Filmtagebuch: freeman

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von MarS » 20.08.2019, 17:35

Mach mich nicht fertig. Jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit hier rein schaue, sehe ich bei dir den Eintrag zu irgendeiner übelsten Filmgurke. Du solltest langsam in ein Alter kommen, wo man sich auch mal einen guten Film ansieht. Du musst keine Angst haben, dass wir dich dann auslachen. Wir finden dich trotzdem noch unheimlich cool und tough. :lol:

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von Cinefreak » 20.08.2019, 18:05

MarS hat geschrieben:
20.08.2019, 17:35
Mach mich nicht fertig. Jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit hier rein schaue, sehe ich bei dir den Eintrag zu irgendeiner übelsten Filmgurke. Du solltest langsam in ein Alter kommen, wo man sich auch mal einen guten Film ansieht. :lol:
yeah, strike! :00000694 :cool:
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von freeman » 21.08.2019, 19:44

Gute Filme angucken kann ja jeder ;-)

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von Cinefreak » 21.08.2019, 20:03

freeman hat geschrieben:
21.08.2019, 19:44
Gute Filme angucken kann ja jeder ;-)

In diesem Sinne:
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naja, bei Neusichtungen muss man die auch erstmal finden :wink: :cool:
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von freeman » 10.09.2019, 19:53

Boat People
Japanischer Fotograf bereist nach dem Vietnamkrieg Vietnam, um den Neuaufbruch im Land zu dokumentieren. Dabei merkt er schnell, dass der kommunistische Kader ihm nur zu gerne eine heile Welt vorgaukeln will. Als der Fotograf eine Kleinfamilie kennenlernt, die auf einem Boot mehr schlecht als recht lebt, schaut er mit deren Hilfe hinter die Kulissen. Das Ergebnis ist in seinen besten Momenten extrem beklemmend und trotz teilweise niedrigen Erzähltempos erstaunlich spannend. Andererseits wirkt der Film immer wieder auch mal recht sperrig. Interessant ist das Schlaglicht auf sich formierenden Kommunismus aus Sicht einer Hongkonger Filmemacherin allemal. In einer Nebenrolle gibt es einen blutjungen, erstaunlich wuchtigen Andy Lau zu bestaunen.
:liquid7:

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von freeman » 25.09.2019, 20:39

Bad Spies
Als Gillian Anderson Fan aus Komplettierungsgründen gekauft und einigermaßen frohlockt, weil es immer hieß, die Action des Filmes wäre sehr ordentlich. Tja, BEIDE Kaufgründe spielen in dem Film keine rechte Rolle - Gillian ist dreimal für 1 Minute zu sehen, die Action ebenso oft, allerdings wenigstens etwa länger. Und ja, sie ist profund gemacht. Vor allem Sam Heughan macht in seinen Actionszenen eine prächtige Figur. Blöd nur, dass im Rest vom Film die Totalkatastrophe Kate McKinnon regiert. Keine Ahnung, was das sein soll, was sie da macht, aber mit meinem Humorverständnis geht das wirklich null konform. Mila Kunis, die neben der wild improvisierenden und diverse Pointen zerstörenden McKinnon kaum zu Wort kommt, tut einem regelrecht leid, weil man bei ihr spürt, dass da vermutlich durchaus ein paar gute Gags in dem Drehbuch standen. Ist halt nur Scheiße, wenn dein Gegenüber das Drehbuch nicht liest oder meint, witziger zu sein. UNERTRÄGLICH!
:liquid3:

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von SFI » 26.09.2019, 08:12

Danke für die Warnung, den hatte ich wegen dem aktuellen BD-Angebot auch auf dem Schirm. Jetzt eben nicht mehr. :lol:
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von freeman » 01.10.2019, 19:36

Blumhouse produziert nicht nur billige kleine Horrorfilme für die große Leinwand, sondern hat auch eine TV-Sparte. Eine aktuelle Anthologie-Reihe, produziert für Hulu, heißt „Into the Dark“ und präsentiert Filme, die quer durchs Genre mäandern und an verschiedenen Feiertagen aufgehangen sind.

Into the Dark: Fleisch und Blut (Thanksgiving)
Ein junges Mädel entwickelt mit dem Tod der Mutter eine seltsame Paranoia. Könnte es sein, dass ihr Vater ein Killer ist? Dem Zuschauer ist die Antwort darauf schnell klar, da Dermot Mulroney als Vater immer wieder in eine „Shining“-Performance verfällt und wenig subtil durch den Film poltert. Genau das macht aber sogar eine Menge Spaß und auch dank der flotten Regie von Patrick Lussier bleibt man von Anfang bis Ende nett unterhalten dran.
:liquid5:

Into the Dark: Neues Jahr, neues Du (Neujahr)
Ein paar Girlies wollen sich bei einem anderen, enorm erfolgreichen Girlie für deren Mobbingeinlagen zu Schulzeiten rächen. Der Abend gerät allerdings leicht außer Kontrolle. Die ersten 50 Minuten des Filmes sind eine einzige Qual. Egale Figuren texten sich ohne Unterlass gegenseitig zu. Schlechte Mimen (Suki Waterhouse als bekannterer Mime sei genannt) sind zudem von Minute eins an nicht in der Lage, zu überspielen, dass der Film irgendwann kippen wird. Dass dies dann eine Ewigkeit nicht passiert, lässt ihn nur immer länger und öder wirken. Und legt der Film dann endlich los, ist er auch schon vorbei. Spannung, keine, Langeweile, sehr viel.
:liquid2:

Into the Dark: Halloween (Halloween)
Ein Killer schleift an Halloween eine Leiche hinter sich her und alle halten das für eine mördergeniale Verkleidung. Vier jungen Leuten wird die Begegnung mit dem Killer zum Verhängnis. Irgendwo zwischen „Immer Ärger mit Bernie“ und einer x-beliebigen Killer jagt Opfer Chose angesiedelt, entwickelt sich eine enorm schwarzhumorige Story, die von einem genialen Tom Bateman (als Killer) und einer schnuckeligen Rebecca Rittenhouse (Love Interest?) getragen wird, ein tolles Tempo hat und gegen Ende unvermutete Härten aufs Tableau bringt.
:liquid7:

More to Come...

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von freeman » 09.10.2019, 20:06

Into the Dark: Pooka!
Pooka! ist der pure Mindfuck. Eigentlich ja eher ein Mindfuck-Gangbang. Denn was Nacho Vigalondo hier veranstaltet, ist absolut nicht feierlich. 75 Minuten lang peilt man hier absolut gar nichts. Da wird ein Charakter umgebracht. Ist in der nächsten Szene wieder lebendig, nur um in der nächsten Szene tot auf dem Bürgersteig zu liegen und dann doch wieder zu leben. Immer, wenn man meint, Pooka! habe eine geradlinigere Spur gefunden, nimmt Nacho dein Hirn, dreht es um 180 Grad und fickt es von da. Und wenn er dann am Ende gnädigerweise zu erklären beginnt, feuern die Synapsen und am Ende sitzt man doch nur mit einem riesigen Hä? vorm TV. UND GENAU DAS ist über 85 Minuten Laufzeit hinweg echt irre anstrengend. Vielleicht wäre das ja als 30-Minüter echt witzig gewesen, aber so ist es einfach too much.
:liquid5:

Into the Dark: Abwärts
Nettes Highlight und daher demnächst auf Actionfreunde als Review.

Shaun das Schaf - Ufo-Alarm
Toll, wie Aardman mal wieder beweisen, wie universell die Sprache der Bilder ist. Wie gewohnt wird in 80 Minuten Film kein einziges Wort gesprochen und dennoch die ganze Palette der Gefühle bedient. Mal schluckt man berührt, mal kichert man, mal knaubelt man an den Fingernägeln. Shaun ist einfach blendende Unterhaltung, diesmal gespickt mit schönen Anspielungen auf SCI-FI-Hits und heilige SCI-FI-Kühe. Das ist wie gewohnt topp animiert, auch wenn im Vergleich zu den anderen Aardman-FILMEN der große Aufwand irgendwie fehlt.
:liquid9:

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