From Dusk till Dawn (Season 1&2)

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From Dusk till Dawn (Season 1&2)

Beitrag von StS » 30.04.2017, 16:04

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Originaltitel: From Dusk till Dawn
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Robert Rodriguez, Eduardo Sánchez, Joe Menendez, Dwight H. Little, Fede Alvarez, Nick Copus
Darsteller: D.J. Cotrona, Zane Holtz, Eiza González, Jesse Garcia, Robert Patrick, Madison Davenport, Brandon Soo Hoo, Wilmer Valderrama, Don Johnson, Jake Busey, Adrianne Palicki, Joanna Going, Samantha Esteban, James Remar, William Sadler, …

Basierend auf seinem gleichnamigen Kult-Streifen aus dem Jahr 1996, schuf Robert Rodriguez mit "From Dusk till Dawn" (2014) eine fürs US-Fernsehen produzierte "Serien-Neuversion" jener damals von Quentin Tarantino verfassten Materie. Die 10 Folgen der ersten Staffel orientieren sich dabei noch recht deutlich an dem zugrunde liegenden Kinofilm…

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knappe :liquid6:

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Beitrag von StS » 30.04.2017, 16:05

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Originaltitel: From Dusk till Dawn (Season 2)
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Robert Rodriguez, Juan Carlos Coto, Joe Menendez, Alejandro Brugués, Eduardo Sánchez, Dwight H. Little
Darsteller: D.J. Cotrona, Zane Holtz, Eiza González, Madison Davenport, Jesse Garcia, Brandon Soo Hoo, Wilmer Valderrama, Esai Morales, Jake Busey, Briana Evigan, Danny Trejo, Jeff Fahey, …

Nachdem sich die erste Staffel noch weitestgehend an dem gleichnamigen 1996er Kino-Film orientiert hat, führt "From Dusk till Dawn: Season 2" die blutige Vampir-Geschichte nun entlang komplett "eigener Bahnen" fort…

Zur Besprechung geht´s hier!

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Beitrag von StS » 30.04.2017, 16:05

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Beitrag von StS » 30.04.2017, 16:05

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Beitrag von StS » 30.04.2017, 16:05

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Beitrag von Vince » 01.05.2017, 02:45

Season 1
Bevor der “Titty Twister“ erreicht wird, haben sich längst alle Vorbehalte gegenüber einer „From Dusk Till Dawn“ TV-Serie bewahrheitet. Was im Tarantino-Rodriguez-Kinofilm als bewusst geraffter Genrezwitter so hervorragend funktionierte, wird in der Serie zunächst 1:1 neu erzählt und mit völlig redundanten Neuzudichtungen verwässert. Paradox ist, dass die Figur des Richard Gecko am meisten unter der Verwässerung leidet und Darsteller Zane Holtz dennoch gegenüber Originaldarsteller Tarantino als Gewinn zu verzeichnen ist. So ringt er dem verrückten Gecko-Bruder einerseits neue Facetten ab, andererseits wird der Wahnsinn von den zusätzlichen Szenen, die mitunter wirken wie einem verunglückten Extended Cut des Films entzogen, völlig neutralisiert.

Das Casting fällt auch sonst insgesamt ordentlich aus und hat seine größten Stärken eigentlich immer dann, wenn es sich von der Vorlage abhebt, was neben Zane Holtz insbesondere im Fall von Madison Davenport als Katie Fuller gilt, die eben nicht ganz das Dummchen präsentiert, das Juliette Lewis stets so vortrefflich darzustellen wusste. Jake Busey als Sex Machine ist allerdings Geschmackssache; Eiza González weiß den Bikini jedoch ähnlich gut zu tragen wie Salma Hayek. Direkte Verweise auf den Tarantino-Rodriguez-Kosmos werden derweil wie Easter Eggs in den Verlauf eingeflochten; ob es sich dabei nun um den Big Kahuna Burger handelt oder auch einen Robert Patrick, der mit der Reihe immerhin vorher bereits Bekanntschaft gemacht hat.

Die Faustregel „je anders, desto besser“ lässt sich im Grunde auf die komplette erste Staffel übertragen. Nachdem in Episode 7 endlich der Knoten mit einer gesalzenen Viertelstunde Action und Splatter platzt, löst sich das Skript notgedrungen auch endlich vom Film und funktioniert plötzlich als mystisch angehauchter, teils unbeholfen auf cool getrimmter Mexicana-Horrortrash. Das Design der Vampire beweist immerhin durch seinen okkulten Ansatz durchgehend Eigenständigkeit, wobei die groteske Anmutung der Originalvampire weiterhin unerreicht bleibt.

Diese letzten paar Folgen retten der ersten Staffel zu einer Serie, die eigentlich ohnehin von Anfang an eine Schnapsidee war, den Arsch. Die zweite Staffel ist nun gezwungen, sich völlig von der Vorlage zu emanzipieren und eigene schreiberische Wege zu gehen, was schon mal eine gute Basis ist. Ob diese dann allerdings auch genutzt wird, ist wieder eine andere Frage.
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Beitrag von StS » 25.03.2018, 16:23

Season 2 Review ist online :wink:

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Beitrag von Vince » 25.03.2018, 16:31

Oh, dabei gefällt die zweite Staffel vielen anderen ja besser als die erste. Ich war ja relativ genervt von der ersten und wurde erst gegen Ende ein bisschen versöhnlich gestimmt, würde mir die Serie aber bei Gelegenheit trotzdem weiter ansehen. Seit ich allerdings vor vielen, vielen Monaten mal ein 10€-Angebot bei Saturn für die 2. Staffel auf Blu-ray verpasst habe, warte ich auf ein ähnliches Angebot, bisher vergeblich...

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Beitrag von StS » 26.03.2018, 07:39

Bei vielen liegt das sicher mit daran, dass Season 1 größtenteils ja nur der Kino-Film in Serien-Format war. Damit hatte ich persönlich ja keine "echten Probleme" - von daher denke ich, dass Staffel 2 bei Dir mindestens auf einem Level wie die vorherige abschneiden dürfte...

Im Vorfeld dachte ich auch, dass S2 mit besser gefallen dürfte - aber aus bestimmten Gründen war das am Ende dann doch nicht der Fall (obgleich sich das Gebotene in der zweiten Hälfte der Season ein Stück weit zu steigern vermag). Staffel 3 ist schon bei "Netflix" verfügbar - daher werd ich mir die bei Zeiten ebenfalls vornehmen und die Review-Reihe dann abschließen... :wink:

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Re: From Dusk till Dawn (Season 1&2)

Beitrag von freeman » 09.02.2021, 19:48

Ich habe zuletzt mit Staffel drei die Serie begonnen. Die Vodafone-Festplatte lief langsam voll und Staffel 1 und 2 habe ich auf physischen Datenträgern :lol: Dementsprechend also das Pferd von hinten aufgezäumt und nie das Gefühl gehabt, nicht zu wissen, was Phase ist. Ist alles angenehm simpel gehalten und kann daher schön nebenher weggeguckt werden. Was man spürt, ist, dass alle wussten, dass dies die letzte Staffel wird. Entsprechend hat man immer das Gefühl, dass Staffel drei auf was Großes zusteuern möchte. Das ist dann aber kaum mehr als blaugefiltertes an abgeranzten Storyelementen. Man geht also ein bisserl enttäuscht aus der Chose, wurde auf dem Weg dahin aber weitgehend ordentlich unterhalten. Die Chicks sind hot (Eiza Gonzales!!!, Frau Davenport, die aktuell in "Reprisal" toll lolitamäßig inszeniert wird), die Bezugnahmen auf den Ur-Film großartig, das popkulturelle Gelaber der Gecko-Brüder cool, das Gesplatter witzig und die Gastauftritte von Tom Savini, der die Pimmelknarre aus Teil runtersaut, oder Marko Zaror mit zwei fetten Fights ein feines Goodie. Seltsam, dass die dritte Staffel nie auf DVD/Bu-ray bei uns rauskam.
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Re: From Dusk till Dawn (Season 1&2)

Beitrag von Vince » 12.02.2021, 08:25

Ich hatte zwischenzeitlich auch mal mit der zweiten weitergemacht und war eigentlich nur noch angenervt und habe gehofft, dass es bald vorbei ist. Insbesondere Miss Gonzales ging mir inzwischen übelst auf den Sack mit ihrem eingeschnappten Schmollmund, das hatte ich so aus der ersten Staffel nicht in Erinnerung. Leider scheint sie ja jetzt einen kleinen Durchbruch gehabt zu haben, da man sie nun auch in der ein oder anderen Großproduktion mitspielen sieht...
ob ich mir die dritte noch geben werde, weiß ich noch nicht. Aber wie kann man bitte eine Serie mittendrin anfangen? Das ist ja absolutes Messi-Verhalten. :lol:

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Re: From Dusk till Dawn (Season 1&2)

Beitrag von freeman » 01.03.2021, 20:36

So, nun war Staffel 1 dran. Und ja, es ist schon eine Qual, da bis zur Staffelmitte nur Wiedergekäutes präsentiert zu bekommen, ohne dass sinnvolle Erweiterungen das Auge penetrieren würden. Dann ist eine Folge kurz "gib ihm", ohne dass jemals die Splatterqualitäten des Filmes erreicht werden würden und dann, ENDLICH, erzählt die Staffel auch mal ein wenig Eigenes und geht """mutig""" eigene Wege. Bitte die vielen Gänsefüßchen beachten. Zumindest Eiza Gonzalez sieht durchweg einfach irre steil aus. Das ließ mich halbwegs dranbleiben. :lol: Eine Katastrophe ist die deutsche Fassung. Folge eins wirkt, als hätten alle in Blecheimer gelabert und das Mikro hätte zusätzlich auch noch in einem Blecheimer gestanden. Irre. Die Stimmern sind grottig, man gewöhnt sich aber tatsächlich an sie. Auch wenn Staffel 3 sauberer und besser vertont ist, soviel ist mal klar. Im Verlauf von Staffel eins bessert sich zumindest die Verständlichkeit irgendwann, klappt das dann, wird der Ton asynchron!!! Teile wurden gar nicht vertont! Und gegen Ende hatte man dann auch keinen Bock mehr, spanische Abschnitte zu synchronisieren oder wenigstens zu untertiteln. Diese Staffel gehört den Machern wirklich links und rechts in die Fresse gehauen. Und dafür zahlt man auch noch Geld. Irre. Zumindest kann ich aufgrund meiner Herangehensweise schonmal sagen, dass es nach der mutlosen ersten Staffel definitiv besser wurde. Auch wenn die Monster of the Week Aufmachung von Staffel 3 auch nicht wirklich der Burner ist.
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Re: From Dusk till Dawn (Season 1&2)

Beitrag von Vince » 05.03.2021, 06:42

Den Effekt hättest du zwar auch gehabt, wenn du mit der ersten angefangen hättest, aber ich denke mal, er hat sich dadurch verstärkt, dass du mit der 3 begonnen hast. Wenn man schon weiß, wie es weitergeht, wird das Wiederkäuen ja nur noch qualvoller...

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