#002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Könnte Jean-Claude van Damme einen Roundhouse Kick von Chuck Norris überleben? Schafft es Steven Seagal noch einmal ins Kino? Welcher Actionheld verbucht den besten Oneliner für sich? Sergej & Dominik lassen es euch wissen.
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#002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 04.06.2020, 13:00

Here we go. Unsere erste Filmbesprechung zu Tyler Rake: Extraction.

Knackige 53 Minuten - und wir haben uns wesentlich weniger reingeplappert als noch bei Folge 1. :D

https://fratzengeballer.podigee.io/2-neue-episode

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Montana » 04.06.2020, 14:21

Super :) Ja, Extraction ist ein sehr guter action Film.
Was hätte ich denn besser Gemacht?
Die Background Story fand ich doch sehr mager aufgetischt. Da hätte man sich schon etwas Zeit nehmen können um den Anfang besser zu untermauern. Oder die ganzen Anfangsscenen und Background komplett weglassen, sowas ginde ich oft auch sehr Wirkungsvoll. Das Ende hätte ich auch noch etwas ausführlicher gemacht. Das Problem is, es ist enfach plötzlich fertig und danach kommt die „After Credit Scene“. In dieser fassung haben wir Netflix standard Drehbuch mit geiler Action :). Somit kann ich 👍 untermauern:)

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von SFI » 04.06.2020, 15:43

Herzlich Willkommen zu Fratzengeballer ... ! Einfach nur geil der Satz. :lol: Film habe ich abgebrochen, bin also nicht eurer Meinung. :cool: Habt ihr die Synthvariante des Intros für extra gewechselt oder verpeilt? Ich höre das sofort. :lol:
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von deBohli » 04.06.2020, 15:49

Wow, das ging jetzt aber schnell. :cool:
Den Film hätte ich mir wohl niemals auf eine Watchlist gesetzt, euren Podcast hör ich mir trotzdem an.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 04.06.2020, 16:36

SFI hat geschrieben:
04.06.2020, 15:43
Herzlich Willkommen zu Fratzengeballer ... ! Einfach nur geil der Satz. :lol: Film habe ich abgebrochen, bin also nicht eurer Meinung. :cool: Habt ihr die Synthvariante des Intros für extra gewechselt oder verpeilt? Ich höre das sofort. :lol:
Bisschen Abwechslung muss sein :lol:

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von freeman » 04.06.2020, 20:16

Nix gegen den flotten Nachfolger, aber ich fänds cool, wenn wir da ein wenig Absprache reinbringen könnten.

Ich finde es wichtig, dass die "Premiere" der Verkündung, dass ein neues Stück live ist, auf Actionfreunde geschieht und wir das hier im Forum mit einem Posting eröffnen, dass zur Actionfreunde-Seite als Basis führt. Eigentlich sollen die Quellen sich ja gegenseitig puschen. Aktuell renne ich hinterher und alle Medien befruchten sich net richtig gegenseitig.

Geht mir auch net darum, derjenige zu sein, der das erste Posting macht oder was auch immer. Das könnt alles ihr machen.

Für mich wäre jedenfalls cool, wenn ihr Bescheid gebt
1. Es kummt was! (Vielleicht am Tag der Aufzeichnung, mit nem ungefähren Zeitpunkt, wann die Post-Production geschafft ist)
2. Es geht um Thema xy, hier haste ein wenig Text und ein paar coole Sprüche aus dem Podcast.
3. Hier ist der Einbettungslink.

Mit der aktuellen Einbindung auf Actionfreunde würde ich jetzt wieder bis Sonntag warten, damit das nicht zu überhastet wirkt und als wäre erstmal ein Einwochenrhythmus angesagt. Dazu benötige ich allerdings wieder den Einbettungslink. Selbigen hier bitte mal mit dem "Code anzeigen" Tag versehen. Beim letzten Mal wurde das einzubindende Snippet seltsam verkürzt.

Das Snippet werd ich btw. auch noch ins Tyler Rake Review von McClane neizimmern.

Neuen Podcast hör ich die Tage in aller Ruhe. Bin schon gespannt. Am WE hoffe ich den Seagal zu nem Video machen zu können. Also von der Zeit her ;-)

In diesem Sinne:
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 04.06.2020, 22:06

freeman hat geschrieben:
04.06.2020, 20:16
Nix gegen den flotten Nachfolger, aber ich fänds cool, wenn wir da ein wenig Absprache reinbringen könnten.

Ich finde es wichtig, dass die "Premiere" der Verkündung, dass ein neues Stück live ist, auf Actionfreunde geschieht und wir das hier im Forum mit einem Posting eröffnen, dass zur Actionfreunde-Seite als Basis führt. Eigentlich sollen die Quellen sich ja gegenseitig puschen. Aktuell renne ich hinterher und alle Medien befruchten sich net richtig gegenseitig.

Geht mir auch net darum, derjenige zu sein, der das erste Posting macht oder was auch immer. Das könnt alles ihr machen.

Für mich wäre jedenfalls cool, wenn ihr Bescheid gebt
1. Es kummt was! (Vielleicht am Tag der Aufzeichnung, mit nem ungefähren Zeitpunkt, wann die Post-Production geschafft ist)
2. Es geht um Thema xy, hier haste ein wenig Text und ein paar coole Sprüche aus dem Podcast.
3. Hier ist der Einbettungslink.

Mit der aktuellen Einbindung auf Actionfreunde würde ich jetzt wieder bis Sonntag warten, damit das nicht zu überhastet wirkt und als wäre erstmal ein Einwochenrhythmus angesagt. Dazu benötige ich allerdings wieder den Einbettungslink. Selbigen hier bitte mal mit dem "Code anzeigen" Tag versehen. Beim letzten Mal wurde das einzubindende Snippet seltsam verkürzt.

Das Snippet werd ich btw. auch noch ins Tyler Rake Review von McClane neizimmern.

Neuen Podcast hör ich die Tage in aller Ruhe. Bin schon gespannt. Am WE hoffe ich den Seagal zu nem Video machen zu können. Also von der Zeit her ;-)

In diesem Sinne:
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Jup, können wir gerne machen. Glaube Jay und ich wollten unserem Piloten einfach schnell ein erstes "reguläres" Review nachhauen. Aber wir können das sehr gerne absprechen.

Was wir bereits sagen können, nächste Folge wird nen Action Classic Review werden: Delta Force

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von SFI » 05.06.2020, 06:59

Nicht zu vergessen die einheitliche Verlinkung samt Auftritt über die sozialen Medien.
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 05.06.2020, 08:45

Ich habe zumindest überlegt, ob wir nicht bis Sonntag warten wollen, um einen gewissen Rythmus zu wahren, aber auch ich hätte vergessen das im Forum adequat anzukündigen.

Jo in Zukunft werden wir euch mit mehr Infos unterfüttern, bevor was veröffentlicht wird :cool:

Wie würde das am meisten Sinn machen?
Trotzdem schonmal den entsprechenden Episodenthread eröffnen und dort alle Infos reinschreiben (und später dann nachträglich den podigee link hineineditieren?)

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Montana » 05.06.2020, 09:23

Oder wie wärs mit einem eigenen Fred wie "Nächster Podcast"?

So wären die Podcast Freds etwas sauberer und konzentriert.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 05.06.2020, 11:53

SFI hat geschrieben:
05.06.2020, 06:59
Nicht zu vergessen die einheitliche Verlinkung samt Auftritt über die sozialen Medien.
Würde ich gerne machen, macht aber am meisten Sinn, wenn wir den Beitrag dann über die Actionfreunde-FB-Seite posten könnten - und dazu müsstet ihr Jay und/oder mich zu Moderatoren derselbigen machen. 😊

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von SFI » 05.06.2020, 15:50

Klar! Es sollte immer der Link zur AF Seite auf FB, Twitter und Insta erfolgen.
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Vince » 05.06.2020, 18:57

War für mich eine sehr emotionale Folge... weil ich insbesondere dir, John, so oft widersprechen wollte. :lol: Lass das mit "Du bist ja kein Kind mehr" in Bezug auf Marvel mal bloß nicht den Bob hören, bei Facebook reagiert er ja hin und wieder noch auf die Actionfreunde. ;)
Da fehlte mir persönlich als Film-nur-durchschnittlich-Finder noch die nörgelnde Stimme aus dem Hintergrund. Ich glaube, die Episode wäre super im Video-Sitcomformat gekommen - ihr Beiden im Unterhemd auf dem Sofa, im Hintergrund Timo beim Bügeln eurer Hemden, hin und wieder darüber meckernd, über was für einen Bügelfilm ihr euch da unterhaltet.
Ich muss sagen, für mich gab das Thema nicht so viel her - weil es 1. auf einen Film beschränkt blieb und dieser Film meines Erachtens dafür nicht genug hergibt. Dabei hätte der sich prima als Startpunkt geeignet, um auf das von McClane vorgeschlagene Thema um Netflix und Actionfilme einzugehen. Um durchgehend beim Film zu bleiben und dessen Qualitäten auf den Prüfstand zu stellen, finde ich das Material einfach nicht relevant genug - selbst wenn man sich vom Film vielleicht gut unterhalten gefühlt hat. Ich hätte daher gerne mehr darüber gehört, wie so eine Produktion zustande kommt, wer das Zielpublikum ist, welche Parallelen es zwischen Netflix und damaligen Massenfilm-Produktionsgesellschaften wie Cannon gibt, wo die Unterschiede liegen zwischen dem Video-Konsum der 80er und dem Streaming von heute und wie es Filme wie "Extraction" zu den Filmen formt, die sie sind. Denn die Actionfilme, die bei Netflix auftauchen, folgen ja durchaus immer einem ähnlichen Schema. Ich finde zum Beispiel, es wäre durchaus wert gewesen, auch mal auf die Serialisierungs-Aspekte einzugehen, die quasi wie eine Schablone über dem Drehbuch schweben und das Korsett damit zuschnüren.
Ich freu mich dann eher wieder auf Gespräche über die größeren Kontexte, da gabs ja schon ein paar nette Vorschläge in der Sammelbox.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 06.06.2020, 10:23

danke fürs feedback. Ich gebe dir durchaus Recht, dass Extraction nicht so wahnsinnig viel Gesprächsstoff bietet. In einem Rundumschlag mehrerer Netflix Filme wäre der Film in podcast form wohl besser aufgehoben gewesen.
Aber wir experimentieren ja und stellen selber fest, was gut funktioniert und was nicht.

Themen abseits konkreter Filmbesprechungen, die sich mehr mit Trends und Produktionen generell drehen finde ich sehr spannend und wird auf jeden Fall auch Thema werden, aber dafür bedarf es vernünftiger auf- und vorarbeitung.

Jetzt ist beim nächsten mal doch erstmal noch ein Action Classic dran (davon wird es viele geben) - Delta Force - bei dem wir uns es sicher auch nicht nehmen lassen werden einen Rundumschlag zum Thema Cannon, 80s und Chuck Norris zu machen.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von McClane » 06.06.2020, 14:05

Vince hat geschrieben:
05.06.2020, 18:57
War für mich eine sehr emotionale Folge... weil ich insbesondere dir, John, so oft widersprechen wollte. :lol: Lass das mit "Du bist ja kein Kind mehr" in Bezug auf Marvel mal bloß nicht den Bob hören, bei Facebook reagiert er ja hin und wieder noch auf die Actionfreunde. ;)
Den Podcast hab ich noch nicht gehört, aber es war vermutlich der übliche "Nur noch Marvel-Kinderkram im Kino, keine Filme mehr für echte Männer, har har har"-Diss, den man im Internet immer wieder liest. Finde ich lustig, denn überlegt doch mal, wann ihr mit dem Kram angefangen habt (euer erster Podcast deutet es ja schon an). Da hatte ich noch keine Haare auf der Brust (oder bestenfalls ganz zarten Flaum) - gepusht wurden Sly, Arnie und Co. ja auch schon für junge Hüpfer durch Medien wie "Limit" (die "Bravo" für Jungs, hatten wir uns irgendwo im Forum auch schon drüber unterhalten). Deshalb finde ich es schon ganz lustig, wenn Actionfilme immer als das Mega-Erwachsenen-Genre dargestellt werden.
Das wäre vielleicht auch ein interessantes Podcast-Thema: Wie "erwachsen" ist das Actiongenre eigentlich?

Und mir geht es bei Marvel wie bei klassischen Actionfilmen: Es gibt die Guten und die Schlechten darunter, ich mag beides sehr gerne, würde aber nie das eine blind gegen das andere ausspielen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 07.06.2020, 21:25

McClane hat geschrieben:
06.06.2020, 14:05
Deshalb finde ich es schon ganz lustig, wenn Actionfilme immer als das Mega-Erwachsenen-Genre dargestellt werden.
Das wäre vielleicht auch ein interessantes Podcast-Thema: Wie "erwachsen" ist das Actiongenre eigentlich?
Sehr gute Idee!! :D

zu Marvel: Die Marvel-Diss Rolle hat definitiv mehr der John inne. Während ich nebenbei in der Folge zwar erwähne, nicht sonderlich viel Spaß an Winter Soldier gehabt zu haben, lehne ich marvel nicht grundsätzlich hab und habe damit auf jeden Fall auch Spaß. Das werde ich bei der nächsten Gelgenheit mal noch etwas vokaler machen, aber ich finde es in der tat interessant sich mal über genau darüber zu unterhalten.

Abgesehen davon war das wirklich nur eine Randnotitz im podcast und nicht das generelle Thema herauszustellen, wie viel besser extraction im vergleich zu marvel filmen sei. das war nicht das thema. Aber ich gebe auch zu, dass unsere gedanken zum Film sicherlich auch nicht wahnsinnig exklusiv waren. Vince hatte schon recht, dass das Thema nicht so viel hergab, aber wir finden uns gerade ein ;)

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von McClane » 08.06.2020, 00:26

Sir Jay hat geschrieben:
07.06.2020, 21:25
zu Marvel: Die Marvel-Diss Rolle hat definitiv mehr der John inne. Während ich nebenbei in der Folge zwar erwähne, nicht sonderlich viel Spaß an Winter Soldier gehabt zu haben, lehne ich marvel nicht grundsätzlich hab und habe damit auf jeden Fall auch Spaß.
Dass der Diss von John kam, hatte ich schon Vince' Posting entnommen. Aber derartige Kommentare gibt es seit Jahren im Internet, von daher bin ich mit diesem Gedanken zum "erwachsenen" Actionfilm schon etwas länger beschäftigt und hab ihn hier nur mal artikuliert.
Wie gesagt, den Podcast hab ich bisher nicht gehört, daher hab ich deinen "Winter Soldier"-Frevel noch nicht gehört. IMO der wohl Beste unter den Marvel-Filmen.
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 08.06.2020, 07:37

McClane hat geschrieben:
08.06.2020, 00:26
Sir Jay hat geschrieben:
07.06.2020, 21:25
zu Marvel: Die Marvel-Diss Rolle hat definitiv mehr der John inne. Während ich nebenbei in der Folge zwar erwähne, nicht sonderlich viel Spaß an Winter Soldier gehabt zu haben, lehne ich marvel nicht grundsätzlich hab und habe damit auf jeden Fall auch Spaß.
Wie gesagt, den Podcast hab ich bisher nicht gehört, daher hab ich deinen "Winter Soldier"-Frevel noch nicht gehört. IMO der wohl Beste unter den Marvel-Filmen.
Aus genau diesem Grunde habe ich den Film auch herausgepickt aus dem Wust an ungesehenen Marvel Filmen. Mir war der Ruf des Filmes völlig klar. Vielleicht wars ja auch ein Fehler den Vorgänger bewusst ausgespart zu haben - konnte dem Film iwie kaum folgen, daher hat er mich wohl einfach irgendwie am falschen Fuß erwischt :oops:

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 08.06.2020, 09:56

McClane hat geschrieben:
06.06.2020, 14:05
Vince hat geschrieben:
05.06.2020, 18:57
War für mich eine sehr emotionale Folge... weil ich insbesondere dir, John, so oft widersprechen wollte. :lol: Lass das mit "Du bist ja kein Kind mehr" in Bezug auf Marvel mal bloß nicht den Bob hören, bei Facebook reagiert er ja hin und wieder noch auf die Actionfreunde. ;)
Den Podcast hab ich noch nicht gehört, aber es war vermutlich der übliche "Nur noch Marvel-Kinderkram im Kino, keine Filme mehr für echte Männer, har har har"-Diss, den man im Internet immer wieder liest. Finde ich lustig, denn überlegt doch mal, wann ihr mit dem Kram angefangen habt (euer erster Podcast deutet es ja schon an). Da hatte ich noch keine Haare auf der Brust (oder bestenfalls ganz zarten Flaum) - gepusht wurden Sly, Arnie und Co. ja auch schon für junge Hüpfer durch Medien wie "Limit" (die "Bravo" für Jungs, hatten wir uns irgendwo im Forum auch schon drüber unterhalten). Deshalb finde ich es schon ganz lustig, wenn Actionfilme immer als das Mega-Erwachsenen-Genre dargestellt werden.
Das wäre vielleicht auch ein interessantes Podcast-Thema: Wie "erwachsen" ist das Actiongenre eigentlich?

Und mir geht es bei Marvel wie bei klassischen Actionfilmen: Es gibt die Guten und die Schlechten darunter, ich mag beides sehr gerne, würde aber nie das eine blind gegen das andere ausspielen.
Nun, Kinderkram, naja, für mich ist dieses MCU ein reines Marketing-Vehikel, welches nur noch das Ziel verfolgt, Geld zu generieren. Ja, das Ziel hatte auch ein Jerry Bruckheimer, Joel Silver, etc. Aber bei Marvel kann ich nicht mal mehr das Ziel erkennen, einfach nur gute Filme zu machen. Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. mochte ich Spider-Man: Homecoming, plus natürlich die ersten Iron Man-Filme. Zudem wirken diese Filme absolut hochglanz-clean. Härtegrad? Für mich Fehlanzeige. Actionszenen? Ein Überspektakel an CGI spricht mein Herz nicht an. Zudem wenn ein Captain America da durch die Szenen springt und wirkt wie eine Gummifigur, sorry, gar nicht mein Ding.

Ehrlich, ich freue mich ja für jeden, der sich ab diesen Filmen noch freut. Aber ich kanns beim besten Willen nicht verstehen. :mrgreen:

Wann wir mit dem Kram angefangen haben? Na klar, mit etwa 13 oder so. Aber... schon damals wären das für mich Kiddie-Filme gewesen, die mich nicht angesprochen hätten. Da sind Seagal-Bruckheimer-Stallone-Kracher schon noch was ganz anderes.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 08.06.2020, 09:57

John_Clark hat geschrieben:
08.06.2020, 09:56
McClane hat geschrieben:
06.06.2020, 14:05
Vince hat geschrieben:
05.06.2020, 18:57
War für mich eine sehr emotionale Folge... weil ich insbesondere dir, John, so oft widersprechen wollte. :lol: Lass das mit "Du bist ja kein Kind mehr" in Bezug auf Marvel mal bloß nicht den Bob hören, bei Facebook reagiert er ja hin und wieder noch auf die Actionfreunde. ;)
Den Podcast hab ich noch nicht gehört, aber es war vermutlich der übliche "Nur noch Marvel-Kinderkram im Kino, keine Filme mehr für echte Männer, har har har"-Diss, den man im Internet immer wieder liest. Finde ich lustig, denn überlegt doch mal, wann ihr mit dem Kram angefangen habt (euer erster Podcast deutet es ja schon an). Da hatte ich noch keine Haare auf der Brust (oder bestenfalls ganz zarten Flaum) - gepusht wurden Sly, Arnie und Co. ja auch schon für junge Hüpfer durch Medien wie "Limit" (die "Bravo" für Jungs, hatten wir uns irgendwo im Forum auch schon drüber unterhalten). Deshalb finde ich es schon ganz lustig, wenn Actionfilme immer als das Mega-Erwachsenen-Genre dargestellt werden.
Das wäre vielleicht auch ein interessantes Podcast-Thema: Wie "erwachsen" ist das Actiongenre eigentlich?

Und mir geht es bei Marvel wie bei klassischen Actionfilmen: Es gibt die Guten und die Schlechten darunter, ich mag beides sehr gerne, würde aber nie das eine blind gegen das andere ausspielen.
Nun, Kinderkram, naja, für mich ist dieses MCU ein reines Marketing-Vehikel, welches nur noch das Ziel verfolgt, Geld zu generieren. Ja, das Ziel hatte auch ein Jerry Bruckheimer, Joel Silver, etc. Aber bei Marvel kann ich nicht mal mehr das Ziel erkennen, einfach nur gute Filme zu machen. Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. mochte ich Spider-Man: Homecoming, plus natürlich die ersten Iron Man-Filme. Zudem wirken diese Filme absolut hochglanz-clean. Härtegrad? Für mich Fehlanzeige. Actionszenen? Ein Überspektakel an CGI spricht mein Herz nicht an. Zudem wenn ein Captain America da durch die Szenen springt und wirkt wie eine Gummifigur, sorry, gar nicht mein Ding.

Ehrlich, ich freue mich ja für jeden, der sich ab diesen Filmen noch freut. Aber ich kanns beim besten Willen nicht verstehen. :mrgreen:

Wann wir mit dem Kram angefangen haben? Na klar, mit etwa 13 oder so. Aber... schon damals wären das für mich Kiddie-Filme gewesen, die mich nicht angesprochen hätten. Da sind Seagal-Bruckheimer-Stallone-Kracher schon noch was ganz anderes.

Das wär natürlich perfektk für den Podcast, genau diese Diskussion mal zu führen. Eine Marvel-Folge.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von McClane » 08.06.2020, 15:24

Ich empfinde das als Scheuklappen, sorry. Genauso könnte man die Argumentation führen: "Mein Gott, Actionfilme, was für ein Kinderkram, als ob ein Mann mit Knarre und Fäusten wirklich die Probleme der Welt lösen könnte. Den Unsinn kann doch kein Erwachsener ernst nehmen."

Übrigens ist auch bei solchen Filmen immer noch überraschend viel handgemacht, auch Sachen von denen ich es nicht erwartet hätte, etwa die Fahrer-vom-Motorrad-ziehen-wenden-und-aufspringen-Szene aus "Civil War". Da ist dieses Video echt erhellend:


Die Parallele zwischen Silver/Bruckheimer und Marvel ist übrigens lustig gewählt, denn denen hat man in den Eighties und Nineties auch immer vorgeworfen stromlinienförmige Volksverdummung zu betreiben, egale Schauwert-Spektakel, Produzentenkino, bei dem egal ist, wer gerade auf dem Regiestuhl sitzt. Fand ich damals falsch und finde es heute immer noch.

Ich merke schon, ich würde mich als Gesprächspartner anbieten, aber ich weiß nicht, ob ich das in Sachen Equipment und Zeit hinbekomme.
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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von Sir Jay » 08.06.2020, 15:50

McClane hat geschrieben:
08.06.2020, 15:24
Ich merke schon, ich würde mich als Gesprächspartner anbieten, aber ich weiß nicht, ob ich das in Sachen Equipment und Zeit hinbekomme.
Bequem gesetzte Termine machen alles möglich 8-)
Notfalls schicke ich dir auch mein erstes Mikro :lol:

Zum deinem Punkt muss ich auch automatisch an Scorsese denken, der ja ähnliche Argumente wie JohnClark anbringt, aber auch die wurden von diversen YouTubern dahin gehend auseinander genommen, indem darauf hingewiesen wurde, wie das "New Hollywood, welches Scorsese ja mitprägte, ebenso von vielen Cineasten kritisiert wurde wie heutzutage die Marvel Filme.

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Re: #002 - Review - Tyler Rake: Extraction

Beitrag von John_Clark » 08.06.2020, 17:42

McClane hat geschrieben:
08.06.2020, 15:24
Ich empfinde das als Scheuklappen, sorry. Genauso könnte man die Argumentation führen: "Mein Gott, Actionfilme, was für ein Kinderkram, als ob ein Mann mit Knarre und Fäusten wirklich die Probleme der Welt lösen könnte. Den Unsinn kann doch kein Erwachsener ernst nehmen."

Übrigens ist auch bei solchen Filmen immer noch überraschend viel handgemacht, auch Sachen von denen ich es nicht erwartet hätte, etwa die Fahrer-vom-Motorrad-ziehen-wenden-und-aufspringen-Szene aus "Civil War". Da ist dieses Video echt erhellend:


Die Parallele zwischen Silver/Bruckheimer und Marvel ist übrigens lustig gewählt, denn denen hat man in den Eighties und Nineties auch immer vorgeworfen stromlinienförmige Volksverdummung zu betreiben, egale Schauwert-Spektakel, Produzentenkino, bei dem egal ist, wer gerade auf dem Regiestuhl sitzt. Fand ich damals falsch und finde es heute immer noch.

Ich merke schon, ich würde mich als Gesprächspartner anbieten, aber ich weiß nicht, ob ich das in Sachen Equipment und Zeit hinbekomme.
Nein, die Scheuklappen lass ich mir jetzt hier nicht anschrauben. Ich habe das Marvel-Universum sehr pro-aktiv mitverfolgt, habe die Kinoerstlinge auch stellenweise genossen und habe dann nach Avengers 1 den Faden verloren. Weil ein Arbeitskollege ein totaler Marvelfan ist und mich permanent damit konfrontiert hat, habe ich mir danach ALLE Filme bis zu Black Panther hin, auf DVD/Bluray organisiert, alle gesehen, und viel gelitten, aber auch etwas genossen. Dein Scheuklappen-Spruch hat mich jetzt dazu bewegt, hier alles niederzuschreiben. Sorry McClane, da musst du jetzt durch. :)

Avengers 2
Ist jetzt gut zwei Jahre her, weiss also nicht mehr allzu viel davon, ausser, dass ich den Film als langweiliges und uninspiriertes Gummihelden-Vehikel betrachtet habe.

Thor - Dark Kingdom
Empfand ich schlicht als langweilig, aber ich bin auch kein Fan von Thor.

Return of the First Avenger
Sehr langatmiges Werk.

Guardians of the Galaxy
Ok, den vergesse ich immer. Den empfand ich als sehr gelungen. Same für Teil 2!

Ant-Man
Der Beweis, dass ich kleinere Heldenstories doch immer noch mag. War ganz nett.

First Avenger: Civil War
Nein, gefiel mir nicht. Ich komme wieder auf meine Gummihelden zurück. Auch die Story empfand ich als langweilig.

Doctor Strange
Im Flugzeug gesehen und hat mich wegen Cumberbatch ordentlich unterhalten. Aber... ich hätte den jetzt nicht sehen müssen.

Spider-Man: Homecoming
Wie gesagt, für mich das Highlight der neueren MCU-Filme. Hab den Film sehr genossen (Huch, wo sind denn die Scheuklappen!?!?)

Thor: Ragnarok
Angefangen - in der Hälfte ausgestellt.

Black Panther
Angefangen, in der Hälte war fertig.

Captain Marvel
So, und dies war der letzte Marvel-Film, den ich bis dato gesehen habe. Ich mochte das 90ies-Feeling, Sam Jackson, und hätte auch mit Brie Larson überhaupt kein Problem gehabt. Aber ich empfand den Film als totlangweilig.

und dann kam

Avengers: Infinity War
Und dieses überlange Rumgehopse-Epos hat mir effektiv den Rest gegeben. Ich hatte danach, trotz des Cliffhangers, keinen Bock mehr mir auch noch Endgame anzuschauen. Ignorant? Ja, vielleicht wurde ich das. Scheuklappen? Garantiert nicht, denn ich habe dem MCU eine mehr als ehrliche zweite Chance gegeben. Ich sehe diese Filme als eine pure Marketing-Masche, und man kann sagen, dass Star Wars ja nichts anderes mehr ist. Und ich gebe hier jedem Recht. :D Für mich verunmöglichen diese Marketing-Franchises, dass Filmstudios in den Kinos überhaupt noch Platz für "normale" Filme haben, die nicht einfach nur eine weitere x-te Fortsetzung eines Superhelden-Transformer-Whatever sind.

Vielleicht bin ich einfach wehmütig und denke immer wieder zurück an die guten alten 90er, bei denen ich fast jedes Wochenende im Kino war und ich fast keinen gesehenen Film bereue. Conspiracy Theory, Breakdown, Nothing to lose, eine Zeit, in welcher noch richtige Stories die Leinwände beherrschten, und nicht aberhundertmillionendollar-Produktionen voller CGI und blutleerer-aber-cooler Sprüche.

Ich spreche den Marvel-Filmen zu, dass sie brilliant gecastet sind. Und bezüglich des von dir geposteten Videos - ok, krass, war mir nicht bewusst, dass hier doch noch richtige Stuntarbeit gemacht wird. Aber das sehe ich diesen Filmen einfach nicht mehr an.

Und, naja, es ist wohl einfach geschmacksache, aber Silver/Bruckheimer haben klar das Blockbusterkino erfunden, aber das waren doch immerhin noch richtig gute Stories, Filme die sich auch heute noch "echt" anfühlen.

Ich glaube, ich hätte mit diesen Marvel-Filmen weniger Probleme, wäre dies alles ein wenig "gegroundeter".

Rein theoretisch könntest du dich in unseren Call einfach einwählen. Wir benutzen Google Hangouts für die Verbindung. Und könntest über ein einfaches Mikrofon (günstiges USB-Teil reicht effektiv aus - meines wäre das TIE Studio TUR88 - kostet etwa 60 Euronen) mit uns mitquatschen. Allenfalls könnten wir auch mal testen, wie die Qualität bei einem einfachen Headset wäre.

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