Nico

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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McClane
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Nico

Beitrag von McClane » 27.03.2008, 09:45

Nico

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Originaltitel: Above the Law
Herstellungsland: USA/Hongkong
Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Andrew Davis
Darsteller: Steven Seagal, Pam Grier, Henry Silva, Ron Dean, Daniel Faraldo, Sharon Stone, Miguel Nino, Nicholas Kusenko, Joe Greco, Chelcie Ross, Gregory Alan Williams, Jack Wallace, Michael Rooker u.a.

„Nico“ ist Seagals Schauspieldebüt, nachdem er bereits als Kampfchoreograph an John Frankenheimers „Wenn er in die Hölle will, lass ihn gehen“ mitgearbeitet hatte.
Der Beginn erzählt kurz die Vorgeschichte von Nico Toscani (Steven Seagal): Als Kind von asiatischer Kampfkunst fasziniert zog er als junger Erwachsener nach Asien und wurde dort zum Kampfsportmeister. Schließlich wurde er vom CIA rekrutiert, trat aber aus, weil der Folter- und Verhörmethoden von Leuten wie Zagon (Henry Silva) nicht billigen konnte. Das Ganze ist recht stimmig gemacht, bei der Kampfsportvorführung kann man schon ein paar von Seagals Aikidotechniken begutachten und es darf auch der für den ganzen Film prägende Satz aus dem Mund Präsident Nixons fallen: „No one is above the law!“
1988: Nico ist inzwischen Bulle in Chicago, ist mit Sara (Sharon Stone) verheiratet und hat ein Baby. In Kreise des Familie kümmert sich um vieles, weshalb er auch direkt mit seiner Partner Delores Jackson (Pam Grier) loszieht, als man ihm sagt, dass seine Cousine auf die schiefe Bahn gerät. Er sucht die Bar auf, in der man sie vermutet, brettert jedem was für die Mütze, der ihm quer kommt, bis man ihm das Zimmer seiner Cousine und ihres Mackers, der sich dort mit einer Unmenge Drogen einquartiert hat, verrät. Damit bietet sich flugs die nächste handfeste Keilerei für alle, welche die Aikidofights von Seagal mit ihrer realistischen Art mögen.

Dem Schmierlappen knallt Nico dann auch noch direkt volles Pfund ein paar in die Fresse, aber der kleine Lump rettet seine Haut, indem er Nico Hinweise auf einen großen Deal gibt. Die Informationen stellen sich als wahr heraus, doch als Nico und seine Kollegen die Gangster dingfest machen und jede Menge C4 sicherstellen, geraten sie in eine Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen…
„Nico“ bietet den harten Copfilmstil, der viele der frühen Seagalwerke prägt. Während die restlichen Cops fast alle Paragraphenreiter sind, die von den Fieslingen über das Rechtssystem ausgetrickst werden, so sorgt Nico mit nicht immer regelkonformen Methoden für Gerechtigkeit. Ist zwar nicht die humanistischste Lehre, aber das stört bei derartiger 80er Jahre Action eh nicht groß, zumal „Nico“ sich auch nicht immer ernst nimmt (z.B. als Nico bei einer Prügelei einen Laden zertrümmert und der Besitzer total entsetzt ist). Leider fehlt „Nico“ in einigen Punkten noch der coole Schliff von den Seagal-Highlights. Zwar darf Seagal auch hier ein paar coole Sprüche vom Stapel lassen (z.B. als er den FBI-Mann im Parkhaus abfängt), aber die richtig coolen Oneliner fehlen noch (man vergleiche z.B. die „They we’re both wrong“-Szene aus „Zum Töten freigegeben“ oder die Kochsprüche aus den „Alarmstufe: Rot“-Filmen).
Die Story ist für einen Seagalfilm recht komplex, auch wenn am Ende wieder die Lehre steht, dass brachiale Gewalt der Gerechten über die komplizierte Verschwörungen der Bösen siegt. Doch der Plot ist schlüssig, bietet ein paar nachvollziehbare, wenn auch nicht allzu überraschende Wendungen und ist spannend erzählt, sodass keine Längen aufkommen. Zudem wird die Standardstory vom guten Cop, der hinter eine große Verschwörung kommt, mit einer handvoll illustrer und charismatischer Fieslinge versehen, die so etwas mehr als reine Prügelmasse für Nico darstellen.

Die Action ist zwar noch nicht ganz so spektakulär, aber bietet den von Seagalfilmen gewohnten Mix aus Nahkämpfen, Schießereien, kurzen Verfolgungsjagden und ein paar Stunts – am besten in der ungekürzten Fassung zu genießen. Vor allem die Fights wissen durch Seagals realistische Aikidotechniken zu gefallen, wobei der gute Steven hier auch mal zu Hilfsmitteln wie einer Machete greift. Auch die Shoot-Outs sind recht gut choreographiert, wenn auch im US-Stil gehalten (also kein großes Herumgehechte wie im HK-Kino). Nur der Showdown ist selbst in der uncut Fassung enttäuschend kurz und wirkt etwas unwürdig.
Steven Seagal spielt hier gewohnt charismatisch und unnahbar, wie Fans es lieben. Sharon Stone bleibt unterfordert und ist kaum zu sehen, während Pam Grier eine echte Bereicherung darstellt. Auch die Nebendarsteller sind alle ziemlich gut, wobei hier vor allem ein herrlich fieser Henry Silva hervorsticht.

Alles in allem ist „Nico“ ein spannender Film mit guten Actionszenen, auch wenn er noch nicht ganz so cool und spektakulär wie einige spätere Werke Seagals ist.

:liquid7:

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John_Clark ergänzt:

1988 waren die Kinogänger Zeuge der "Geburt" eines neuen Actionstars. Der 37jährige und absolut unbekannte Steven Seagal hatte die Hauptrolle inne im Actionfilm "Above the Law", der den deutschen Titel "Nico" trägt.

Inhalt:
Nico Toscani erlernte asiatische Kampftechniken und arbeitete in einer Sondereinheit des CIA in Vietnam, bevor er nach Chicago kam. Als er auf die schmutzigen Geschäfte einer Organisation stößt, holen ihn die Schatten seiner Vergangenheit wieder ein. Vom Dienst suspendiert, versucht Nico auf eigene Faust herauszufinden, wer dahintersteckt. Die Spur führt in höchste politische Kreise ...

Die Story, so behauptet jedenfalls Seagal, ist stark an die eigene Vergangenheit angelehnt. Es scheint, als ob Seagal tatsächlich einst für die CIA gearbeitet hat. Nobody knows. Bemerkenswert ist, dass dies Seagals erster Auftritt vor der Kamera war, und dies gleich als Hauptdarsteller. Das muss man erst mal schaffen. "Above the Law" ist jedoch nicht Seagals erstes Mitwirken an einem Film, war er doch verantwortlich für die Martial Arts-Szenen in "The Challenge" und im James Bond-Film "Never Say Never Again", hier brach er beim Training übrigens Sean Connery den Arm. Aua.

Für einen ersten Auftritt agierte Seagal, der nie eine Schauspielschule besuchte, recht souverän. Jedoch, was man ihm in allen Filmen ankreiden darf, er spielt nicht. Er ist sich selbst. Und für den Seagallaien ist es schwer, die einzelnen Seagalcharaktere auseinanderhalten zu können, so ähnlich sind die Figuren aufgebaut. Aber wen störts? Den Actionliebhaber nicht, denn was mit "Above the Law" begann, war eine Reihe von Filmen, in denen Seagal dem Liebhaber harter Martial Arts-Szenen mit 5 Sterne-Augenschmaus-Gerichten versorgte.

Obwohl die Actionszenen in "Above the Law" noch nicht ganz so zahlreich sind, wie in späteren Filmen. Die Qualität ist jedoch enorm. Seagal präsentierte dem Zuschauer seine Kampfkunst Aikido, die bisher auf der Leinwand nicht gross in den Vordergrund gedrängt war. Nicht, dass ich nun Seagal mit Bruce Lee gleichsetzen will. Während jedoch Bruce Lee als Symbol für Wing Chun und sein Jeet Kune Do steht und Seagal nicht minder für Aikido.

Neben Action und einer leicht politischen Story, welche Kritik gegen den Vietnam-Krieg beinhaltet, gibt es auch noch ein paar nicht ganz unbekannte Nebendarsteller, welche den Film abrunden. Sharon Stone spielte Seagal's Frau. Leider blieb ihre Rolle jedoch total blass. Und auch ihr Verhältnis zu Seagal war wohl nicht das Beste. Sonst hätte sie wohl später nicht in Bezug auf Seagal behauptet: "Der ist die Tinte nicht wert, mit der man seinen Namen schreibt". Ebenso mit dabei waren Pam Grier als Seagals Partnerin, Ron Dean als sein Partner und Henry Silva als sein böser Gegenspieler. Das waren natürlich noch nicht die ganz grossen Namen. Die folgten einige Jahre später aber.

Fazit: Seagals Erstling ist in meinen Augen ein Klassiker des Actionkino. Der Film verstrikt sich nicht in unnötige Plots, denen der Zuschauer nicht folgen mag oder kann, sondern versucht eine für einen Seagal-Streifen intelligente Story aufzubauen. Experiment gelungen. Die Actionszenen hätten jedoch ein bisschen häufiger kommen können.

:liquid7:

Lange Zeit gab es das Teil nur in der 16er in Deutschland, deshalb habe ich mir damals die Holland DVD zugelegt. Mittlerweile auch uncut mit FSK 18 hier erschienen, auch mit deutschem Ton für die, die ihn mögen. Alle DVDs haben die von Warner gewohnte Qualität und das korrekte Bildformat, kann man sich also bedenkenlos zulegen.
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Beitrag von freeman » 27.03.2008, 11:39

Ich hatte den vor Ewigkeiten nur in der FSK 16 Fassung gesehen und fand den damals ziemlich ordentlich. Im Zuge der Veröffentlichung der FSK 18 Fassung habe ich ihn dann ein zweites Mal gesehen und war auf einmal gar net mehr begeistert. Viel zu langweilig, langsam und tempoarm. Die Action ist arg kurz (dafür aber mehr als ordentlich - man nehme nur den brachial harten aber wirklich nur ca 20 Sekunden langen Showdown) und irgendwie ... ich weiß auch net ... von Seagals Frühwerken für mich das Schwächste ... :liquid5:

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Beitrag von Vince » 27.03.2008, 12:05

Ich glaube McClane zustimmen zu können, obwohl es Ewigkeiten her ist, dass ich den gesehen habe.

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Beitrag von freeman » 27.03.2008, 14:14

Wäre bei mir vor der erneuten Sichtung nicht anders gewesen ... aber michse war schlauer gewesen sein tun ;-)

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Beitrag von Ed Hunter » 27.03.2008, 14:26

Ich kenne nur die TV-16er, die hat mich alles andere als umgehauen. :liquid5:
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Beitrag von McClane » 27.03.2008, 15:18

freeman hat geschrieben:Ich hatte den vor Ewigkeiten nur in der FSK 16 Fassung gesehen und fand den damals ziemlich ordentlich. Im Zuge der Veröffentlichung der FSK 18 Fassung habe ich ihn dann ein zweites Mal gesehen und war auf einmal gar net mehr begeistert. Viel zu langweilig, langsam und tempoarm. Die Action ist arg kurz (dafür aber mehr als ordentlich - man nehme nur den brachial harten aber wirklich nur ca 20 Sekunden langen Showdown) und irgendwie ... ich weiß auch net ... von Seagals Frühwerken für mich das Schwächste
Der Showdown ist echt ein kleiner Downer... ich fand den beim zweiten Sehen dafür besser als beim ersten, während "Hard to Kill" beim mehrmaliger Sichtung etwas nachließ - der ist in meinen Augen der schwächste der frühen Seagals.
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Beitrag von Cyborg Cop » 27.03.2008, 15:46

Kenne auch die 16er aus dem Fernsehen, da mehrmals gesehen. Actionmäßig ist das sicher kein Oberhammer, aber für mich zählen bei solchen Filmen auch noch andere Parameter: Schauplätze, Inszenierung etc., will damit sagen, daß ich den eigentlich immer gern gesehen habe, wenn er kam. Allerdings jetzt lange nicht mehr gesehen. Würde für die 16er 6/10 geben. Der Showdown ist wirklich arg kurz.

Hard to Kill ist doch der, wo Seagal im Koma liegt? Abgesehen vom Opener gehts da iirc erst nach einer Stunde gut los und den Showdown habe ich als recht inkonsequent in Erinnerung.

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Beitrag von freeman » 27.03.2008, 16:31

Ich finde den Showdown wirklich nur mengenmäßig/laufzeittechnisch schwach. Was inhaltlich geboten wird, fand und finde ich sehr fett. Hard to Kill hat bei mir einen Nostalgiebonus, weil das mein erster Seagalfilm überhaupt war und dabei bei weitem nicht der Verkehrteste ...

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Beitrag von Ed Hunter » 27.03.2008, 23:43

Hä, vorher stand das Posting doch noch in meinem "Martial Law"-Thread. :?: :wink:
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Beitrag von freeman » 28.03.2008, 00:44

Zauberei ... ;-)

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Beitrag von kami » 31.03.2008, 02:15

freeman hat geschrieben:Ich hatte den vor Ewigkeiten nur in der FSK 16 Fassung gesehen und fand den damals ziemlich ordentlich. Im Zuge der Veröffentlichung der FSK 18 Fassung habe ich ihn dann ein zweites Mal gesehen und war auf einmal gar net mehr begeistert. Viel zu langweilig, langsam und tempoarm.
So hatte ich den lange Zeit in Erinnerung, hab mir den aber vor ein paar Monaten mal wieder gegeben, und war ganz positiv überrascht. Vor allem sticht die imho sehr sorgfältige Inszenierung gerade im Vergleich mit reißerischeren Genrevertretern wie manchem CANNON-Klassiker hervor. 7 Punkte sind drin. Von den Prä-UNDER SIEGER-Filmen ist dieser hier mein drittliebster, nach OUT FOR JUSTICE und HARD TO KILL, vor MARKED FOR DEATH.

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Beitrag von Joker6686 » 31.03.2008, 07:20

Hier geh ich mal garnicht konform mit der Masse, Nico ist für mich der Stinker schlechthin wenn es um die frühen Seagals geht. Zäh und langweilig.
Kaum Action, blöde Story und einfach nur super langweilig, dann lieber 5mal am Stück Deadly Revenge gucken.


:liquid4:

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Beitrag von John_Clark » 27.01.2009, 11:47

NICO

umgetopft

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Beitrag von MasonStorm » 24.05.2011, 23:15

Ich habe Steven Seagals Debüt seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und hatte den Film auch nicht in bester Erinnerung. Vielleicht lag es an meiner Stimmung oder an meiner Lust auf einen Old School Actionfilm, aber heute hat mir der Film ziemlich gut gefallen. Die Story ist zwar nix besonderes, zeigt aber für einen Seagalfilm fast schon kritische Ansätze im Bezug auf CIA und Konsorten. Dazu kommen der stimmige 80er Flair und eine bodenständige Inzenierung. Auch der oft kritisierte Actionmangel ist mir nicht so negativ aufgefallen, die Auseinandersetzungen sind zwar meist kurz, treten aber relativ oft auf und überzeugen qualitativ und mit der gewohnten Seagalhärte. Der Film ist auf jeden Fall besser als die Machwerke neueren Datums. Insgesamt reicht das locker für eine dicke :liquid7:

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Beitrag von Kruger » 25.05.2011, 12:47

Finde den insgesamt ein bisschen langweilig, auch wenn viele Leute sagen, der ist gut, weil er für einen Seagal-Film eine komplexe Story besitzt. Naja. Mit mehr Action wäre mehr möglich gewesen.

:liquid6:

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Beitrag von SFI » 18.01.2012, 07:24

Meine Güte war der Dicke damals ein Hungerlappen, wirkte ja fast schon magersüchtig. :lol: Film selbst, ich meine sogar, es war meine erste bewusste Begegnung, ist ein Lamer. Die Story viel zu wirr und pseudointellektuell, der Dicke weiß hin und wieder nicht wo er hingucken soll und die Fights sind imo zu kurz und dazu noch etwas zu grobmotorig.

:liquid5:
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Beitrag von John_Clark » 18.01.2012, 10:47

SFI hat geschrieben:Meine Güte war der Dicke damals ein Hungerlappen, wirkte ja fast schon magersüchtig. :lol: Film selbst, ich meine sogar, es war meine erste bewusste Begegnung, ist ein Lamer. Die Story viel zu wirr und pseudointellektuell, der Dicke weiß hin und wieder nicht wo er hingucken soll und die Fights sind imo zu kurz und dazu noch etwas zu grobmotorig.

:liquid5:
Uncut gesehen? :)

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Beitrag von SFI » 18.01.2012, 15:16

Ja klar, aber was heißt das schon bei den angeblichen brutalen aber in Wahrheit üblichen Kinderkommando Fassungen? :lol:
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Beitrag von Dr Dolph » 28.01.2012, 17:52

Ich finde Nico nicht ganz so mittelmäßig dennoch, rockt der nicht mal annährend so gut wie Marked for Death oder Out for Justice.
Würde dem ne knappe :liquid6: spendieren

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Beitrag von Vince » 04.07.2012, 21:35

So, jetzt noch mal durch eine Neusichtung die Erinnerungen aufgefrischt. Sehr straighter, in Sachen Inszenierung (nicht unbedingt in Sachen Story) schnörkelloser, gar nicht so actionreicher Spätachtziger-Actioner, der deutlich biografisch angelegt ist und sich typisch verhält für ein Newcomer-Featuring. Etwas erstaunt war ich darüber, dass Seagal gar nicht so hilflos wirkt wie überall geschrieben wird, er legt durchaus schon eine gewisse Präsenz an den Tag. Dass wir in dem Jahrzehnt schon so weit fortgeschritten sind, sieht man an der Routine und sehr gemäßigten Ausgeflipptheit, die für die 80er noch so charakteristisch war; viele Stunts, aber auch der Erzählfluss erinnern fast schon eher an die frühen 90er. Spektakuläres wie die klassischen Oneliner oder sonstigen großen Momente, für die der 80er-Actioner so verehrt wird, findet man hier kaum - dafür aber diese durchgehende Relaxtheit, die fast allen modernen Genrefilmen abgeht.
:liquid6:

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Beitrag von kami » 05.07.2012, 09:15

Abseits der Action wirken die frühen Seagals mit ihrem Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen sowieso eher wie 70er- denn 80er-Jahre-Filme. Den für die Zeit typischen Hurra-Patriotismus findet man kaum.

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Beitrag von Actionfilmfan » 08.11.2012, 11:33

Aha ich bin der erste der diesen Film eine sehr hohe Punktebewertung gibt. Ich hab den Film ungeschnitten auf DVD und ich finde ihn spitze mit diesen Film begann die Film Karriere von unseren guten Steven. Hier ist er schlank, gut aussehend und rockt. Man der Mann ist Buddist und trotzdem heute so fett. Wie konnte das nur passieren ein ungelöstes Geheimnis. Für mich ist der Film halt ein Klassiker und gehört in jede Actionfilmsammlung. Er kriegt von mir :liquid8: Punkte.

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Beitrag von MasonStorm » 08.11.2012, 15:22

Actionfilmfan hat geschrieben: Man der Mann ist Buddist und trotzdem heute so fett.
Mir war nicht klar das Buddhisten immer schlank seien müssen. Ähneln sich nicht sogar Seagal und Buddha in vielen Darstellungsweisen. :wink: (Jetzt mal rein auf den dicken "Klischeebuddha" bezogen, ich bin kein Kenner der Materie)

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