Shepherd, The: Border Patrol

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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John Woo
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Shepherd, The: Border Patrol

Beitrag von John Woo » 19.02.2008, 21:54

The Shepherd: Border Patrol

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Originaltitel: The Shepherd
Herstellungsland: Bulgarien
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Isaac Florentine
Darsteller: Jean-Claude Van Damme, Scott Adkins, Stephen Lord, Gary McDonald, Natalie J. Robb u.a.

Jack Robideau (Jean-Claude Van Damme), ein ehemaliger Polizeidetektiv aus New Orleans, nimmt in Texas einen Job als "Border Patrol" (Grenzpatrouille) an. Nachdem ihm seine überaus strenge Vorgesetzte erklärt hat, wie der Hase läuft, verwickelt er sich schon kurz darauf in ein tödliches Netz aus Schmuggel und Korruption.

Isaac Florentine, welcher mit „Undisputed 2“ ein gelungenes, unterhaltsames B-Movie mit tollen Fights und gut aufgelegten Darstellern realisiert hat, wagte sich zuletzt daran, zusammen mit Jean-Claude Van Damme (Kickboxer) und seinem sportlich überaus talentierten und in B-Kreisen zurecht geschätzten Stammdarsteller Scott Adkins (Undisputed 2) eine weitere B-Produktion zu realisieren.
Die Erwartungen und Vorfreude schnellten meinerseits dadurch recht schnell hoch, doch als verbreitet wurde, dass in der Post-Production angeblich einige Probleme, unter anderem ausgelöst durch den Hauptdarsteller, aufgekommen sind, und der Regisseur nach eigenen Aussagen daran auch nicht mehr beteiligt war, trübte sich die Vorfreude ein bisschen.
Wie schlimm steht es nun wirklich um diesen Film?

Mit der Location Mexiko haben sich die Macher definitiv einen interessanten Schauplatz ausgesucht. Leider wurde ein Teil des Filmes offensichtlich wieder einmal im kostengünstigen Bulgarien gedreht, was sich aber anscheinend nicht vermeiden lässt, auch wenn immerhin die Kollegen Snipes und Seagal jüngst für ihre neusten Projekte in die Staaten gewechselt sind (fragt sich natürlich, für wie lange). Wie gross der Bulgarien-Teil tatsächlich ist, kann ich nicht wirklich feststellen, was ja ganz positiv ist und eindeutig für den Film spricht. Bis auf einige Ausnahmen, wo meine Vorstellungen von Mexiko definitiv anders sind, wirkten die Schauplätze recht authentisch. Dennoch: Grüne, neblige Wiesen, Regen, Sumpfboden oder blaue Waldseen? Ein paar mal musste ich mir schon kurz an den Kopf fassen. Ich möchte das dem Film aber nicht negativ anlasten weil meine geographischen Kenntnisse über den Handlungsort möglicherweise nicht ausreichend sind. :oops:
Festzuhalten ist aber, dass die Schauplätze bis auf ein paar recht gelungene Aufnahmen eher recht uninteressant geworden sind und vieles auf Kunstbauten hindeutet. Kameramann Douglas Milsome (Until Death, Hard Corps) liefert annehmbare Routine-Arbeit ohne Höhen oder Tiefen. Generell ist die Optik wie schon in Until Death eher ziemlich unspektakulär wie unscheinbar geraten (wenn auch solide) und kann aus den mittelprächtigen Sets demnach leider wenig herausholen.

Die Idee, britische und bulgarische Schauspieler Amerikaner spielen zu lassen war möglicherweise nicht die klügste dieses Jahrhunderts, doch wenn diese ihre Sache ordentlich machen, würde ich da wohl keinen Grund zur Klage haben. Mehr als reine, belanglose Routine-Darstellungen braucht man aber leider von sämtlichen Beteiligten nicht zu erwarten. Der Bösewicht erweist sich leider als besonders blass und klischeebehaftet, während Scott Adkins eher in eine Nebenrolle degradiert wird. Immerhin darf er seine kampftechnischen Fähigkeiten zur Schau stellen, aber dazu später. Als besonders überflüssig erweisen sich übrigens Van Dammes Alpträume und Vergangenheitsbewältigungen, wie es sie nicht nur in jedem zweiten B-Movie zu sehen gibt, sondern auch noch höchst motivationslos reingeschoben wurden. Wollte man hier mal wieder - mir nichts dir nichts - Van Dammes schauspielerische „Fähigkeiten“ einbringen? Dies wird wohl das Geheimnis des Drehbuchautors bleiben.
Allgemein ist das Drehbuch nicht nur ziemlich klischeebehaftet, sondern auch recht uninteressant und langweilig geraten. „Undisputed 2“ wies zwar auch eine Menge Klischees auf, doch konnte wenigstens motivierte Darsteller, den bekannten „roten Faden“ sowie gute Atmosphäre aufbringen, um das Geschehen als kurzweiliges Vergnügen zu servieren. Komponenten, welche man in „The Shepherd“ grösstenteils schmerzlich vermisst. Eine Rahmenhandlung ist natürlich vorhanden, aber die Geschichte gestaltet sich als derart uninteressant (bis auf ein, zwei gelungene Szenen, zum Beispiel als Van Damme sprichwörtlich mit dem Kopf über dem nicht ungefährlichen „Abgrund“ hängt), dass man sich streckenweise noch so jedes absehbare Scharmützel herbeiwünscht.

Und wieder einmal ist es die Action, die für so manche Banalität und Vorhersehbarkeit entschädigt: Besonders die toll choreographierten und geschnittenen Fights von Scott Adkins dürften jeden Actionfan überzeugen. Leider sind diese meist nur sehr kurz und in Ihrer Anzahl auch nicht allzu häufig. Aber Qualität geht vor Quantität, zumindest in meinen Augen.
Auch der diesmal auffällig wortkarge Van Damme darf endlich mal wieder ordentlich Tritte verteilen – im Verlauf des Streifens muss auch so mancher Arm und manches Genick dran glauben. Die Härte ist demnach ebenfalls auf einem mehr als anständigen Level, zumal auch ebenfalls reger Gebrauch von der Schusswaffe gemacht wird und so manche Wand mal wieder eine neue Tapezierung erhält :wink:.
Während die Choreografie der Kampfszenen für diese Budgetklasse wie von Isaac Florentines Filmen gewohnt auf sehr hohem Level anzuordnen ist, vermag der Schnitt teilweise leider nicht ganz zu gefallen wie noch in „Undisputed 2“. Dies bezieht sich insbesondere auf die Kämpfe von Van Damme, speziell im Showdown, welche teilweise in verwischt wirkender Zeitlupe gezeigt werden, was das zu geringe Budget erahnen lässt. Zum Glück ist dies nicht allzu oft der Fall. Aber in "Undisputed 2" war dies besser. Ansonsten machen die Kämpfe wirklich Spass, allerdings habe ich mehr davon erwartet. Da das Drehbuch sowieso für die Tonne ist, hätte man lieber eine der zahlreichen, überflüssigen Dialogszenen entfernt und Van Damme oder Scott Adkins stattdessen mehr kicken lassen. Schade auch, dass die gelungenen Fightszenen in eher uninteressanten Schauplätzen ausgetragen werden. In nicht nur dieser Beziehung waren die alten Van Damme Streifen einfach besser und symphatischer.
Der Showdown hätte ruhig etwas ausgiebiger sein können – macht aber dank ideenreicher, flotter Inszenierung ordentlich Spass und auch eine Verfolgungsjagd mit einem Bus bringt reichlich Blechschaden und fliegende Autos mit sich, auch wenn es bestimmt schon besseres zu sehen gab. Das nächste Mal aber bitte ohne die nervige wie unpassende mexikanische Volksmusik (der Soundtrack von Mark Sayfritz war in Until Death deutlich besser). Die Schiessereien sind teilweise recht gut gedreht, um im nächsten Augenblick plötzlich wieder etwas hölzern und einfallslos zu wirken. Kann man sich aber angucken.

Fazit: Der erhoffte Überkracher wurde „The Shepherd: Border Patrol“ leider nicht, doch wer sich nicht weiter an einem ausgelutschten Drehbuch, schwachen Darstellern und bestenfalls mittelprächtigen Locations stört, bekommt toll choreographierte Action mit tollem Martial Arts geboten. Mein Favorit und meine einzige wirkliche Empfehlung unter den neueren Van Damme-Streifen bleibt aber weiterhin – mit grossem Abstand – "Wake of Death", welcher The Shepherd nicht nur optisch um Welten schlägt.
ganz knappe :liquid6:

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Ed Hunter kickt die Palme:

Die Vorfreude der B-Actiongemeinde war gigantisch: Nach einem nur von vereinzelten Flops unterbrochenen Aufwärtstrend, der jüngst im exzellenten Thrillerdrama „Until Death“ gipfelte, würden die Muscles from Brussles Jean-Claude Van Damme die Hauptrolle im neuen Projekt von Genrekoryphäe Isaac Florentine übernehmen, der noch dazu sein „Undisputed II“-Erfolgsteam Scott Adkins und J.J. Perry mit an Bord hat. Dass Florentine, der in den späten 90ern mit Gary Daniels’ „Cold Harvest“ und Dolph Lundgrens „Fight of the Dragon“ seinen Hauptdarstellern Karrierehighlights kredenzt hatte, anschließend mit den Special-Forces-Krachern „Kommando U.S. Seals 2“ und „Special Forces USA“ seinen Ruf als B-Action-Ausnahmetalent zementierte und jüngst für die furiose Fortsetzung von Walter Hills behäbigem Knastreißer „Undisputed“ gefeiert wurde, ein Meister seines Faches und seinem unverkennbaren, ans Hongkong-Kino angelehnten Stil sei dank wohl beste Regisseur ist, der sich aktuell im kränkelnden B-Action-Genre finden lässt, ist längst kein Geheimnis mehr, genausowenig sind es die überragenden Fähigkeiten von Martial-Arts-Ass Scott Adkins, der sich durch zahlreiche Badguy-Nebenrollen in prominenten Actionstreifen wie „Das Medaillon“ und „Unleashed“ fighten durfte und nun bei Florentine seine optimale Stammheimat gefunden hat. Kampfchoreograf J.J. „Loco“ Perry komplettiert das Dreamteam, dessen Kooperation mit Genre-Ikone Van Damme die Erwartungshaltung des geneigten Fans in wahrhft gigantische Höhen zu schrauben vermochte.
Dämpfer erhielt die Vorfreude jedoch alsbald durch Nachrichten über Komplikationen beim Dreh und vor allem der Postproduction, stand das Projekt „The Shepherd“ doch bedauerlicherweise scheinbar unter keinem guten Stern: In Interviews äußert sich Scott Adkins enttäuscht über zahlreiche gestrichene oder verknappte Fightszenen, die sowohl auf widrige Produktionsumstände als auch die Martial-Arts-Unwilligkeit des schon seit längerem kaum mehr kickenden und lieber schauspielernden JCVD zurückzuführen seien. Vor allem dass man Regisseur Florentine aus unbekannten Gründen kurz nach Beginn der Post-Production ausbootete und Schnitt und Endbearbeitung aus der Hand nahm, ließ jedoch Böses erahnen und führte zu Distanzierungen Florentines selbst zu „The Shepherd“. Glücklicherweise erweisen sich die Befürchtungen jedoch als weitgehend unbegründet: „Border Patrol“ ist ein wunderbarer Genrekracher geworden, der von vorne bis hinten Spaß macht und mir persönlich eine Wertung weit überhalb des in den meisten Reviews gängigen Durchschnittsniveaus wert ist.

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New-Orleans-Cop Jack Robideaux (Jean-Claude Van Damme) schließt sich der Border Patrol – Einheit ein, die die US-amerikanische Grenze zu Mexiko überwacht und Drogenschmugglern sowie illegalen Immigranten Einhalt gebieten soll. Die Todesfälle seitens der Cops häufen sich, seit sie es mit Sprengstoffattentätern zu tun bekommen haben. Jack kommt einer Bande ehemaliger Navy Seals auf die Schliche, die sich als Drahtzieher der jüngsten Turbulenzen erweisen. Wie sich herausstellt, nicht ganz zufällig: Jack hat mit den vor keinen Methoden zurückschreckenden Drogenschmugglern noch eine ganz persönliche Rechnung offen…
Einen Oscar fürs beste Drehbuch hat „The Shepherd“ mit Sicherheit nicht verdient, lässt sich Zeit, bis so etwas wie ein stringenter roter Storyfaden überhaupt erkennbar ist und kommt auch danach nicht übers Abklappern gängige Genremotive wie Schmuggel, Rache, enttäuschte Militärs, illegale Knastfights („Undisputed II“ lässt grüßen) und Schatten der Vergangenheit hinaus, was aber insofern nicht ins Gewicht fällt als das Skript stets den stylishen Actionsequenzen untergeordnet ist.

Wer bei „The Shepherd“ von mangelnder Fightfrequenz spricht, hat eindeutig den falschen Film gesehen, denn was Florentine hier abbrennt, befindet sich einmal mehr auf einem wahnsinnigen Level: Shootouts und Explosionen bilden die Hauptbausteine der Actionpalette, werden jedoch von Explosionen und gar einer kleinen, aber gar feinen Autoverfolgungsjagd inklusive chicer Überschläge und reichlich Blechschaden ergänzt, die sehr gut über den Film verteilt wurden und ab der Hälfte der Laufzeit kaum mehr von Ruhepausen unterbrochen werden. Die Post Production mag Florentine aus der Hand genommen worden sein, an der Qualität des Gefilmten gibt es ob gewohnt atemberaubender Scott-Adkins-Moves aber einerseits nichts zu rütteln und andererseits lässt die Inszenierung wahrlich keinen Grund zur Klage und trägt oft genug typische Florentine-Handschrift. Zwar nicht durchgehend und im Vergleich zu früheren Werken ein wenig gebremst, doch wenn der Stil des Meisters durchbricht und das ist oft genug der Fall, dann brennt in „The Shepherd“ die Luft, dass es ein wahres Fest ist: Dynamische Kamerafahrten fangen feinste Choreografien ein, der Härtegrad ist mit amtlich suppenden Einschüssen ordentlich und J.J. Perrys Fightarrangements im Vergleich mit früheren Arbeiten zwar ein wenig repetitiv und auf die Dauer wenig abwechslungsreich, aber nichtsdestotrotz absolute Oberklasse. Wenn Scott Adkins von der Leine gelassen wird, gibt es ohnehin kein Halten, doch auch Altmeister Van Damme wird in drei groß angelegten Martial-Arts-Fights optimal in Szene gesetzt und stellt unter Beweis, das seine selbstauferlegte Bescheidenheit bezüglich Kampfkunst-Demonstrationen in seinem aktuellen Coeuvre keineswegs auf Unvermögen zurückzuführen ist. Die Muscles from Brussles kicken wie in ihren besten Zeiten und mehr als in ihren drei, vier Vorgängerwerken zusammen und die Inszenierung der Martial-Arts-Einlagen ist durch die Bank erstklassig. Eine stets in Bewegung befindliche Kamera und höllisch stylishe Slow- und Fastmotion-Spielereien versetzen den Kämpfen den letzten Schliff, einzig die Shootouts sind nicht auf durchgehend hohem Niveau, da sich einzigartig rasante Choreografien hier mit statischem ins-Nichts-Geballere die Hand geben. Hier wurde in der Post Producktion womöglich ein wenig Mist veranstaltet, alles in allem atmet die Action aber größtenteils Florentines Stil und kommt in einer Frequenz und Rasanz daher, die dem Genrefan Freudentränen in die Augen treibt.

Allein der Showdown wird als herrlich ausführliche Aneinanderreihung immer neuen Actionkrawalls zelebriert und gipfelt im lang erwarteten Kampf der Giganten Van Damme gegen Adkins. Was ursprünglich an die 7 Minuten hätte dauern sollen und von J.J. Perry schön im Vorhinein konzipiert wurde, laut Aussagen Adkins’ aber JCVD nicht zusagte, der den Fight bereits nach einem Drittel der veranschlagten Zeit beenden wollte, mag letztlich nicht dem entsprechen, was sich die Beteiligten vorgestellt hatten, lässt qualitativ aber keinerlei Grund zur Klage. Abgesehen vom allzu unspektakulären Finishing wird stylishst gekickt und gekämpft, dass es eine wahre Freude ist und Van Dammes Unwillen bezüglich Kampfkunst-Darbietungen umso unverständlicher erscheinen lässt.
Der Belgier macht hier nämlich eine so gute Figur wie schon lange nicht mehr: Diesmal weniger à la „Until Death“ schauspierlisch gefordert muss die „Bloodsport“-Legende in der Hauptsache in den Heldenmodus schalten und sich durch einen straighten Oldschool-Kracher schießen und fighten, den man gut und gerne als besten Van-Damme-Streifen seit Anbruch des neuen Jahrtausends bezeichnen kann. Gegenspieler Scott Adkins ist ohnehin eine Wucht, wenngleich er darstellerisch hier gleich überhaupt nichts zu tun hat und nur böse in die Kamera zu gucken braucht.

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Abseits der Actionszenen offenbart „The Shepherd“ weitere Qualitäten in Bezug auf die soliden bis schönen Settings, die, obgleich teils im Ostblock gedreht, zumeist in ausreichendem Maße nach Mexiko aussehen und bisweilen gar eine gewisse Atmosphäre versprühen und in einem exzellenten Western-Soundtrack, der den Coolness- und Sympathiefaktor des Streifens enorm potenziert. Wahrlich grandios kommt der Einsatz von Tito & Tarantulas bereits aus dem genialen Robert-Rodriguez-Klassiker „Desperado“ bekannten „Strange Face of Love“ zu einem Zeitlupenauftritt Van Dammes beim Betreten einer Bar mit einem Kaninchenkäfig in der Hand – eine Szene zum Abfeiern ohne Ende, umso mehr als es sich der Belgier freilich nicht nehmen lässt, selbigen Laden kurz darauf nach allen Regeln der Kunst kurz und klein zu schlagen.

Fazit: Angesichts der Traumkonstellation Isaac Florentine / J.J. Perry / Scott Adkins / Jean-Claude Van Damme versprach „The Shepherd – Border Patrol“ nichts geringeres als ein Genrehighlight zu werden – und aller Schwierigkeiten während des Drehs und der verfahrenen Postproduction-Lage zum Trotz ist der Streifen in meinen Augen auch ein wunderbarer Funkracher geworden. Teils merkt man, dass Florentine sein Werk aus der Hand genommen wurde, oft genug ist die einmalige Handschrift des Ausnahmeregisseurs aber unverkennbar präsent und sorgt in Verbindung mit J.J. Perrys souveränen Choreografien und den wohlbekannten Skills der Traumfighter Adkins und Van Damme für stylishe Actionszenen, die grandios eingefangene Shootouts gleichermaßen inkludieren wie rasante Martial Arts und eine tolle Autojagd in der Mitte. Der stimmungsvolle Westernsoundtrack tut sein Übriges, um „The Shepherd – Border Patrol“ zu einem großen Spaß zu machen, an dem ich persönlich absolut nichts auszusetzen habe und der sowohl nach dem exzellenten „Until Death“ das nächste Highlight der Jean-Claudschen DTV-Ära markiert als auch die Vorfreude aufs neue Florentine/Adkins-Projekt „Ninja“ in ungeahnte Höhen treibt. Toll!
:liquid8:

Die deutsche DVD von Sony ist mit einer FSK 18 Freigabe uncut und kommt in gewohnter Sony "Qualität".
Zuletzt geändert von John Woo am 19.02.2008, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 19.02.2008, 22:02

Na das klingt ja jetzt gar net so verkehrt ... Mein Problem (ja ja, ich bin immer zu faul zum Suchen), worum gehtsen hier nun eigentlich? Da bekommt man ja gar keine Ahnung von?

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 19.02.2008, 22:10

freeman hat geschrieben:Na das klingt ja jetzt gar net so verkehrt ... Mein Problem (ja ja, ich bin immer zu faul zum Suchen), worum gehtsen hier nun eigentlich? Da bekommt man ja gar keine Ahnung von?
Soll in die Richtung AUSGELÖSCHT gehen. Ich bin immer noch sehr optimistisch, hab mir bei youtube nen Van-Damme-Fight aus dem Film angeschaut, der ziemlich spektakulär aussieht. Aber es hat dem Film sicher nicht gut getan, dass die Postproduktion und Kamera nicht von den üblichen Verdächtigen übernommen wurde.

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Beitrag von Ed Hunter » 19.02.2008, 22:14

kami hat geschrieben: hab mir bei youtube nen Van-Damme-Fight aus dem Film angeschaut, der ziemlich spektakulär aussieht
Der da? http://www.youtube.com/watch?v=oPKX3P2YL1s

Find ich auch sehr geil. 8-)

@John: Schönes Review. Nur die "verwischten Zeitlupen" machen mich skeptisch, sowas hasse ich nämlich. :?
Zuletzt geändert von Ed Hunter am 19.02.2008, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von John Woo » 19.02.2008, 22:20

Ed Hunter hat geschrieben:
kami hat geschrieben: hab mir bei youtube nen Van-Damme-Fight aus dem Film angeschaut, der ziemlich spektakulär aussieht
Der da? http://www.youtube.com/watch?v=oPKX3P2YL1s

Find ich auch sehr geil. 8-)
Jau, der macht Laune. Neben dem Showdown gibts davon aber nicht viel mehr...der Rest ist ziemlich kurz gehalten. :?

@freeman: Hab mal was reineditiert.

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Beitrag von freeman » 19.02.2008, 22:24

Thx ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 20.02.2008, 05:30

na hauptsache der kickt mal wieder! Da guck ich mir die Kicks mehrmals an, dann komme ich auch auf eine komplette Filmlaufzeit.
Der Pfalzbote

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Beitrag von StS » 20.02.2008, 06:43

Der Ripper hat mal wieder zugeschlagen! :wink:
Nun ja, bei dem Regisseur erwarte ich eh nicht viel, und das Gelesene klingt ja gar nicht mal soooo übel (obgleich ich in Relation zu den Seagal Bewertungen ja eigentlich Panik bekommen sollte) - also eigentlich kein Grund zur Verwunderung meinerseits. Werde mir selbst mal ein Bild der Dinge machen, wenn der Film tatsächlich raus ist...

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Beitrag von freeman » 20.02.2008, 08:44

Na also der Fight da auf Youtube rockt ja mal amtlichst!!!

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Beitrag von John_Clark » 20.02.2008, 09:44

@John Woo: Interessant - und da du gegen van Damme immer ein wenig abneigend warst, gehe ich davon aus, dass der Film etwa ein 7/10 an Punkten bei mir haben wird :)

By the way - Steven hat nicht in Mexiko gedreht ;)

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Beitrag von John Woo » 20.02.2008, 16:21

John_Clark hat geschrieben:van Damme immer ein wenig abneigend warst,
Was haben sie denn dir gegeben? Im B-Bereich kommt Van Damme bei mir gleich nach Seagal.

"Deathly Weapon" mit dem Dicken zum Beispiel bietet bessere Darsteller, Story und Optik - Grund genug für mich, diesen dem neuen Van Damme jederzeit vorzuziehen. Und Wake of Death ist übrigens einer der besten B-Action-Filme die ich kenne. Ausserdem würde ich dir mal empfehlen, Van Dammes alte Filme anzusehen, damit du mal weisst, was wirklich gut ist.
Zuletzt geändert von John Woo am 20.02.2008, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 20.02.2008, 16:38

LOL, Piano Piano ... mal Taube streicheln und abkühlen ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von John_Clark » 21.02.2008, 09:38

John Woo hat geschrieben:
John_Clark hat geschrieben:van Damme immer ein wenig abneigend warst,
Was haben sie denn dir gegeben? Im B-Bereich kommt Van Damme bei mir gleich nach Seagal.

"Deathly Weapon" mit dem Dicken zum Beispiel bietet bessere Darsteller, Story und Optik - Grund genug für mich, diesen dem neuen Van Damme jederzeit vorzuziehen. Und Wake of Death ist übrigens einer der besten B-Action-Filme die ich kenne. Ausserdem würde ich dir mal empfehlen, Van Dammes alte Filme anzusehen, damit du mal weisst, was wirklich gut ist.
Im Glashaus sollte man nicht mit Steinen werfen..... :D

http://stevenseagal.foren-max.de/steven ... ut402.html

8-) :D

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Beitrag von John Woo » 21.02.2008, 10:55

Ich hab nur gesagt Seagal ist besser nicht dass Van Damme schlecht ist. Ausserdem war das net ernst gemeint.

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Beitrag von John Woo » 21.02.2008, 23:27

Hier mal der offizielle Trailer, die relativ bescheidene Optik kann man recht gut "erkennen". http://www.youtube.com/watch?v=zDT3w4P2wYw

Ich hoffe ja, dass Van Damme sich endlich von diesem Kameramann trennt.

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Beitrag von StS » 22.02.2008, 06:35

Jip, Trailer sieht ziemlich mau aus!

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Beitrag von SFI » 22.02.2008, 07:32

... schon schlimmeres gesehen!
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Beitrag von freeman » 22.02.2008, 08:52

Je mehr ich sehe umso mehr weiß ich, dass der rocken wird wie Sau ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von John_Clark » 22.02.2008, 09:45

John Woo hat geschrieben:Ich hab nur gesagt Seagal ist besser nicht dass Van Damme schlecht ist. Ausserdem war das net ernst gemeint.
Immer diese Ausreden danach.... ;)

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Beitrag von John Woo » 22.02.2008, 10:08

Jaja ist gut mit rosa Brille rockt selbst Attack Force.

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Beitrag von freeman » 22.02.2008, 11:02

John Woo hat geschrieben:Jaja ist gut mit rosa Brille rockt selbst Attack Force.
Ärm ... nope! :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von John Woo » 22.02.2008, 11:12

Ja ist gut

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Beitrag von John_Clark » 22.02.2008, 13:48

John Woo hat geschrieben:Ja ist gut
Hab mir Attack Force vor einer Woche etwa mal wieder angetan. Ne Gurke, aber einfach eine unterhaltsame Gurke :) richtig positiv-negativer Trash.

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Beitrag von kami » 22.02.2008, 18:28

John_Clark hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Ja ist gut
Hab mir Attack Force vor einer Woche etwa mal wieder angetan. Ne Gurke, aber einfach eine unterhaltsame Gurke :) richtig positiv-negativer Trash.
Richtig beschissener Trash von der langweiligsten Sorte.

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