The Master

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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The Master

Beitrag von McClane » 27.02.2008, 11:34

The Master

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Originaltitel: Wong Fei Hung '92 Ji Lung Hang Tin Gwong
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Tsui Hark
Darsteller: Jet Li, Yuen Wah, Crystal Kwok, Jerry Trimble, Anne Rickets, Ruebén Gonzáles, Guy Fadallone, Derek Annunciation, Henry Penzy, Michael Reilly Burke, Camille Carrigan, Wayne Post, Billy Blanks, Stefanos Miltsakakis u.a.

In „The Master“ sucht Jet Li als begabter Martial-Arts-Schüler nach seinem verschwundenen Meister, der von seinem Konkurrenten Jerry Trimble attackiert wurde. Regie bei diesem in Amerika gedrehten Hongkong-Actionfilm führte Tsui Hark, einen kurzen Gastauftritt als Autodieb hat Billy Blanks.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
Zuletzt geändert von McClane am 09.02.2016, 11:55, insgesamt 2-mal geändert.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von freeman » 27.02.2008, 11:46

Geil, ein Billy Blanks Film, den ich sogar besitze ... ohne bis eben davon zu wissen ;-). The Master ist mir als irgendwie sehr actiongeladen und dabei dennoch extrem langwierig in Erinnerung. Habe ihn aber auch schon länger net mehr gesehen ... Das Loligste ist imo der Jet selber, mit dämlichem Basecap als Ami Touri Deluxe verortet ... da hab ich dann doch mal ziemlich gefeiert ...

Würde den Film ähnlich bewerten bzw. vielleicht nen Pünkterl schwächer ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 27.02.2008, 11:49

@ freeman

"Last Boy Scout" und "Tango & Cash" hast du sicher auch. In "Last Boy Scout" ist seine Rolle auch größer als in "The Master" oder "Tango & Cash".
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Beitrag von freeman » 27.02.2008, 12:08

Jau, bei Last Boy Scout weiß ichs ... Tango and Cash? Isser da im Knast dabei oder was?

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 27.02.2008, 13:55

Hey in "Nameless" (der mit Biehn und Kensit) hat er doch auch einen gar nicht mal so kleinen Part, oder? :wink:

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Beitrag von McClane » 28.02.2008, 10:02

freeman hat geschrieben:Jau, bei Last Boy Scout weiß ichs ... Tango and Cash? Isser da im Knast dabei oder was?

In diesem Sinne:
freeman
Jop, da isser einer von den Goons.

@ StS

Ist nur die Frage, ob der freie Mann den hat. :D
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Beitrag von freeman » 28.02.2008, 10:24

Jau, den hab ich ... also den Nameless Terminator ;-) ... da weiß ich allerdings, dass der Billy da mitwirkt und imo passt sein Mitwirken da auch zum Rest vom Film, denn den find ich recht langweilig ...

Tango and Cash war mir aber echt neu ... muss ich mal nochmal unter dem Gesichtspunkt bestaunen ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 28.02.2008, 19:50

Wegen den Eintragungen in unserer "Hall of Fame":
Welcher Film dort oder in der Imdb ist der hier eigentlich...?

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Beitrag von freeman » 28.02.2008, 21:57

1989:
Long xing tian xia (The Master)

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 29.02.2008, 06:34

Danke. :wink:

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Beitrag von McClane » 29.02.2008, 10:00

achso... ofdb gibt anderes Jahr und anderen Originaltitel an. Seltsam.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Vince » 07.02.2016, 12:15

Was Jackie Chan mit “Rumble in the Bronx” ablieferte, ist dieser hier für Jet Li, ein typischer Ami-Culture-Clash-Klopper made in Hongkong, teilweise gedreht in Los Angeles. Der Double-Dragon-Ära entsprungen, als Amerika von Kung-Fu-Popkultur besessen war und asiatische Stars als Exoten im eigenen Landa präsentierte. Die Großstädte definierten sich in diesen Filmen durch das direkte Nebeneinander von Anzugträgern, die in Hochhäusern Börsenkriege ausfochten und Gangs, die in vermüllten Seitengassen Kämpfe austrugen oder Mülleimer durch die Fensterläden kleiner Geschäfte warfen. Und Kampfsportschulen hatten Hochbetrieb; man musste schließlich gewappnet sein, wenn man sich auf die Straßen traute.

Für damalige Verhältnisse gelang Tsui Hark ein allenfalls durchschnittlicher, retrospektiv vor allem unheimlich trashiger Prügelfilm mit immerhin sattem Faustanteil, der aber grundsätzlich nicht sonderlich aus der Masse herausstach, weil er dumm und billig produziert war, ohne Bemühen in Drehbuch oder Schauspiel zu stecken. Heute sind solche Filme ausgestorben, was ihren Wert wieder etwas steigert.

So durchschreitet Jet Li den Weg vieler Asiaten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Er wird zum Zirkusaffen transformiert. Schaulustigkeit und echte Bewunderung stehen in Konkurrenz, wenn der kleine Mann mit Cap und Rucksack zu sprinten beginnt und seine Körperkontrolle in allerhand Prüfungen unter Beweis stellt.

Bereits sein erster Kontakt mit den Einheimischen lässt den Film komplett entgleisen. Ausgerechnet eine völlig überdreht gezeichnete Latinogang muss ihm nach Ankunft sofort mal den Rucksack klauen und wird fortan als rennender Slapstick-Gag implementiert. Jerry Trimbles Vokuhila indes stiehlt sogar diesem Triple spielend die Show, seine Performance als Hauptgegner bleibt nur zur Hälfte wegen seiner Kampfkünste in Erinnerung. Der dabei hervortretende Klamauk beißt sich aber stark mit den Ansprüchen an Blut und Knochenbrecher-Action, die hier insbesondere in einer tonal völlig neben der Spur geratenen Schießerei in einem Bus hervorkommt – ein Problem, das Stanley Tong mit „Rumble in the Bronx“ ebenfalls hatte.

Wer also mal wieder über haufenweise Anschlussfehler lachen möchte, über grenzdebile Dialoge voller Missverständnisse, über hässliche Frisuren und Klamotten, wer einfach mal wieder Lust hat, sich vom unvollkommenen Charme schnellschießender 80er-Stunts einlullen zu lassen, der ist bei „The Master“ gar nicht mal unbedingt an der falschen Adresse.
gute :liquid5:

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