Jau, nur im UEFA-Cup vermutlich auch nicht. Naja, auf jeden Fall wird heute mal auf Arte "Gerry" angesehen.LivingDead hat geschrieben:Jup. "Straight Shooter"... Hab den vor Jahren mal gesehen. War ziemlich langweilig und wirklich Action hatte der dann auch nicht zu bieten. Vorallem ging mir das auf amerikanisch getrimmte Getue ziemlich auf den Sack. Auch dass Heino Ferch so auf Bruce Willis macht, wirkt ziemlich lächerlich. Imo verpasst du da überhaupt nüschts...Vince hat geschrieben:Heute kommt auf em Vierten glaub ich auch wieder einer, oder? Wollte ja eigentlich mal reinschauen, allerdings ist ja heute UEFA-Cup-Finale.LivingDead hat geschrieben:Es bleibt dabei: Irgendwie werde ich mit deutschen Actionfilmen nicht warm.
Filmtagebuch: freeman
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Napoleon Dynamite
Wie war das nochmal? Humor ist, wenn man trotzdem lacht? Dazu hat es bei mir immerhin drei mal gereicht, ansonsten ging der Humor dieses Übernerdstreifens wirklich komplett an mir vorbei. Ich weiß echt net warum man über den Streifen lachen sollte und vor allem wer über den Streifen lacht? Dahingehend ist mir der Film ein vollkommenes Rätsel. Gefallen hat mir John Hedder, der eine herrlich kaputte Performance abliefert, und sein Kumpel Pedro war auch ganz witzig. Aber sonst? "Kult", der bei mir vollkommen verpufft ...

In diesem Sinne:
freeman
Wie war das nochmal? Humor ist, wenn man trotzdem lacht? Dazu hat es bei mir immerhin drei mal gereicht, ansonsten ging der Humor dieses Übernerdstreifens wirklich komplett an mir vorbei. Ich weiß echt net warum man über den Streifen lachen sollte und vor allem wer über den Streifen lacht? Dahingehend ist mir der Film ein vollkommenes Rätsel. Gefallen hat mir John Hedder, der eine herrlich kaputte Performance abliefert, und sein Kumpel Pedro war auch ganz witzig. Aber sonst? "Kult", der bei mir vollkommen verpufft ...
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freeman

Missing in Action II
Ich werde mit dem einfach net warm und zitiere daher nur mal mich selber ;-)
"Die dargebotenen Grausamkeiten (Ratte im Sack, Schädelplatten mittels Kugeln wegfliegen lassen, Menschen ankokeln und Hühnerhälse umdrehen) sind wahrlich nicht ohne, hinterlassen hier aber einen mehr als selbstzweckhaften Eindruck und langweilen schnell! Was ebenfalls nicht überzeugen kann, ist die Action, die zudem viel zu spät einsetzt. Zwar wird ab und zu mal geballert, Tempo kommt aber zu keiner Sekunde auf, die Scharmützel sind extrem kurz und Geld scheint es auch keines gegeben zu haben, immerhin gibt es so gut wie keine einzige vernünftige Explosion. Lachhaft ist auch das Setting des Dschungels, der immer wirkt wie ein Laubwald hinterm heimischen Anwesen. Der Film sieht obendrein optisch auch noch megabillig aus. Hier passt wahrlich gar nichts. Man hätte diesen Film wahrlich in einem Giftschrank zurückhalten können, vermissen würde ihn niemand.

The Quest - Das Geheimnis der Königskammer
Teil I war noch unausgegoren und irgendwie blöde. Im zweiten Teil um den "Bibliothekar" funktioniert das Indiana Jones Gebräu fürs Pantoffelkino bereits bedeutend besser, hat aber immer noch vor allem budgetbedingte Schwierigkeiten zu vermelden. Insbesondere im Showdown merkt man überdeutlich, dass den Machern ambitioniertere Effekte vorschwebten, ein Dean Devlin mit TV Budgets aber auch nicht viel mehr reißen kann, als andere. Die Story selber hätte auch etwas Feinschliff vertragen können. Insbesondere das Motiv des Bäddies war imo absolut lächerlich und auf niederstem Soapniveau. Was ist denn bitte gegen die Weltherrschaft oder ähnlich profane Ziele einzuwenden? ;-). Nunja, zumindest stimmte das Tempo und die Chemie zwischen Noah Wyle und Gabrielle Anwar (gebt ihr mal wieder was zu essen!). Beide gaben ein knuffiges Pärchen ab. Sehr frech und dabei irgendwo wieder witzig war die Casablanca Veralberung/Hommage (schwer zu sagen ;-) ) gegen Ende. Amgeblich plant man bereits einen dritten Teil ... den werd ich mir auf jeden Fall auch wieder anschauen, denn die Entwicklungsrichtung stimmt.

Zathura:
Beispiellose Effektorgie, die den Vorgänger Jumanji mühelos mit der Effektkeule aus den Latschen haut. Leider sind die Variationen zum "Original" wahrlich marginal und mutet Zathura fast wie eine 1:1 Kopie von Jumanji an. Dabei werden Humor und Spielfreude der Darsteller aus Jumanji mit extremen Tempo, top Special Effects und für einen Kinderfilm viel zu düsteren Szenarien und druckvollen Alien/Roboterangriffen ausgeglichen. Soll heißen: Hier gibt es einiges aufs Auge und so manches Kiddie dürfte nach Genuss des Streifens recht verstört zurückbleiben. Ein weiteres großes Plus ist der gigantische Score von John Debney. Damit hat es sich dann aber auch schon: Die Kids nerven einfach nur, Kristen Stewart wird verschenkt und so manche "Bruder muss Geduld mit Bruder lernen" Moralkeule klingelt zu lange nach. Was Tim Robbins in dem Streifen verloren hat, weiß auch nur er selber ... Dennoch nette Unterhaltung für den einen oder anderen schwülen Nachmittag ...

In diesem Sinne:
freeman
Ich werde mit dem einfach net warm und zitiere daher nur mal mich selber ;-)
"Die dargebotenen Grausamkeiten (Ratte im Sack, Schädelplatten mittels Kugeln wegfliegen lassen, Menschen ankokeln und Hühnerhälse umdrehen) sind wahrlich nicht ohne, hinterlassen hier aber einen mehr als selbstzweckhaften Eindruck und langweilen schnell! Was ebenfalls nicht überzeugen kann, ist die Action, die zudem viel zu spät einsetzt. Zwar wird ab und zu mal geballert, Tempo kommt aber zu keiner Sekunde auf, die Scharmützel sind extrem kurz und Geld scheint es auch keines gegeben zu haben, immerhin gibt es so gut wie keine einzige vernünftige Explosion. Lachhaft ist auch das Setting des Dschungels, der immer wirkt wie ein Laubwald hinterm heimischen Anwesen. Der Film sieht obendrein optisch auch noch megabillig aus. Hier passt wahrlich gar nichts. Man hätte diesen Film wahrlich in einem Giftschrank zurückhalten können, vermissen würde ihn niemand.
The Quest - Das Geheimnis der Königskammer
Teil I war noch unausgegoren und irgendwie blöde. Im zweiten Teil um den "Bibliothekar" funktioniert das Indiana Jones Gebräu fürs Pantoffelkino bereits bedeutend besser, hat aber immer noch vor allem budgetbedingte Schwierigkeiten zu vermelden. Insbesondere im Showdown merkt man überdeutlich, dass den Machern ambitioniertere Effekte vorschwebten, ein Dean Devlin mit TV Budgets aber auch nicht viel mehr reißen kann, als andere. Die Story selber hätte auch etwas Feinschliff vertragen können. Insbesondere das Motiv des Bäddies war imo absolut lächerlich und auf niederstem Soapniveau. Was ist denn bitte gegen die Weltherrschaft oder ähnlich profane Ziele einzuwenden? ;-). Nunja, zumindest stimmte das Tempo und die Chemie zwischen Noah Wyle und Gabrielle Anwar (gebt ihr mal wieder was zu essen!). Beide gaben ein knuffiges Pärchen ab. Sehr frech und dabei irgendwo wieder witzig war die Casablanca Veralberung/Hommage (schwer zu sagen ;-) ) gegen Ende. Amgeblich plant man bereits einen dritten Teil ... den werd ich mir auf jeden Fall auch wieder anschauen, denn die Entwicklungsrichtung stimmt.
Zathura:
Beispiellose Effektorgie, die den Vorgänger Jumanji mühelos mit der Effektkeule aus den Latschen haut. Leider sind die Variationen zum "Original" wahrlich marginal und mutet Zathura fast wie eine 1:1 Kopie von Jumanji an. Dabei werden Humor und Spielfreude der Darsteller aus Jumanji mit extremen Tempo, top Special Effects und für einen Kinderfilm viel zu düsteren Szenarien und druckvollen Alien/Roboterangriffen ausgeglichen. Soll heißen: Hier gibt es einiges aufs Auge und so manches Kiddie dürfte nach Genuss des Streifens recht verstört zurückbleiben. Ein weiteres großes Plus ist der gigantische Score von John Debney. Damit hat es sich dann aber auch schon: Die Kids nerven einfach nur, Kristen Stewart wird verschenkt und so manche "Bruder muss Geduld mit Bruder lernen" Moralkeule klingelt zu lange nach. Was Tim Robbins in dem Streifen verloren hat, weiß auch nur er selber ... Dennoch nette Unterhaltung für den einen oder anderen schwülen Nachmittag ...
In diesem Sinne:
freeman

ist Missing in Action 2 wirklich so mies??? wollte mir den normal nächste woche auf der börse zulegen, da ich den und den 3ten noch nicht gesehen habe. Aber ich denke der wird so ~15€ kosten ist mir dann bei der Kritik doch absolut zuviel, zumal es auch ein bootleg ist :( Ich mein ich fand damals den ersten schon net all so pralle, aber sehen möchte ich die trotzdem mal gerne. Ist der 3te denn wenigstens empfehlenswert und muss man den zweiten für den dritten gesehen haben? Denke ja eher nicht, sind ja Norris Filme 
- jack warrior
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Ja, MiA2 ist wirklich so mies - das erkannten schließlich selbst die Produzenten: Die beiden ersten Teile wurden mehr oder weniger hintereinander weg gedreht - dann erkannte man, dass Teil 1 absoluter Müll geworden ist und die Fortsetzung zumindest annehmbar ... was also tun? Kurzerhand titelte man Teil 1 in Teil 2 um (und umgekehrt) und veröffentlichte die Streifen in der eigentlich so nicht vorgesehenen Reihenfolge, um das Publikum nicht gleich mit dem ersten Film zu vergraueln... 
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jep genau so war es... sprich teil 2 ist eigentlich das prequel zu teil 1. und teil 3 scheint allerdings von der zeitablauf nicht genau zu den ersten 2 teilen zu passen. war bradock vor dem abzug in kriegsgefangenschaft... oder ist bradock erst nach dem abzug aus saigon in gefangen schaft gerade... wir werden es wohl nie erfahren.
Ich hab das etwas anders in Erinnerung.
Teil 2 wurde gedreht aber für schlecht befunden ( Norris wollte den erst garnicht machen aufgrund der Tatsache, dass sein Bruder in Nam gefallen ist ), die Produktionsfirma befand den aber für Scheisse und hat ihn erstmal weggeschlossen, dann kam mit mehr Budget der heutige Teil 1 also die eigentliche 2 und dann hat man sich entschlossen auf Grund des Erfolgs die 2 auch noch zu bringen und die 3 ist dann wieder im Stil wie die heutige 1 :? Jetzt bin ich selbst verwirrt
Teil 2 wurde gedreht aber für schlecht befunden ( Norris wollte den erst garnicht machen aufgrund der Tatsache, dass sein Bruder in Nam gefallen ist ), die Produktionsfirma befand den aber für Scheisse und hat ihn erstmal weggeschlossen, dann kam mit mehr Budget der heutige Teil 1 also die eigentliche 2 und dann hat man sich entschlossen auf Grund des Erfolgs die 2 auch noch zu bringen und die 3 ist dann wieder im Stil wie die heutige 1 :? Jetzt bin ich selbst verwirrt
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Zodiac:
Hier spricht euer Freeman. Ein Mensch, der jeden Film von David Fincher gut finden WILL. Doch diesmal macht es mir der gute Fincher extrem schwer. Dabei ist der Ansatz des etwas anderen Serienkillerstreifens definitiv nicht der Verkehrteste und eben wirklich der krasse Gegensatz zu Finchers genialem Sieben. Zwar ist Zodiac genauso düster und schwermütig wie Finchers erstes Serienkillerwunderwerk, doch bei Zodiac kommt eine extreme Langsamkeit (nicht die faszinierende - die böse!) hinzu, die den Film sehr schwer zugänglich macht. Die ersten 30 Minuten sind brillant. Zodiac schlägt zu, sein Mythos wird errichtet und die Ermittlungsarbeiten rollen an. Doch auf einmal wird der Film für den Zuschauer das, was die Ermittlungen für die Detectives und Journalisten waren: Zermürbend bis ins Mark. Denn Zodiac geht ab Minute 30 eine echte Dramaturgie ebenso ab wie Spannung. Der Film verzettelt sich in unendlich vielen (leider eben wahren!) falschen Fährten, bei denen man sich irgendwann wünscht, Fincher hätte sie nur angedeutet oder in einem Untertitel erwähnt. In dieser Phase wird der Streifen einzig und allein von seinen brillanten Darstellern und Figurencharakterisierungen getragen. Mark Ruffalo als Cop ist genauso toll wie Anthony Edwards als sein Kollege. Jake Gyllenhaal spielt unglaublich präsent auf und Robert Downey Jr. versorgt dem Film den einen oder anderen - dringendst! - benötigen humorigen Moment. Bei diesem Darstellerensemble und den restlichen - auf den Punkt besetzten - Schauspielern ist es ein Leichtes, sich fallen zu lassen und die Charakterentwicklungen (die sehr umfangreich ausfallen, immerhin umspannt der Film eine doch recht große Zeitspanne!) zu genießen. In den letzten 45 Minuten schafft es dann Fincher fast beiläufig echte Spannung zu erzeugen und für den zuvor recht zähen Erzählfluss zu entschädigen. Einzig das offene Ende (leider durch die Realität vorgegeben) enttäuscht etwas, da es nach der zuvorigen Tour de Force schön gewesen wäre, eine Lösung serviert zu bekommen. So bleibt der Film im Endeffekt ungemein sperrig und ist wohl alles mögliche, nur kein Mainstream. Ein Thriller fürs Arthousekino, auf den man sich einlassen können muss. Schafft man das, bekommt einen wirklich faszinierenden Schauspielerfilm geboten. Gelingt das nicht, erlebt man die wohl längsten 160 Minuten seines Lebens und kann sich maximal an der formalen Perfektheit (toller Soundtrack, genial stimmige Ausstattung und die Fincher gewohnte Edeloptik im etwas gröberen Digitallook) erfreuen. Ich bewege mich irgendwo zwischen den Extremen ...

In diesem Sinne:
freeman
Hier spricht euer Freeman. Ein Mensch, der jeden Film von David Fincher gut finden WILL. Doch diesmal macht es mir der gute Fincher extrem schwer. Dabei ist der Ansatz des etwas anderen Serienkillerstreifens definitiv nicht der Verkehrteste und eben wirklich der krasse Gegensatz zu Finchers genialem Sieben. Zwar ist Zodiac genauso düster und schwermütig wie Finchers erstes Serienkillerwunderwerk, doch bei Zodiac kommt eine extreme Langsamkeit (nicht die faszinierende - die böse!) hinzu, die den Film sehr schwer zugänglich macht. Die ersten 30 Minuten sind brillant. Zodiac schlägt zu, sein Mythos wird errichtet und die Ermittlungsarbeiten rollen an. Doch auf einmal wird der Film für den Zuschauer das, was die Ermittlungen für die Detectives und Journalisten waren: Zermürbend bis ins Mark. Denn Zodiac geht ab Minute 30 eine echte Dramaturgie ebenso ab wie Spannung. Der Film verzettelt sich in unendlich vielen (leider eben wahren!) falschen Fährten, bei denen man sich irgendwann wünscht, Fincher hätte sie nur angedeutet oder in einem Untertitel erwähnt. In dieser Phase wird der Streifen einzig und allein von seinen brillanten Darstellern und Figurencharakterisierungen getragen. Mark Ruffalo als Cop ist genauso toll wie Anthony Edwards als sein Kollege. Jake Gyllenhaal spielt unglaublich präsent auf und Robert Downey Jr. versorgt dem Film den einen oder anderen - dringendst! - benötigen humorigen Moment. Bei diesem Darstellerensemble und den restlichen - auf den Punkt besetzten - Schauspielern ist es ein Leichtes, sich fallen zu lassen und die Charakterentwicklungen (die sehr umfangreich ausfallen, immerhin umspannt der Film eine doch recht große Zeitspanne!) zu genießen. In den letzten 45 Minuten schafft es dann Fincher fast beiläufig echte Spannung zu erzeugen und für den zuvor recht zähen Erzählfluss zu entschädigen. Einzig das offene Ende (leider durch die Realität vorgegeben) enttäuscht etwas, da es nach der zuvorigen Tour de Force schön gewesen wäre, eine Lösung serviert zu bekommen. So bleibt der Film im Endeffekt ungemein sperrig und ist wohl alles mögliche, nur kein Mainstream. Ein Thriller fürs Arthousekino, auf den man sich einlassen können muss. Schafft man das, bekommt einen wirklich faszinierenden Schauspielerfilm geboten. Gelingt das nicht, erlebt man die wohl längsten 160 Minuten seines Lebens und kann sich maximal an der formalen Perfektheit (toller Soundtrack, genial stimmige Ausstattung und die Fincher gewohnte Edeloptik im etwas gröberen Digitallook) erfreuen. Ich bewege mich irgendwo zwischen den Extremen ...

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freeman

Ich denke auch, dass man bei dem Streifen eigentlich nicht Spannungskino erwarten durfte (ich sag damit nicht, dass Du das getan hast, nur allgemein), schließlich ist die Story ja bekannt, und allein die Tatsache, dass man ihn nie fassen konnte, lässt so was ja erahnen. In den USA wurde man ja auch nicht so richtig warm damit.
Dabei fällt mir erneut ein: Ich hab ja noch immer diesen "Zodiac"-B-Film (nein, nicht der von Uli Lommel!) hier ungesehen rumliegen...
Dabei fällt mir erneut ein: Ich hab ja noch immer diesen "Zodiac"-B-Film (nein, nicht der von Uli Lommel!) hier ungesehen rumliegen...
Dass er gerne Spannung hätte, zeigt ja eben die letzte Dreiviertelstunde, in der einem ein echter Spannungshöhepunkt dann auf einmal fast schon wie ein befremdlicher Fremdkörper im Film vorkommt. Weil man eben bis zu dem Zeitpunkt auf einen Nägelkauer verzichtete und ihn dann auf einmal auspackt ;-). Ich meine mit der Spannung auch nicht unbedingt ein paar Schocker oder ähnliches. Mir geht es mehr um die Spannung, die einen an dem Film dranbleiben lässt. Vielleicht habe ich im Vorfeld von Zodiac auch zuviel darüber gelesen (also die Hintergründe) und vielleicht kamen mir die doch arg langen Ermittlungsarbeiten gerade deshalb so zermürbend vor, weil ich eben schon wusste, wie sie enden werden? Ich kann es nicht sagen und naja, 7/10 entwerfen ja nun kein allzu schlechtes Bild von dem Film ... imo ...Vince hat geschrieben:Die Frage ist ja, wie nötig der Film das schnöde Element "Spannung" hat. Ich gehe mal stark davon aus, du bist einfach mit den falschen Erwartungen rangegangen.
Und warum keine Kritik? Weiß auch net ... bin augenblicklich ein wenig lustlos ...
Mrs. Harris:
Mrs. Harris verliebt sich in einen Halodri und Tausendsassa, der ihre Liebe nicht wirklich erwidert. Daran beginnt Mrs. Harris allmählich zu zerbrechen. Ihr Plan, sich vor seinen Augen zu erschießen, geht komplett schief und kurz darauf muss sie sich für den Mord an ihrem Liebesobjekt vor Gericht verantworten. Mrs. Harris ist belanglose und betuliche TV Unterhaltung mit einem sehr erlesenem Cast, der wohl sonst etwas in dem Thema gesehen zu haben scheint. Was das sein soll, erschließt sich dem Zuschauer nicht wirklich, denn hier gibt es kaum etwas, was man so nicht schon x-fach in anderen Filmen ähnlicher Prägung gesehen hätte. Zumindest spielen Annette Benning und Ben Kingsley sehr gut - wenn auch mit einem immensen Hang zum Overacten ...
8 mm 2:
Wie man auf die Idee gekommen ist, diesen Müll an den imo recht guten Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche in 8 mm anzuhängen, wird mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. Das Schlimmste sind die sinnentleerten, selbstgefälligen und unglaublich hohlen Dialoge dieser maximal als Fleischbeschau halbwegs brauchbaren Chose, die am Ende auch noch einen intelligenten Twist aufbieten will. Dummerweise ahnt man den schon recht früh, zumal Jonathan Schaech als Hauptfigur von Film und Twist unter aller Sau agiert. Habe mich bisher wahrlich selten bei einem Film mit soviel nackter Haut so gelangweilt. Macht:
1 für die sexy Lori Heuring, die einmal ihre Moppen und ihren Knackarsch präsentiert und dann auf einmal eine Prüderietablette geschmissen zu haben scheint ...
1 für die geile Zita Görög (ich bitte darum zwischen der "sexy" Heuring und der "geilen" Görög zu differenzieren ;-), denn die Görög ist ja wohl mal die Sünde in Reinform ...)
1 für den sehr aparten und sehr freizügigen Nebendarstellercast aus ungarischen Landen ... da sind echte Bomben dabei ...
Leider retten diese 3 Punkte 8 mm 2 nicht einmal annähernd
Der rote Kakadu:
Freeman und der deutsche Film ... zwei die sich nie gesucht und auch nur selten gefunden haben
In diesem Sinne:
freeman

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- Registriert: 06.06.2006, 14:13
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Hm, ich bin irgendwie gerade in Hochform. Nach dem ABI finde ich endlich mal die Zeit ein paar Filme abzuarbeiten und auch was dazu zu schreiben...Vince hat geschrieben:Dito irgendwie... abgesehen von dem Simpsonsding hab ich in den letzten Tagen nix mehr auf die Beine gestellt gekriegt.freeman hat geschrieben: Und warum keine Kritik? Weiß auch net ... bin augenblicklich ein wenig lustlos ...
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
LivingDead
Dann hau in die Tasten lebender Toter ;-). Bei mir ist derzeit nur Resteverwertung angesagt ... siehe mein Running Red Review, dass seit nem Jahr fertig auf Platte rumliegt LOL
Rock am Ring: (auf MTV)
Die Auftritte von:
Linkin Park: Witzloser Zusammenschnitt von 5 Songs ohne echte Highlights ... hätte man sich schenken können.
Good Charlotte: Kann es sein, dass die mit ihrem neuen Album auch eine neue Richtung eingeschlagen haben? Der Opener und das imo geniale Victims of Love klangen irgendwie so gar net nach dem Punksound alter Tage?
Korn: Mörderset hatten die am Start ... mein lieber Schollie und alles klang noch ne Ecke treibender als sonst ... so als wollten die Kornmannen den Rockern im Park den Staub aus den Gehörgängen pusten ... der neue Song Evolution aus dem kommenden Album geht auch wieder nur nach vorn ... Yippieh ...
Smashing Pumpkins: Imo das Highlight. War bisher erst das zweite Livekonzert, dass ich von denen gesehen habe. Es bestätigte sich aber der Eindruck, den ich nach dem ersten hatte: Die Pumpkins live und die Studioalben sind himmelweit voneinander entfernt. Was vor allem Corgan live an Sounds aus seiner Gitarre zaubert, lässt so manche Komplexoband neuerer Prägung nur alt aussehen. Ein echtes Highlight war die 10 - 15 Minuten Fassung von United States. Hammergeil ... einzig negativ war wieder die Reserviertheit von Corgan, die sich in einem imo ebenfalls sehr reservierten Publikum manifestierte. Erst gegen Ende gingen die Zuhörer richtig mit ...
In diesem Sinne:
freeman
Rock am Ring: (auf MTV)
Die Auftritte von:
Linkin Park: Witzloser Zusammenschnitt von 5 Songs ohne echte Highlights ... hätte man sich schenken können.
Good Charlotte: Kann es sein, dass die mit ihrem neuen Album auch eine neue Richtung eingeschlagen haben? Der Opener und das imo geniale Victims of Love klangen irgendwie so gar net nach dem Punksound alter Tage?
Korn: Mörderset hatten die am Start ... mein lieber Schollie und alles klang noch ne Ecke treibender als sonst ... so als wollten die Kornmannen den Rockern im Park den Staub aus den Gehörgängen pusten ... der neue Song Evolution aus dem kommenden Album geht auch wieder nur nach vorn ... Yippieh ...
Smashing Pumpkins: Imo das Highlight. War bisher erst das zweite Livekonzert, dass ich von denen gesehen habe. Es bestätigte sich aber der Eindruck, den ich nach dem ersten hatte: Die Pumpkins live und die Studioalben sind himmelweit voneinander entfernt. Was vor allem Corgan live an Sounds aus seiner Gitarre zaubert, lässt so manche Komplexoband neuerer Prägung nur alt aussehen. Ein echtes Highlight war die 10 - 15 Minuten Fassung von United States. Hammergeil ... einzig negativ war wieder die Reserviertheit von Corgan, die sich in einem imo ebenfalls sehr reservierten Publikum manifestierte. Erst gegen Ende gingen die Zuhörer richtig mit ...
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freeman

Ich hatte mir vorhin den Auftritt vom letzten Jahr nochmal angeschaut und nuja ... ich weiß ja net ;-). Erstens hatten Korn diesmal deutlich bessere Songs am Start und der Krawallpegel war doch mal enorm. Und da schon beim ersten Song der ganze Platz pogte wage ich es mal dir ein NEIN, stimmt net, entgegenzubrüllen ;-)
In diesem Sinne:
freeman

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