Cutter, The

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Cutter, The

Beitrag von Cyborg Cop » 22.06.2007, 20:23

The Cutter

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Originaltitel: The Cutter
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2005
Regie: William Tannen
Darsteller: Chuck Norris, Joanna Pacula, Daniel Bernhardt, Bernie Kopell, Todd Jensen u.a.

Eine kurze Einordnung des Films:

Schaut man sich den Ausstoß an Videoware im Bereich Action in der laufenden Dekade an, kann man feststellen, dass vor allem drei gestandene Actionstars, die in den späten 80ern und noch bis weit in die 90er mit ihren Filmen in die Kinos kamen, hier kräftig mitmischen. Steven Seagal ist wohl der fleißigste von ihnen, dreht bis zu vier Filme im Jahr, nur leider geht bei seinen Filmen meist Masse vor Klasse. Etwas anders liegen die Dinge bei Dolph Lundgren. Er dreht allenfalls halb so viele Filme, wie Seagal, von denen einige allerdings qualitativ recht herausragend sind (ich meine etwa „Direct Action“ und noch mehr aber „The Mechanik“). Beim dritten im Bunde, Jean-Claude van Damme, bin ich nicht ganz so auf dem Laufenden, dreht auch nicht so viel, wie Seagal, aber hat durchaus Höhepunkte, wie etwa „Wake of Death“ vorzuweisen. Jetzt noch auf Mark Dacascos und Wesley Snipes einzugehen, würde sicher zu weit führen, zumal sie noch mal 10-20 Jahre jünger, als die bereits zuvor genannten Recken sein dürften.

Wirklich rar gemacht hat sich in diesem Jahrzehnt Chuck Norris. Neben „Bells of Innocence“ ist „The Cutter“ der einzige DTV-Beitrag im Bereich Action, ansonsten ist Norris nur im Fernsehen aufgetreten. Als ich nach Erhalt der DVD von „The Cutter“ mal kurz durchgezappt habe, schon der erste Schreck: Norris ist tatsächlich alt geworden. Ein Blick in die imdb hat es bestätigt: Norris ist Jahrgang 1940, also mittlerweile 67 Jahre alt, beim Dreh zu „The Cutter“ wohl 65. Er ist damit der älteste der hier genannten Actionstars. Allein zu van Damme beträgt der Altersunterschied 20 Jahre. Ist aber irgendwo auch logisch, wenn man weiß, dass Norris bereits seit den frühen 70ern im Filmgeschäft aktiv ist.

Nun zum Film selbst:

Story und Kritik der Einleitung vermischt.

In der Wüste Sinai finden Archäologen bei Ausgrabungen eine Mumie in einer Höhle. Unser Hauptbösewicht Vladimir Yakov (Daniel Bernhardt) ist schon im wahrsten Sinne des Wortes im Anflug. Er erschießt das Archäologenteam kaltblütig und nimmt eine mit Edelsteinen besetzte antike, goldene Brustplatte an sich.

Szenenwechsel. Spokane im US-Bundesstaat Washington. Ex-Cop und Privatdetektiv John Shepherd (Chuck Norris) bei der Arbeit. In einigen Minuten wird ein Entführungsfall und seine Aufklärung abgehandelt. Eine Frau ist entführt worden. Die Entführer fordern Lösegeld. Ohne sich mit trockener Ermittlungsartbeit aufzuhalten, spürt Shepherd die Entführer auf. 2 (oder warens 3?) ballert er trocken und eiskalt über den Haufen. Das Entführungsopfer findet er nur noch tot vor. Da überrascht ihn noch ein weiterer Baddie, mit dem sich Norris einen kurzen Zweikampf liefert. Dauert schätzungsweise 2 Minuten. Zum Abschluß schmeißt Norris seinen Gegner aus dem Fenster. Diese kurzen und recht unspektakulären Actionszenen geben eigentlich schon das Niveau des weiteren Filmverlaufs vor.

Jetzt geht’s wieder um die eigentliche Thematik des Films: Der mysteriöse Yukov sucht in Spokane einen 80-jährigen Diamantenschleifer, der ihm zwei der illegal in Besitz genommenen Edelsteine der antiken Brustplatte nach einer besonders ausgefallenen, seltenen und anspruchsvollen Schleiftechnik veredeln soll. Nach relativ kurzer Suche hat Yukov den Diamantenschleifer, Tanner, gefunden und entführt ihn unter dem Deckmantel der Seriosität aus seinem Haus. Seine Nichte (Joanna Pacula) weilt nicht zuhause. Fast zeitgleich wird sie auf der Strasse in ein Auto gezerrt und mitgenommen. Norris kommt grade von der privaten Trauerfeier des Entführungsopfers, da sieht er die Entführung der Nichte. Es entwickelt sich eine Auto-Verfolgungsjagd auf absolut durchschnittlichem Niveau, wie sie eigentlich in jeder zweiten Videoproduktion vorkommt. Norris kann letztendlich die Entführer stellen, einen erschießt er, den anderen erschießt die Polizei, die Entführte flüchtet.

Nun beginnt der Hauptteil der Handlung.

Nach etwa 27 Minuten Filmlaufzeit sucht Joanna Pacula Shepherd auf, da sie ihren Onkel vermisst. Sie beauftragt Shepherd, ihn zu suchen. Hier entwickelt sich der Film eher zu einem Krimi, weil hier vorwiegend die Ermittlungsarbeit von Shepherd im Vordergrund steht. Nachforschungen, Befragungen, Verdächtigungen und solche Sachen. Action gibt’s hier im Mittelteil praktisch keine, außer einem kurzen Zweikampf mit einem Helfershelfer der Bösen. Der ist allerdings recht kurz, unauffällig, die Kamera ist immer etwas zu nah am Geschehen.

Im letzten Drittel kriegt der Film dann einigermaßen die Kurve. Die Spannung nimmt bis zum Ende stetig zu, zu erwähnen wären die beiden Zweikämpfe zwischen Chuck Norris und Daniel Bernhardt, immerhin ein kleiner Schritt nach vorne, ohne dass sie über das Mittelmaß hinauskommen. Am Ende gibt es noch eine recht bescheidene Explosion, die einzige im Filme, wo aber anscheinend auch etwas getrickst wurde.

Kritik des Films im Ganzen:

Ich konnte nach dem Ende des Films eine gewisse Enttäuschung nicht verhehlen. Klar, die Erwartungen waren ohnehin recht niedrig, aber der Film ist und bleibt letztendlich Videotheken-Massenware. Wer hier auf einigermaßen zahlreiche und spektakuläre DTV-Action gehofft hatte, wird enttäuscht. Die Action ist zu selten, zu kurz, zu harmlos. Eigentich gibt’s nur in den ersten 20 Minuten ein bisschen, im Mittelteil nur einen kurzen Zweikampf mit dem Typen, der sich als Elektriker Zugang zu Norris Wohnung verschaffen will, am Ende die beiden Zweikämpfe Norris vs. Bernhardt und die Explosion am Ende, die aber eigentlich nicht zwingend erforderlich gewesen wäre.

Wenn der Film Stärken hat, so liegen sie im Bereich der Optik und der Handlung. Zwar wartet auch die Handlung nicht mit Überraschungen auf oder ist besonders originell, aber sie ist recht übersichtlich und reicht grade so aus, um die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten.

Einige stilistische Spielereien gibt es hier auch, ohne dass sie jedoch anfangen zu nerven. Einige Rückblenden, ein bisschen Wisch-Optik, Verzögerungen, s/w-Einschübe, aber das alles wurde sehr zurückhaltend verwendet. Sie werten den insgesamt eher schwachen Film etwas auf. Ziemlich überflüssig fand ich nur die Auschwitz-Rückblenden (der Diamantenschleifer ist ein Überlebender des KZ Auschwitz), ansonsten wurden bei allen Bezügen auf das dritte Reich glücklicherweise übertriebene Emotionalität vermieden.

Die Riege der Bösen ist hier recht übersichtlich. Es gibt eigentlich nur Vladimir Yukov, den Mann im Hintergrund (ein Alt-Nazi) und den blondschöpfigen Helfer.
Auf der Seite der Guten mischt noch ein bisschen das FBI mit und ein Cop-Duo, von dem der eine Chuck Norris wohlgesonnen ist, der andere eigentlich eher seine eigenen Vorteile im Blickfeld hat.

Fazit: Mit Häme könnte man sagen: Ein Seagal-Film mit Chuck Norris als Hauptdarsteller, wobei selbst einige der Seagal-Video-Produktionen noch mehr Action haben. Handlungstechnisch und handwerklich allerdings recht solide. Kann man sich mal anschauen, wenn man absolut nicht besseres oder anderes auf dem Radar hat.

:liquid4:

Wer sich die deutsche DVD von e-m-s mal fürn Fünfer gönnen will, kann beruhigt zuschlagen. Bild- und Tonqualität sind in Ordnung, uncut, Bildformat ist auch richtig. Als Tonspuren sind Deutsch und Englisch vorhanden. Leider fehlen mal wieder jegliche Untertitel, wie so oft bei e-m-s-DVDs.

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 22.06.2007, 20:39

Hö? Hatte ich eben nicht ein Posting hirzu abgegeben?

Komisch....?

Nun denn, nochmal von vorn:

Aaaaaaaahhhhh ein Chuck Film, Paranoia :shock:

Rehspecht, das Du dich dadurch gekämpft hast ;)
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
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Beitrag von kami » 22.06.2007, 22:43

So, mal wieder mein Standardspruch, dass ich den Film so übel gar nicht fand:
THE CUTTER fehlt das Reißerische, was z.B. die Seagal-Produktionen jüngeren Datums immer noch prägt. Unser Held ist in die Jahre gekommen, er ist auch kein (Ex-)CIA-Agent, die Action findet in deutlich kleinerem Rahmen statt, die Optik ist frei vom flashigen Firlefanz z.B.eines SUBMERGED. Dafür hat THE CUTTER andere Qualitäten. So fand ich die Story durchaus ganz fesselnd und im Ansatz auch originell (gemessen am Genredurchschnitt), Chuck Norris ist trotz sichtbaren Alters vitaler als "uns Wampe", seine Fights sind mit Doubles aufgebockt, aber nicht zu auffällig, zudem sind sie ganz dynamisch inszeniert. Ein paar Shootouts und eine kleine Verfolgungsjagd runden die Action sinnvoll ab.
Visuell gibt sich THE CUTTER unauffällig, aber gediegen, gleiches lässt sich über die atmosphärische und professionelle Musikuntermalung sagen.
Zusammengefasst ist der jüngste Chuck Norris-Streich ein zwar eher unauffälliger, aber netter Genrebeitrag, der manchen populäreren Schandfleck aus der goldenen CANNON-Ära locker übertrifft (u.a. die erste Kooperation von Chuck mit Regisseur William Tannen, HERO).
Sehr gute :liquid6:

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Beitrag von freeman » 23.06.2007, 00:50

Hm, trotz kamis Ehrenrettungsversuch wird mir bei dem dann doch die TV Ausstrahlung reichen müssen. Da hätte ich mir mehr vom Treffen Norris, Bernhardt erwünscht als "ein wenig Action gibts auch" ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Cyborg Cop » 23.06.2007, 01:03

Die beiden Kämpfe Norris vs. Bernhardt sind sicher die beiden Höhepunkte bei den Zweikämpfen, sie sind auch wirklich nicht schlecht, nur habe ich schon zig bessere Zweikämpfe gesehen.

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Beitrag von kami » 23.06.2007, 16:29

Cyborg Cop hat geschrieben:Die beiden Kämpfe Norris vs. Bernhardt sind sicher die beiden Höhepunkte bei den Zweikämpfen, sie sind auch wirklich nicht schlecht, nur habe ich schon zig bessere Zweikämpfe gesehen.
Das schon, aber kaum in anderen Chuck Norris-Filmen (von WAY OF THE DRAGON mal abgesehen).

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Beitrag von jack warrior » 23.06.2007, 18:16

den wollt ich mir neulich ausleihen war mir dann doch bischen unschlüssig. heist der wird demnächst definitv ausgeliehen. scheint ja was zu taugen. chuck scheint ja mit 67 wohl in besserer körperlicher verfassung zu sein als es steven jemals war ... bin dafür wir schenken dem steven mal nen total gym

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Beitrag von Mr. TNT » 23.06.2007, 18:29

jack warrior hat geschrieben:... bin dafür wir schenken dem steven mal nen total gym
:lol: :lol: :lol:

Da wären wir wohl einige Jahre zu spät mit diesem Geschenk... :wink:
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Beitrag von StS » 23.06.2007, 19:03

Vor Chuck hat ich nur in 1 Hinsicht Respekt - und zwar in Bezug auf seine Beständigkeit ... da er es im Laufe seiner langen Karriere noch nie geschafft hat, in einem anständigen Film mitzuwirken. R-E-S-P-E-C-T !!!

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Beitrag von freeman » 24.06.2007, 20:33

Ach, ich finde, in Bezug auf das, was er für die Martial Arts ausserhalb vom asiatischen Kulturkreis getan hat, hat er vollsten Respekt verdient. Imo ... Filmisch gesehen kriegt er von mir auch Respekt und zwar für Delta Furz, Cusack und Invasion USA ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 26.06.2007, 08:25

freeman hat geschrieben: Filmisch gesehen kriegt er von mir auch Respekt und zwar für Delta Furz, Cusack und Invasion USA ;-)
Und für letzteren bekommt er noch den GROSSEN STERN DER VÖLKERFREUNDSCHAFT verliehen.

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Beitrag von nerös » 18.07.2007, 18:30

The Cutter fand ich persönlich recht unterhaltsam, auch wenn er etwas mehr Action häte vertragen können.

Außerdem kann ich nicht glauben, dass Bernhard dem Chucky dermaßen den Arsch versohlt :shock:
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Beitrag von jack warrior » 01.12.2007, 13:44

the cutter: soso der letzte chuck film. tja weniger ein reiner action film als viel mehr ein krimi. wenn auch recht solide gefilmt. chuck kämpft noch recht viel selbst wird aber auch hier und da gedoubelt. recht wenige kämpfe. aber körperlich macht er mit 66 noch ne anständige figur. allerdings zieht es sich stellenweise ganz schön in die länger. daniel bernard stielt auch chuck wie ich finde als bösewicht irgendwie die show. das ganze wird mit schönen bildern der amerikanischen/kanadischen provinz bereichert.
:liquid5:

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Beitrag von McClane » 03.12.2007, 09:20

Ich fand ihn nicht so mies wie manch anderes Spätwerk, man denke nur an die "President's Man"-Gurken, aber an sich ein lahmer Krimi mit ein paar netten Kampfeinlagen, bei denen Opa Chuck unrealistischerweise dem deutlich jüngeren Daniel Bernhardt den Hintern versohlt.

:liquid4:
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Beitrag von Ed Hunter » 24.08.2008, 00:51

Nettes Spätwerk.
Norris wirkt sehr fit, die Action ist schlicht, aber nett, die Story so la la, aber nicht langweilig, die Optik ok, die Inszenierung teils chic. Nicht mehr als solide DTV-Ware, aber recht kurzweilig und mir sympathischer als irgendwelches Ostblock-Gedöns.

:liquid5:

Schade, dass seitdem vom Chuck nix mehr kam...
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Beitrag von freeman » 25.08.2008, 09:12

Joar, dieses WE kam er ja im TV und genau da ist er verdammt nochmal genau richtig aufgehoben. Nach einem sehr stylischen Einstieg wird der Film zum muffigen und piefigen TV Serienspecial eines abgehalfterten Stars, der selbst in den Ballerszenen viel zu hüftsteif wirkt, um halbwegs zu überzeugen. Einzig der kleine Fight gegen Daniel Bernhardt machte etwas Spaß. Bernhardt selber wird ziemlich verschenkt, seine Verkleidungsaktionen sind ein schlechter Witz, weil lolig schlecht von der Maske umgesetzt. Der Hammer ist aber das Gelaber um Führersteine und der bibelfeste Held ... Au weh ...
:liquid3:

In diesem Sinne:
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Beitrag von TomHorn » 25.08.2008, 19:24

Ich hab ab der Hälfte umgeschaltet, war schon sehr dürftig. Vielleicht sollte Chuck doch mal lieber in Rente gehen...
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Beitrag von Elkjaer-Larsen » 25.08.2008, 19:43

Fand den ganz brauchbar, was gewisse Kriterien betraf.
Bemerkenswert fand ich, wie alt die Joanna Pacula zwischenzeitlich geworden ist.
Hab die immer noch als blutjung im geilen "Gorky Park" in Erinnerung.
Die Zeit rennt wie Hölle.

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