#017 - Lethal Weapon: Ein Weihnachtsfilm

Könnte Jean-Claude van Damme einen Roundhouse Kick von Chuck Norris überleben? Schafft es Steven Seagal noch einmal ins Kino? Welcher Actionheld verbucht den besten Oneliner für sich? Sergej & Dominik lassen es euch wissen.
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John_Clark
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#017 - Lethal Weapon: Ein Weihnachtsfilm

Beitrag von John_Clark » 28.12.2020, 11:47

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Der eine zu alt für den Scheiß, der andere einfach verrückt. Mit solchen Helden verbringt man doch gerne den Weihnachtsabend. Zumal, wenn beide selbige die besinnliche Zeit ordentlich mit blauen Bohnen verfeinern. Die Rede ist natürlich von Mel Gibson und Danny Glover in Richard Donners Superhit „Lethal Weapon“ nach einem Drehbuch von Weihnachtsfan Shane Black.

Mehr Gründe brauchte es für unsere Podcaster Sergej, Dominik und Markus nicht, um den Streifen zum Inhalt ihres Weihnachtspodcasts zu machen. Viel Spaß beim Reinhören!

Zu finden wie immer auf actionfreunde.de.
https://www.actionfreunde.de/fratzengeb ... al-weapon/

Wie steht ihr denn zum Über-Buddy-Cop-Streifen Lethal Weapon? :cool:

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McClane
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Re: #017 - Lethal Weapon: Ein Weihnachtsfilm

Beitrag von McClane » 07.02.2021, 17:49

Schöne Folge. Zu zwei, drei Dingen muss ich noch meinen Senf dazu geben. Natürlich alles mit gewissen Handlungsspoilern, falls irgendwer hier tatsächlich noch nie "Lethal Weapon" gesehen hat.

Zum einen die Joshua-Sache. Was ihr noch gar nicht angesprochen habt, ist ja die gemeisame Vietnamvergangenheit von Riggs, Murtaugh, Hunsacker und den Schurken - Joshua und Riggs waren ja sogar bei der gleichen Spezialeinheit. Da wollen sie natürlich klären, wer der Top Dog ist. Man könnte es auch so drehen, dass die Ex-Soldaten natürlich auch noch besondere Neigung dazu haben die Verräter zu bestrafen.

Zum anderen die Sache mit der Selbstjustiz. Das ist im Actionkino ja eigentlich gang und gäbe. Auch in "Die Hard" durchlöchert McClane den einen Typen mit einem sarkastischen "Danke für den guten Tipp". Das mag zwar mehr Notwehr als in "Lethal Weapon" sein, aber egal ob Rambo oder Bourne, Bond oder Jack Bauer - so viel Wert wird dem (gegnerischen) menschlichen Leben da selten beigemessen.
Im Falle des Generals kann man Murtaughs triumphale Freude ja auch irgendwie nachvollziehen: Der Typ hat seine Tochter entführt, deren Freund getötet (gut, man erfährt nicht, ob Murtaugh den mochte), hat Murtaugh und Riggs gefoltert, hat Hunsacker umgebracht, hat einen Mordanschlag auf Riggs befohlen - kann man Murtaugh seine Freunde da nehmen?
By the way: Durch den Mordanschlag, den Joshua persönlich auch Riggs ausführt, Joshuas Ansprache an Riggs vor der Folter und den Blickkontakt zwischen Riggs und Joshua, nachdem letzterer Hunsacker getötet hat, wird ja das Duell am Ende auch schon filmisch und szenisch vorbereitet.
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Re: #017 - Lethal Weapon: Ein Weihnachtsfilm

Beitrag von McClane » 13.04.2021, 12:14

Zum Thema "Tai Chi": Es gibt wohl auch Formen davon, die zur Selbstverteidigung angewandt. Ein Arbeitskollege von mir trainiert so. Er meinte auch, es wäre nach der Besatzung Chinas eine Taktik gewesen, dass man die Selbstverteidigung offiziell als Medittation ausgegeben hat (siehe Capoeira als Tanz), aber der Wikipedia-Eintrag schreibt nix dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Tai_chi
Nur, dass es auch Formen der Selbstverteidigung im "Tai Chi" gibt. Und "Tai Chi" mit Jet Li ist ja auch ein Martial-Arts-Film, aber das muss ja nichts heißen.

Damit gibt es sogar drei Möglichkeiten:
1) Shane Black hat beim Schreiben der Tai-Chi-Erwähnung keine Ahnung von Kampfkunst.
2) Er wusste von der Anwendung als Meditation und hat das Ganze ironisch gemeint.
3) Er war sogar ein echter Experte und kann das Tai-Chi in der Selbstverteidigungsvariante.
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Re: #017 - Lethal Weapon: Ein Weihnachtsfilm

Beitrag von Sir Jay » 14.04.2021, 15:16

Alles was ich da noch hinzufügen kann, ist dass das "Tai Chi" die reine meditative Geistesphilosophie ist und das "Quan" (FAUST), as gerne mal angehängt wird, dann die physische Auslebung dieser Philosophie

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