Filmtagebuch Cinefreak

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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 04.01.2020, 14:21

Aktuell gesichtet:

Bleeding Steel
Ein schwieriger Film - schwierig, weil er einerseits ein wirklich furios gemachtes Opening bietet samt satten Schießereien und Explosionen mit viel Dramatik und Tod.

Leider will die Story nicht wirklich zünden, und insbesondere der Mittelteil wirkt doch arg bemüht und langgezogen.

Dass Jackie nach rund 80 Filmen und mittlerweile jenseits der 60 keine Höhenstunts mehr wie in Police Story 3 riskiert, ist nachvollziehbar...dennoch, wer von seinen früheren Filmen verwöhnt ist, muss hier deutliche Abstriche machen. Es gibt einen Höhenstunt in der Mitte, der ein wenig an alte Zeiten erinnern könnte, ansonsten gibt es halt eine weitaus solide Mixtur aus einer gut getimten Autojagd, einigen trotz vermutlichen CGI Einsatzes (gerade im Finale) relativ solide wirkenden Detonationen und ein wenig Dramatik. Leider nimmt man aber ihm eben diese nur im ersten Drittel des Films ab, der Showdown wirkt teilweise albern.

Wer bessere Dramatik mit Chan will, dem sei mal der eher ungewöhnliche The foreigner mit Gegenspieler Brosnan empfohlen.

Fazit: ein sperrig wirkender Film mit einer ganz netten Grundidee mit leider zuviel aufgesetzt wirkenden Klimmzügen - weniger wäre hier mehr gewesen, Actionfans könnten aber dank der Action doch halbwegs auf die Kosten kommen.

etwa :liquid4:,5


Child`s play

Mutter Karen (Aubrey Plaza) schenkt ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) aufgrund des ungeliebten Umzugs in eine neue Stadt eine „Buddi doll“ zum Geburtstag. Diese Puppe ist ein Hightech-Spielzeug der Firma Kaslan Corp, die von Henry Kaslan (Tim Matheson) entwickelt wurde und Andy eigentlich viel Spaß bereiten soll. Doch weder Karen noch Andy sind sich der unheimlichen Natur Chuckys (im Original gesprochen von Mark Hamill) bewusst. Bei einer Sabotageaktion hat ein frustrierter Sweat-Shop-Arbeiter im Werk in Vietnam nämlich die Sicherheitsprotokolle der Puppe deaktiviert. Andy wird also schon bald erfahren, wie weit sein Spielkamerad geht, um ihm seine Wünsche zu erfüllen. Unterdessen versucht sein Nachbar Detective Mike Norris (Brian Tyree Henry), eine Reihe mysteriöser Morde aufklären...

Reboot der Horror-Reihe um die im Original von einem Serienkiller besessene Puppe Chucky.

(Quelle: filmstarts.de)


Fazit:

Child`s Play ist eine für meine Begriffe relativ gelungene Neuauflage des Klassikers "Chucky - die Mörerpuppe". Witzigerweise ist übrigens die engl. Stimme von Chucky Mark Hamill.

Regisseur Lars Klevberg drehte eine zeitgemäße Neuauflage, die durchaus spannend und zum Teil sehr makaber daherkommt. Wer das Genre Horror mag, wird wohl gut bedient werden. Der Horror kommt zunächst auf leisen Füßen, schlägt ab der Filmmitte ziemlich konsequent zu.

Da ich eher Fan des Action-Horrors bin, ihn aber durchaus spannend und zum Teil auch irgendwie berührend fand, würde ich ihn als angenehm durchschnittlich sehen. Nichts, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt, aber für den Moment ganz nette Unterhaltung.

:liquid6: etwa
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 05.01.2020, 18:41

Erneute Sichtung:
Police Story III

Ich bleibe bei der Bewertung vom letzten Mal...
wobei ich auch dabei bleibe, dass wirklich furios vor allem die letzte Viertelstunde ist. Aber die ist so fetzig und packend, voller irrer Stunts, dass die Bewertung wiederum gerechtfertigt ist.
:liquid7: bis :liquid7:,5
Sollte man sich unbedingt mal anschauen, wenn nciht eh bekannt
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 10.01.2020, 10:36

Sex Tape

Die Zeit, in der ich Frau Diaz noch entzückend und heiß fand, sind wohl vorbei. Mittlerweile ist sie für mcih ein wenig überhyped, und so bleibt auch Sex tape trotz einiger netter Ideen und ein wenig Moral ein Film, den man mal schauen kann, dann ist es aber auch gut. Tut keinem übermäßig weh - wobei man sich bei den Bildern die Frage stellen könnte, ob dem wirklich so war...(Stichwort C. Diaz Sprünge :-D)

knapp :liquid4:,5 da nicht wirklich langweilig
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von SFI » 10.01.2020, 15:58

Diaz wird für mich immer heiß bleiben. Ich altere ja mit. :lol:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 12.01.2020, 17:58

Weitere Sichtungen - ggf. erfolgen noch Nachträge dazu:

Broken City
Noir Thriller mit einigen netten Ideen - hätte mir vielleicht besser gefallen, wenn ich mehr in der Stimmung auf genau diese Art von Film gewesen wäre gestern. Stark besetzt, ein paar Twists und ein starkes Gegenspiel
:liquid6: etwa, kann man aber auch deutlich besser sehen

Mord im Orient-Express - Neuauflage von Kenneth Brannagh
Nach meiner Erinnerung - habe den originalen vor längerer Zeit gesehen - ne ganze Ecke weniger stark wie das Original aus den 70ern. Dafür allerlei filmische Raffinessen wie z. B. eine sehr interessante Kameraführung bzw. eine tolle Kamerafahrt und ein am Ende deutlich mehr mit sich hadernder Poirot
:liquid6: bis :liquid6:,5


Avengers - Infinity war
Schwer zu beurteilen - würde sagen, der Showdown war mir zu lang, deutlich zu lang und manches hätte man meines Erachtens weglassen können, aber bin trotzdem auf Endgame neugierig geworden und hab mir den in der Bücherei reserviert...
Infinity war würde ich so bei
:liquid6: knapp sehen bisher...mal sehen, was Endgame (raus)reißt ;)
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 18.01.2020, 22:38

Bad boys for life

nicht schlecht, aber für Bad boys fast zuwenig...würde ihn aber trotzdem irgendwie als stärker als den zweiten und deutlich schwächer als den Originalen von 1995 sehen. Und was hab ich mcih gefreut, dass sie Ziffer zurückgeholt haben...leider habe ich aber auch den traurigsten Moment im Film dann kommen sehen. Das Finale fand ich recht ordentlich, aber nciht überragend
:liquid7: etwa
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 19.01.2020, 21:50

Avengers - Endgame

Vermutlich stehe ich damit relativ alleine, aber trotz der ersten recht passablen Stunde ein überlanges, aufgeplustertes und teilweise höhepunktsarmes Ding, auch den Showdown mochte ich nicht sonderlich...schade für einige tolle Ideen...

knapp :liquid4:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von SFI » 20.01.2020, 06:54

Nope, da stehst du nicht alleine da. :D
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 22.01.2020, 17:09

The factory

Thriller-Empfehlung:
Den habe ich gestern tatsächlich zum zweiten Mal gesehen und mir war nur so halb bewusst, dass ich den schon mal geschaut habe. Vergesslichkeit kann in dem Falle vorteilhaft sein, so dass ich vom völlig schockierenden und unerwarteten Ende völlig überrumpelt wurde.

Es handelt sich um The Factory mit John Cusack und Jennifer Carpenter. Dabei war ich erst kurz davor, ihn auszuschalten. Allerdings zieht er in der zweiten Hälfte gewaltig an und ich würde ihm eine sehr gute 7 von 10 Punkten geben.

Es geht um den Cop Mike Fletcher, der mit seiner Kollegin Kelsey Walker in einem Fall von Serienmord an Prostituierten ermittelt. Schließlich gerät auch Mikes Tochter in die Hände des Killers und gemeinsam mit seiner Kollegin beginnt für Fletcher eine Suche auf Zeit....

Meinungen?
starke :liquid7:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von freeman » 22.01.2020, 19:26

Meinungen findest du hier:
https://www.actionfreunde.de/the-factory/

und hier:
viewtopic.php?p=392343#392343

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 25.01.2020, 17:38

Bodies at rest

Für einen Renny Harlin-Streifen fand ich die Action fast etwas low, und die Schießereien waren nicht sehr effektiv. Erst am Ende knallt es mehr, und über die wirklich vergurkte CGI-Explosion, die bereits von einigen erwähnt wurde, legen wir lieber den Schleier des Schweigens
:liquid6:,5 etwa, weil ziemlich spannend gemacht, mir hat aber das I-Tüpfelchen zum großen Kracher gefehlt

The Tournament
nochmal geschaut...die Fahrzeugstunts sind wirklich cool, der Rest ist Geschmackssache...würde den definitiv bei einer sehr guten :liquid6:,5 bis :liquid7: sehen. War auch cool, Mr. Gold mal in einer anderen Rolle zu sehen ;)
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 26.01.2020, 15:06

gerade geschaut und trotz des Themas als sehr lebensbejahend empfunden:

A long way down

Starkes Drama und Romanverfilmung mit witzigen Tönen und Top-Besetzung:

Vier völlig unterschiedliche Charaktere treffen sich auf dem Dach eines Hochhauses, wo sie ihr Leben beenden wollen. Dann schließen sie aber einen Pakt, das keiner vor ihnen es vor dem nächsten Valentinstag tun wird. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung zwischen den vier Außenseitern.

mit Pierce "007" Brosnan, Imogen Poots, Toni Collette & Aaron Paul (Emmy-Gewinner für Breaking Bad)

sehr starke :liquid8:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 28.01.2020, 10:14

L.A. Story

Gar nicht gewusst, dass der von der Carolco & Mario Kassar ist :shock:

Macht Spaß, ist kein Gag-Feuerwerk, hat dafür aber Tiefe und gerade zum Ende hin einen wundervollen Score

:liquid8:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von gelini71 » 28.01.2020, 15:32

Carolco hat nicht nur Action / Science-Fiction produziert sondern auch andere Genres, so zB die Biographie über Charlie Chaplin oder den Abenteuerfilm "Land der schwarzen Sonne"
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 30.01.2020, 00:08

Hatte heute echt nen miesen Tag und entsprechende Laune...hab den Film dann einfach geschaut, um mich abzulenken und der war richtig gut - habe ihn beim Fundus gekauft für n Euro, vor allem, weil ich die Filme von Peter Hyams oft mag, es seien nur mal genannt Timecop oder Sudden death (für mich eine der besten Die hard-Varianten)
Hier hat das Lexikon des internationalen Films mal wieder voll danebengelegen; denn "Gegen jeden Zweifel" entpuppt sich als packender Justizthriller, dem Hyams seinen Actiontouch verliehen hat. So gibt es eine sehr rasante Autoverfolgungsjagd und einen ebenso gut inszenierten Anschlag in einer Tiefgarage zu sehen - und am Ende sogar noch nen feinen Twist.

Es geht um zwei Reporter. Einer der beiden hat einen Star-Staatsanwalt (gespielt von Michael Douglas) in Verdacht, DNA-Beweise zu fälschen, um Prozesse zu gewinnen. Er schmiedet einen aberwitzigen Plan, bei dem er sich selber als Täter überführen lässt. Mittels gefilmter Gegenbeweise will er so beweisen, dass der Staatsanwalt die Beweise erneut gefälscht hat. Doch leider kommt ihnen der Staatsanwalt auf die Spur...
würde ich so für den heutigen Abend bei etwa 7,5/10 Punkten sehen und eine klare Empfehlung aussprechen, sofern man dem Genre Thriller zugeneigt ist.

Anzumerken ist hier vielleicht noch, dass es sich hier um ein Remake eines Thrillers von Fritz Lang handelt. Und dass Amber Tamblyn hier nicht nur gut aussieht, sondern auch ein gutes Gespür beweist
Meinungen hierzu? ;)

:liquid7:,5, sehr spannend
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von freeman » 30.01.2020, 19:38

Meinungen hierzu?
Klaro... :lol:

Gegen jeden Zweifel mit Link zur Diskussion

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 03.02.2020, 08:58

Nord bei Nordwest

Da es sich um eine Spielfilmreihe handelt, trage ich es hier ein

https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_bei_Nordwest

spielt im hohen Norden, direkt am Meer..mit Henny Reents, Marleen Lohse und natürlich Hinnerk Schönemann definitiv toll besetzt und wunderbar zwischen Drama und skurriler KOmik pendelnd...

Folge 9 - Dinge des Lebens

trotz Tiefgang ganz passabler Krimi, aber die Dramatik und die Figuren waren wirklich gut....

knapp :liquid6:,5

Folge 10 - Ein Killer und ein halber

Den fand ich ne ganze Ecke besser, etwas temporeicher und straffer erzählt...bin jetzt auf den dritten Teil der Staffel sehr gespannt.
:liquid7:,5
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 05.02.2020, 22:57

mal flink einige nachtragen:

Der Junge muss an die frische Luft
Sehr dramatisch, aber auch irgendwie sehr lebensbejahend, nach der Verfilmung seiner Biografie sehe ich Hape mit etwas anderen Augen.
:liquid7: - :liquid8:

Die Eiskönigin II
Kinobesuch mit meiner Familie...die beiden sind riesige Fans, ich fand ihn ganz gut....schon stark, den mal auf der Kinoleinwand gesehen zu haben
:liquid7: bis :liquid7:,5

Rebellinnen
belgische Variante nach Tarantino-Art...
Rebellinnen (2019)
Drei Frauen geraten nach einer versuchten Vergewaltigung in einer Fischfabrik an eine Tasche mit viel Geld. Dummerweise hat die auch jemand "verloren"
Es kommt zu einer spannenden Jagd mit Witz und Dramatik und einem kleinen "Wildwest-Finale" -
Kann ich empfehlen, wenn ihr auf starke Frauenfiguren steht bzw. diese Art von Film


:liquid7: bis :liquid7:,5

Nord bei Nordwest - In eigener Sache
Wow-was für ein Todeskampf gleich zu Beginn...danach viel Dramatik und ein recht spannendes Finale...evtl nen kleinen Tick hinter dem Killer-Vorgänger ;)
starke :liquid7:
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 10.02.2020, 19:50

Zwei bärenstarke Typen (1983)

Ich hatte irgendwie Lust auf nen Spencer/Hill-Film...tut nicht weh, hat den einen oder anderen Lacher...ist aber auch keine Offenbarung des Witzes oder ein Actionhighlight...hat aber für einen flotten Abend gereicht
:liquid7: knapp

Judge man - Sein Befehl lautet Mord

Ohje, verändern sich Sehgewohnheiten so sehr? Früher mochte ich den neben Last man standing am meisten von den PM Entertainment Filmen...heute wirkte das ganze irgendwie billig alles... :roll: Auch wenn die Story gar nicht so schlecht ist, konnte mich heute nicht mehr so recht cachen
:liquid5:,5 etwa noch

The Marine
Selbst den fand ich mal geiler. Actionhighlight ist die extrem übertriebene Autojagd und die - mit echten Benzinexplosionen gemachten - letzten Minuten. Leider wirkt der Rest ein wenig typisch B-movie mäßig heruntergekurbelt. Dennoch machte er immer noch Spaß
:liquid7: knapp noch
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 15.02.2020, 19:51

Verblendung (David Fincher)

Irgendwie zu wenig eigenes, mit diesem Remake hat Fincher sich glaube ich keinen Gefallen getan. Selbst die Verfolgungsjagd am Ende fand ich kaum spektakulärer oder packender als im schwedischen Original, und die Frage, wer der Täter war, brachte jetzt auch keinen großen Moment zustande....hätte ich mir im Grunde sparen können, denn Neues hatte diesese Remake einfach nicht zu bieten. Wikipedia fasst es ganz gut zusammen...handwerklich gut gemacht, aber wer braucht so ein Remake schon...
:liquid4:,5 etwa...
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von gelini71 » 16.02.2020, 06:26

Cinefreak hat geschrieben:
15.02.2020, 19:51
aber wer braucht so ein Remake schon...
Die Amis die sich beharlich weigern weder einen Ausländischen Film in einer Syncrofassung zu schauen noch in der Originalfassung mit UTs
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 23.02.2020, 15:49

WOW!
Flight von Robert Zemeckis

Als ein Passagierflugzeug abstürzt und es scheinbar keine Rettung gibt, erringt Captain Whip Whittaker mit einem schier unglaublichen Manöver die KOntrolle zurück. Er schafft eine Notlandung und rettet viele Menschenleben. Doch dann wirft die Untersuchung des Crashs ein neues Licht auf den Helden. Whip hat etwas zu verbergen...

Dramatisch, mit einem geradezu beängstigend inszeniertem Flugzeugabsturz und ein großartiges Psychogramm eines gebrochenen Helden wirklich starkes Kino! Dazu noch ein berührender Score
Dazu noch glänzend besetzt:
Denzel Washington, Don Cheadle (Viper) und für ein wenig Auflockerung zwischendurch John Goodman in einer wunderbar spleenigen Rolle

Das Ende fand ich übrigens wirklich klasse

:liquid8:,5 etwa
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 27.02.2020, 22:28

Storm Hunters

Storm hunters ist ein recht passabler Katastrophen-Film, der vielleicht auch gerade in Zeiten des Klimawandels ganz gut funktioniert und auch ein wenig zu ängstigen vermag.

Leider fesselt er nur bedingt, da - wie auch andererorts beschrieben - die Charaktere recht kantig und unausgegoren sind. Und am Schluss kommt ein wenig das Gefühl von huch, das war schon alles durch - zumindest war es bei mir so.

Dennoch ein recht passabler auf angenehme rund 90 min. im Gegensatz zu anderen Filmen erfreulicherweise wenig gestreckter Streifen, dem man durchaus mal ne Chance geben kann.
knapp :liquid7: etwa


Red sparrow

Mich hat die Lauflänger bisher immer abgeschreckt, obwohl ich ihn lange hier liegen hatte. Empfinde ihn immer noch als zu gestreckt, trotzdem funktioniert der Thriller über die meiste Zeit ganz gut, und das Ende hat dann doch angenehm überrascht und zufriedengestellt. Wer Jennifer Lawrence mag, ist eh gut mit dem Film beraten, die versprochenen überraschenden Wendungen packt der Film aber erst im letzten Drittel richtig aus, fand ich.

Ich hätte mir den Red sparrow etwas kompakter gewünscht, andere werden das anders sehen. Es ist kein schlechter Film, aber einer, dem etwas Humor und Kurzweiligkeit vielleicht besser getan hätte...

ca. :liquid6:,5 vielleicht
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Re: Filmtagebuch Cinefreak

Beitrag von Cinefreak » 15.04.2020, 00:01

Operation Golden Job
(Amazon Prime, übrigens mitproduziert von Jackie Chan)

Lion (Ekin Cheng) führt ein eingeschworenes Team von Söldnern an. Die Männer kennen sich seit Jahren und vertrauen einander blind. Sie beschließen, ihre Fähigkeiten mal zum Guten einzusetzen. Als moderne Robin Hoods wollen sie wertvolle Medikamente von einem Pharmaunternehmen klauen, um sie danach an afrikanische Kinder zu verteilen. Soweit so gut...nur dass von da an alles schiefläuft...

Da war ich schon lange neugierig drauf und muss sagen, der hat deutliche Schwächen - funktioniert aber besser als manches 100 Mio. Dollar-Babe aus Hollywoods Kochtöpfen ;) - Erstmal macht die Kiste zum Teil richtig Spaß und pendelt ganz locker zwischen Heist-Movie und Hongkong-Actioner mit den für den asiatischen Film bekannten Motiven um Freundschaft und Verrat hin und her. Das auch meist recht überzeugend. Die Action ist durchwachsen. Einige Szenen rocken derbe, einige Szenen haben aber auch ziemlich mittelmäßige CGIs. Trotzdem macht das ganze Laune und entwickelt sich zum Ende hin auch ziemlich dramatisch. Die Popeinlagen wirken zum Teil vielleicht etwas skurril, störten mich aber weniger als manch anderen vermutlich.

Fazit: bei weitem nicht herausragend, aber wie gesagt besser als manches Hollywoodmovie, weil sympathisch gemacht und in seiner Action recht gut dosiert und nicht zu sehr drüber. Die letzten Minuten des Finales fand ich aber persönlich nicht ganz so toll.


etwa :liquid7:
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