das ist aber schon der %satz der wieder gefährlich ist von wegen abgedreht, nicht von dieser Welt usw.Carlito hat geschrieben:Jo, das mit der Lähmung ist bekannt.
Was aber weniger bekannt ist, ist das Herr Stallone einen IQ von 141 hat, und damit Hochintelligent ist.
Rambo 1 - 3 + John Rambo + Rambo: Last Blood
- daemonicus
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Das Aufschreien ist wirklich auf das Gewaltgelaber bezogen ... wie es da steht ... ab und an hab ich sehr gute Stimmen zum Film gelesen, das stimmt. Mein Liebling bisher die Cinema mit Pro und Contra Kritik ... Ein MANN gibt den Daumen runter und geilt sich an der Gewalt auf. Eine FRAU sagt: So fucking what und gibt den Daumen schräg hoch ... LOL
@ John: Wenn der für dich suckt, dann weiß ich auch net weiter ... dann wurde dein Geschmack irgendwie durch irgendwelche Filme zerstört ;-)
In diesem Sinne:
freeman
@ John: Wenn der für dich suckt, dann weiß ich auch net weiter ... dann wurde dein Geschmack irgendwie durch irgendwelche Filme zerstört ;-)
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- daemonicus
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So - auch gerade mal gelesen. Souveräne Kritik, die den Film gut wiederspiegelt - nur konnte ich die ganzen (von Dir ja auch angeführten Schwachstellen) nicht so einfach ausblenden, weshalb meine Wertung geringfügig (und auch schon mit einem zugedrückten Auge) schwächer ausfiel, "damals" für die uncut OV. Ist auf jeden Fall ein unterhaltsamer Streifen, über den man nicht nachdenken darf - ansonsten kommt er einem jedes Mal ein weiteres Stück dümmer und stumpfer vor. Julie Benz gefiel mir recht gut - sie war ja quasi das Herz des Films. 
Das haste im deutschen Pendent nicht mitgeschnitten, dass der nen Dialekt hatte. Aber ich nehme mal an, du meinst den, der Rambo zu nem Gespräch zwingen wollte und irgendwann die Pfeilspitze vom John im Gesicht hatte und sich den Spruch Lebe für nichts oder stirb für etwas anhören durfte. Dafür, was der für nen Wind gemacht hat, hatter ja dann wirklich gar nichts gezeigt ... Pussy ... "Au, mein Bein!" Weichei ...
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freeman
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Sauber freeman. Wie nicht anders erwartet. Auch noch schön eingeflochten in dein Gesamtkunstwerk *schwärm*. Bin mal wieder hin und weg. Kommt mir recht, wo ich selbst grad jene Reviewschreibflaute verspüre, die du vor ein paar Tagen / Wochen hattest.
Freu mich auf Rambo, werde ihn aber erst auf DVD sehen.
Freu mich auf Rambo, werde ihn aber erst auf DVD sehen.
@ Hanni
Die Schnitte sind echt zu verkraften und die Knete kommt "unserem" guten alten Actionkino zu.
Weder Explosion noch Söldner haben mich gestört, nur das selbstzweckhafte Dorfgemetzel, das ja einfach nur das Massaker am Ende rechtfertigt.
Die Schnitte sind echt zu verkraften und die Knete kommt "unserem" guten alten Actionkino zu.
Weder Explosion noch Söldner haben mich gestört, nur das selbstzweckhafte Dorfgemetzel, das ja einfach nur das Massaker am Ende rechtfertigt.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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- John_Clark
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Habe mir den guten John Rambo am Samstag Nacht in der Vorpremiere auch angetan...
und bin ebenfalls extrem begeistert, obwohl es die synchronisierte Fassung war. Bin nur nicht sicher, ob unsere Fassung im CH-Kino ungeschnitten war, oder nicht. Denn, was da an Gedärmen und Körperteilen durch die Gegend flog, war ja extrem.
Review folgt.
und bin ebenfalls extrem begeistert, obwohl es die synchronisierte Fassung war. Bin nur nicht sicher, ob unsere Fassung im CH-Kino ungeschnitten war, oder nicht. Denn, was da an Gedärmen und Körperteilen durch die Gegend flog, war ja extrem.
Review folgt.
Schön enthusiastisches Review Freeman, formal nix dran auszusetzen.
Zum Rest äussere ich mich einfach gar nicht mehr, nachdem ich andernorts bereits Hohn und Spott einstecken musste. Anscheinend "muss" man den Film gut finden.

Zum Rest äussere ich mich einfach gar nicht mehr, nachdem ich andernorts bereits Hohn und Spott einstecken musste. Anscheinend "muss" man den Film gut finden.
"Nicht so gut war die Szene als im Film fette Talibanmönche und Voll tittige Amazonen einige kleine Kinder voll ballern, dabei lachen und die fallen dann einfach so blutig in der Gegend rum."
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Hohn und Spott :) Naja, es gibt Leute, die den Film nicht gut finden. Und, denn man die Figur des Rambo ausklammert und auch Stallone's Regiestil und durch den Mister John Doe ersetzt (als Regisseur nehmen wir um die Lücke zu füllen "Grossmeister" Michael Oblowitz), der gespielt wird von Mikhail Zyschkopf (Phantasiename), dann ist der Film B-Movie, der vielleicht mit einem Snipschen "Marksman" verglichen werden könnte.nellson hat geschrieben:Schön enthusiastisches Review Freeman, formal nix dran auszusetzen.
Zum Rest äussere ich mich einfach gar nicht mehr, nachdem ich andernorts bereits Hohn und Spott einstecken musste. Anscheinend "muss" man den Film gut finden.
Für mich als Stallone-Verehrer und auch Rambo-Toll-Finder war "John Rambo" sehr gutes Actionkino mit einem absolut krass-erstaunlichen Härtegrad, jedoch schlichtweg zu kurz und, man vergebe mir, ich hätte mir noch ein wenig mehr bombast gewünscht. Jedoch kanns am Cut liegen. Muss mal Schnittberichte abchecken.
*lach* Nö, muss man net ... aber beim Lesen der anderen Reviews aus der Ramboreihe dürfte ja nen bisserl klar geworden sein, dass ich den Schlambo halt schon sehr mag. Gebe auch gerne zu, dass an der Kritik wirklich rein gar nichts irgendwie auch nur annähernd (was ja bei Kritiken eh net weiter geht) objektiv ist ... GAR NICHTS ... genau wie bei Rambo II ;-). Das war einfach mal mein Film ... zumal er eben formal extrem an die II erinnert ... und das ist nunmal nen Gottfilm pour moi ...nellson hat geschrieben:Zum Rest äussere ich mich einfach gar nicht mehr, nachdem ich andernorts bereits Hohn und Spott einstecken musste. Anscheinend "muss" man den Film gut finden.
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freeman

So, jetzt auch gesehen und es ist ein wahrhaftiges Brett von einem Actionfilm geworden, wie man es vielleicht noch nie vorher gesehen hat. Der neue Rambo hat es in sich und an der Stelle muss ich mal ne Lanze für den Stallone brechen. Bei "Saw" oder "Texas Chainsaw Massacre" interessiert es niemanden, wenn Menschen auf die perversesten Arten abgeschlachtet werden, aber wenn in einem Unterhaltungsfilm reale Missstände dargestellt werden, schreien alle gleich auf und schimpfen über selbstzweckhafte Gewaltdarstellung. Auch wenn es alles in einem recht oberflächlichen Entertaiment-Kontext geschieht, macht "John Rambo" doch auf ein Krisengebiet aufmerksam, dass die Welt aufgrund nicht vorhandener Öl-Reserven und Massenvernichtungswaffen schlicht nicht interessiert. Darf sowas immer nur im Zusammenhang mit realen Ereignissen oder historischen Charakteren gezeigt werden? Ich find's leicht schizophren, denn die entsprechenden Szenen im aktuellen Rambo-Teil sind enorm bedrückend und in einem toternsten Kontext präsentiert. Das hat nicht wirklich was mit Unterhaltung zu tun, sondern hier werden genauso Missstände angeprangert wie in "Der Soldat James Ryan", nur eben in einer fiktiven Geschichte. Die ist überaus minimalistisch ausgefallen, erfüllt aber ihren Zweck. Das Gespür für seine zweite Paraderolle scheint Stallone ebenso wenig verloren zu haben wie in der großen "Rocky"-Überraschung des letzten Jahres. Er haucht der gealterten Kampfmaschine spielend leicht wieder Leben ein und charakterisiert sie ohne große Worte. Absolut stimmige, überragende Performance mal wieder. Seine Handlungen sind nachvollziehbar, die sehr kurzen Szenen zwischen den späteren (bis auf Anführer + Frau kaum charakterisierten) Geiseln und ihm reichen tatsächlich aus, um Rambo's Motivation zur Rettung derselbigen nachvollziehen zu können. Sobald die Rettungsmission anbricht, verschwindet der kritische Ansatz zwar vollends, aber alles andere hätte auch nicht zu der Figur gepasst. Die Action fällt unendlich brutal aus. Erstmals hat man das Gefühl wirkliche Gefechte hautnah mitzuerleben. Nach "John Rambo" sieht jeder andere Shoot-Out wie ein Kindergeburtstag aus. Kann man kritisieren, mir persönlich ist es lieber, als Pappkameraden, die vom Schuss getroffen umfallen und noch nicht mal ein Einschussloch in der Brust haben. Insbesondere das Scharfschützengewehr hat eine Wirkung, die man so nichtmal für möglich gehalten hätte. Der Showdown ist schließlich eine einzige Schlachtplatte, ein Gemetzel sondergleichen mit Rambo am Stand-MG....gegenüber den Over-the-Top-Vorgängern eigentlich recht unspektakulär aber dennoch mitreißender und brachialer. Hier beginnt man diese Kampfmaschine erst so richtig verstehen und sie sich selbst. Das Ende ist herrlich harmonisch und sorgt ähnlich wie bei "Rocky Balboa" für feuchte Augen. Sehr stark! Einziger Kritikpunkt ist eigentlich die Spielzeit, denn ich persönlich hätte mir noch ein bisschen mehr Zeit im Dschungel gewünscht, denn zwischen Geiselbefreiung und Showdown befindet sich story-technisch quasi ein Hauch von Nichts. Das hätte dann auch ein wenig mehr Raum für Tiefgang gelassen, obwohl der bei der Figur eigentlich völlig Fehl am Platz wäre. Rambo ist keiner, der Heldenreden schwingt oder zum humanitären Priester wird und genau das zeigt der Film. Ein unglaublich derbes Actionriff, dass seine Kampfszenen realer und greifbarer präsentiert, als jeder Actionstreifen zuvor und es erstaunlicherweise schafft u.a. darüber seine Hauptfigur zu charakterisieren.
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Das Genre Horrorfilm scheint da wirklich eine Legitimation zu geben. Außerhalb des Genres geht der gemeine Zuschauer offenbar davon aus, dass Gewalt - im Gegensatz zum Horrorfilm - keine Notwendigkeit darstellt und deswegen hat es Splatter außerhalb des Genres Horror von Natur aus schwer. Aufgrund dessen alleine einen Film zu verurteilen zeugt natürlich davon, dass man sich wenig bis gar nicht mit den Motiven der Filmschaffenden auseinandersetzt - ist ein ähnliches Prinzip wie bei der unsäglichen Killerspiel-Debatte.Hannibal hat geschrieben:Bei "Saw" oder "Texas Chainsaw Massacre" interessiert es niemanden, wenn Menschen auf die perversesten Arten abgeschlachtet werden, aber wenn in einem Unterhaltungsfilm reale Missstände dargestellt werden, schreien alle gleich auf und schimpfen über selbstzweckhafte Gewaltdarstellung.
Ich hasse diese journalistische Frage nach Gewalt ja sowieso abartig. Wenn die Coens im "No Country for Old Men"-Interview gefragt werden "War die viele Gewalt wirklich nötig?" oder wenn Tim Burton sich rechtfertigen muss, warum er am Set von "Sweeney Todd" so viel Blut verspritzt hat, da möchte ich mir am liebsten den Interviewer packen und ihm mit roher Kraft ein Hackebeil in den Kopf schlagen und dabei fröhlich pfeifend referieren, dass man die Gewalt nicht als zentrales Anliegen verstehen sollte.
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