist reden lässt), und zusätzlich nur Spinner oder Nichtswisser interviewt...
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Beitrag von SFI » 19.06.2009, 06:12

Coole Sache mit "JCVD", der liegt auch schon bei mir rum! Hoffe ich sehe den ähnlich gut.
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von Sir Jay » 19.06.2009, 13:27

So nun endlich "Mulholland Drive" gesehen.

Intelligenter Thriller, mit einem recht originellen Plottwist am Ende, und einige typisch Lynch unheimliche Szenen. Das grinsende Rentnerpaar war mein persönlicher Favorit. Ich frage mich echt wie der Lynch aus seinen Schauspielern solche Leistungen herauskitzelt.
Insgesamt aber, war mir der Film trotzdem noch ein wenig zu trocken, und teilweise war es auch schwierig alles zu überblicken; irgendwie habe ich die beiden Blondinen am Ende (damit meine ich nicht die mit der Perrücke) auseinander halten können lol.

Interessantes Filmerlebnis, aber richtig begeistern konnte mich das dann doch nicht :liquid7:

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Beitrag von Sir Jay » 19.06.2009, 22:50

Fifth Element
Stylisher Action Schinken, mit kurioser Zukunftsoptik, verdammt chicker Action am Ende, aber auch einer geklauten Idee.
Ich meine als Fünftes Element die Liebe zu nennen kenne ich schon aus Captain Planet :lol: :lol: :lol:
:liquid8:

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