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Moderator: SFI
Babylon Berlin - Staffel 1

Als Zuschauer braucht man einige Tugenden: Geduld, Sitzfleisch, ein gutes Names- und Personengedächnis sowie generell die Bereitschaft sich auf das ganze einzulassen. Tom Tykwer und sein Team loten die Möglichkeiten und Grenzen des erzählens eines Serienstoffes komplett neu aus und schaffen was komplett eigenständiges. Die Geschichte und deren Personen werden sehr ausführlich eingeführt und erzählt und man nimmt sich Zeit, sehr....viel...Zeit. Optisch ist das ganze ein Fest für die Augen - eine wahre Ausstattungsorgie ist es geworden, man sieht zu jeder Sekunde wohin das Budget geflossen ist. Dazu tolle Kameraarbeit (Steadycam / Plansequenzen) und auch der Score (wie immer von Tykwer selber eingespielt) passen und selbst das größte Deutsche Problem mit schlechten Schauspielern ist diesmal nicht vorhanden da man auf irgendwelche bekannten Namen verzichtet und stattdessen unbekannte Charakterköpfe besetzt hat (Liv Lisa Fries ist super !).
Nach ungefähr der halben Laufzeit zieht die Spannung an und die ganzen Handlungsfäden ergeben einen Sinn, das trotzdem nach der ersten Staffel der Fall nicht gelöst ist mag schade sein, paßt aber zum Konzept der Langsamkeit.
Trotzdem wird "Babylon Berlin" ein 40 Millionen Flop mit Ansage werden, einfach weil der normale Deutsche 08/15 Zuschauer mit Sicherheit weder die Geduld noch die Bereitschaft mitbringt sich auf den Stoff einzulassen. Ich sehe und höre jetzt schon die Kommentare wie "Scheißserie" oder "für so einen Scheiß werden GEZ Gebühren rausgeworfen", zumal wenn die ARD tatsächlich den Plan umsetzt nur jede Woche eine 45 Minuten Folge auszustrahlen. "Babylon Berlin" wird das gleiche Schicksal erleiden wie "Weinberg" oder "Deutschland 83": von der Kritik geliebt, mit Preisen überhäuft, im Ausland gefeiert und von der Deutschen Masse ignoriert. (jede Wette - ab Folge drei wird die Serie ins Nachtprogramm verschoben).
Topserie !


Als Zuschauer braucht man einige Tugenden: Geduld, Sitzfleisch, ein gutes Names- und Personengedächnis sowie generell die Bereitschaft sich auf das ganze einzulassen. Tom Tykwer und sein Team loten die Möglichkeiten und Grenzen des erzählens eines Serienstoffes komplett neu aus und schaffen was komplett eigenständiges. Die Geschichte und deren Personen werden sehr ausführlich eingeführt und erzählt und man nimmt sich Zeit, sehr....viel...Zeit. Optisch ist das ganze ein Fest für die Augen - eine wahre Ausstattungsorgie ist es geworden, man sieht zu jeder Sekunde wohin das Budget geflossen ist. Dazu tolle Kameraarbeit (Steadycam / Plansequenzen) und auch der Score (wie immer von Tykwer selber eingespielt) passen und selbst das größte Deutsche Problem mit schlechten Schauspielern ist diesmal nicht vorhanden da man auf irgendwelche bekannten Namen verzichtet und stattdessen unbekannte Charakterköpfe besetzt hat (Liv Lisa Fries ist super !).
Nach ungefähr der halben Laufzeit zieht die Spannung an und die ganzen Handlungsfäden ergeben einen Sinn, das trotzdem nach der ersten Staffel der Fall nicht gelöst ist mag schade sein, paßt aber zum Konzept der Langsamkeit.
Trotzdem wird "Babylon Berlin" ein 40 Millionen Flop mit Ansage werden, einfach weil der normale Deutsche 08/15 Zuschauer mit Sicherheit weder die Geduld noch die Bereitschaft mitbringt sich auf den Stoff einzulassen. Ich sehe und höre jetzt schon die Kommentare wie "Scheißserie" oder "für so einen Scheiß werden GEZ Gebühren rausgeworfen", zumal wenn die ARD tatsächlich den Plan umsetzt nur jede Woche eine 45 Minuten Folge auszustrahlen. "Babylon Berlin" wird das gleiche Schicksal erleiden wie "Weinberg" oder "Deutschland 83": von der Kritik geliebt, mit Preisen überhäuft, im Ausland gefeiert und von der Deutschen Masse ignoriert. (jede Wette - ab Folge drei wird die Serie ins Nachtprogramm verschoben).
Topserie !
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
the Deuce - Staffel 1

Eine typische David Simon Serie - unzählige Personen und somit unzählige Handlungsfäden die sich immer wieder treffen aber größtenteils nebeneinander herlaufen, angesiedelt diesmal Anfang der 70iger in New York in der aufkeimenden Porno- und Prostituiertenszene. Der Einstieg ist somit etwas beschwerlich, hat man sich durch die Pilotfolge gearbeitet macht das ganze aber tierisch Spaß auch wenn Handlungstechnisch relativ weinig passiert.
Dem Thema entsprechend geht es recht freizügig zu: die Moppen der Hauptdarstellerinnen darf man sehr oft in voller Pracht sehen, Figgeszenen gibt es zuhauf und mehrmals sind sogar Männliche Geschlechtsteile in Großaufnahme in Aktion zu sehen (Blowjob / wedeln / pissen etc). Empfindliche Zeitgenossen werden sicherlich eher geschockt sein sowas in einer Mainstreamserie zu sehen (den Lümmel von James Franco sieht man aber nicht - Feigling !
). Super Serie, sofern man die Art von David Simon mag.


Eine typische David Simon Serie - unzählige Personen und somit unzählige Handlungsfäden die sich immer wieder treffen aber größtenteils nebeneinander herlaufen, angesiedelt diesmal Anfang der 70iger in New York in der aufkeimenden Porno- und Prostituiertenszene. Der Einstieg ist somit etwas beschwerlich, hat man sich durch die Pilotfolge gearbeitet macht das ganze aber tierisch Spaß auch wenn Handlungstechnisch relativ weinig passiert.
Dem Thema entsprechend geht es recht freizügig zu: die Moppen der Hauptdarstellerinnen darf man sehr oft in voller Pracht sehen, Figgeszenen gibt es zuhauf und mehrmals sind sogar Männliche Geschlechtsteile in Großaufnahme in Aktion zu sehen (Blowjob / wedeln / pissen etc). Empfindliche Zeitgenossen werden sicherlich eher geschockt sein sowas in einer Mainstreamserie zu sehen (den Lümmel von James Franco sieht man aber nicht - Feigling !
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„Stranger Things“ (re-watch) knappe
„Stranger Things 2” gute
Die Serie punktet auch im Rahmen ihrer zweiten Staffel u.a. mit einer tollen, sich eine wunderbare Chemie teilenden Besetzung, einer hochklassigen Inszenierung und einer ansprechenden Atmosphäre. Inhaltlich bewegt sich das Geschehen zwar nicht allzu viel voran – doch es ist einfach wohlig-unterhaltsam, dem Ganzen beizuwohnen. Die Clique um ein Mädel (Mad Max) zu erweitern passt vor allem aufgrund der Figurenzeichnung und jungen Darstellerin, Sean Astin hat mich positiv überrascht, die Anspielungen an bekannte Werke der 80er sind weiterhin ansprechend zu registrieren (ich sag nur: „Aliens“, inklusive Paul Reiser) und einige ausgewählte Musikstücke zaubern einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht. Ja, die „Ausreißer-Episode“ (Elle in Chicago) hätte in der Form nicht unbedingt sein müssen – aber die beiden folgenden (sprich: die finalen zwei) gleichen das locker wieder aus, denn sie sind einfach klasse (Spannung, Dramatik, Schauwerte… und natürlich diese herzlichen letzten Minuten auf dem Winter-Schulball)…
„Stranger Things 2” gute
Die Serie punktet auch im Rahmen ihrer zweiten Staffel u.a. mit einer tollen, sich eine wunderbare Chemie teilenden Besetzung, einer hochklassigen Inszenierung und einer ansprechenden Atmosphäre. Inhaltlich bewegt sich das Geschehen zwar nicht allzu viel voran – doch es ist einfach wohlig-unterhaltsam, dem Ganzen beizuwohnen. Die Clique um ein Mädel (Mad Max) zu erweitern passt vor allem aufgrund der Figurenzeichnung und jungen Darstellerin, Sean Astin hat mich positiv überrascht, die Anspielungen an bekannte Werke der 80er sind weiterhin ansprechend zu registrieren (ich sag nur: „Aliens“, inklusive Paul Reiser) und einige ausgewählte Musikstücke zaubern einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht. Ja, die „Ausreißer-Episode“ (Elle in Chicago) hätte in der Form nicht unbedingt sein müssen – aber die beiden folgenden (sprich: die finalen zwei) gleichen das locker wieder aus, denn sie sind einfach klasse (Spannung, Dramatik, Schauwerte… und natürlich diese herzlichen letzten Minuten auf dem Winter-Schulball)…
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Good Girls Revolt - Staffel 1

Überraschend gute und kurzweilige Sache die zwar etwas deutlich im Fahrwasser von "Mad Man" schwimmt aber wesentlich mehr Tempo und Handlung hat als die verrückten Männer. Lob auch an die perfekte Besetzung, besonders die drei Hauptdarstellerinen sind großartig (Erin Darke ist mein kleiner Liebling - alleine wie sie immer ihre Brille nachrückt ist wirklich putzig). Für mich (bis jetzt) neben "Bosch" die beste Serie im amazon Portfolio...
...Absolut unverständlich ist allerdings das amazon die Serie nach einer Staffel bereits wieder eingestampft hat, obwohl die Kritiken sowohl von den Medien als auch von den Kunden mehr als positiv ist und die Serie laut amazon die zweithöchsten Abrufzahlen besitzt. Da muß man sich nicht wundern das Prime als uncool gilt - bei Netflix oder anderen Sendern wäre es weitergegangen, zumal es am Ende einen bösen Klippenhänger gibt und die Geschichte offen endet. Pfui ! Hier war ich wirklich verärgert und traurig das es nicht weitergeht :(
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Überraschend gute und kurzweilige Sache die zwar etwas deutlich im Fahrwasser von "Mad Man" schwimmt aber wesentlich mehr Tempo und Handlung hat als die verrückten Männer. Lob auch an die perfekte Besetzung, besonders die drei Hauptdarstellerinen sind großartig (Erin Darke ist mein kleiner Liebling - alleine wie sie immer ihre Brille nachrückt ist wirklich putzig). Für mich (bis jetzt) neben "Bosch" die beste Serie im amazon Portfolio...
...Absolut unverständlich ist allerdings das amazon die Serie nach einer Staffel bereits wieder eingestampft hat, obwohl die Kritiken sowohl von den Medien als auch von den Kunden mehr als positiv ist und die Serie laut amazon die zweithöchsten Abrufzahlen besitzt. Da muß man sich nicht wundern das Prime als uncool gilt - bei Netflix oder anderen Sendern wäre es weitergegangen, zumal es am Ende einen bösen Klippenhänger gibt und die Geschichte offen endet. Pfui ! Hier war ich wirklich verärgert und traurig das es nicht weitergeht :(
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Transparent - Staffel 4

Die Serie steht bei amazon ja unter Artenschutz, schließlich hat man mit ihr Preise gewonnen. Das die Qualität nach einer wirklich guten ersten Staffel konsequent nach unten ging scheint den Senderbossen aber auch nicht entgangen zu sein, anders ist es nicht zu erklären das Staffel 4 ohne irgendwelche Werbung sang- und klanglos einfach Online gestellt wird und man dies als User eher nur zufällig mitbekommt.
Die Pfeffermans werden immer durchgeknallter und neurotischer das selbst ähnliche Figuren aus dem Woody Allen Filmuniversum wie normale Spiesbürger wirken. Es gibt zwar einige lustige Szenen aber die Reise nach Israel ist eine ziemlich zähe Angelegenheit geworden. Das den Machern nichts mehr einfällt läßt sich an mehrfach feststellen: unzählige Figgeszenen, Traumsequenzen und Rückblenden bieten jede Menge Füllmaterial, dazu die Tatsache das jede Folge netto nur noch 20 Minuten Laufzeit hat. Öde und langweilig.
für die witzige Dreiersexszene mit Skype

Die Serie steht bei amazon ja unter Artenschutz, schließlich hat man mit ihr Preise gewonnen. Das die Qualität nach einer wirklich guten ersten Staffel konsequent nach unten ging scheint den Senderbossen aber auch nicht entgangen zu sein, anders ist es nicht zu erklären das Staffel 4 ohne irgendwelche Werbung sang- und klanglos einfach Online gestellt wird und man dies als User eher nur zufällig mitbekommt.
Die Pfeffermans werden immer durchgeknallter und neurotischer das selbst ähnliche Figuren aus dem Woody Allen Filmuniversum wie normale Spiesbürger wirken. Es gibt zwar einige lustige Szenen aber die Reise nach Israel ist eine ziemlich zähe Angelegenheit geworden. Das den Machern nichts mehr einfällt läßt sich an mehrfach feststellen: unzählige Figgeszenen, Traumsequenzen und Rückblenden bieten jede Menge Füllmaterial, dazu die Tatsache das jede Folge netto nur noch 20 Minuten Laufzeit hat. Öde und langweilig.
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Hab letztens auf Anraten meiner Freundin mal mit LAST MAN STANDING begonnen und konnte schließlich nicht aufhören, bis ich gestern die letzte Folge durchhatte. Prinzipiell stellt LMS eine Art Update zu HOME IMPROVEMENT ("Hör mal, wer da hämmert") dar, wer die Serie mochte, dürfte wenig Umgewöhnungsprobleme haben und sich zudem über zahlreiche Anspielungen und Gastauftritte freuen. Tim Allens Charakter Mike Baxter hat wieder drei Kinder, diesmal Töchter, erhält durch eine eigene Show - diesmal ein Vlog - auch wieder reichlich Gelegenheit, seine Ansichten zu verkünden, die gesamte Dynamik ist der Vorgängerserie überaus ähnlich. Was die Serie in meinen Augen besser macht, ist der sarkastischere, authentischere Tonfall. Mike Baxter ist ein Konservativer, der Reagan liebt und Clinton verabscheut, über Obamacare herzieht und sich über Policital Correctness lustig macht. Seine Ansichten bleiben dabei jedoch nicht unwidersprochen, sehr häufig wird auch deutlich, dass er instinktiv gar nicht gemäß seinen konservativen Idealen handelt, wozu natürlich auch seine Position als einziger Mann in der fünfköpfigen Familie beiträgt. Ein weiterer Punkt, der LMS positiv von HI unterscheidet, sind die Kinder, welche deutlich interessanter und reifer angelegt sind als die Taylor-Jungs und nie zu hassenswerten Nervblagen verkommen. Kritisieren könnte man die Ehefrau, welche durchaus liebenswert dargestellt wird, abseits ihrer Funktion als Gag-Generator aber etwas unterentwickelt bleibt. Eingerahmt wird die Kernfamilie von einer Schar liebenswerter bis schräger Partner, Kollegen und Nachbarn, dank derer LMS erzählerisch abwechslungsreicher als HI rüberkommt.
Alles in allem eine tolle Sitcom, deren abrupte Absetzung nach der sechsten Staffel sehr bedauernswert ist.

Alles in allem eine tolle Sitcom, deren abrupte Absetzung nach der sechsten Staffel sehr bedauernswert ist.
Babylon Berlin - Staffel 2

Das man es hier mit einer sehr genauen und ausführlichen Buchverfilmung zu tun hat wird in der zweiten Staffel noch deutlicher als in der ersten - es zieht sich etwas und es gibt unzählige Szenen und Momente die man auch hätte weglassen können ohne groß von der Wirkung einzubüßen. Aber das ist jammern auf höchsten Niveau - die Geschichte von Staffel 1 geht hier Nahtlos weiter und neben einem bösen Klippenhänger gibt es sogar eine Auflösung (YEAH !!!). Das Tykwer gegen Ende leider etwas übers Ziel hinausschießt (Stichwort: Wiederbelebung und Zugverfolgung) ist verzeihbar, zumal die beiden Attentatsszenen in dieser Staffel wiederum grandios in Spannungsaufbau, Montage und Schnitt sind. Und für die Idee Bryan Ferry als Jazzsänger (auf Deutsch !) auftauchen zu lassen feier ich Tykwer sowieso. Eine tolle Serie haben die ARD und Sky hier auf die Beine gestellt - ich gehe weiterhin beim Publikum von einem Flop aus


Das man es hier mit einer sehr genauen und ausführlichen Buchverfilmung zu tun hat wird in der zweiten Staffel noch deutlicher als in der ersten - es zieht sich etwas und es gibt unzählige Szenen und Momente die man auch hätte weglassen können ohne groß von der Wirkung einzubüßen. Aber das ist jammern auf höchsten Niveau - die Geschichte von Staffel 1 geht hier Nahtlos weiter und neben einem bösen Klippenhänger gibt es sogar eine Auflösung (YEAH !!!). Das Tykwer gegen Ende leider etwas übers Ziel hinausschießt (Stichwort: Wiederbelebung und Zugverfolgung) ist verzeihbar, zumal die beiden Attentatsszenen in dieser Staffel wiederum grandios in Spannungsaufbau, Montage und Schnitt sind. Und für die Idee Bryan Ferry als Jazzsänger (auf Deutsch !) auftauchen zu lassen feier ich Tykwer sowieso. Eine tolle Serie haben die ARD und Sky hier auf die Beine gestellt - ich gehe weiterhin beim Publikum von einem Flop aus
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Auf jeden Fall. Neben Evergreens wie "Runaway" von Bon Jovi und "Four Horsemen" von Metallica gibt es da auch Entdeckungen. In meinem Falle etwa Metal Sport von Hittman. Eighties-Hairmetal, etwas cheesy, aber irgendwie geil.StS hat geschrieben:„Stranger Things“
einige ausgewählte Musikstücke zaubern einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht
Meine Freundin und ich haben die Serie jetzt auch bis auf S02E09 durch und sind sehr angetan.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Stranger Things - Season 1 und 2
Natürlich bedient "Stranger Things" schamlos die Eighties-Nostalgiewelle und würden es die Spatzen nicht eh schon von den Dächern pfeifen, bereits nach kurzer Zeit fiele dem Zuschauer auf, dass Stephen King und Steven Spielberg in der Coming-of-Age-Sci-Fi-Horrorverquickung die großen Paten sind. Aber diese Versatzstücke werden mit einer derartigen Liebe und Detailversessenheit mit hervorragend geschriebenen Charakteren kombiniert, dass all das gar nichts ausmacht. Jede Folge bietet ihrer Referenzen in Richtung Popkultur der 1980er und man erkennt sie oder erkennt sie eben nicht - im Gegensatz zu Pseudo-Nerdserien wie "The Bing Bang Theory", die jeder Anspielung noch ein "Das ist übrigens aus Star Trek" hinterherschieben müssen.
Am Stück gesehen wirken die Staffeln wie aus einem Guss und den teilweise konstatierten Qualitätsabfall kann ich nicht ausmachen. Season 1 ist kleiner und intimer, ist aber in den letzten zwei Folgen relativ handlungsarm und der Abschluss der zweiten Staffel ist wesentlich runder - herrlich, dass man sich noch einmal 10 bis 20 Minuten für den Ausklang nimmt. Season 2 erweitert das "Stranger Things"-Universum dann leider um den Preis der bereits erwähnten Chicago-Episode, die unnötig ist, sich nur eine Figur konzentriert und wie ein Teaser auf Themen wirkt, um die es in der kommenden dritten Staffel drehen könnte. Ich freu mich auf jeden Fall drauf, da ich keine Zweifel habe, dass das Niveau gehalten werden kann.
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Natürlich bedient "Stranger Things" schamlos die Eighties-Nostalgiewelle und würden es die Spatzen nicht eh schon von den Dächern pfeifen, bereits nach kurzer Zeit fiele dem Zuschauer auf, dass Stephen King und Steven Spielberg in der Coming-of-Age-Sci-Fi-Horrorverquickung die großen Paten sind. Aber diese Versatzstücke werden mit einer derartigen Liebe und Detailversessenheit mit hervorragend geschriebenen Charakteren kombiniert, dass all das gar nichts ausmacht. Jede Folge bietet ihrer Referenzen in Richtung Popkultur der 1980er und man erkennt sie oder erkennt sie eben nicht - im Gegensatz zu Pseudo-Nerdserien wie "The Bing Bang Theory", die jeder Anspielung noch ein "Das ist übrigens aus Star Trek" hinterherschieben müssen.
Am Stück gesehen wirken die Staffeln wie aus einem Guss und den teilweise konstatierten Qualitätsabfall kann ich nicht ausmachen. Season 1 ist kleiner und intimer, ist aber in den letzten zwei Folgen relativ handlungsarm und der Abschluss der zweiten Staffel ist wesentlich runder - herrlich, dass man sich noch einmal 10 bis 20 Minuten für den Ausklang nimmt. Season 2 erweitert das "Stranger Things"-Universum dann leider um den Preis der bereits erwähnten Chicago-Episode, die unnötig ist, sich nur eine Figur konzentriert und wie ein Teaser auf Themen wirkt, um die es in der kommenden dritten Staffel drehen könnte. Ich freu mich auf jeden Fall drauf, da ich keine Zweifel habe, dass das Niveau gehalten werden kann.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Als jemand, der in den 80ern in den Staaten gewohnt hat, hab ich mich bei der Serie auch an verschiedenen Einrichtungsgegenständen (oder sonstigen "Requisiten", Produkten etc.) erfreut, die da teilweise einfach im Bildhintergrund herumstanden/herumlagen, die ich noch aus der Zeit in Erinnerung hab. Echt nett.
Homeland - Staffel 6

Der Einstieg in das sechste "Homeland" Jahr ist etwas langweilig und es zieht sich, zudem ist die Handlung eher belanglos. Ich war schon drauf und dran abzubrechen und diese Serie zu den Akten zu legen da geht die Autobombe hoch - und "Homeland" wird zu einer sehr spannenden Angelegenheit bei dem dann auch auf einmal der belanglose Einstieg Sinn macht. Zum Ende hin bekommen wir dann das was "24" immer sein wollte aber nie wagte - eine Politisch brisante Serie, einen sehr bösen Klippenhänger und....Nein, das spoilere ich jetzt nicht


Der Einstieg in das sechste "Homeland" Jahr ist etwas langweilig und es zieht sich, zudem ist die Handlung eher belanglos. Ich war schon drauf und dran abzubrechen und diese Serie zu den Akten zu legen da geht die Autobombe hoch - und "Homeland" wird zu einer sehr spannenden Angelegenheit bei dem dann auch auf einmal der belanglose Einstieg Sinn macht. Zum Ende hin bekommen wir dann das was "24" immer sein wollte aber nie wagte - eine Politisch brisante Serie, einen sehr bösen Klippenhänger und....Nein, das spoilere ich jetzt nicht
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Black Sails Staffel 3
Serie + Bay + Meer = Hit. Die Erfolgsformel sticht erneut
... Wusste man nach Staffel 1 wahrlich nicht, wo das Ganze mal hingehen soll, wurde es mit Staffel 2 schon deutlich komplexer. Und genau da legt Staffel 3 nun deutlich zu. Taucht tiefer in die Figuren ein. Lässt Flint weit außerhalb seiner bisherigen Wirkbereiche wirken und macht einfach von Folge 1-10 Riesenspaß! Die (leider wenigen) Actionszenen rocken, die Bilder sind vom Allerfeinsten, die Darsteller passen wie Arsch auf Eimer, die Mucke geht ordentlich nach vorn UND ein Johnny Depp DEPP ist meilenweit entfernt. Achja, und die beiden sexy Damen im Cast sind hinreißend nackt. Soll ja manchem (mir) wichtig sein. ;-)

In diesem Sinne:
freeman
Serie + Bay + Meer = Hit. Die Erfolgsformel sticht erneut
In diesem Sinne:
freeman
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