Jupp und imo war PTU noch nen Tick schlechter. Election war dann wieder recht ordentlich und jetzt bin ich auf den zweiten Teil gespannt, der euch zufolge ja noch besser sein soll...daemonicus hat geschrieben:Breaking News war aber wirklich nicht so gut.![]()
Filmtagebuch: LivingDead
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- wolfman
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OK, bei Breaking News kann ich die Kritik verstehen, wenn ich darin aber auch einen kurzweiligen extrem unterhaltsamen Actionfilm mit etwas Medienkritik sehe. Mir ist aber absolut schleierhaft, was man an dieser grandiosen Momentaufnahme PTU schlecht finden kann!!! Und Election entfaltet eben wie auch schon mehrfach erwähnt erst mit den zweiten Teil seine volle Wirkung. War afair von Johnnie To eigentlich als ein Film geplant, wurde dann aber aufgrund der Laufzeit zweigeteilt.
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Natürlich waren die Filme nicht schlecht, aber der allgemeine Tenor ging bei den Filmen ja schon eher in die Richtung "Okay, aber nicht überragend"...wolfman hat geschrieben:Du solltest da nur für dich sprechen!LivingDead hat geschrieben:Johnny To konnte seine Fans mit seinen letzten Filmen nicht wirklich zufrieden stellen.
Mit freundlichem Gruß
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Fargo

Immer wieder ein verdammt spaßiger Kultfilm, welcher durch seine skurrilen Charaktere, dem außergewöhnlichen Landschaftsbild, wahnwitzig-schwarzhumorigen Szenen, einem genialen Drehbuch - gespickt mit bissigen gesellschaftssatirischen Untertönen - und der kongenialen Regie auch nach mehrmaligem Ansehen noch zu überzeugen weiß.


Immer wieder ein verdammt spaßiger Kultfilm, welcher durch seine skurrilen Charaktere, dem außergewöhnlichen Landschaftsbild, wahnwitzig-schwarzhumorigen Szenen, einem genialen Drehbuch - gespickt mit bissigen gesellschaftssatirischen Untertönen - und der kongenialen Regie auch nach mehrmaligem Ansehen noch zu überzeugen weiß.
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The Black Dahlia

Im Bonusmaterial der DVD wird folgendes Zitat über Brian De Palmas Art und Weise Filme zu drehen geäußert: „Brian De Palma konzipiert die Sequenzen vom Bild her - der Dialog ist dann der Zuckerguss oben drauf.“ Was dort als Lobhudelei gedacht war, schlägt dem Film faktisch als negativ zu Buche, nein – noch schlimmer: Letztendlich erweist sich dieser Umstand als Beinbruch für einen Streifen, welcher Optik weitaus über Inhalt setzt.
Mit „L.A. Confidential“ gelang Curtis Hanson im Jahre 1997 eine absolut überragende Verfilmung von James Ellroys ebenso begnadetem Buch. Die einzigartige Symbiose aus gesellschaftlichen Zuständen, welche auf knallharte Weise mit Tod und Verbrechen, sowie Korruption und Intrigen kollaborieren, machten den Film zu einem modernen Klassiker. So waren die Erwartungen an De Palmas gleichnamiger Ellroy-Verfilmung exorbitant; anscheinend zu exorbitant, denn letztendlich verpufft das unglaubliche Potenzial des Stoffes im optischen Firlefanz und lässt jene Aspekte, welche „L.A. Confidential“ zum Klassiker hievten, schmerzlich vermissen. Die Darsteller (vor allem Hartnett und Eckhart) wirken fehlbesetzt, was aber weniger an ihren schauspielerischen Fähigkeiten liegt, als an ihrer alleinigen physischen Präsenz, welche jene Tiefe vermissen lässt, die die Rollen von Kevin Spacey, Russel Crowe und Guy Pearce, damals so unvergessen machten. Doch auch das Drehbuch, das in seiner Wirkung nur an der Oberfläche der genialen Vertiefung in die psychischen Abgründe der Protagonisten der Vorlage kratzt, wirkt bisweilen unnötig verquast und narrativ unausgeglichen, was dem Film viel von seiner Intensität nimmt.
Mark Ishams Score ist solide und erzeugt eine harmonische Atmosphäre, welche zusammen mit den Bildern wirkliches Noir-Flair aufkeimen lassen und einige Szenenarrangements wie aus einem Hitchcock-Streifen wirken. Leider ist Optik dann eben doch nicht alles.
Es hätte ein Klassiker werden können; doch De Palma nutzt seine Chance nicht und verbaut sich das Potenzial, indem er einmal mehr beweisen möchte, dass er ein feines Gespür für das Visuelle besitzt, dabei aber komplett das Geschehen aus den Augen verliert und letztendlich nur eine wenig packende, bisweilen sogar ärgerliche Ellroy-Verfilmung dabei heraus kommt.


Im Bonusmaterial der DVD wird folgendes Zitat über Brian De Palmas Art und Weise Filme zu drehen geäußert: „Brian De Palma konzipiert die Sequenzen vom Bild her - der Dialog ist dann der Zuckerguss oben drauf.“ Was dort als Lobhudelei gedacht war, schlägt dem Film faktisch als negativ zu Buche, nein – noch schlimmer: Letztendlich erweist sich dieser Umstand als Beinbruch für einen Streifen, welcher Optik weitaus über Inhalt setzt.
Mit „L.A. Confidential“ gelang Curtis Hanson im Jahre 1997 eine absolut überragende Verfilmung von James Ellroys ebenso begnadetem Buch. Die einzigartige Symbiose aus gesellschaftlichen Zuständen, welche auf knallharte Weise mit Tod und Verbrechen, sowie Korruption und Intrigen kollaborieren, machten den Film zu einem modernen Klassiker. So waren die Erwartungen an De Palmas gleichnamiger Ellroy-Verfilmung exorbitant; anscheinend zu exorbitant, denn letztendlich verpufft das unglaubliche Potenzial des Stoffes im optischen Firlefanz und lässt jene Aspekte, welche „L.A. Confidential“ zum Klassiker hievten, schmerzlich vermissen. Die Darsteller (vor allem Hartnett und Eckhart) wirken fehlbesetzt, was aber weniger an ihren schauspielerischen Fähigkeiten liegt, als an ihrer alleinigen physischen Präsenz, welche jene Tiefe vermissen lässt, die die Rollen von Kevin Spacey, Russel Crowe und Guy Pearce, damals so unvergessen machten. Doch auch das Drehbuch, das in seiner Wirkung nur an der Oberfläche der genialen Vertiefung in die psychischen Abgründe der Protagonisten der Vorlage kratzt, wirkt bisweilen unnötig verquast und narrativ unausgeglichen, was dem Film viel von seiner Intensität nimmt.
Mark Ishams Score ist solide und erzeugt eine harmonische Atmosphäre, welche zusammen mit den Bildern wirkliches Noir-Flair aufkeimen lassen und einige Szenenarrangements wie aus einem Hitchcock-Streifen wirken. Leider ist Optik dann eben doch nicht alles.
Es hätte ein Klassiker werden können; doch De Palma nutzt seine Chance nicht und verbaut sich das Potenzial, indem er einmal mehr beweisen möchte, dass er ein feines Gespür für das Visuelle besitzt, dabei aber komplett das Geschehen aus den Augen verliert und letztendlich nur eine wenig packende, bisweilen sogar ärgerliche Ellroy-Verfilmung dabei heraus kommt.
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Der Stadtneurotiker

Woody Allens Erzählstil, welcher sich in diesem Film ebenso hektisch und nervös gibt wie Alvy Singer, führt uns inmitten einer Beziehung eines Pärchens Ende der 70er in New York. Eine Beziehung, welche aufgrund einiger hochkomplexer Problemchen nie funktionieren wird, und doch offenbart uns Allen, dass es da mehr gibt. Worin genau dieses "mehr" besteht, darauf liefert Allen keine unvermittelte Antwort, und doch legt er mit seinem sprühendem Humor und einigen unvergesslichen Zitaten die ganze Wahrheit einer nicht funktionierenden Beziehung dieser Zeit dar. Eine Beziehung, welche auf der Liebe fußt und an ihrer Nichtausführbarkeit scheitert.
In seiner Grundstimmung stetig oszillierend zwischen ironischer Heiterkeit und depressiver Melancholie erschuf Allen ein Meisterstück, welches seine ganze Genialität in einem Zuge offenbart und Allen endlich komplett den Durchbruch in Hollywood verschaffte. Gerade der überdrehte Erzählstil, welcher wie ein endloser, über den ganzen Film hindurch gezogener Monolog Singers wirkt, macht den Film, trotz der augenscheinlichen Banalität der Geschichte, zu einem Glanzstück.
Die Geschichte wird aus den Augen Singers erzählt, und bekommt dadurch auch die Subjektivität dieser Person, welcher in der Lage ist das Geschehen zu lenken und die Schranken so zu weisen, dass diese Ereignisse auch so erzählt werden, wie er es gerne hätte. Und dennoch bekommen wir mit, dass Singer eben nicht nur der unnahbare Intellektuelle ist, welcher aufkeimende Probleme mit seiner Ironie überspielt, sondern jemand, der gerade deswegen nie im Stande war, eine Beziehung aufzubauen.


Woody Allens Erzählstil, welcher sich in diesem Film ebenso hektisch und nervös gibt wie Alvy Singer, führt uns inmitten einer Beziehung eines Pärchens Ende der 70er in New York. Eine Beziehung, welche aufgrund einiger hochkomplexer Problemchen nie funktionieren wird, und doch offenbart uns Allen, dass es da mehr gibt. Worin genau dieses "mehr" besteht, darauf liefert Allen keine unvermittelte Antwort, und doch legt er mit seinem sprühendem Humor und einigen unvergesslichen Zitaten die ganze Wahrheit einer nicht funktionierenden Beziehung dieser Zeit dar. Eine Beziehung, welche auf der Liebe fußt und an ihrer Nichtausführbarkeit scheitert.
In seiner Grundstimmung stetig oszillierend zwischen ironischer Heiterkeit und depressiver Melancholie erschuf Allen ein Meisterstück, welches seine ganze Genialität in einem Zuge offenbart und Allen endlich komplett den Durchbruch in Hollywood verschaffte. Gerade der überdrehte Erzählstil, welcher wie ein endloser, über den ganzen Film hindurch gezogener Monolog Singers wirkt, macht den Film, trotz der augenscheinlichen Banalität der Geschichte, zu einem Glanzstück.
Die Geschichte wird aus den Augen Singers erzählt, und bekommt dadurch auch die Subjektivität dieser Person, welcher in der Lage ist das Geschehen zu lenken und die Schranken so zu weisen, dass diese Ereignisse auch so erzählt werden, wie er es gerne hätte. Und dennoch bekommen wir mit, dass Singer eben nicht nur der unnahbare Intellektuelle ist, welcher aufkeimende Probleme mit seiner Ironie überspielt, sondern jemand, der gerade deswegen nie im Stande war, eine Beziehung aufzubauen.
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The Devil's Backbone

Der Film konnte mich trotz seiner hochwertigen Inszenierung nicht wirklich fesseln. Das Grauen wird zu offensichtlich in den Mittelpunkt gerückt, um gen Ende immer mehr zu einer handelsüblichen Gut vs. Böse-Geschichte zu mutieren, welche eher uninspiriert ihr Potenzial verschenkt. Da Del Toro handwerklich jedoch alles richtig gemacht hat und der Film durchaus spannende Momente bietet, immerhin noch:
Into the Blue

Der Film versprüht ein wahnsinniges Urlaubsfeeling wie selten ein Film; die Unterwasseraufnahmen sind wunderschön, ebenso wie die perfekt in Bild gesetzten Körper der Hauptdarsteller(innen)... zumindest in den ersten 45 Minuten. Danach wird eine extrem schwachsinnige Geschichte rund um einen Drogendeal erzählt, bei dem man sich mehrmals an die Stirn klatscht... Schaltet man den Film jedoch nach der Hälfte ab, so bleibt zumindest die wunderbare Urlaubsstimmung...
Insomnia - Schlaflos

Jap, das isser. So mag ich Thriller. Konsequent erzählter, mit vielen Wendungen und Unvorhesehbarkeiten gespickter Film von einem begnadeten Regisseur, welcher sich hier mal ganz "mainstreamig" gibt. Störend fallen nur einige wenige Stereotypen auf... evtl. dürften sich viele auch am eher behäbigen Erzählfluss stören, was mir in diesem Fall jedoch wunderbar gefallen hat und perfekt zu der grandiosen Kulisse Alaskas passt, wo die Zeit (im wahrsten Sinne) still zu stehen scheint.
mit deutlicher Tendenz nach oben

Der Film konnte mich trotz seiner hochwertigen Inszenierung nicht wirklich fesseln. Das Grauen wird zu offensichtlich in den Mittelpunkt gerückt, um gen Ende immer mehr zu einer handelsüblichen Gut vs. Böse-Geschichte zu mutieren, welche eher uninspiriert ihr Potenzial verschenkt. Da Del Toro handwerklich jedoch alles richtig gemacht hat und der Film durchaus spannende Momente bietet, immerhin noch:
Into the Blue

Der Film versprüht ein wahnsinniges Urlaubsfeeling wie selten ein Film; die Unterwasseraufnahmen sind wunderschön, ebenso wie die perfekt in Bild gesetzten Körper der Hauptdarsteller(innen)... zumindest in den ersten 45 Minuten. Danach wird eine extrem schwachsinnige Geschichte rund um einen Drogendeal erzählt, bei dem man sich mehrmals an die Stirn klatscht... Schaltet man den Film jedoch nach der Hälfte ab, so bleibt zumindest die wunderbare Urlaubsstimmung...
Insomnia - Schlaflos

Jap, das isser. So mag ich Thriller. Konsequent erzählter, mit vielen Wendungen und Unvorhesehbarkeiten gespickter Film von einem begnadeten Regisseur, welcher sich hier mal ganz "mainstreamig" gibt. Störend fallen nur einige wenige Stereotypen auf... evtl. dürften sich viele auch am eher behäbigen Erzählfluss stören, was mir in diesem Fall jedoch wunderbar gefallen hat und perfekt zu der grandiosen Kulisse Alaskas passt, wo die Zeit (im wahrsten Sinne) still zu stehen scheint.
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Wild Bill

Ein altmodisch inszenierter Western, welcher darin seine Stärken sucht, sich aber in seiner anachronistischen Erzählweise verfängt und mit zunehmender Laufzeit immer weiter ermüdet, bis nur noch die soliden Darstellerleistungen als letztes Tröpfchen auf dem heißen Stein verdampfen. Walter Hills Bestreben, die Person Wild Bill Hickok zu beleuchten ist größtenteils missglückt, was aber auch an der extrem kurzen Laufzeit liegen mag, welche keinerlei charakterlichen Vertiefungen zulässt und Spannungsabbrüche mit unspektakulären Schießereien zu überbrücken versucht.
Üblicherweise mag ich Walter Hills Filme - aber diesen hier kann man getrost liegen lassen...


Ein altmodisch inszenierter Western, welcher darin seine Stärken sucht, sich aber in seiner anachronistischen Erzählweise verfängt und mit zunehmender Laufzeit immer weiter ermüdet, bis nur noch die soliden Darstellerleistungen als letztes Tröpfchen auf dem heißen Stein verdampfen. Walter Hills Bestreben, die Person Wild Bill Hickok zu beleuchten ist größtenteils missglückt, was aber auch an der extrem kurzen Laufzeit liegen mag, welche keinerlei charakterlichen Vertiefungen zulässt und Spannungsabbrüche mit unspektakulären Schießereien zu überbrücken versucht.
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Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel

Hier geht´s zur kompletten ofdb.de - Kritik...
Ein mehr als ambitioniertes Meisterwerk, welches zwar durchaus nicht leicht zugänglich ist, aber dennoch eine undefinierbare Sogwirkung und Faszination ausübt; und trotz, oder gerade wegen der hohen Laufzeit rundweg episch daherkommt.


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Jacob's Ladder

Sehr gut inszenierter Genreklassiker, der trotz seines Einflusses auf seine Nachwelt viel zu wenig Anerkennung findet. Ein perfekt getimter Storyverlauf, der subtile, aber umso effektivere Einsatz von Schockeffekten, und ein genial aufspielender Tim Robbins ergeben einen erstklassigen Horrorfilm, der in seiner Unvorhersehbarkeit schon ziemlich einzigartig ist. Und dennoch extrem nachvollziehbar... Nur einige kleinere Schwächen im Drehbuch verhindern eine höhere Bewertung.
Volle
The Grudge - Der Fluch 2

In allen Belangen witzloser als der erste Teil, weiß der Film dennoch über weite Strecken zu überzeugen, und lanciert in seinen besten Momenten Schockeffekte par excellence, die immer noch ihresgleichen suchen. Shimizus Inszenierungsstil funktioniert hervorragend und die Darsteller geben solide Leistungen ab.
Zwar ist das Geschehen extrem vorhersehbar und die vermeintliche "Überraschung" zum Schluss, die die Geschehnisse alle mitenander verbinden soll, roch ich schon bei weitem. Dennoch ist das Spiel mit den verschiedenen Zeit und Ort-Ebenen sehr erfrischend und sorgt dafür, dass man stets am Ball bleibt.


Sehr gut inszenierter Genreklassiker, der trotz seines Einflusses auf seine Nachwelt viel zu wenig Anerkennung findet. Ein perfekt getimter Storyverlauf, der subtile, aber umso effektivere Einsatz von Schockeffekten, und ein genial aufspielender Tim Robbins ergeben einen erstklassigen Horrorfilm, der in seiner Unvorhersehbarkeit schon ziemlich einzigartig ist. Und dennoch extrem nachvollziehbar... Nur einige kleinere Schwächen im Drehbuch verhindern eine höhere Bewertung.
Volle
The Grudge - Der Fluch 2

In allen Belangen witzloser als der erste Teil, weiß der Film dennoch über weite Strecken zu überzeugen, und lanciert in seinen besten Momenten Schockeffekte par excellence, die immer noch ihresgleichen suchen. Shimizus Inszenierungsstil funktioniert hervorragend und die Darsteller geben solide Leistungen ab.
Zwar ist das Geschehen extrem vorhersehbar und die vermeintliche "Überraschung" zum Schluss, die die Geschehnisse alle mitenander verbinden soll, roch ich schon bei weitem. Dennoch ist das Spiel mit den verschiedenen Zeit und Ort-Ebenen sehr erfrischend und sorgt dafür, dass man stets am Ball bleibt.
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The Big Lebowski

Typische Coen-Komödie, die ihre ganze Genialität erst bei mehrfachem Ansehen entfaltet. Schrullig-lakonischer Humor at it's best!
Dark Water - Dunkle Wasser

Ein bis zur 45. Minute hervorragend funktionierendes Melodram über eine Frau, welche nach ihrer Scheidung versucht, mit ihrer Tochter wieder Fuß zu fassen. Danach nehmen eher abstruse Mystery-Elemente Überhand, die auch noch extrem abgedroschen daherkommen. Kleine Geister-Mädchen in Duschen und Badewannen gruseln schon lange nicht mehr... Davon abgesehen recht unterhaltsam und schön atmosphärisch geraten.


Typische Coen-Komödie, die ihre ganze Genialität erst bei mehrfachem Ansehen entfaltet. Schrullig-lakonischer Humor at it's best!
Dark Water - Dunkle Wasser

Ein bis zur 45. Minute hervorragend funktionierendes Melodram über eine Frau, welche nach ihrer Scheidung versucht, mit ihrer Tochter wieder Fuß zu fassen. Danach nehmen eher abstruse Mystery-Elemente Überhand, die auch noch extrem abgedroschen daherkommen. Kleine Geister-Mädchen in Duschen und Badewannen gruseln schon lange nicht mehr... Davon abgesehen recht unterhaltsam und schön atmosphärisch geraten.
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Kill Bill Vol.1

Mit einigem Abstand mal wieder im Player gehabt, fasziniert die Huldigung an die Eastern der 70er immer noch hervorragend. Ein mit Zitaten und Anspielungen nur so um sich herumwerfendes Drehbuch, eine tolle Umsetzung mit perfekter Musikauswahl und eine klasse agierende Uma Thurman ergeben inklusive einer kultigen Anime-Sequenz ganz dicke...
Kill Bill Vol.2

Verstand sich Vol.1 noch vornehmlich als Reminiszenz an die Easterfilme, so rückt Tarantino im zweiten Teil Westernelemente ins Zentrum des Geschehens. Die Charaktere scheinen noch lässiger, die Dialoge noch rockiger, die gesamte Atmo einfach noch cooler als im ersten Teil. Zudem hat Vol. 2 mit David Carradine ein ganz dickes Plus zu verzeichnen.
Insgesamt noch ein gutes Stück besser als Teil 1.


Mit einigem Abstand mal wieder im Player gehabt, fasziniert die Huldigung an die Eastern der 70er immer noch hervorragend. Ein mit Zitaten und Anspielungen nur so um sich herumwerfendes Drehbuch, eine tolle Umsetzung mit perfekter Musikauswahl und eine klasse agierende Uma Thurman ergeben inklusive einer kultigen Anime-Sequenz ganz dicke...
Kill Bill Vol.2

Verstand sich Vol.1 noch vornehmlich als Reminiszenz an die Easterfilme, so rückt Tarantino im zweiten Teil Westernelemente ins Zentrum des Geschehens. Die Charaktere scheinen noch lässiger, die Dialoge noch rockiger, die gesamte Atmo einfach noch cooler als im ersten Teil. Zudem hat Vol. 2 mit David Carradine ein ganz dickes Plus zu verzeichnen.
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Ich gehöre definitiv zur anderen Fraktion, auch wenn mir als Tarantinofanboy bewußt ist, dass Kill Bill II tarantinoesker ist, ABER die eins hat viel mehr erzählerischen Verve, einen um ein Vielfaches besseren Soundtrack (wer hat Rodriguez bei der zwei da nur rangelassen?) und viel mehr Lucy Liu ... Die zwei ist mir dann zu glatt im Ablauf, zu geradlinig und die eingewobene - auf alt getrimmte - Trainingssequenz hat einfach nicht die Klasse des Animes ...
Auch wenn sich das jetzt wien riesen Unterschied liest, gibt es den bei mir net ... Dürfte sich auch auf einen Punkt belaufen, nur eben mit der I vorn ... und ich lass mich da auch net auf das Gekille reduzieren, denn auch wenn das freilich einiges her macht, sind es vielmehr die Ideen, die damit eingehen ... ich sage nur Schwarz Weiß Szene, die ich für kein Geld auf der Welt missen möchte ...
In diesem Sinne:
freeman
Auch wenn sich das jetzt wien riesen Unterschied liest, gibt es den bei mir net ... Dürfte sich auch auf einen Punkt belaufen, nur eben mit der I vorn ... und ich lass mich da auch net auf das Gekille reduzieren, denn auch wenn das freilich einiges her macht, sind es vielmehr die Ideen, die damit eingehen ... ich sage nur Schwarz Weiß Szene, die ich für kein Geld auf der Welt missen möchte ...
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Bis dato noch nie gesehen... und...
Ein wirkliches Meisterwerk, und in meinen Augen noch mal ein dickes Stück weit besser als die meisterlichen Coen-Komödien "Fargo" und "The Big Lebowski". Ein Film, der zum Film wird. Eine Parodie über Filme und zugleich eine meisterhafte Sezierung der Mechanismen Hollywoods. Darüber hinaus beweisen die Coen-Brüder, dass sie - ähnlich wie ein David Lynch - Meister darin sind, diverse Realitätsebenen mitenander zu vermengen, ohne dass es auf den ersten Blick auffallen würde. Die Darsteller geben Bestleistungen ab.


Bis dato noch nie gesehen... und...
Ein wirkliches Meisterwerk, und in meinen Augen noch mal ein dickes Stück weit besser als die meisterlichen Coen-Komödien "Fargo" und "The Big Lebowski". Ein Film, der zum Film wird. Eine Parodie über Filme und zugleich eine meisterhafte Sezierung der Mechanismen Hollywoods. Darüber hinaus beweisen die Coen-Brüder, dass sie - ähnlich wie ein David Lynch - Meister darin sind, diverse Realitätsebenen mitenander zu vermengen, ohne dass es auf den ersten Blick auffallen würde. Die Darsteller geben Bestleistungen ab.

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LivingDead, ich möchte dir mal generell zur Filmauswahl gratulieren ;) Woche für Woche stehen hier fast ausnahmslos gute Filme, die ich fast alle auch genauso mag und die du stets auch ähnlich (zumindest was die Tendenz angeht) bewertest.
bei Kill Bill halte ich es wie daemonicus, die sind doch nur aus Lauflängen- und daraus resultierenden Kommerzialitätsgründen getrennt. Für mich ist es irgendwo ein Film.
bei Kill Bill halte ich es wie daemonicus, die sind doch nur aus Lauflängen- und daraus resultierenden Kommerzialitätsgründen getrennt. Für mich ist es irgendwo ein Film.
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Weniger intensiv als das asiatische Original, beschränkt sich Scorsese hier auf eine weitaus weniger tiefgründige Ebene und schwelgt teils in den guten alten "GoodFellas"- Zeiten, ohne auch nur ansatzweise dessen Wirkung zu erzielen. Die Darsteller geben solide Leistungen ab und Nicholson wirkt teils etwas übermotiviert.
Gute
The Marine

Strunzdumm, aber gewaltige Explosionen bietend, zeigt John Cena hier sein Unvermögen einen markigen Actionstar zu mimen. Einzig der ehemalige T-1000 Patrick weiß zu überzeugen. Gehaltlos, aber unterhaltend bleibt eine weniger gelungene Hommage an alte Action-Zeiten...
Ratatouille

Review gibbet hier...

Weniger intensiv als das asiatische Original, beschränkt sich Scorsese hier auf eine weitaus weniger tiefgründige Ebene und schwelgt teils in den guten alten "GoodFellas"- Zeiten, ohne auch nur ansatzweise dessen Wirkung zu erzielen. Die Darsteller geben solide Leistungen ab und Nicholson wirkt teils etwas übermotiviert.
Gute
The Marine

Strunzdumm, aber gewaltige Explosionen bietend, zeigt John Cena hier sein Unvermögen einen markigen Actionstar zu mimen. Einzig der ehemalige T-1000 Patrick weiß zu überzeugen. Gehaltlos, aber unterhaltend bleibt eine weniger gelungene Hommage an alte Action-Zeiten...
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