Filmtagebuch: StS

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Beitrag von StS » 24.11.2016, 17:45

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BMW Films presents: "the Escape"
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Beitrag von StS » 24.11.2016, 17:46

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Bei der 2014er Produktion „Left Behind“ haben wir es mit dem Remake einer erfolgreichen evangelikalen Bestseller-Adaption aus dem Jahr 2000 zutun. In erster Linie geht es um „das Jüngste Gericht“ und ein Passagierflugzeug, das entweder abzustürzen oder bei der Landung zu verunglücken droht. Geflogen wird letzteres von einem Kapitän mit dem „großartigen“ Namen Ray Steele, der von einem fast schon bemitleidenswerten Nicolas Cage verkörpert wird. Das zugrunde liegende Drehbuch ist in nahezu allen Bereichen grobschlächtig-unsubtil und schwach – also Dialoge, Charakterzeichnungen, Handlungsabläufe etc. – was so im Grunde ebenfalls für die Regiearbeit Vic Armstrongs gilt. Ich frage mich eh, wer es wirklich für eine gute Idee hielt, ausgerechnet einem Stunt-Profi den Job zu geben, der zuvor einzig den „nicht gerade filigranen“ 1994er Dolph Lundgren Streifen „Joshua Tree“ abgeliefert hat...

Nunja, auf jeden Fall nimmt sich der Streifen viel zu ernst – unabhängig dessen, dass es eine Menge „unfreiwillige Komik“ zu verzeichnen gibt (wozu ich einen bestimmten christlichen Pop-Song einfach mal mitzähle) – entfalten sich die Geschehnisse unaufregend träge, sieht man dem Werk sein zu geringes Budget an allen Ecken und Enden an und wirken die präsentierten „religiösen Personen“ eher „unbehagend“ als „vorbildlich“ (mit Ausnahme eines Muslimen, der allerdings nicht „errettet“ wird, was schon ein Stück weit „herabwürdigend-zynisch“ anmutet). Im Gegensatz zu so manch anderem „Faith-based Movie“ ist der Film aber immerhin noch einigermaßen „erträglich“ – etwa wenn man ihn einfach als eine Parodie auf gängige Weltuntergangs- oder „Flugzeug-in-Not“-Flicks ansieht. Und noch 'ne persönliche Anmerkung: Gern dürfte es in der Realität mehr schmucke Stewardessen ähnlich der hier zu sehenden Nicky Whelan geben… ;)

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Beitrag von StS » 03.12.2016, 15:43

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"Eye Candy" (Season 1)
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Beitrag von StS » 03.12.2016, 15:43

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Precious Cargo“ (2016) ist ein weiterer uninspiriert verfasster und heruntergekurbelter Action-Thriller aus dem Hause „Emmett/Furla/Oasis Films“: Eine gleichermaßen banale wie klischeehafte Angelegenheit für ein „Kernpublikum“, dem bei der Wahl seiner Unterhaltung solche Eigenschaften wie Originalität und Qualität nebensächlich bis völlig egal ist. Zwar gibt sich das Werk bewusst „locker-lässig“ – aber bei solch mauen Ideen und Dialogen wie den vorliegenden stellt sich der gewünschte zugehörige „Effekt“ (auf Seiten des Zuschauers) nie wirklich ein. Im Bereich der Besetzung machen Mark-Paul Gossellaar und Daniel Bernhardt ihre Sache jeweils annehmbar, schlafwandelt Bruce Willis mal wieder seinem Paycheck hinterher, kommt Claire Forlani meist unsympatisch und unattraktiv 'rüber und verkörpert die hübsche Jenna B. Kelly eine unterhaltsam streitfreudige Scharfschützin. Die gewählten Kulissen und Landschaften Mississippis sind nett anzusehen und einzelne Action-Momente (wie etwa eine Boots-Verfolgungsjagd) an sich durchaus brauchbar – werden aber nicht allein nur von so manchem lahmen „Twist“ und Metapher (u.a. mal wieder Schach) klar negativ überlagert. Zudem wirkt die Lauflänge (obgleich sie nur 90 Minuten beträgt) mehrfach unvorteilhaft „gestreckt“ – oft durch ausgedehnte, teils mit auffälliger „Schleichwerbung“ für ein bestimmtes Hotel versehene Szenen-Übergänge – kommt nie Spannung auf und gibt es obendrein noch eine unschöne „misogyne Ader“ zu verzeichnen, die in der Form echt nicht hätte sein müssen…

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Beitrag von StS » 17.12.2016, 18:02

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"Abattoir"
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Beitrag von StS » 17.12.2016, 18:02

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Neun Jahre nachdem „Child´s Play“-Schöpfer Don Mancini als Regisseur und Drehbuchautor mit „Seed of Chucky“ höchstpersönlich den absoluten Tiefpunkt der Franchise vorgelegt hat, gelang ihm 2013 in Gestalt des nunmehr fünften Sequels „Curse of Chucky“ eine unerwartet gelungene Fortsetzung, die merklich düsterer und weniger humorvoll als ihre beiden Vorgänger daherkommt. U.a. mit einem atmosphärischen Setting, einigen schicken visuellen Einfällen (unter ihnen ein paar nette Kamera-Bewegungen sowie punktuell verwendete Farben inmitten von Schwarzweiß-Rückblenden), einer Reihe cooler „Money Shots“ (á la ein Sturz aus dem ersten Stock in Zeitlupe) und einer herausragend starken Hauptdarstellerin (Fiona Dourif) aufwartend, weiß der Film den geneigten Fan recht ansprechend zu unterhalten – auch wenn man ihm sein eingeschränktes Budget ab und an ansieht, Chucky selbst nicht immer optimal überzeugend in Szene gesetzt wurde und das Ganze „vom Ton her“ durchaus ein Stück weit „holprig“ geraten ist (gerade die letzten Minuten heben sich in der Hinsicht merklich vom Vorangegangen ab). Kurzum: Ein solider, als „kleiner B-Movie-Genre-Happen“ absolut brauchbarer Streifen…

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Beitrag von StS » 17.12.2016, 18:03

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"Exodus to Shanghai"
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Beitrag von StS » 17.12.2016, 18:04

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Spike Lee´s „Summer of Sam“ (1999) ist eine ebenso ambitionierte wie atmosphärische Kombination aus einem „True Crime”-Kriminalthriller und einer Milieustudie der betreffenden Zeit, in welcher der selbsternannte „Son of Sam“ David Berkowitz damals (vom 29. Juli 1976 bis zum 10. August 1977) die Bevölkerung New Yorks in Angst und Schrecken versetzte: Bis zu seiner Verhaftung tötete und verwundete er mehrere junge Menschen – vornehmlich Pärchen in ihren Wagen. Mehr noch als auf die konkreten Verbrechen an sich konzentriert sich der Film weitaus stärker auf die (primär italienisch-stämmigen) Anwohner der betreffenden Stadtteile, in denen Berkowitz seine Taten verübte – inklusive verschiedenartiger „Spannungen“ in jenem Sommer, in welchem die Region obendrein von einer besonders ausgeprägten Hitzewelle heimgesucht wurde, die schließlich gar zu einem Blackout (samt gewalttätigen Plünderungen) führte. U.a. im Angesicht der bedrückenden Temperaturen und der verbreiteten Angst vor dem Killer, welche irgendwann auch darin mündete, dass sich Bürger bewaffneten und selbst „Jagd“ auf den Unbekannten machten, ist Lee das Einfangen bzw. Transportieren genau dieser (in gleich mehreren Bereichen) aufgeheizten Stimmung herausragend gelungen. Jene hat er überdies mit verschiedenen „brodelnden Konflikten“ auf persönlicher/zwischenmenschlicher Ebene angereichert, die stark von Sex, Gewalt, Vorurteilen, Unsicherheiten und individuellen „Identitätssuchen“ geprägt daherkommen – wie z.B. im Falle des Frisörs Vinny (John Leguizano), der seiner Frau (Mira Sorvino) regelmäßig untreu ist, oder des bisexuellen Ritchie (Adrien Brody), der sich in gewissen Rotlicht-Kreisen bewegt und zudem gern ein britischer Punk-Rocker wäre (speziell die Darstellung jener Underground-Szene New Yorks gefiel mir sehr). Die inspiriert zusammengestellte Besetzung liefert durchweg hochklassige Leistungen ab – bloß empfand ich es als etwas ungünstig, dass ausgerechnet die von Leguizano verkörperte Hauptfigur ein arg unsympathischer Zeitgenosse ist. Im Ganzen ist das Werk eher „interessant“ als „packend“, mit über zwei Stunden Laufzeit minimal zu lang sowie gelegentlich auch ein wenig „uneben“ geraten (auf Lee himself als Reporter hätte ich bspw. locker verzichten können). Die Morde wurden brutal umgesetzt und die ins Surreale tendierenden Szenen mit Berkowitz im Mittelpunkt ansprechend gestaltet, die Musikauswahl ist klasse und das komplette Produktions-Design wunderbar stimmig. Wer ruhigere, mehr auf Atmosphäre ausgerichtete Serienkiller-Filme (á la „Zodiac“) mag und diesen hier noch nicht kennt, der sollte ruhig mal einen Blick riskieren…

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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:32

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"In the Deep" (aka “47 Meters Down”)
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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:32

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Basierend auf Ted Chiang´s Kurzroman „Story of your Life“ hat Regisseur Denis Villeneuve mit „Arrival“ sowohl ein feines Kontrastprogramm zu effekthascherisch-plumpen Streifen á la „Independence Day: Resurgence“ als auch einen der besten Filme des Jahres 2016 geschaffen: Ein intelligenter, bewegender, ambitioniert-origineller dramatischer Science-Fiction-Thriller, der u.a. mit einer hervorragenden Hauptdarstellerin (Amy Adams) und einem gelungenen Twist aufwartet sowie in ansehnlichen, von einem kraftvollen Score und Sounddesign untermalten Bildern verpackt daherkommt. Zudem ist das sich in einem angenehm unüberhasteten Tempo entfaltende Werk ebenfalls noch spannend, atmosphärisch und weist neben einer soliden politischen Botschaft überdies auch noch eine rundum überzeugende „emotionale Komponente“ auf…

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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:33

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"Little Sister"
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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:34

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Nicht allzu schwer – aber dennoch erfreulich und lobenswert: Mit „Rogue One“ (2016) hat Gareth Edwards („Monsters“/„Godzilla“) den besten „Star Wars“ Film seit den Achtzigern abgeliefert – und zwar einen unterhaltsamen und kompetent in Szene gesetzten Blockbuster mit einer Menge Action, Dramatik und ansehnlichen Spezial-Effekten. In letzterer Hinsicht fällt allerdings unvorteilhaft auf, dass der heutige Stand der Technik einfach noch nicht soweit ist, umfassend überzeugende „fotorealistische“ CGI-Protagonisten auf der Basis „echter, bekannter Personen“ zu erschaffen (betrifft Fischer und vor allem Cushing, der dafür definitiv zuviel Screen-Time besitzt). Unterdessen kommen die erdachten Charakterzeichnungen der beiden Autoren Chris Weitz und Tony Gilroy ebenso wenig über „mäßig“ hinaus wie die Story an – aber immerhin entfalten sich die Geschehnisse eher „gritty“ als „Kiddie-freundlich“ (sofern man K-2SO mal ein Stück weit außen vor lässt), weiß das Ganze in Sachen „Eye Candy“ zu überzeugen (inklusive der tollen natürlichen Drehlocations Island, Jordanien und die Malediven) und präsentiert sich Darth Vader zum Ende hin herrlich „badass“. In Anbetracht der angekündigten weiteren Projekte befürchte ich aber leider, dass die Franchise schon bald (in Sachen „Übersättigung“ und „Abnutzungserscheinungen“) ähnlich „versacken“ könnte wie die Veröffentlichungen aus dem Hause „Marvel“ inzwischen…

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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:35


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Beitrag von StS » 29.12.2016, 18:36

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Im Rahmen meines Studiums hatte ich mich eine Zeit lang mit den Forschungen Stanley Milgrams beschäftigt – vor allem mit seinen Arbeiten hinsichtlich des menschlichen Gehorsams gegenüber Autoritäten. „Experimenter“ (2015) ist ein kein klassisches Biopic eben jenes amerikanischen Psychologen – u.a. da der von Peter Sarsgaard prima gespielte Milgram in dem Film regelmäßig das Publikum direkt adressiert und es mehrere ungewöhnliche „stilistische Einfälle“ (u.a. surreale Momente und eigenwillige Hintergrundprojektionen) zu verzeichnen gibt. Demzufolge hat Regisseur Michael Almereyda („Nadja“) ein nur bedingt „zugängliches“ Werk erschaffen, das für Interessierte aber dennoch relativ reizvoll daherkommt sowie viele der Fragen und Ansätze Milgrams thematisiert, die auch heute noch Brisanz und Aktualität besitzen. Mit ordentlich besetzten Nebenrollen (u.a. Winona Ryder, Anthony Edwards, John Leguizamo und Anton Yelchin) aufwartend, konzentrierte sich Almereyda darauf, einem Migram durch die Betrachtung und Veranschaulichung seiner Arbeit näher zu bringen – wogegen er als Privatperson kaum eine Beleuchtung erfährt. Mehrfach wird im Verlauf Kierkegaard´s Erkenntnis „Life can only be understood backwards; but it must be lived forwards“ zitiert. Wer sich also gern mit entsprechenden Theorien und Gedankenansätzen beschäftigt, kann ruhig mal einen Blick riskieren…

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Beitrag von StS » 07.01.2017, 17:32

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"the Gate"
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Beitrag von StS » 07.01.2017, 17:33

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Supremacy“ (2014) ist ein düster-dramatischer „Home Invation“-B-Movie-Geiselnahme-Crime-Thriller (u.a. über Vorurteile, Hass, Angst und Kontrollverlust), der auf einer wahren Begebenheit beruht und von einem Angehörigen der „Arischen Bruderschaft“ (Joe Anderson) handelt, der nach 15 Jahren im Gefängnis entlassen wird und noch am selben Tag im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen farbigen Polizisten erschießt – worauf er und seine drogensüchtige Begleiterin (Dawn Olivieri) auf ihrer Flucht vom Tatort in das Eigenheim einer mehrköpfigen afroamerikanischen Familie eindringen und dort im Laufe der verstreichenden Stunden (zunehmend verzweifelter) einen Ausweg aus ihrer misslichen Lage zu erkennen bzw. zu finden versuchen…

Die Rassismus-Thematik nimmt einen zentralen Stellenwert ein, Regisseur Deon Taylor´s Vorerfahrungen im Horror-Genre sind erkennbar und die aufgrund der aufgewühlten Emotionen aller Beteiligten höchst angespannte Situation sorgt dafür, dass der Zuschauer stets „bei der Sache gehalten“ wird. Ja, so einige der Entwicklungen sind vorhersehbar und gewisse Verhaltensweisen muten nicht wirklich glaubwürdig an – doch weiß einen das Gebotene über weite Strecken seiner straffen Laufzeit hinweg durchaus ordentlich zu „packen“, überzeugen die beiden Hauptdarsteller Joe Anderson sowie ein alter, gebrechlicher, nichtsdestotrotz „standhafter“ Danny Glover und gibt es in Nebenparts überdies noch einige weitere „vertraute Gesichter“ (wie z.B. Derek Luke, Julie Benz, Nick Chinlund, Anson Mount und Mahershala Ali) zu erspähen…

Kurzum: Obgleich fern von perfekt, vermochte mich „Supremacy“ sowohl positiv zu überraschen als auch absolut solide zufrieden zu stellen…

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Beitrag von StS » 19.01.2017, 18:38

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"the Strangers"
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Beitrag von StS » 19.01.2017, 18:39

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Regie-„Wunderkind“ Damien Chazelle („Whiplash“) hat es erneut geschafft – denn ja, sein „La La Land“ ist so toll wie sein Ruf: Eine bewegende Love-Story und liebevoll-nostalgische Ode an Los Angeles, Jazz und „das alte Hollywood“. Von der Inszenierung über die Kamera-Arbeit bis hin zur Ausstattung kommt alles hochklassig und ungemein einfallsreich daher. Dazu dann noch die klangvollen Songs und eben solche Musik: Mir fällt nichts ein, was eine Beanstandung wert wäre. Vor allem aber begeistern der charmant-charismatische Ryan Gosling und (mehr noch) die absolut umwerfende Emma Stone mit ihren Darbietungen (Schauspiel, Gesang, in ersterem Fall zudem sein extra für den Part erlerntes Klavierspiel). Ihre „Chemie“ miteinander ist einfach wunderbar – verleiht dem Ganzen „ein großes Herz“ weit über die „handwerklich-technische Perfektion“ um sie herum hinaus. Kurzum: Ein feines, unterhaltsames, emotionales Film-Highlight, das zwar gewiss „nicht für jedermann“ geeignet, im Prinzip aber auch „Musical-Muffeln“ zu empfehlen ist…

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Beitrag von StS » 24.01.2017, 17:39

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"Spectral"
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Beitrag von StS » 24.01.2017, 17:40

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Bei der argentinisch-mexikanisch-brasilianisch-spanisch-amerikanischen Co-Produktion „El Ardor“ haben wir es mit einem von Pablo Fendrik verfassten und realisierten Neo-Western aus dem Jahr 2014 zutun. Angesiedelt in den Tiefen des südamerikanischen Urwalds, werden einige Tabak-Farmer von einer Gruppe Männer bedroht, die sie zum Verkauf ihres Grundbesitzes zwingen wollen: Wer nicht einwilligt, wird entweder vertrieben oder getötet – bis eines Tages ein geheimnisvoller, wortkarger Fremder auftaucht, der sie dabei unterstützt, sich wehrhaft diesen „Eindringlingen“ zu widersetzen (sprich: um ihr Land und Leben zu kämpfen)…

Mit den beiden international bekannten Schauspielern Gael García Bernal und Alice Braga als Leads schuf Fendrik einen ruhigen, schön anzusehenden Film mit wenigen Dialogen und viel Dschungel-Atmosphäre. Leider aber sind die Charakterzeichnungen nicht gerade reichhaltig ausgefallen, bleiben nicht nur die Baddies „eher blass“ und nimmt sich das Ganze einen Zacken zu ernst. Spirituelle und sozialkritische Elemente spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte, deren „Grundgerüst“ und Protagonisten allerdings unvorteilhaft generisch gestrickt wurden. Zudem hätte etwas mehr Tempo ebenfalls beileibe nicht geschadet…

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Beitrag von StS » 02.02.2017, 18:56

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"Incarnate"
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Beitrag von StS » 02.02.2017, 18:57

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Uncertainty“ (2008) ist ein netter kleiner „Indie“ des Regie- und Autoren-Gespanns Scott McGehee und David Siegel („the Deep End“), in welchem sich die Geschichte eines jungen Paares am Morgen eines 4. Julis auf der Brooklyn Bridge nach dem Werfen einer Münze quasi „aufsplittet“ und fortan (auf der Basis der damit verknüpften Entscheidungen) parallel zueinander entlang zweiter ganz unterschiedlicher Bahnen entwickelt: Auf der „Manhattan-Seite“ geraten sie in eine gefährliche Hetzjagd, nachdem sie in einem Taxi ein verlorenes Handy finden – während sie sich auf der „Brooklyn-Seite“ u.a. um einen streunenden Hund kümmern, ein Familienfest besuchen und sich darüber Gedanken machen, ob sie tatsächlich schon so weit sind, Eltern zu werden…

Halb ruhiges Drama – halb temporeicher Thriller: In beiden Strängen steht die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten im Zentrum des Geschehens. Überzeugend verkörpert von Joseph Gordon-Levitt und Lynn Collins, wird das Interesse des Publikums (trotz minimaler „Längen“ hier und da) stets aufrecht erhalten – gerade weil die Chemie der beiden stimmt und sie einem rasch einträglich sympathisch werden. Die Dreharbeiten fanden an einigen ansprechenden Locations in New York City statt – und zwar nachdem das Skript zuvor ohne Dialoge verfasst worden war und eben jene erst im Rahmen der Proben gemeinsam erarbeitet wurden. Ein unterhaltsames, wenn auch nicht umfassend ausgereiftes „filmisches Experiment“ also, u.a. mit Olivia Thirlby in einer Nebenrolle…

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