Boha welch ein Brocken. 193min langes Epos über Familienehre, Rassismus und nicht glücklich machenden Kapitalismus.
Zu meinem Erstaunen war dieser Filmklassiker sogar ziemlich zugänglich, und ich konnte dem Handlungsverlauf tatsächlich folgen, anstatt irgendwann einzuschlafen, wie ich es von so uralten Schinken gewohnt bin.
Trotzdem bleibt das Teil echt trocken erzählt (gibt es überhaupt etwas aus diesen Jahrgängen, das lebhafter wirkt?).
James Dean fand ich gut in der Rolle, leider verkommt sein Jet Rick trotz der unentbehrlichen Relevanz für die Handlung zu einer Nebenrolle, die man ab und zu im Film sieht.
Sehr gut fand ich die flüssig in die Handlung eingesetzten Zeitsprünge, die die Hauptfiguren, fast auf natürliche weise im Film altern lassen, und entsprechend übertragen sich dann eben auch diese etwa 30 Jahre Filmhandlung auf 190min verteilt auf mich.
Es ist halt doch sehr lange, und zum Ende hin, etwa ab der Ehrungsfeier für Jet Rick wirkte da alles auf mich ziemlich gedehnt, nu nicht mehr wirklich nicht mehr wirklich notwendig, erst recht nicht in dieser langen Ausführung.
Trotzdem der so ziemlich erste Filmklassiker, der mich unterhalten konnte.







