Filmtagebuch SchizoPhlegmaticMarmot

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Beitrag von SchizoPhlegmaticMarmot » 30.10.2014, 16:28

Dead Heat (1988)

Ein außergewöhnlicher Film-Bastard der Buddy-Movie, Horror, Komödie, Zombies und Action vermengt. Und das beste ist: "Dead Heat" wirkt trotzdem homogen und es passt alles gut zusammen. Es gibt auch wirklich einzigartige Effekt-Szenen zu bewundern (Ich sag nur Enten und das monströse Wildschwein in der Metzgerei, genial!) die noch lange in den Synapsen hängen bleiben. Die Shootouts geizen nicht mit blutigen Einschusslöchern (Könnte von Walter Hill stammen!) und die Chemie zwischen Treat Williams und Muskelprotz Joe Piscopo passt vorzüglich. Interessant auch das hier der großartige Mark Goldblatt (Terminator 1+2, Starship Troopers, Predator 2, Rambo 2 usw usf) Regie führte und Vincent Price (The Master of Horror) in einer Nebenrolle zu sehen ist, was für ein Schmankerl doch das ganze ist für Horror-Trash-Freaks. Natürlich sollte ich noch die diversen Filmfehler (ZB. Das manchmal Einschusslöcher im nächsten Schnitt plötzlich verschwunden sind) erwähnen, das tut aber dem ganzen Spaß überhaupt keinen Abbruch :-)

Einer der besten B-Movies die ich, persönlich, je gesehen habe! (Hab ihn gerade eben zum ersten mal gesehen)

:liquid8:
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Beitrag von SchizoPhlegmaticMarmot » 04.11.2014, 14:56

An American Werewolf in Paris (1997)

Teil 1 ("American Werwolf") verstand es vorzüglich Horror und Schwarz angereicherten, subtilen Humor zu verbinden ohne dabei Platt u. Infantil zu wirken. Auch brillierte Teil 1 mit ein paar guten Drehbuch Ideen, handgemachten SFX und sympathischen Darstellern. In Teil 2 ist nichts mehr davon übrig geblieben, "An American Werewolf in Paris" ist eigentlich das Gegenteil vom grandiosen ersten Teil, eine Fortsetzung die die Filmwelt nicht benötigte.

Regisseur Anthony Waller kurbelte eine belanglose Fortsetzung ab die mit vielen Schwächen zu kämpfen hat. Da wäre zunächst das sehr schwache, einfallslose Drehbuch und die eigentliche Geschichte. Es wirkt aufgesetzt, konstruiert und X-beliebig.

Störend sind auch die jugendlichen Hauptcharaktere , die nach Paris reisen um dort viele französische Frauen zu vernaschen. Die Darsteller und deren Charakterzeichnung (Hust Hust) ist einfach uninteressant u. Dumm, egal wer stirbt, es ist einem als Zuseher völlig egal. Ich sag mal so: Panini Abziehbilder von Fußballern haben mehr Ausstrahlung als diese Jungs im Film hier :)) Kein vergleich zu Teil 1.

Die Effekte sind teilweise richtig miserabel und vom Computer unterstützt. Da der Film von 1997 ist, sehen die CGI-Effekte dementsprechend auch scheiße aus. Die animierten Werwölfe sind optisch Lachhaft und wirken sehr hölzern, wer hat das nur designt? Schrecklich schlecht! Natürlich gibt es, neben den CGI-Werwölfen, auch "solide" Handwerk-Kunst zu bewundern, rettet den Film aber in keinster weise.

Spannungstechnisch ist "An American Werewolf in Paris" eine tote Hose die klobig vor sich hin plätschert, die aufgezwungene, nicht so Recht ins Bild passende Sounduntermalung macht das ganze Ding auch nicht besser.

Mein Fazit: Absolut plumpe, qualitativ miese Fortsetzung von John Landis charmanten 80er Klassiker. Uninspiriert, ohne Flair und in jeglicher Hinsicht doof-billig. Nachdem man "An American Werewolf in Paris" angesehen hat, hat man den innerlichen Wunsch sich sofort das Original reinzupfeifen um sich von den blasphemischen 98 Minuten reinzuwaschen. :-)

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Beitrag von MarS » 05.11.2014, 16:00

Dead Heat ist einfach klasse. So geile Sprüche wie da gibt es selten.

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