Wolf Creek 1 + 2

Mindfuck, Terror, Psycho-Shocker ... kurzum: was aufs Gemüt schlägt
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Wolf Creek 1 + 2

Beitrag von freeman » 03.06.2007, 20:47

Wolf Creek

Originaltitel: Wolf Creek
Produktionsjahr: 2005
Herstellungsland: Australien
Regie: Greg McLean
Darsteller: John Jarratt, Cassandra Magrath, Kestie Morassi, Nathan Phillips u.a.

Ben, Liz und Kristy befinden sich auf einem lange geplanten Trip durch das australische Outback. Sie genießen die raue, unberührte Natur, nehmen an verschiedenen Partys teil und geben sich ansonsten weitgehend der Langeweile hin. Um selbige halbwegs gering zu halten, hat man sich vorgenommen, einige besonders eindrucksvolle Naturformationen anzuschauen. So auch den größten bekannten Meteoritenkrater namens Wolf Creek. Als man den Krater erreicht hat, macht man sich hier eine schöne Zeit, befürchtet aber, dass die anbrechende Nacht sehr kalt werden könnte, weshalb man möglichst vor Einbrechen der Dunkelheit in einer Stadt in der Nähe von Wolf Creek einkehren möchte. Doch seltsamerweise startet das Auto nicht mehr! Als man sich bereits mit dem Gedanken angefreundet hat, in der unwirtlichen Gegend im Auto schlafend zu verweilen, taucht unverhofft Hilfe in Form des Crocodile Dundee Verschnittes Mick auf, der sich selbstlos bereit erklärt, die drei zu seinem Camp abzuschleppen und dort kostenlos das defekte Autoteil auszutauschen. Nach einer halben Ewigkeit gelangt man zu dem Camp des Hinteroutbacklers ;-), wo man sich um ein Lagerfeuer drapiert, den Geschichten des freundlich erscheinenden "Onkel" Mick lauscht und sich irgendwann zur Ruhe bettet ...

Irgendwann in der Nacht erwacht Liz ... gefesselt ... durch das Fenster ihres Gefängnisses dringen die panischen Todeskampfschreie von Kristy ...

Kinodebütant Greg McLean (vor Wolf Creek drehte er nur einen Kurzfilm namens ICQ) macht bei seinem Beitrag zur aktuellen Welle des Terrorkinos wahrlich alles richtig und dreht dabei Filmen wie dem in letzter Zeit zur Genrereferenz erhobenen Hostelschwachsinn eine lange Nase. Denn im Gegensatz zu dem Rothrohrkrepierer schafft es McLean wahrhaftige und vor allem menschliche Charaktere zu entwerfen, deren Alltag nicht aus Kiffen, Rumhuren und "Figge"Geschrei besteht. Dafür lässt sich McLean auch enorm viel Zeit und hat in den ersten 45 Minuten eigentlich gar nichts Großartiges zu erzählen. Wir beobachten die jungen Leute bei feuchtfröhlichen Partys, beim Sinnieren über irgendwelchen Schwachsinn, beim Auto fahren und beim Schlafen. Mehr passiert eigentlich nicht. Es gibt nicht einmal eine Einleitung in Richtung Serienkiller oder irgendwelche Vorahnungen dahingehend, was Ben, Liz und Kristy am Ende des Trips erwarten könnte. In dieser unaufgeregten, extrem langsamen Phase wachsen dem Zuschauer die Charaktere wahrlich ans Herz und McLean nutzt die Zeit, um seinen visuellen Stil zu etablieren. Dieser ist ungemein roh, ungelackt und in seinem Digitalvideostil mutet er fast schon dokumentarisch an. Dieser pseudodokumentarische optische Stil ist insofern absolut passend, weil der Film auf wahren Ereignissen beruht (zum Filmstart in Australien lief sogar noch der zugehörige Prozess!), die eigentliche Darstellung der Ereignisse macht dabei aber unmissverständlich klar, dass wir dennoch "nur" die Interpretation der Ereignisse durch Greg McLean zu sehen bekommen und keine gefakte "Doku" a la Blair Witch Project. Zu dem anvisierten Optikstil passend, drehte man tagsüber offensichtlich nur bei natürlichem Licht und des Nächtens nutzte man außer tatsächlich am Set vorhandenen Lichtquellen wie Autoscheinwerfern oder Laternen im Camp von Mick keine weiteren Ausleuchtungsmöglichkeiten, was den Film noch unmittelbarer und realer wirken lässt und ihn mehr und mehr zu einem dreckigen kleinen Bastard mutieren lässt.

Denn mit Hereinbrechen der Nacht beginnt ein vollkommen neuer Film. Unvermittelt dreht McLean an der Spannungsschraube und präsentiert bereits in den ersten Minuten des nun beginnenden Alptraumes, wohin die weitere Reise gehen wird. Dabei geht er so rüde und fast schon menschenverachtend zu Werke, dass es dem Zuschauer in Null Komma Nix den Hals zuschnürt und er ohnmächtig zum Zuschauen "verdammt" wird. Dabei hat das Gezeigte nichts von einer Schlachtplatte. Die Wirkung ergibt sich fast vollkommen aus der psychologischen Wirkung des "Gezeigten", das sich fast ausschließlich auf erniedrigende Gewalt gegen Frauen beschränkt. Auch im weiteren Verlauf des Filmes ist kein Gorefest zu erwarten. Es gibt ein paar abgetrennte Finger (was mittlerweile für Terrorfilme wohl ein obligatorischer Cheat zu sein scheint) und ein zwei Blutspritzer, expliziter wird man - sicher auch aus Budgetgründen - niemals. Und dennoch sitzt das Gezeigte auf den Punkt, eben weil dem Zuschauer dank der im Nachhinein brillanten Einführung und dank formidabler schauspielerischer Leistungen der Jungdarsteller die Charaktere nicht am Allerwertesten vorbeigehen und man inständig hofft, sie mögen dem sadistischen Mick entkommen. Insbesondere alle Szenen um die beiden Frauen geraten so zu einem Fest für den wahren Terrorfilmfan!

Was man dem Film mit zunehmender Laufzeit allerdings ankreiden muss, ist, dass er im letzten Drittel ab und zu den schmalen Grad zwischen Terror und Menschenverachtung in die falsche Richtung überschreitet. Insbesondere der immer grimmiger werdende Humor, der durch Zynismen wie die Pervertierung eines der besten Crocodile Dundee Gags (ich sage nur Messer ;-) ) und die mehr als sinnbildliche Erklärung des Begriffes "Kopf am Stiel" immer geschmackloser wird, ist teils massiv grenzwertig, wobei man als Zuschauer aber fast schon dankbar ist, die Anspannung für einen Moment in einem "befreiten" Lachen abschütteln zu können. Der zynische Unterton ist und bleibt aber bedenklich. Und wo wir gerade bei den negativen Punkten sind: die genrebedingte Blödheit der Charaktere ist hier wieder einmal ziemlich offensichtlich. Manche Handlungen im Terrorteil sind schlicht und ergreifend einfach nicht nachvollziehbar. So sei mir hier stellvertretend die Frage erlaubt, warum man, wenn man schon die Gelegenheit hat, einem Bad Ass den Gewehrkolben über den Schädel zu ziehen und so seinem Wirken ein Ende zu setzen, mit dem Kolben auf den KÖRPER schlägt, wo es den massiven Kerl niemals jucken wird? Derartige kleine Ausrutscher können das wohlige Terrorgefühl beim Zuschauer allerdings niemals wirklich beeinträchtigen.

Und so bleibt Wolf Creek ein grimmiger, effektiver, kleiner Terrorstreifen, den ich qualitativ nur knapp hinter der eigentlichen Genrereferenz The Hills Have Eyes ansiedeln würde.
:liquid8:

In Deutschland ist der Streifen von dem Label Kinowelt auf DVD veröffentlicht wurden. Mit einer FSK 18 kommt der Streifen uncut ...

In diesem Sinne:
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Zuletzt geändert von freeman am 24.11.2014, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von StS » 03.06.2007, 21:00

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Originaltitel: Wolf Creek 2
Herstellungsland: Australien
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Greg McLean
Darsteller: John Jarratt, Ryan Corr, Shannon Ashlyn, Philippe Klaus, Shane Connor, Ben Gerrard, …

Acht Jahre nachdem der australische Horror-Thriller "Wolf Creek" zu einem gefeierten Überraschungshit avancierte, legte Regisseur Greg McLean bei seiner hier nun zur Besprechung vorliegenden Fortsetzung in Sachen Action, Humor und Gewalt noch einmal eine kräftige Schippe drauf…

Zur Kritik geht´s hier!

gute :liquid7:
Zuletzt geändert von StS am 04.05.2014, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Vince » 29.08.2007, 16:24

Auch mal endlich Dawson's Creek, äh Blitzkrieg, äh WOLF CREEK gesehen und ja, ich bin zufrieden.
Das Lob für die Darsteller und die ausführliche Charakterzeichnung durch die erste Filmhälfte, das man überall lesen kann, finde ich zwar ein wenig übertrieben, menschlich sind die Hauptdarsteller aber dennoch endlich mal und damit auch greifbar, was sie für die zweite Hälfte, in der es ihnen an den Kragen geht, wertvoller macht.
Der geradezu beiläufige Übergang vom Ausflugs- zum Terrorfilm ist brillant; kein plötzlicher Klimax, einfach nur eine Schwarzblende und ein Aufwachen in einer neuen Situation, die scoretechnisch auch überhaupt nicht herausgehoben wird. Authentischer kann man eine solch unverhoffte Situation nicht wiedergeben. Dann fängt das Spiel mit den Genremechanismen an: Ist der Junge traditionellerweise schon das erste Opfer? Wird die abgehärtetere der beiden Frauen den Horror überleben und ist die aufgelöste Heulsuse durch ihr Gekreische nicht ein dankbares Geschenk für den Psychopathen? Überwiegend gelingt ein überraschender Fortgang der Geschehnisse, weil man sich am Realismus orientiert und fast immer den Weg wählt, der gerade am logischsten erscheint. So ganz lassen sich die Terrorfilm-Klischees aber nicht abstellen und so zweifelt man - wie so oft - ernsthaft am gesunden Menschenverstand der Opfer, die es sich nicht selten viel einfacher hätten machen können.
Das australische Outback punktet freilich mit unverbrauchten Landschaften und einem Spiel mit der Weite, wie man es seit "Hitcher" nicht mehr gesehen hat. Der Killer ist ein richtig fieses Ekel und doch spart der Streifen mit Blut, wo er kann. Auf den Pfaden von "Saw" und "Hostel" ist man nicht und das ist gut so.
Intensiver, gemeiner kleiner Terrorbeitrag, der hier und da noch etwas konsequenter hätte sein müssen, um vollends zu überzeugen. Auch der Anspruch auf einen realen Background ist mehr als zweifelhaft. Ansonsten aber gehen die sieben von zehn noch nicht abgeschnittenen Finger nach oben.
:liquid7:

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Beitrag von Fäb » 05.09.2007, 21:37

sehr lustig: Einer meiner Kumpels hat Wolf Creek in Australien gesehen als er gerade auf backpacker-tour war... :) da vergeht einem erstmal fast die Reiselust :wink:

Seh' den Streifen übrigens ähnlich und sogar so OK, dass bei 8-9 Euro mal auch die DVD angeschafft wird. Und die Hürde liegt bei Filmen die ich schon im Kino gesehen hab natürlich immer etwas höher.

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Beitrag von Vince » 06.09.2007, 13:34

Fäb hat geschrieben:Und die Hürde liegt bei Filmen die ich schon im Kino gesehen hab natürlich immer etwas höher.
Bei mir nicht, irgendwie kann ich auf Filme, die ich noch gar nicht gesehen habe, besser warten als auf die, die ich schon im Kino gesehen habe. Da verblasst dann langsam die Erinnerung und ich will sie unbedingt wieder auffrischen, selbst wenn der Film nur mittelmäßig war. Nur bei Gülle wie zuletzt "Pathfinder" kann ich gut warten. Wobei, selbst da hat die Extended jetzt einen gewissen Reiz. Dem ich aber definitiv nicht über 8 Euro nachgebe. ;)

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Beitrag von freeman » 07.09.2007, 02:09

Fäb hat geschrieben:sehr lustig: Einer meiner Kumpels hat Wolf Creek in Australien gesehen als er gerade auf backpacker-tour war... :) da vergeht einem erstmal fast die Reiselust :wink:

Seh' den Streifen übrigens ähnlich und sogar so OK, dass bei 8-9 Euro mal auch die DVD angeschafft wird. Und die Hürde liegt bei Filmen die ich schon im Kino gesehen hab natürlich immer etwas höher.
Im Müller deiner Wahl für 7.99 Euronen zu haben ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Fäb » 07.09.2007, 10:37

oh, echt? na dann ;)

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Beitrag von Cyborg Cop » 14.07.2008, 13:53

Gestern auch gesehen und gefiel mir ziemlich gut, 7/10 würde ich sagen. Zum Überhammer hats nicht ganz gereicht, aber schön, wie man mehr als die Hälfte des Films eingelullt wird und der Film dann gnadenlos zuschlägt. Atemberaubend waren auch die oft zahlreichen Landschaftsaufnahmen, wenn sie auch meist nur kurz zu sehen sind.

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Beitrag von McClane » 15.07.2008, 09:01

Ich war mega-enttäuscht. Anfangs nur langweilige Wanderstunde mit lauter Charakteren, die irgendwo zwischen unsympathisch und egal liegen, auch vom viel gerühmten Realismus hab ich nicht so viel gemerkt. Ist auch egal, denn sobald der absolute Klischeepsychopath auftaucht ergeht sich auch der Film in Unmengen von Stereotypen, vor allem die Opfer, die lieber davon laufen als einen betäubten Killer platt zu machen. Das lässt sich im Normalo-Slasher ja noch verkraften, aber wer sich schon Realismus auf die Fahnen schreibt... ansonsten langweiliges Standardgefolter (kann damit nix anfangen), immerhin ein überraschend böses Ende und stilistisch recht eigen, aber insgesamt lau.
:liquid4:
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Beitrag von Ed Hunter » 02.11.2008, 00:12

Schließe mich der Mehrheitswertung von :liquid7: an:

Toll aufgebautes, hochspannendes und verdammt heftiges Survival-Terror-Kino genau wie es sein muss, mit grandiosen Landschaftsaufnahmen, derber Kompromisslosigkeit und bösem Humor, auch wenn ich Schauspieler/Charaktere jetzt nicht soo herausragend fand...
Wirklich gestört hat mal wieder die unglaubliche genreobligatorische Dummheit der Opfer: Wenn ich einen Killer anschieße und dann, wenn er am Boden flackt ihn nicht erledige, sondern weglaufe und ihm sein Gewehr dalasse, nachher mein Fluchtauto in ne Schlucht fahre und mich beschwere, dass ich kein Auto mehr habe und nicht weg komme...argh :roll:

Insgesamt trotzdem sehr gut, zumal ich tendenziell nicht eben großer Terrorfilm-Fan bin.
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Beitrag von StS » 04.05.2014, 20:21

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Mick ist zurück - und die Besprechung des Films nun online... :wink:
*click* bzw. *click*

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Beitrag von freeman » 05.05.2014, 10:06

Auf den freu ich mich. Ich hoffe, KSM lizensiert den schnell ins Ausland ;-) ... ansonsten muss es dann mal ein Import richten. Schade, dass der uns zunächst nur cut erreicht und der Kinobesuch damit gestorben ist. Review macht nämlich Lust, den bald zu illern!

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Beitrag von MarS » 06.05.2014, 15:27

Ich war ähnlich wie McClane vom ersten Teil ziemlich enttäuscht und hoffe Teil 2 wird besser.

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Beitrag von StS » 06.05.2014, 18:44

MarS hat geschrieben:Ich war ähnlich wie McClane vom ersten Teil ziemlich enttäuscht und hoffe Teil 2 wird besser.
Der zweite ist halt mehr auf "Fun" gemacht - könnte Dir also durchaus besser gefallen.

Ich mag den ersten einen Zacken lieber als die Fortsetzung. Für Videoabende und Mehrfachsichtungen bietet sich das Sequel aber eher an...

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Beitrag von MarS » 08.05.2014, 15:11

Mich hat der fehlende Fun nicht gestört. Irgendwie fand ich den nicht beklemmend genug. Kann dir nicht wirklich sagen warum, da er ja schon recht düster und so war. Die Story mehr aus Sicht des Killers wäre eventuell spannender gewesen.

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Beitrag von freeman » 24.11.2014, 09:41

Teil zwei nun auf der UK-Blu-ray gegönnt und sehr gut unterhalten worden. Leider fehlt die tolle Atmo des ersten Teils, das wird durch ein tolles Tempo und eine deutliche Verschiebung des Tons ganz gut kompensiert. Die Kills sind mal richtig derbe, die Sprüche von Mick herrlich daneben und auch die Opfer sind durchaus nett gezeichnete Figuren. Während die ersten 90 Minuten noch eine astreine Hitcher-Variation mit netten Actionszenen darstellen, wirds in Richtung Showdown richtig wild/abgedreht. Was da bei Mick im Keller abgeht ist schon enorm schräg.
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