Filmtagebuch: Vince
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Argh, bevor du jay zitiert hast, hab ich seinen spoiler überlesen, aber jetzt .. :( ;)
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
Dass meine Pisse keine Fanta ist
Callejon <3
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Danke danke LD!
Die Jungfrauenquelle

Eben erst erfahren, dass Cravens "The Last House on the Left" ein Remake von Ingmar Bergmans Drama ist.
Das wiederum hat eine für damalige Verhältnisse richtig schockierende Vergewaltigungs- und Tötungsszene im Zentrum, auf welche sowohl vor als auch nach der Tat alles zuläuft - christliche Symbolik begleitet das Geschehen ständig und als die Täter zu Gast bei den Eltern der Ermordeten sind und die herausfinden, was ihre Gäste getan haben, erreicht das Werk seinen intensiven Höhepunkt. Ziemlich simpel, für meinen Geschmack auch etwas zu sehr mit Symbolik gespickt, aber trotzdem intensiv.

Die Jungfrauenquelle

Eben erst erfahren, dass Cravens "The Last House on the Left" ein Remake von Ingmar Bergmans Drama ist.
The Business

Hat mich schon gewundert, wo er bleibt, der totalistische "GTA: Vice City"-Klon im Gangstermovie-Genre. Hier ist er: Miami Beach-Feeling, ein wirklich fast identischer 80er-Soundtrack wie im Spiel, im Mittelpunkt ein Laufbursche, der sich langsam nach oben arbeitet.
Wir haben also hier einen Post-Post-Gangster-Film, der sich bei einem Spiel bedient, das seinerseits schon eine Hommage an einen Film war: de Palmas "Scarface". Von "Scarface" und dessen "From rags to riches and back"-Dramaturgie will sich der Streifen von Nick Love ("The Football Factory") aber merklich emanzipieren. Was leider darauf hinausläuft, dass "The Business" über weite Strecken stagniert und sich nicht mehr weiterentwickelt. Bei der Geschichte eines Gangster-Youngsters, der im Geschäft langsam den Durchblick kriegt, ist das schon fatal.
Einen Unterhaltungswert kann man ihm teilweise zusprechen, ziemlich unsympathisch das Versatzstückflickwerk trotzdem.

Deep Red

Von vielen als Argentos Meisterstück gepriesen, fallen mir hier zwar immer wieder meisterhafte Momente ins Auge, das Gesamtbild ist aber extrem zerfahren. Argento beweist hier keinerlei Sinn für einen erzählerischen Aufbau, so dass sich die überzogenen 120 Minuten teilweise ziehen wie frannssösische Käsöh. Ein mitunter doch recht schlampiger Giallo... wären da nicht immer wieder diese grandiosen Sequenzen wie die ganze Sache um das gestohlene Bild (was für eine Szene, als ein Schlüsselmoment vom Anfang des Films am Ende nochmal wiederholt wird) oder die Präkognition des ersten Opfers. Reicht deswegen noch für
kommt an "Tenebre" m.E. aber nicht heran.

Hat mich schon gewundert, wo er bleibt, der totalistische "GTA: Vice City"-Klon im Gangstermovie-Genre. Hier ist er: Miami Beach-Feeling, ein wirklich fast identischer 80er-Soundtrack wie im Spiel, im Mittelpunkt ein Laufbursche, der sich langsam nach oben arbeitet.
Wir haben also hier einen Post-Post-Gangster-Film, der sich bei einem Spiel bedient, das seinerseits schon eine Hommage an einen Film war: de Palmas "Scarface". Von "Scarface" und dessen "From rags to riches and back"-Dramaturgie will sich der Streifen von Nick Love ("The Football Factory") aber merklich emanzipieren. Was leider darauf hinausläuft, dass "The Business" über weite Strecken stagniert und sich nicht mehr weiterentwickelt. Bei der Geschichte eines Gangster-Youngsters, der im Geschäft langsam den Durchblick kriegt, ist das schon fatal.
Einen Unterhaltungswert kann man ihm teilweise zusprechen, ziemlich unsympathisch das Versatzstückflickwerk trotzdem.
Deep Red

Von vielen als Argentos Meisterstück gepriesen, fallen mir hier zwar immer wieder meisterhafte Momente ins Auge, das Gesamtbild ist aber extrem zerfahren. Argento beweist hier keinerlei Sinn für einen erzählerischen Aufbau, so dass sich die überzogenen 120 Minuten teilweise ziehen wie frannssösische Käsöh. Ein mitunter doch recht schlampiger Giallo... wären da nicht immer wieder diese grandiosen Sequenzen wie die ganze Sache um das gestohlene Bild (was für eine Szene, als ein Schlüsselmoment vom Anfang des Films am Ende nochmal wiederholt wird) oder die Präkognition des ersten Opfers. Reicht deswegen noch für
kommt an "Tenebre" m.E. aber nicht heran.Metal - A Headbanger's Journey

Als Metaller - egal ob der hier gezeigten, recht klassischen Strömung entstammend oder nicht - ist es natürlich schwer, sich nicht mitreißen zu lassen von dem Lebensgefühl, das hier nachgezeichnet wird. Dokumentationen wie diese lassen einen eintauchen in eine exklusive Welt, die tatsächlich nur diejenigen verstehen, die ihr angehören.
Inhaltlich gibt es dennoch leichte Abstriche zu machen: Die Themen werden zwar oft sehr tiefblickend angegangen und durch signifikante Kommentare von Interviewpartnern wie Lemmy (Motörhead) oder Alice Cooper aufgewertet, beschreiten aber rein thematisch keine neuen Felder. Satanismus, Transsexualität im Glam Rock, das Männlichkeitsbild bei Bands wie Manowar, Frauenakzeptanz in der Metalszene, Sex, Drugs & Rock'n'Roll auf Tour... naja, da hätte man sich vielleicht mal ein paar andere Ansätze gewünscht. Auch werden die Strömungen teils etwas zu formelhaft nachgezeichnet und irgendwie bekommt man gar nicht aufgezeigt, welche Artenvielfalt Metal birgt - das hier gezeigte scheint fast ausschließlich aus Hardcore, Thrash, Black, Death, Heavy und Glam zu bestehen.
Trotzdem wieder eine feine Doku über unser aller Lieblingsmucke.

Steamboy

Sorgfältig geplantes, visuelles Animationsmeisterwerk, dem man die Liebe zum Detail und eine Grenzenlosigkeit der Fantasie ansieht, der aber leider nicht allzu tief durch die Wolken dringt und dementsprechend über die volle Laufzeit von zwei Stunden relativ oberflächlich bleibt. Eine tolle Erfahrung nichtsdestotrotz.

Full Metal Yakuza

Miike ist halt ein kranker Bastard. ;) Geistesgestörte Robocop-Hommage mit bionischem Yakuza, dessen Hirn mit dem Herzen seines Bosses zu einem Superyakuza zusammengebastelt wurde (beide starben bei einer Schießerei). Das ist alles temporär ziemlich brutal in Szene gesetzt, in Bezug auf die Erniedrigung von Frauen auch ziemlich krank. Insgesamt wirkt der Film sehr zerstreut und unzusammenhängend, aber in einzelnen Szenen blitzt immer wieder das Genie des Japaners auf.

Das Schweigen

Film- und DVD-Review

Salaryman Kintaro

Review

The Business

Und auch den hab ich nachträglich noch zu nem Review ausgearbeitet.

Als Metaller - egal ob der hier gezeigten, recht klassischen Strömung entstammend oder nicht - ist es natürlich schwer, sich nicht mitreißen zu lassen von dem Lebensgefühl, das hier nachgezeichnet wird. Dokumentationen wie diese lassen einen eintauchen in eine exklusive Welt, die tatsächlich nur diejenigen verstehen, die ihr angehören.
Inhaltlich gibt es dennoch leichte Abstriche zu machen: Die Themen werden zwar oft sehr tiefblickend angegangen und durch signifikante Kommentare von Interviewpartnern wie Lemmy (Motörhead) oder Alice Cooper aufgewertet, beschreiten aber rein thematisch keine neuen Felder. Satanismus, Transsexualität im Glam Rock, das Männlichkeitsbild bei Bands wie Manowar, Frauenakzeptanz in der Metalszene, Sex, Drugs & Rock'n'Roll auf Tour... naja, da hätte man sich vielleicht mal ein paar andere Ansätze gewünscht. Auch werden die Strömungen teils etwas zu formelhaft nachgezeichnet und irgendwie bekommt man gar nicht aufgezeigt, welche Artenvielfalt Metal birgt - das hier gezeigte scheint fast ausschließlich aus Hardcore, Thrash, Black, Death, Heavy und Glam zu bestehen.
Trotzdem wieder eine feine Doku über unser aller Lieblingsmucke.

Steamboy

Sorgfältig geplantes, visuelles Animationsmeisterwerk, dem man die Liebe zum Detail und eine Grenzenlosigkeit der Fantasie ansieht, der aber leider nicht allzu tief durch die Wolken dringt und dementsprechend über die volle Laufzeit von zwei Stunden relativ oberflächlich bleibt. Eine tolle Erfahrung nichtsdestotrotz.

Full Metal Yakuza

Miike ist halt ein kranker Bastard. ;) Geistesgestörte Robocop-Hommage mit bionischem Yakuza, dessen Hirn mit dem Herzen seines Bosses zu einem Superyakuza zusammengebastelt wurde (beide starben bei einer Schießerei). Das ist alles temporär ziemlich brutal in Szene gesetzt, in Bezug auf die Erniedrigung von Frauen auch ziemlich krank. Insgesamt wirkt der Film sehr zerstreut und unzusammenhängend, aber in einzelnen Szenen blitzt immer wieder das Genie des Japaners auf.
Das Schweigen

Film- und DVD-Review
Salaryman Kintaro

Review
The Business

Und auch den hab ich nachträglich noch zu nem Review ausgearbeitet.
Den Full Metal Yakuza habe ich auch schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste, aber afair waren die Scheiben früher von Pest Entert. irgendwie immer cut...

Gegen die Gewissheit - Philosophische Irrtümer
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Jup stimmt, aber die Schweizer DVD von Evolution Entertainment (Digipak mit Full Metal Yakuza, Blues Harp und Salaryman Kintaro) ist uncut. Auch recht günstig zu bekommen, zB. bei den Piraten oder im ofdb-Shop. Allerdings hat die keinen deutschen Ton, nur deutsche Untertitel. Nur Kintaro ist mit dt. Synchro.SFI hat geschrieben:Den Full Metal Yakuza habe ich auch schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste, aber afair waren die Scheiben früher von Pest Entert. irgendwie immer cut...![]()
btw schöne Kritik zu Murnaus "Phantom". Ich habs leider verpeilt, den aufzunehmen, werde aber mal versuchen, in der Nacht vom 30. zum 31.10. die Wiederholung aufzunehmen - vielleicht mit dem Internetrekorder oder so?! Weil bei Kabel ist um 3:00 Nachts ja essig mit Arte, denn da läuft dann der Börsensender Bloomberg
hm mal sehen wie ich das mache...
Szenen einer Ehe

Man schaut fast drei Stunden lang zwei redenden Gesichtern zu. Das ist die Hölle? Aber nein, auch wenn nicht alles eitel Sonnenschein ist:
Film- und DVD-Review zur Kinofassung - die TV-Fassung geht nochmal 100 Minuten länger. ;)
Black Box

Ihr mögt die fronssösische Küsche? Fantastique! Ihr libbt des Stiles des Francaises? Magnifique! Ihr 'abt Gefallen an verrückt Geschicht mit Touch psychologique? Parfait! Dann ihr werdet vergöttern La Boîte noire!

Man schaut fast drei Stunden lang zwei redenden Gesichtern zu. Das ist die Hölle? Aber nein, auch wenn nicht alles eitel Sonnenschein ist:
Film- und DVD-Review zur Kinofassung - die TV-Fassung geht nochmal 100 Minuten länger. ;)
Black Box

Ihr mögt die fronssösische Küsche? Fantastique! Ihr libbt des Stiles des Francaises? Magnifique! Ihr 'abt Gefallen an verrückt Geschicht mit Touch psychologique? Parfait! Dann ihr werdet vergöttern La Boîte noire!
Der Pianist

Kürzlich zum ersten mal gesehen und es ist schon ziemlich großes Kino. Verstörend realistisch, unmenschlich, tragisch, wirklich toll gespielt. Macht Spielbergs Schindler auf jeden Fall Konkurrenz. Auch wenn man bemängeln könnte, dass der Film an der Passivität seiner Hauptfigur zu stagnieren droht. Ich würde das allerdings nicht als Nachteil sehen, denn es muss ja nicht immer unbedingt eine ikonische Tat wie diejenige von Oskar Schindler gezeigt werden, damit es sich lohnt, einen Film darüber zu drehen. Die Hilflosigkeit des Pianisten liefert ein vollständig anderes Bild.

Nachts im Museum

Joa, gar nicht mal so verkehrt! Ausgesprochen unterhaltsam, sehr familienkompatibel (und wenn ich das betone, hat das zu bedeuten, dass auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen können) und obendrein noch angenehm unaufdringliche Werbung für Wissenschaft und Bildung, was ich auch gutheißen kann. Der Knaller war natürlich mal wieder Owen Wilson als Miniaturcowboy Jedediah. Winzig klein, aber voll aufmuckend und auf männlich machend... erinnerte mich sofort an freeman.
knapp:

Kürzlich zum ersten mal gesehen und es ist schon ziemlich großes Kino. Verstörend realistisch, unmenschlich, tragisch, wirklich toll gespielt. Macht Spielbergs Schindler auf jeden Fall Konkurrenz. Auch wenn man bemängeln könnte, dass der Film an der Passivität seiner Hauptfigur zu stagnieren droht. Ich würde das allerdings nicht als Nachteil sehen, denn es muss ja nicht immer unbedingt eine ikonische Tat wie diejenige von Oskar Schindler gezeigt werden, damit es sich lohnt, einen Film darüber zu drehen. Die Hilflosigkeit des Pianisten liefert ein vollständig anderes Bild.
Nachts im Museum

Joa, gar nicht mal so verkehrt! Ausgesprochen unterhaltsam, sehr familienkompatibel (und wenn ich das betone, hat das zu bedeuten, dass auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen können) und obendrein noch angenehm unaufdringliche Werbung für Wissenschaft und Bildung, was ich auch gutheißen kann. Der Knaller war natürlich mal wieder Owen Wilson als Miniaturcowboy Jedediah. Winzig klein, aber voll aufmuckend und auf männlich machend... erinnerte mich sofort an freeman.
knapp:

To End All Wars - Die wahre Hölle am River Kwai

Nicht verkehrt; erinnert teils stark an "Deer Hunter" oder "Bullet in the Head". Gut gespielt, teils unglaublich intensive Momente und mit der Fokussierung auf die Kriegsgefangenen eine Perspektive auf den Krieg, die nicht alltäglich ist. Klischees und Pathos bleiben aber nicht aus und so bringt man sich mutwillig um eine Wertung, die wesentlich höher hätte ausfallen können. Knapp:

Ansonsten noch
Dead Zone Season 1

Mal schauen, ob ich da noch ein Review bastle... Fazit: bieder inszeniert, kaum Entwicklung, aber ein sympathischer Hauptdarsteller und irgendwie kriegen die Scriptwriter es gebacken, diese ewig gleiche "Ich sehe in die Zukunft"-Masche anständig zu variieren und mit interessanten Grundfragen zu versehen... liege so bei


Nicht verkehrt; erinnert teils stark an "Deer Hunter" oder "Bullet in the Head". Gut gespielt, teils unglaublich intensive Momente und mit der Fokussierung auf die Kriegsgefangenen eine Perspektive auf den Krieg, die nicht alltäglich ist. Klischees und Pathos bleiben aber nicht aus und so bringt man sich mutwillig um eine Wertung, die wesentlich höher hätte ausfallen können. Knapp:

Ansonsten noch
Dead Zone Season 1

Mal schauen, ob ich da noch ein Review bastle... Fazit: bieder inszeniert, kaum Entwicklung, aber ein sympathischer Hauptdarsteller und irgendwie kriegen die Scriptwriter es gebacken, diese ewig gleiche "Ich sehe in die Zukunft"-Masche anständig zu variieren und mit interessanten Grundfragen zu versehen... liege so bei
Der ist bei mir in einer Liga mit Bordertown ... Gut gemeint und grundsätzlich auch nicht verkehrt ... berühren tut er einen aber letztendlich nicht ... weil intensive Szenen usw. konnte ich da nicht ausmachen, eher einige herbe Längen ...Vince hat geschrieben:To End All Wars - Die wahre Hölle am River Kwai
Nicht verkehrt; erinnert teils stark an "Deer Hunter" oder "Bullet in the Head". Gut gespielt, teils unglaublich intensive Momente und mit der Fokussierung auf die Kriegsgefangenen eine Perspektive auf den Krieg, die nicht alltäglich ist. Klischees und Pathos bleiben aber nicht aus und so bringt man sich mutwillig um eine Wertung, die wesentlich höher hätte ausfallen können. Knapp:
In diesem Sinne:
freeman

Den habe ich damals afair mit ner 8 bewertet, fand den emotional recht aufwühlend.
Gegen die Gewissheit - Philosophische Irrtümer
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Persona

Woah! Was für ein Hammerfilm! Es geht um Identitäten und deren Einbettung in soziale Muster und dabei veranstaltet Bergman einen unheimlich beunruhigenden Metamorphosetanz in handwerklicher Vollendung. Zwei Personen verschmelzen zu einer und die Vorbildfunktion für David Lynchs surrealere Werke kommt hier überdeutlich zum Vorschein. Die Höchstnote verwehre ich einzig aus dem Grund, dass der hochpräzise handwerkliche Experimentalismus (die Kameraarbeit und die Bildarrangements sind atemberaubend) sich als formales Mittel manchmal einen Tick zu sehr vor den Inhalt drängt.


Über kurz oder lang

Boah, haben wir echt gebraucht: Nen Film über Haare!
Britisch angehauchte Komödie mit leisen Tönen, die zwar nicht ganz ungemütlich ist, allerdings auch ziemlich belanglos und absehbar in jedem Detail. Gibt mir nicht so viel, muss ich sagen, auch wenn sich die Besetzung mit Bill Nighy, Alan Rickman und Josh Hartnett sehen lassen kann.

Unbekannter Anrufer

Die allgemein gehaltenen "Scream"-Duplikate sind inzwischen alle verheizt, da beginnt Hollywoodland, Szene für Szene von Cravens Genre-Revival mit jeweils einem neuen Slasher zu küren. "Unbekannter Anrufer" ist doch tatsächlich nichts anderes als die berühmte Eröffnungsszene aus "Scream" mit Drew Barrymore, ausgewalzt auf Spielfilmzeit! Und mehr passiert da NÜSCHT! Ich erinnere mich an "Day of the Tentacle", da konnte man in ein Zimmer gehen und an einem Computer den Vorgänger "Maniac Mansion" komplett durchzocken. Ein Spiel im Spiel - warum auch nicht, "MM" verbraucht ja auch nicht viel Speicherplatz. Genauso wenig wie "Unbekannter Anrufer", der MS DOS-Demo-Prototyp zu "Scream"... gefällt nur durch die hübsche Glasbehausung.

Pulse - det Originoool

Sollte ja angeblich der totale Horrorgrusler sein, ich hab mich wegen der Vorschusslorbeeren schon hinterm Kissen versteckt, bevor der Vorspann einsetzte. Aber gegruselt hat da letztendlich nicht viel. Mal wieder ein Opfer falscher Vermarktung und diesmal auch falscher Mundpropaganda.
Dafür ist das Drumherum aber ganz originell (wenn auch ein wenig konfus) geworden, so dass wir hier einen der selbstständigsten Nachfolger von "Ring" vorliegen. Allerdings hat der inzwischen ja auch schon 6 Jahre auf dem Buckel.


Boah, haben wir echt gebraucht: Nen Film über Haare!
Britisch angehauchte Komödie mit leisen Tönen, die zwar nicht ganz ungemütlich ist, allerdings auch ziemlich belanglos und absehbar in jedem Detail. Gibt mir nicht so viel, muss ich sagen, auch wenn sich die Besetzung mit Bill Nighy, Alan Rickman und Josh Hartnett sehen lassen kann.
Unbekannter Anrufer

Die allgemein gehaltenen "Scream"-Duplikate sind inzwischen alle verheizt, da beginnt Hollywoodland, Szene für Szene von Cravens Genre-Revival mit jeweils einem neuen Slasher zu küren. "Unbekannter Anrufer" ist doch tatsächlich nichts anderes als die berühmte Eröffnungsszene aus "Scream" mit Drew Barrymore, ausgewalzt auf Spielfilmzeit! Und mehr passiert da NÜSCHT! Ich erinnere mich an "Day of the Tentacle", da konnte man in ein Zimmer gehen und an einem Computer den Vorgänger "Maniac Mansion" komplett durchzocken. Ein Spiel im Spiel - warum auch nicht, "MM" verbraucht ja auch nicht viel Speicherplatz. Genauso wenig wie "Unbekannter Anrufer", der MS DOS-Demo-Prototyp zu "Scream"... gefällt nur durch die hübsche Glasbehausung.
Pulse - det Originoool

Sollte ja angeblich der totale Horrorgrusler sein, ich hab mich wegen der Vorschusslorbeeren schon hinterm Kissen versteckt, bevor der Vorspann einsetzte. Aber gegruselt hat da letztendlich nicht viel. Mal wieder ein Opfer falscher Vermarktung und diesmal auch falscher Mundpropaganda.
Dafür ist das Drumherum aber ganz originell (wenn auch ein wenig konfus) geworden, so dass wir hier einen der selbstständigsten Nachfolger von "Ring" vorliegen. Allerdings hat der inzwischen ja auch schon 6 Jahre auf dem Buckel.

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