Da empfehle ich Dir mal, falls nicht eh schon bekannt, "Rated X" mit den Brüdern Charlie und Emilio!freeman hat geschrieben:Ich mag ja eh so Blicke hinter die Kulissen des Pornobusiness ...
Filmtagebuch: Fäb
Moderator: SFI
Ein Loch im Dollar
Früher Italowestern; nicht richtig mies, aber aufgrund der Tatsache, dass er noch viel zu sehr dem US-Western behaftet ist in seiner Machart letztendlich leider ziemlich harm- und belanglos. Giulano Gemma gehört unter den ganz großen Hauptdarstellern des italienischen Westerns ohnehin eher zu den, die mir weniger zusagen, ist mir meistens zu gefühlsduselig.
The Wild Bunch
Wahrlich ein monumentales Meistwerk das Peckinpah da angeleiert hat. Absolut stilvoll in den ruhigen, von den alten Pistoleros in nachdenklicher Manier verbachten Zwischenpassagen, und überragend beim Umschalten auf die Überfälle und beim Ende geradezu epochal im Antritt und heftig, staubig, blutig und tosend im Abgang. Damn, I love it!
Früher Italowestern; nicht richtig mies, aber aufgrund der Tatsache, dass er noch viel zu sehr dem US-Western behaftet ist in seiner Machart letztendlich leider ziemlich harm- und belanglos. Giulano Gemma gehört unter den ganz großen Hauptdarstellern des italienischen Westerns ohnehin eher zu den, die mir weniger zusagen, ist mir meistens zu gefühlsduselig.
The Wild Bunch
Wahrlich ein monumentales Meistwerk das Peckinpah da angeleiert hat. Absolut stilvoll in den ruhigen, von den alten Pistoleros in nachdenklicher Manier verbachten Zwischenpassagen, und überragend beim Umschalten auf die Überfälle und beim Ende geradezu epochal im Antritt und heftig, staubig, blutig und tosend im Abgang. Damn, I love it!
Beichtet Freunde, Halleluja kommt
George Hilton als titelgebende, gewitzte und sprücheklopfende Figur ist zwar wieder das Markenzeichen, doch dieser Film der sich noch ein stückchen weiter richtung trash bewegt, ist um einiges blödeliger als "Man nennt mich Halleluja" und verdient sich seine nicht gänzlich abschießende Wertung nur aufgrund des Prädikats "so bescheuert, dass es streckenweise schon wieder was zu schmunzeln gibt". Die Story ist fix erklärt: Um die Ureinwohner, die Indios, auf seine Seite zu ziehen, will der mexikanische Revoluzzer-General Ramirez besagten Halleluja anheuern um eine für die Indios wichtige kleine Stature, sowas wie ihr Buddha, zu finden...
Die Rainer Brandt-Synchro ist wie immer geschmackssache und tut ihr übriges mit Dialogen wie:
Halleluja: "Was ist das, was ich für dich finden soll?"
Ramirez: "Der kleine Indio"
Halleluja: "Wohl dein Sohn?"
Ramirez: "Ach quatsch, eine Figur, ist sehr wertvoll, die Eingeborenen schreiben ihr Wunderkräfte zu!"
Halleluja: "Ah, weiß Bescheid, so wie der heilige Christopherus von Wanne-Eickel!?"
Die Wendeltreppe
Selten gezeigt, und daher gestern die Gelegenheit genutzt, den mal auf 13th Street zu sichten. Insgesamt ein runder Gruselthriller und klasse gemacht, mit netten Überblendungen, subjektivem Blick des Killers auf sein nächstes potentielles Opfer, Film im Film und gutem Ende. Leider aber in der Tat ziemlich vorhersehbar, doch das muss man aufgrund seines Alters (Entstehungsjahr 1946) wohl entschuldigen.
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George Hilton als titelgebende, gewitzte und sprücheklopfende Figur ist zwar wieder das Markenzeichen, doch dieser Film der sich noch ein stückchen weiter richtung trash bewegt, ist um einiges blödeliger als "Man nennt mich Halleluja" und verdient sich seine nicht gänzlich abschießende Wertung nur aufgrund des Prädikats "so bescheuert, dass es streckenweise schon wieder was zu schmunzeln gibt". Die Story ist fix erklärt: Um die Ureinwohner, die Indios, auf seine Seite zu ziehen, will der mexikanische Revoluzzer-General Ramirez besagten Halleluja anheuern um eine für die Indios wichtige kleine Stature, sowas wie ihr Buddha, zu finden...
Die Rainer Brandt-Synchro ist wie immer geschmackssache und tut ihr übriges mit Dialogen wie:
Halleluja: "Was ist das, was ich für dich finden soll?"
Ramirez: "Der kleine Indio"
Halleluja: "Wohl dein Sohn?"
Ramirez: "Ach quatsch, eine Figur, ist sehr wertvoll, die Eingeborenen schreiben ihr Wunderkräfte zu!"
Halleluja: "Ah, weiß Bescheid, so wie der heilige Christopherus von Wanne-Eickel!?"
Die Wendeltreppe
Selten gezeigt, und daher gestern die Gelegenheit genutzt, den mal auf 13th Street zu sichten. Insgesamt ein runder Gruselthriller und klasse gemacht, mit netten Überblendungen, subjektivem Blick des Killers auf sein nächstes potentielles Opfer, Film im Film und gutem Ende. Leider aber in der Tat ziemlich vorhersehbar, doch das muss man aufgrund seines Alters (Entstehungsjahr 1946) wohl entschuldigen.
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Dog Bite Dog
Gemeinhin übertreiben Poster- oder Coverwerbezitate ja maßlos. So dachte ich mir auch auf den zwei auserkorenen Slogans der Legend-DVD von obigem Film (u.a. "Tollwütig brutal... das Finale lässt den Zuschauer fast besinnungslos zurück. Die Darsteller sind pures Dynamit." (Variety) ), naja da macht man halt zusammen mit der KJ-Freigabe die ja auch fast schon ein stückweit als werbeträchtig angesehen werden kann ordentlich Wind. Aber Pustekuchen, wenn der Abspann läuft und "you are my sunshine..." läuft, reibt man sich die Äuglein und macht erstmal "huuuiiii". Der deutsche Untertitel "Wie räudige Hunde" trifft es ebenfalls genau. Ein absolut räudiges Stück Film, dem ich wahrhaftig eine niederschmetternde Wirkung attestieren möchte, wie sie zuletzt aus asiatischen Landen bei mir vielleicht nur "Bullet in the head" übertroffen hat (zumindest was das Actionthrillergebiet betrifft).
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Gemeinhin übertreiben Poster- oder Coverwerbezitate ja maßlos. So dachte ich mir auch auf den zwei auserkorenen Slogans der Legend-DVD von obigem Film (u.a. "Tollwütig brutal... das Finale lässt den Zuschauer fast besinnungslos zurück. Die Darsteller sind pures Dynamit." (Variety) ), naja da macht man halt zusammen mit der KJ-Freigabe die ja auch fast schon ein stückweit als werbeträchtig angesehen werden kann ordentlich Wind. Aber Pustekuchen, wenn der Abspann läuft und "you are my sunshine..." läuft, reibt man sich die Äuglein und macht erstmal "huuuiiii". Der deutsche Untertitel "Wie räudige Hunde" trifft es ebenfalls genau. Ein absolut räudiges Stück Film, dem ich wahrhaftig eine niederschmetternde Wirkung attestieren möchte, wie sie zuletzt aus asiatischen Landen bei mir vielleicht nur "Bullet in the head" übertroffen hat (zumindest was das Actionthrillergebiet betrifft).
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Saturn weiß ich jetzt auswendig gar nicht, müsste aber auch fürn 10er da sein, ich hab ihn auch für 9,99 ausm im Karstadt integrierten WOM. Da kauf ich normalerweise nix, weils da meistens Mondpreise hat - außer wenn Karstadt in ihren Heften Aktionen ankündigt. Naja und so Scheiben halt die eh überall das gleich kosten und wenn ich gerade zufällig in der Nähe bin... hat sich jedenfalls gelohnt. :)
so, heutige filme fallen zu Gunste von Biertrinken gehen aus. cheers, sind ja schließlich noch Semesterferien und man kann nich die ganze Zeit Hausarbeiten schreiben (*lach*...)
so, heutige filme fallen zu Gunste von Biertrinken gehen aus. cheers, sind ja schließlich noch Semesterferien und man kann nich die ganze Zeit Hausarbeiten schreiben (*lach*...)
Sein Name war Pot - aber sie nannten ihn Halleluja
Ich weiß nicht genau wieso, aber ich tu es immer wieder: Mir todesverachtend und der drohenden Blindheit stets ein Schnippchen schlagend Fidani-Western angucken! Und siehe da, im nunmehr 4. Anlauf schafft es tatsächlich einer auf glatte 2/10 Punkte, die bisherigen 3 Versuche waren eher niedriger anzusiedeln, denn neben dem offensichtlichen Fehlen eines Drehbuchs muss leider Fidani selbst ein eklatanter Talentmangel beschieden werden und so kann dieser depperte Western, der zwar immerhin über eine einigermaßen zusammenhänge story verfügt aber ansonsten an allen Ecken und Enden relativ stümperhaft zusammen gefrickelt ist und nur vom deutschen Titel an Blödheit noch fast übertrumpft wird, sich genauso mühelos in die graue Masse von Genre-Missgeburten einreihen.
Sonatine
Ein stets mit trockenem Humor umgarnter, aber im Grunde trotzdem todernstes Mafiadrama von Kitano, der mal wieder auch gleich die Hauptrolle in seinem Film spielt. Durchaus gelungen und grübelnd sinnierend über das sonst immer so anders dargestellte Mafiamilieu, auch wenn ich nicht ganz in den "Meisterwerk"-Tenor einstimmen mag.
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Haze
Audiovisuell ein wahres Martyrium für Figuren und Zuschauer. Beeindruckend und verstörend, mit Raum für Interpretationen.
Ich weiß nicht genau wieso, aber ich tu es immer wieder: Mir todesverachtend und der drohenden Blindheit stets ein Schnippchen schlagend Fidani-Western angucken! Und siehe da, im nunmehr 4. Anlauf schafft es tatsächlich einer auf glatte 2/10 Punkte, die bisherigen 3 Versuche waren eher niedriger anzusiedeln, denn neben dem offensichtlichen Fehlen eines Drehbuchs muss leider Fidani selbst ein eklatanter Talentmangel beschieden werden und so kann dieser depperte Western, der zwar immerhin über eine einigermaßen zusammenhänge story verfügt aber ansonsten an allen Ecken und Enden relativ stümperhaft zusammen gefrickelt ist und nur vom deutschen Titel an Blödheit noch fast übertrumpft wird, sich genauso mühelos in die graue Masse von Genre-Missgeburten einreihen.
Sonatine
Ein stets mit trockenem Humor umgarnter, aber im Grunde trotzdem todernstes Mafiadrama von Kitano, der mal wieder auch gleich die Hauptrolle in seinem Film spielt. Durchaus gelungen und grübelnd sinnierend über das sonst immer so anders dargestellte Mafiamilieu, auch wenn ich nicht ganz in den "Meisterwerk"-Tenor einstimmen mag.
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Haze
Audiovisuell ein wahres Martyrium für Figuren und Zuschauer. Beeindruckend und verstörend, mit Raum für Interpretationen.
Population 436
Ganz netter kleiner Horrorflick in TV-Optik, der vor den jeweiligen Wendungen etwas vorhersehbar daherkommt, aber dennoch insgesamt als einigermaßen gelungen angesehen werden kann - wobei der Horror sich hier schön langsam wie ein schleichendes Gift eröffnet, was hier wesentlich effektiver ist. Dennoch macht die Szene auf dem "Festival" dann genau an der richtigen Stelle Nägel mit Köpfen, sodass insgesamt das Timing stimmt.
Nichts weltbewegendes, aber Dorfbewegendes ;)
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Flightplan
Das letzte Viertel wird von vielen ja als zu banal kritisiert, doch katapultiert es meiner Meinung nach vielmehr den bis dato festgefahrenen Film wieder auf ein höheres Level und ist zwar die logische Folge und mag als konservativ angesehen werden, doch wenn man neben dem Thrillerplot ein Drama um Verlust und Verlustängste herauslesen möchte, nervt das Ende keineswegs. Und auf keinen Fall wie Jodie Fosters Figur zwischendrin, was aber ja genauso gewollt und durch die Passagiere auch entsprechend quittiert wird und somit ihre Figur genau in die richtige Position rückt um zum verzweifelten Gegenschlag anzusetzen. Auf dem Papier kein absoluter Reißer, aber dafür richtug gut gespielt und wenn die Drama-Spur noch etwas erweitert gewesen wäre bzw. wenn man in seiner persönlichen Lesart darauf mehr eingeht, funktioniert das alles ganz famos imho.
New Police Story
Für mich auf keinen Fall das kleine Meisterwerk, das hier viele drin sehen wollen, aber sicherlich trotzdem kein schlechter Film mit einem toll aufgelegten Jackie Chan, der aber leider der einzige im ganzen Ensemble ist, der nicht nervt. - Abgesehen von der absolut heißen Datenverarbeitungsschnalle vom Polizeirevier mit der Jackies Sidekick am Ende abzieht ;)
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Ganz netter kleiner Horrorflick in TV-Optik, der vor den jeweiligen Wendungen etwas vorhersehbar daherkommt, aber dennoch insgesamt als einigermaßen gelungen angesehen werden kann - wobei der Horror sich hier schön langsam wie ein schleichendes Gift eröffnet, was hier wesentlich effektiver ist. Dennoch macht die Szene auf dem "Festival" dann genau an der richtigen Stelle Nägel mit Köpfen, sodass insgesamt das Timing stimmt.
Nichts weltbewegendes, aber Dorfbewegendes ;)
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Flightplan
Das letzte Viertel wird von vielen ja als zu banal kritisiert, doch katapultiert es meiner Meinung nach vielmehr den bis dato festgefahrenen Film wieder auf ein höheres Level und ist zwar die logische Folge und mag als konservativ angesehen werden, doch wenn man neben dem Thrillerplot ein Drama um Verlust und Verlustängste herauslesen möchte, nervt das Ende keineswegs. Und auf keinen Fall wie Jodie Fosters Figur zwischendrin, was aber ja genauso gewollt und durch die Passagiere auch entsprechend quittiert wird und somit ihre Figur genau in die richtige Position rückt um zum verzweifelten Gegenschlag anzusetzen. Auf dem Papier kein absoluter Reißer, aber dafür richtug gut gespielt und wenn die Drama-Spur noch etwas erweitert gewesen wäre bzw. wenn man in seiner persönlichen Lesart darauf mehr eingeht, funktioniert das alles ganz famos imho.
New Police Story
Für mich auf keinen Fall das kleine Meisterwerk, das hier viele drin sehen wollen, aber sicherlich trotzdem kein schlechter Film mit einem toll aufgelegten Jackie Chan, der aber leider der einzige im ganzen Ensemble ist, der nicht nervt. - Abgesehen von der absolut heißen Datenverarbeitungsschnalle vom Polizeirevier mit der Jackies Sidekick am Ende abzieht ;)
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Der Gefürchtete
("Sartana in the Valley of Death")
Gehört nicht zum allerabsoluten Bodensatz des Genres, aber auch wenn er ein alter Routinier ist, vermag hier William Berger seiner Figur, im Original ein Sartana-Klau und irgendwo angelehnt zwischen Gianni Garko ohne Witz und Lee Van Cleef für Arme, aufgrund des lahmen drumherum keinerlei Substanz zu verleihen. Storytechnisch wird ein Standard-Schemata bemüht, nämlich die Jagd nach einer Geldkassette der Armee, wobei sich die Kontrahenten natürlich ständig belauern und hintergehen wollen und die mörderische Hatz durch die Wüste einen zwischenzeitigen Höhepunkt darstellen soll. Doch auch das ist einigermaßen einfallslos geraten und der Schlussgag aus heiterem Himmel ist kaum nachzuvollziehen, wobei dies wohl an der übel massakrierten deutschen Fassung liegen mag und zumindest in dieser Art das Ende leider bar jeder Logik ist. Den fehlenden darstellerischen Fähigkeiten ist man auf der technischen Seite mit gewohnt nervigen exzessiven zooms und öder Montage begegnet, sodass am Ende ein unterdurchschnittliches Genregewurschtel herausgekommen ist. Ob eine vollständige Fassung noch viel retten kann, ist zumindest mehr als fraglich.
Collateral Damage
Gestern zum ersten Mal komplett gesehen (aber auch nur weil ichs zeitversetzt gestartet hab und somit die halbe Stunde Werbung überspringen konnte) und ein relatives filmisches Desaster erlebt. Eine an Plattheit und Naivität kaum zu unterbietendes Arnie One-Man-Show, in der er leider genötigt wird, zu versuchen zu schauspielern was natürlich ziemlich in die Hose geht. Für den pösen Oberterroristen und seine diabolische Frau, dieser pösen Schlange, wird ein abziehaftes Motiv in der schlimmen Vergangenheit geliefert und regt ebenso zum Kopfschütteln an wie die eindimensionale Sichtweise auf den Gegensatz heile Welt der harten Feuerwehrjungs / zynische gemeine Welt der fiesen Politik. Einzig die Darstellung der CIA bzw. dieser Sondereinheit in Kolumbien und deren politischer Leiter gehen soweit in Ordnung, ansonsten muss es die Äktschn rausreißen... was natürlich nicht vollständig gelingen kann.
(btw: wieso ist der als Review nicht im Bord?! Dicke Lücke! ;) )
Couchgeflüster
Gar nicht mal so schlecht diese teilweise pointierte Romantic Comedy. Uma Thurman nervt nicht sonderlich, Meryl Streep schon - aber das ist ja hier auch ihr Job dieser großen alten Schauspielerin. Naja, kann man halt so plätschernd hinweggucken das ganze. Neue Weisheiten werden nicht geliefert, aber mit Plattheiten wird auch nicht genervt. Insgesamt meinetwegen knappe
("Sartana in the Valley of Death")
Gehört nicht zum allerabsoluten Bodensatz des Genres, aber auch wenn er ein alter Routinier ist, vermag hier William Berger seiner Figur, im Original ein Sartana-Klau und irgendwo angelehnt zwischen Gianni Garko ohne Witz und Lee Van Cleef für Arme, aufgrund des lahmen drumherum keinerlei Substanz zu verleihen. Storytechnisch wird ein Standard-Schemata bemüht, nämlich die Jagd nach einer Geldkassette der Armee, wobei sich die Kontrahenten natürlich ständig belauern und hintergehen wollen und die mörderische Hatz durch die Wüste einen zwischenzeitigen Höhepunkt darstellen soll. Doch auch das ist einigermaßen einfallslos geraten und der Schlussgag aus heiterem Himmel ist kaum nachzuvollziehen, wobei dies wohl an der übel massakrierten deutschen Fassung liegen mag und zumindest in dieser Art das Ende leider bar jeder Logik ist. Den fehlenden darstellerischen Fähigkeiten ist man auf der technischen Seite mit gewohnt nervigen exzessiven zooms und öder Montage begegnet, sodass am Ende ein unterdurchschnittliches Genregewurschtel herausgekommen ist. Ob eine vollständige Fassung noch viel retten kann, ist zumindest mehr als fraglich.
Collateral Damage
Gestern zum ersten Mal komplett gesehen (aber auch nur weil ichs zeitversetzt gestartet hab und somit die halbe Stunde Werbung überspringen konnte) und ein relatives filmisches Desaster erlebt. Eine an Plattheit und Naivität kaum zu unterbietendes Arnie One-Man-Show, in der er leider genötigt wird, zu versuchen zu schauspielern was natürlich ziemlich in die Hose geht. Für den pösen Oberterroristen und seine diabolische Frau, dieser pösen Schlange, wird ein abziehaftes Motiv in der schlimmen Vergangenheit geliefert und regt ebenso zum Kopfschütteln an wie die eindimensionale Sichtweise auf den Gegensatz heile Welt der harten Feuerwehrjungs / zynische gemeine Welt der fiesen Politik. Einzig die Darstellung der CIA bzw. dieser Sondereinheit in Kolumbien und deren politischer Leiter gehen soweit in Ordnung, ansonsten muss es die Äktschn rausreißen... was natürlich nicht vollständig gelingen kann.
(btw: wieso ist der als Review nicht im Bord?! Dicke Lücke! ;) )
Couchgeflüster
Gar nicht mal so schlecht diese teilweise pointierte Romantic Comedy. Uma Thurman nervt nicht sonderlich, Meryl Streep schon - aber das ist ja hier auch ihr Job dieser großen alten Schauspielerin. Naja, kann man halt so plätschernd hinweggucken das ganze. Neue Weisheiten werden nicht geliefert, aber mit Plattheiten wird auch nicht genervt. Insgesamt meinetwegen knappe
Punk im Dschungel
Lollige Doku/Reisebericht von Regisseur Andreas Geiger (der auch die Doku "Heavy Metal auf dem Lande" gemacht hat ->imho 5/10) über "Cluster Comb Unit", eine verschrobene raw punk / hardcore band aus Schwaben, die ne Tour durch Indonesien usw. gemacht haben. Lustige/nachdenkliche/seltsame Einblicke. Als Doku ansich aber eher schlicht und für sich stehend.
The Producers
Hab ja letztens leider mal das Orginal von "Frühling für Hitler" verpasst, aber was soll's, jetzt erstmal das Remake gesehen. Anfänglich muss man erstmal ein bisschen mit der Singerei warm werden (auch wenn das bis zuletzt irgendwie eine kleine Zugangsbarriere bleibt), aber ansonsten teilweise urkomisch und tuntige aber nette Gags und vor allem: Gut gespielte Situationskomik.
The Devil's Rejects
Hm, 1000 corpses werd ich mir vielleicht demnächst auf ner Börse dann doch mal zulegen, aber den hier fand ich dennoch allerhöchstens mäßig. Blutorgie mal von links und mal von rechts, immer wüst und ungehemmt. In schön eklige Bilder gekleidet aber... tja aber? eben...
Lollige Doku/Reisebericht von Regisseur Andreas Geiger (der auch die Doku "Heavy Metal auf dem Lande" gemacht hat ->imho 5/10) über "Cluster Comb Unit", eine verschrobene raw punk / hardcore band aus Schwaben, die ne Tour durch Indonesien usw. gemacht haben. Lustige/nachdenkliche/seltsame Einblicke. Als Doku ansich aber eher schlicht und für sich stehend.
The Producers
Hab ja letztens leider mal das Orginal von "Frühling für Hitler" verpasst, aber was soll's, jetzt erstmal das Remake gesehen. Anfänglich muss man erstmal ein bisschen mit der Singerei warm werden (auch wenn das bis zuletzt irgendwie eine kleine Zugangsbarriere bleibt), aber ansonsten teilweise urkomisch und tuntige aber nette Gags und vor allem: Gut gespielte Situationskomik.
The Devil's Rejects
Hm, 1000 corpses werd ich mir vielleicht demnächst auf ner Börse dann doch mal zulegen, aber den hier fand ich dennoch allerhöchstens mäßig. Blutorgie mal von links und mal von rechts, immer wüst und ungehemmt. In schön eklige Bilder gekleidet aber... tja aber? eben...
hmm fand den extrem dumm! Werde ihn um keinen preis ein zweitesmal schauen, ausser ich muss einen "HORROR" test bestehen (wobei dieser film nichtmal Horror ist, sondern nur ein WIRKLICH sinnloser film)The Devil's Rejects
Hm, 1000 corpses werd ich mir vielleicht demnächst auf ner Börse dann doch mal zulegen, aber den hier fand ich dennoch allerhöchstens mäßig. Blutorgie mal von links und mal von rechts, immer wüst und ungehemmt. In schön eklige Bilder gekleidet aber... tja aber? eben...
Und dann nimmt sich der Regisseur auch noch die frechheit heraus mitgefühl für die hauptaktöre zu verlangen (der schluss kam auf jedenfall so rüber und hat bei mir auch noch die letzte kleine lampe ausgelöscht )
bei mir kommt der mit
noch gut weg.
Kann mich meinen beiden Vorrednern anschliessen. Hätte der Film wenigstens so was wie ne vernünftige Story, hätte man vielleicht noch was draus machen können. Aber so nicht. Ist echt witzig, wie versucht wird, dass der Zuschauer "Gefühle" für die Hauptakteure gewinnt, obwohl die ja alle perverse Schwerkriminelle sind. Bedenklicher Film.
Da hab ich lieber brutale Rächerfilme a la Deadly Revenge mit Steven Seagal, da hat man wenigstens ne vernünftige, einigermassen plausible Story.
Da hab ich lieber brutale Rächerfilme a la Deadly Revenge mit Steven Seagal, da hat man wenigstens ne vernünftige, einigermassen plausible Story.
- daemonicus
- Action Prolet
- Beiträge: 2433
- Registriert: 01.12.2005, 17:17
- Wohnort: Berlin
ja die armen hauptcharakter werden ja richtig gehend therorisiert und sie sind ja total wehrlos und unschuldig, das man fast anfangen mus zu weinendaemonicus hat geschrieben:Guter Witz, John. Plausible Story bei Seagal Filmen.
Ich mag den Film übrigens. Lustig zu sehen, wie sich viele daran aufreiben, dass Sympathie für die Bösen auftaucht. Über den perversen Sheriff schreibt aber kaum jemand. Ist ja auch der Gute.
Von mir gibts :
(sie haben es fast nicht verdient aber nur faaaaaaaaaast )
- jack warrior
- Action Prolet
- Beiträge: 1275
- Registriert: 27.04.2007, 21:02
- Wohnort: Bad Frankenhausen
- Kontaktdaten:
the devils reject ist für mich mehr so ne art wirres durchgeknalltes road movie, aber hab mir auch mehr erhofft was das thema gewalt und gemetzel angeht. die reviews vorher liesen ja denken der wäre mege blutig etc. nö , ok so ganz schlecht war er net. der clown der seine erschiessung nach dem sex mit der dicken träumt lol.. na irgendwo so 6 punkte oder so. aber gross blutig oder brutal... nö.
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