Blood Diamond

Filme, die viel kosten und oft nicht das halten, was der Trailer verspricht.
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freeman
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Beitrag von freeman » 28.01.2007, 01:56

Hannibal hat geschrieben:aber so richtig gut wird der Streifen tatsächlich erst, als die Conelly weg is...habs zwar nicht explizit an ihr festgemacht, aber im Prinzip hätte die erste Hälfte gestrafft werden müssen, dann wär der FIlm richtig gut geworden.
Jau, vollste Zustimmung. Mich hat eben extrem, was ich ja im Review auch erwähne, gestört, dass mit Auftauchen der Connelly das passiert, was uns Kerlen immer passiert, wenn wir geile Weiber treffen: Sie werden zum Mittelpunkt der Welt. Und dem Archer ging es ja leider ganz genauso ... man müsste echt nochmal genau analysieren, wie oft Archer und Solomon WIRKLICH interagieren - also abseit von: Geh in Deckung, wo ist der Diamant - solange die Connelly da ist. Es dürfte fast gegen 0 tendieren. Und imo schadet das dem Film wirklich extrem. Es erschließt sich am Ende so auch nicht hundertpro, warum Archer so "nett" zu seinem Partner Solomon ist ... Ist irgendwie alles nicht so stimmig, leider ...

Und ansonsten vielen Dank für die lobenden Worte, insbesondere dass mit
dem Hauptkritiker schmeichelt meiner ansonsten doch arg uneitlen Seele sehr ... ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 31.01.2007, 12:26

Gut gemachter, spannender Abenteuerfilm mit Polit- und Betroffenheitskomponente, an dem ich wenig auszusetzen habe. Das Entsetzen über die Greuel kommt beim Zuschauer an, die Action ist fett und involvierend, die Darsteller allesamt Klasse, nur der letzte Funken Begeisterung wollte nicht überspringen, keine Ahnung, warum.
Trotzdem sehr gute :liquid8:

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Joker6686
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Beitrag von Joker6686 » 21.05.2007, 21:28

Passend zum Thema ist ein Buch erschienen ( bisher nur auf Englisch), aber da die deutsche VÖ ansteht (26.5.07) wollte ich euch diesen Tipp nicht vorenthalten:

Rückkehr ins Leben von Ishmael Beah

Originaltitel: A Long Way Gone: Memoirs of a Boy Soldier

Ich habe das Buch gelesen und nach dem Lesen hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Ich glaube das ist das ehrlichste berührendste und vorallem schlimmste Buch, dass ich jemals gelesen haben.

Absolute Empfehlung meinerseits.


»Jemanden zu erschießen war so einfach wie Wasser trinken.«

Schätzungen von UNICEF zufolge sind derzeit mehr als 300 000 Kindersoldaten weltweit in Kriege und bewaffnete Konflikte involviert. Unter Drogen gesetzt werden sie Zeugen schlimmster Verbrechen und Folter und selbst zum Töten gezwungen. Ishmael Beah war einer von ihnen.

Ishmael ist ein normaler, fröhlicher, durchschnittlicher Junge, als der Krieg in Sierra Leone in sein Leben tritt. Mit einem Mal findet er sich mit der Waffe in der Hand, sieht sich Ereignissen gegenüber, die selbst bei erwachsenen, ausgebildeten Soldaten schwer traumatisch wirken, wird Zeuge und Mittäter von Folter und Mord. Wie kann ein Mensch, wie kann ein Kind dies verkraften? Als einer der wenigen konnte Ishmael den Weg zurück in ein normales Leben finden. Sein eindringlicher und bewegender Bericht lässt die Unfassbarkeit und den Horror des Kriegs greifbar werden. Doch er zeigt auch, dass selbst im unfassbar Unmenschlichen die Menschlichkeit nicht stirbt, wenn wir es nicht zulassen.

Über den Autor
Ishmael Beah, geboren 1980 in Sierra Leone, war zwölf, als der Bürgerkrieg in sein Leben einbrach. Er verlor seine Eltern und seinen Bruder im Krieg. Nach drei Jahren als Kindersoldat in der Nationalarmee gelangte er mithilfe von UNICEF in ein Rehabilitationscamp. Der Weg zurück in die Normalität wird lang und schmerzhaft. Heute lebt Ishmael Beah in New York. Er arbeitet für Human Rights Watch und engagiert sich weltweit für vom Krieg betroffene Kinder.

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Beitrag von EatenAlive » 21.05.2007, 21:36

Mmh, das Buch muss ich mir mal besorgen, hört sich gut an. Der Film hat das ganze ja son kleines bisschen verkorkst fand ich.
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Beitrag von Joker6686 » 21.05.2007, 21:46

Also das Buch ist sicherlich sehr lesenswert nur man sollte eben keine Unterhaltung erwarten, das gesamte Buch ist sehr drastisch und vorallem überaus brutal.

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Beitrag von EatenAlive » 21.05.2007, 21:48

Jo, leichte Unterhaltung hab ich auch nicht erwartet, bzw. will ich im Bezug auf das Thema auch gar nicht.
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Beitrag von Joker6686 » 21.05.2007, 21:49

EatenAlive hat geschrieben:Jo, leichte Unterhaltung hab ich auch nicht erwartet, bzw. will ich im Bezug auf das Thema auch gar nicht.
So meinte ich das auch nicht, ich meinte das im Bezug auf den Film, der ja in aller Erster Linie unterhalten will, das Buch ist eben der krasse Gegensatz. Also ging garnicht gegen dich oder so :)

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Beitrag von EatenAlive » 21.05.2007, 21:51

Ich weiß, das war gerade erfolgreich aneinander vorbei geredet, meine Aussage war nämlich indirekt kritisch auf den Film bezogen. :lol:
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Beitrag von Joker6686 » 21.05.2007, 21:55

Anscheinend wirklich direkt nebeneinanderher geredet :lol:

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Beitrag von StS » 08.07.2007, 10:34

:liquid7:

Ein Action-Film, der sich unter dem Deckmantel eines anspruchsvollen Themas versteckt - traurig (in doppeldeutiger Hinsicht), aber unterhaltsam.

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Beitrag von EatenAlive » 09.07.2007, 11:12

StS hat geschrieben::liquid7:

Ein Action-Film, der sich unter dem Deckmantel eines anspruchsvollen Themas versteckt - traurig (in doppeldeutiger Hinsicht), aber unterhaltsam.
Dito, genau das stört mich auch an dem Film, mit fortschreitender Lauflänge verkommt er immer mehr zum Abenteuerfilm und schmeißt die kritischen Ansätze größtenteils über Bord. So verschenkt er einen Großteil seines Potentials.
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