Bei „
the Voyeurs“ handelt es sich um einen oberflächlich-spannungsarmen Hochglanz-Erotik-Thriller von Michael Mohan aus dem Jahr 2021, der regelmäßig zwischen „Fremdschämen“ und „durchaus reizvoll“ schwankt – reich an prätentiösen Dialogen und nicht gerade inspiriert verfassten Ereignissen, von denen sich einige im späteren Verlauf aber plötzlich als bewusst so konzipiert herausstellen. Das finale Drittel ist reich an „Wendungen“, von denen die meisten merklich konstruiert und abstrus daherkommen – aber hey, das gehört bei vielen „Gulity Pleasures“ bekanntlich nunmal mit dazu; samt eines gleichermaßen fiesen wie dümmlichen Endes…
Zeitgeistrelevante, nicht bloß das Thema „Voyeurismus“ an sich betreffende inhaltliche Ansätze werden zwar nie „vertieft“ – doch einigermaßen unterhaltsam sowie schick anzusehen ist der Streifen auch unabhängig dessen. Trotz der evidenten Schwächen schaut man allein schon dank der attraktiven, freizügigen Besetzung (zur Materie passend) eigentlich ganz gern hin – und dass die hübsche wie sympathische Hauptdarstellerin Sydney Sweeney (bekannt u.a. aus den Serien „the Handmaid´s Tale“, „Sharp Objects“, „the White Lotus“ sowie natürlich „Euphoria“) generell „ein Blick wert“ ist, ist ja eh bereits seit einiger Zeit bekannt…
gute 