Filmtagebuch: StS

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Beitrag von StS » 19.01.2017, 18:38

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"the Strangers"
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starke :liquid8:

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Beitrag von StS » 19.01.2017, 18:39

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Regie-„Wunderkind“ Damien Chazelle („Whiplash“) hat es erneut geschafft – denn ja, sein „La La Land“ ist so toll wie sein Ruf: Eine bewegende Love-Story und liebevoll-nostalgische Ode an Los Angeles, Jazz und „das alte Hollywood“. Von der Inszenierung über die Kamera-Arbeit bis hin zur Ausstattung kommt alles hochklassig und ungemein einfallsreich daher. Dazu dann noch die klangvollen Songs und eben solche Musik: Mir fällt nichts ein, was eine Beanstandung wert wäre. Vor allem aber begeistern der charmant-charismatische Ryan Gosling und (mehr noch) die absolut umwerfende Emma Stone mit ihren Darbietungen (Schauspiel, Gesang, in ersterem Fall zudem sein extra für den Part erlerntes Klavierspiel). Ihre „Chemie“ miteinander ist einfach wunderbar – verleiht dem Ganzen „ein großes Herz“ weit über die „handwerklich-technische Perfektion“ um sie herum hinaus. Kurzum: Ein feines, unterhaltsames, emotionales Film-Highlight, das zwar gewiss „nicht für jedermann“ geeignet, im Prinzip aber auch „Musical-Muffeln“ zu empfehlen ist…

:liquid9:

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Beitrag von StS » 24.01.2017, 17:39

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"Spectral"
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knappe :liquid7:

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Beitrag von StS » 24.01.2017, 17:40

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Bei der argentinisch-mexikanisch-brasilianisch-spanisch-amerikanischen Co-Produktion „El Ardor“ haben wir es mit einem von Pablo Fendrik verfassten und realisierten Neo-Western aus dem Jahr 2014 zutun. Angesiedelt in den Tiefen des südamerikanischen Urwalds, werden einige Tabak-Farmer von einer Gruppe Männer bedroht, die sie zum Verkauf ihres Grundbesitzes zwingen wollen: Wer nicht einwilligt, wird entweder vertrieben oder getötet – bis eines Tages ein geheimnisvoller, wortkarger Fremder auftaucht, der sie dabei unterstützt, sich wehrhaft diesen „Eindringlingen“ zu widersetzen (sprich: um ihr Land und Leben zu kämpfen)…

Mit den beiden international bekannten Schauspielern Gael García Bernal und Alice Braga als Leads schuf Fendrik einen ruhigen, schön anzusehenden Film mit wenigen Dialogen und viel Dschungel-Atmosphäre. Leider aber sind die Charakterzeichnungen nicht gerade reichhaltig ausgefallen, bleiben nicht nur die Baddies „eher blass“ und nimmt sich das Ganze einen Zacken zu ernst. Spirituelle und sozialkritische Elemente spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte, deren „Grundgerüst“ und Protagonisten allerdings unvorteilhaft generisch gestrickt wurden. Zudem hätte etwas mehr Tempo ebenfalls beileibe nicht geschadet…

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Beitrag von StS » 02.02.2017, 18:56

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"Incarnate"
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:liquid3: zu verorten nahe der Grenze zur :liquid4:

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Beitrag von StS » 02.02.2017, 18:57

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Uncertainty“ (2008) ist ein netter kleiner „Indie“ des Regie- und Autoren-Gespanns Scott McGehee und David Siegel („the Deep End“), in welchem sich die Geschichte eines jungen Paares am Morgen eines 4. Julis auf der Brooklyn Bridge nach dem Werfen einer Münze quasi „aufsplittet“ und fortan (auf der Basis der damit verknüpften Entscheidungen) parallel zueinander entlang zweiter ganz unterschiedlicher Bahnen entwickelt: Auf der „Manhattan-Seite“ geraten sie in eine gefährliche Hetzjagd, nachdem sie in einem Taxi ein verlorenes Handy finden – während sie sich auf der „Brooklyn-Seite“ u.a. um einen streunenden Hund kümmern, ein Familienfest besuchen und sich darüber Gedanken machen, ob sie tatsächlich schon so weit sind, Eltern zu werden…

Halb ruhiges Drama – halb temporeicher Thriller: In beiden Strängen steht die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten im Zentrum des Geschehens. Überzeugend verkörpert von Joseph Gordon-Levitt und Lynn Collins, wird das Interesse des Publikums (trotz minimaler „Längen“ hier und da) stets aufrecht erhalten – gerade weil die Chemie der beiden stimmt und sie einem rasch einträglich sympathisch werden. Die Dreharbeiten fanden an einigen ansprechenden Locations in New York City statt – und zwar nachdem das Skript zuvor ohne Dialoge verfasst worden war und eben jene erst im Rahmen der Proben gemeinsam erarbeitet wurden. Ein unterhaltsames, wenn auch nicht umfassend ausgereiftes „filmisches Experiment“ also, u.a. mit Olivia Thirlby in einer Nebenrolle…

:liquid6:

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