[CD] Manowar - Kings of Metal

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Ed Hunter
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[CD] Manowar - Kings of Metal

Beitrag von Ed Hunter » 15.04.2008, 22:29

Manowar - Kings of Metal

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Technische Daten:

Veröffentlichung: 1988
Label: Atlantic Records
Titelanzahl: 10
Gesamtlaufzeit: 47 min 51 s
Studio: Universal Recording, Chicago
Produktion: Manowar
Formate: Vinyl, CD, MC

Band:

Gesang: Eric Adams
Gitarre: Ross The Boss
Bass: Joey DeMaio
Schlagzeug: Scott Columbus

Tracklist:

1. Wheels of Fire – 4:11
2. Kings of Metal – 3:43
3. Heart of Steel – 5:10
4. Sting of the Bumblebee – 2:45
5. The Crown and the Ring (Lament of the Kings) – 4:46
6. Kingdome Come – 3:55
7. Pleasure Slave - 5:38
8. Hail and Kill – 5:54
9. The Warriors Prayer – 4:20
10. Blood of the Kings – 7:30

Review:

Kaum eine Metal-Band polarisiert so wie Manowar, keine andere sorgt nunmehr seit Jahrzehnten mit einem derartigen Overkill an Pathos, Klischees und überzogenen Texten für wahlweise entgeistertes Kopfschütteln oder frenetische Fanresonanz. 1982 stiegen die vier Amis mit ihrem Debüt „Battle Hymns“ in den internationalen Genrecircus ein und sehen sich seither als einzig wahre Botschafter des „True Metal“: Wimps and posers leave the hall, other bands play, Manowar kill!
Gesegnet mit dem bemerkenswerten Talent, die Songtexte von mittlerweile 10 Studioalben aus den Worten „Blood“, „Steel“, „Fight“ und „Metal“ kompilieren zu können und versehen mit einer over-the-top- Selbstdarstellungsaffinität, die längst pure Selbstparodie ist – ob gewollt ironisch oder nicht, darüber scheiden sich die Geister – haben Manowar eine beachtliche Fangemeinde um sich geschart und können auf ein recht umfangreiches Coeuvre zurückblicken. Doch ganz egal, ob Frontman und Basszupfer Joey DeMaio tatsächlich an seine den Metal zum alleinigen Lebensinhalt stilisierenden Phrasen glaubt oder alles nur bewusst zur Show dient – Manowar sind zu einer festen Instanz des Heavy Metal avanciert, deren musikalische Fähigkeiten die kitschig-platten Texte oftmals gut zu kaschieren vermögen.

Mit ihrem letzten 80s-Album „Kings of Metal“ fabrizierten die vier Amis ein kultiges Loblied auf sich selbst, das unter Fans als eine der besten Scheiben der Manowar-Discografie gilt: Röhrende Motoren kündigen den Opener „Wheels of Fire“ an, der als straighte, hardrockende Bikerhymne einem simplem Aufbau folgend, aber überaus effektiv über den Hörer hereinbricht. Bei mehrmaligem Hören beginnt der Song zwar Abnutzungserscheinungen zu zeigen, aber als schnörkellos nach vorne gehender, von einem melodischen Refrain und Eric Adams’ charakteristischen Schreien getragene Auftaktgranate erfüllt die Nummer ihren Zweck voll und ganz.
Es folgt der titelgebende Track „Kings of Metal“, mit dem Manowar ihre bekannte Selbstglorifizierung auf die Spitze treiben: Ein Loblied auf die Band, die Fans und den „wahren Metal“, verpackt als mitreißender Auf-die-Fresse-Kracher, kulminierend in einem auf live-Performances kalkulierten Refrain, der vor allem da eine unglaubliche Wirkung entfalten dürfte: Brüllt eine ganze Halle passionierter Metal-Jünger „Other Bands Play – Manowar Kill!“, dürften die vier Musiker wahrlich bravouröse Entertainerqualitäten unter Beweis stellen.

Mit „Heart of Steel“ folgt ein erster Kontrast zum kompromisslosen Upspeed-Metal und gleichzeitig der Beweis, dass Manowar ihre Lieblingsthemen von Ruhm, Ehre und Tapferkeit auch in eine Ballade verpacken können – gipfelnd in einen wundervoll melodiösen Refrain lässt sich die Nummer sicherlich zu den besten Stücken der sanfteren Gangart zählen, die die Mannen um Joey DeMaio je auf die Beine gestellt haben. Und nach gut 2 Minuten wird das Stück mit markigen Screams und druckvollen Gitarren zur kraftvollen Powerballade changiert, die teils wahrlich hymnische Sphären erreicht – sehr amüsant im übrigen die deutsche Version des Songs, die Manowar für die hiesigen Fans später als „Herz aus Stahl“ einsangen und in good old Dschörmänie freilich auch stets live zum Besten geben.

Mit „Sting of the Bumblebee“ leitet ein solides 3-minütiges Instrumentalstück zum nächsten Überhighlight „The Crown and the King (Lament of Kings)“ über – ein epischer Chorgesang ohne die übliche Metal-Instrumentierung, dessen epischer Refrain wahre Gänsehautatmosphäre generiert und der Eric Adams’ Sangeskünste so viel Raum zum Wirken gibt wie kein anderes Stück der Scheibe.
Die Midtempo-Nummer „Kingdom Come“ und das textlich pseudo-provokative „Pleasure Slave“, ursprünglich ein Bonus-Track, bleiben als allenfalls durchschnittliche Filler leider hinter den vier ersten Stücken zurück, ehe mit „Hail and Kill“, mit einem besonders blutrünstigen Krieger-Text aufwartend, wieder eine deutliche Steigerung zu verzeichnen ist, die nach ruhigem Beginn ordentlich nach vorne geht, deren Refrain jedoch Melodie und Epik abgehen, sodass es nicht zum Spitzenfeld reicht.

Track 8, „The Warriors Prayer“, ist ein reines 4-minütiges Hörspiel, in dem ein Großvater seinem Enkel eine martialische Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Zwar eher belanglos, als quasi-Intro für den mit einer mitreißenden Scream-Offensive Eric Adams’ eingeläuteten Finaltrack „Blood of the Kings“ jedoch brauchbar. Manowar entlassen den geneigten Hörer nämlich mit einem weiteren Highlight, das vor allem von seinem eingängigen Chorus und Adams’ spitzen Schreien getragen wird und textlich nicht etwa einmal mehr von Ruhm, Schlacht und Ehre im Fantasy-Kontext berichtet, sondern selbige Elemente metaphorisch für Manowars Kampf für den True Metal und als Loblied auf die Fans adaptiert:

Wherever we ride, It's metal we bring
Four Kings of Metal
Four Metal Kings
Death to the false ones
Dance on a string
'Till the blood on your sword is the blood of a king
'Till the blood on your sword is the blood of a king
Blood of a king


Fazit: Mit ihrem selbstbewusst „Kings of Metal“ bezeichneten sechsten Studioalbum schufen die kultig lächerlichen True-Metal-Poser von Manowar ein feines Genrewerk, das mit „Wheels of Fire“, „Kings of Metal“, „Heart of Steel“, „The Crow and the Ring“ und „Blood of the Kings“ fünf hymnische Klassiker an Bord hat, die die Scheibe auch abseits der berüchtigten Texte zur Empfehlung für Genrefans machen. Einige vertretene Fülltracks kann man da gerne verschmerzen, zumal sich auch das martialische Cover zu den gelungensten der Band-Historie zählen lässt.

:liquid8:
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Beitrag von Hannibal » 15.04.2008, 22:48

Huiui, eine regelrechte Prachtreview und imo auch eine der besten Scheiben von Manowar. Nachdem ich Konzert-technisch bei Manowar entjungfert wurde ;-) hege ich immer noch Sympathien für die Musik, die einfach noch rockt wie sonst was. Trotz simplen Rhythmen und wenigen Akkorden, DeMaio & Co können einfach stadien-reife Hymnen komponieren, wie kaum eine andere Band. Was die Guys in Interviews von sich lassen geht hingegen auf keine Kuhhaut....eigentlich sehr schade, dass die ständig so frei von Ironie in dieses abgedroschen, lächerliche true-Gepose verfallen und sich damit selbst zu unfreiwilligen Lachnummern machen...weil die Mucke is echt nicht schlecht, obwohl das aktuelle Album eine ziemlich unverschämte Luftblase ist...

Trotzdem Ed > mehr davon :-D

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Beitrag von jack warrior » 15.04.2008, 22:51

sache mal junge... noch alles klar bei dir??? hail und kill nur eine füllnummer??? bitte gehts noch.?? :shock: ok spass beiseite.
wertung seh ich genauso wegen den schwächeren tracks. aber bitte mal im ernst hail und kill ist mit der geilste track der gesamten platte ... kommt schon auf nen konzert verdammt geil wenn die ganze halle mit brüllt. achja auch bei kings of metal ist es in echt so wie du es beschrieben hast, 5000 kehlen rufen : other bands play, manowar kill.
man kann sagen über die klisches was man will live sind die ne bank.

nur jetzt überteuert ohne ende und das gepose ist mehr als nur peinlich . :?

by the way: wie wärs, wir reviewen die gesamte manowar discografie :rockon:

ach gabs net auch mal so nen stirnrunzel smily?

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Beitrag von Ed Hunter » 15.04.2008, 22:58

Hey, ich habe nie behauptet, "Hail and Kill" wär ne Füllnummer! :wink:
Imo ist es der qualitative Übergang von Filler-Durchschnitt zu Highlight-Song. Ein gutes "gut" also. ;-)

Jo, Manowar live wär vermutlich schon mal ne feine Sache...

@Hanni: Thx. :) Irgendwie fehlt mir zur Zeit total die Muße für Filmreviews, drum werden wohl noch nen paar CD-Sachen folgen...als nächstes vermutlich was von Gamma Ray...und dann fängt ja auch schon die Konzertreview-Saison an. 8-)

Edit @Jack: Jo, warum nicht? Aber hatten wir das ned auch schon mit Sabbath und AC/DC vor? :wink:
Naja, an mir solls nicht liegen, ich hab vor kurzem massig Manowar-Alben gekriegt, an Material mangelt's ned...
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Beitrag von jack warrior » 15.04.2008, 22:59

gamma ray yeah mache mal
ich hab hier noch was von manilla road und molly hatchet liegen...

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Beitrag von Ed Hunter » 15.04.2008, 23:00

Kenn ich beide nicht. Bin gespannt. 8-)
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Beitrag von Vince » 15.04.2008, 23:00

Gott, Ed... fang mal bitte an Prog zu hören! :wink:

Geiles Review, aber die Mucke geht überhaupt nicht. Du beschreibst da ja schön die Lagerspaltung und ich gehöre zweifellos zum Gegnerlager. Das Gepose ist echt nicht mehr feierlich, egal ob ironisch oder nicht.... brrr, mich schaudert's. Da nehm ich lieber weiterhin mit der besonnenen Atmosphäre von Porcupine Tree und Konsorten vorlieb.

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Beitrag von jack warrior » 15.04.2008, 23:04

zum manowar gepose sage ich mal so mit warriors of the world waren sie was das angeht auf dem zenit und in folge der platte ham sie langsam angefangen ihn zu überschreiten... un nun nervt es selbst fans wie mich nur noch. dieses übertriebene machotum als wolle man sich was beweisen... die dummen sprüche die immer dummer werden ala:
-hey warum pisst du mich an. würdest du für den metal sterben?? würdest du würdest du?
- hey joey komm mal runter
-würdest du? ich würde es jederzeit sofort!
-heist das wann ich dir jetzt ne waffe an den kopf hielte währest du bereit für deinen metal zu sterben?
-ja du schreib das... schreib auch das du ein weichei bist das nicht bereit ist für seine überzeugung zu sterben. s´chreib das ! joey de maio ist bereit für den metal zu sterben.

joey de maio in einem interview...mehr braucht man dazu nicht zu sagen

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Beitrag von Ed Hunter » 15.04.2008, 23:07

@Jack: Jo, so was geht imo auch zu weit ins Lächerliche...wobei ich den Song "Warriors of the World United" für eines der besten Manowar-Stücke überhaupt halte. Und des Interview hat der Joey afaik ja auch in "Die For Metal" n bissl parodiert.

@Vince: Prog? Ne, lass ma... :wink:

Wie war das nochmal?

We are fighting with power and steel
Fighting for metal, metal that's real ...


:mrgreen: :wink:
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Beitrag von Vince » 15.04.2008, 23:10

Ed Hunter hat geschrieben: Wie war das nochmal?

We are fighting with power and steel
Fighting for metal, metal that's real ...
Und wegen solcher Texte muss Steven Wilson Songs wie diesen hier über die Entwicklung der Musik schreiben:

One of the wonders of the world is going down
It's going down I know
It's one of the blunders of the world that no one cares
No one cares enough


:wink:

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Beitrag von jack warrior » 15.04.2008, 23:13

@ed:
Brothers of metal will always be there
Standing together with hands in the air

Let us drink to the power drink to the sound
Thunder and metal are shaking the ground
Drink to your brothers who are never to fall
Were all brothers of metal here in the hall

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Beitrag von Hannibal » 15.04.2008, 23:13

Ed Hunter hat geschrieben: @Vince: Prog? Ne, lass ma... :wink:
Ach, Prog ist gar nicht so schlimm, wie man als Schwermetaller denkt. Ich komm damit mittlerweile auch ganz gut klar...wag dich also ruhig auch mal da ran, Dream Theater ist für Posermetaller wie uns der ideale Einstieg imo.

Aber das ändert nichts daran, dass man auch Manowar noch gut finden darf als Prog-Hörer. Ist zwar was die Band-Philosophie angeht ein derber Gegensatz, aber es muss ja nicht immer komplizierte, vertrackte Mucke im 16,78/17tel-Takt sein. Alles zu seiner Zeit...und sowas wie Manowar ist halt wunderbar kurzweilig und eingängig und hat einfach eine gigantische Power.

Ihr mit euren komischen SOngzitaten..pah...ich sag dazu nur:
Huargh! ;-)

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Beitrag von Vince » 15.04.2008, 23:16

Hannibal hat geschrieben:Alles zu seiner Zeit...und sowas wie Manowar ist halt wunderbar kurzweilig und eingängig und hat einfach eine gigantische Power.
Das Bedürfnis nach Eingängigkeit und Power hab ich ja auch, aber das Erste stille ich mit unkompliziertem Art Rock und das zweite mit meinen "alten Helden" aus der weiteren Richtung New Metal / Industrial. Glam-, Poser- und Pathosrock ging meinem Geschmack schon immer gegen den Strich.

Wobei ich ja ne Best of Platte von Poison zu Hause stehen habe...

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Beitrag von Hannibal » 15.04.2008, 23:18

Vince hat geschrieben:Glam-, Poser- und Pathosrock ging meinem Geschmack schon immer gegen den Strich.
Bist halt nicht so true wie wir....schließlich würden wir jederzeit für den Metal sterben ;-)

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Beitrag von Ed Hunter » 15.04.2008, 23:18

Von Dream Theater kenn ich bislang ein Lied - "A Change of Seasons" - des finde ich sogar ganz gut...vielleicht werd ich mir die also tatsächlich mal näher anhören. :wink:

Aber prinzipiell geht bei mir einfach nichts über True-/Heavy-/Powermetal oder Hardrock, da kann alles proggige bislang nicht mithalten. ;-)

@Hanni: Genau.

They said hold your head up high
Raise your fist up in the air
Play metal louder than hell
Louder than hell

They can’t stop us
Let ‘em try
For heavy metal
We would die!


:wink:
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Beitrag von Hannibal » 15.04.2008, 23:22

Ed Hunter hat geschrieben:Aber prinzipiell geht bei mir einfach nichts über True-/Heavy-/Powermetal oder Hardrock, da kann alles proggige bislang nicht mithalten. ;-)
Wird es auch nie, weil's was komplett anderes ist, aber nicht zwingend schlechter...ist halt mehr Musik für den Kopf irgendwie, während der Old School-Metal direkt ins Herz geht...bei mir zumindest ;-) Und ein fettes Metallica- oder Maiden-Konzert wird nie durch ein Prog-Konzert ersetzt werden können.....dafür sind die Welten viel zu unterschiedlich, aber beides hat seinen Reiz somehow...

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Beitrag von Vince » 15.04.2008, 23:23

Hannibal hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:Glam-, Poser- und Pathosrock ging meinem Geschmack schon immer gegen den Strich.
Bist halt nicht so true wie wir....schließlich würden wir jederzeit für den Metal sterben ;-)
Ich würde dafür sterben, das musikalische Genie des Steven Wilson zu erben. Wenn ich dagegen die Manowarhirne erben würde, wär ich bloß noch ein Affenmensch. ;)

@Ed: Mach das, ich denke auch, Dream Theater vereint uns alle. Die sind wirklich ein guter Einstieg. Und wenn du dich erstmal an Vertracktes, an Umbrüche, 15-Minuten-Epen und all das gewöhnt hast, kommst du davon nicht mehr los.
A Change of Seasons brauch ich btw. noch, war mir noch immer zu teuer, die 12 Euro für einen (wenn auch recht langen) Song plus ein paar Coverversionen.

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Beitrag von Hannibal » 15.04.2008, 23:28

Vince hat geschrieben: Wenn ich dagegen die Manowarhirne erben würde, wär ich bloß noch ein Affenmensch. ;)
Die Manowar-Hirne würde ich auch nicht erben wollen.....noch nicht mal das Hetfield-Hirn.....ich glaub in denen allen ist nicht soooo viel drin ;-)
Vince hat geschrieben:@Ed: Mach das, ich denke auch, Dream Theater vereint uns alle. Die sind wirklich ein guter Einstieg. Und wenn du dich erstmal an Vertracktes, an Umbrüche, 15-Minuten-Epen und all das gewöhnt hast, kommst du davon nicht mehr los.
A Change of Seasons brauch ich btw. noch, war mir noch immer zu teuer, die 12 Euro für einen (wenn auch recht langen) Song plus ein paar Coverversionen.
Pah, 15 Minuten is gar nix, ich hör auf der Zugfahrt immer "Six Degrees of inner turbulence"....43 Minuten...genauso lang wie die Zugfahrt :-D
Die "A Change of Seasons" fehlt mir auch noch...mal demnächst nachkaufen, wenn wieder Geld da is...

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Beitrag von Vince » 15.04.2008, 23:38

Hannibal hat geschrieben: Pah, 15 Minuten is gar nix, ich hör auf der Zugfahrt immer "Six Degrees of inner turbulence"....43 Minuten...genauso lang wie die Zugfahrt :-D
Ist zu toppen... Fates Warnings "A Pleasant Shade of Gray" dauert 52:14. ;)

Und ist im Übrigen ein Hammer!

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Beitrag von EatenAlive » 16.04.2008, 03:58

Der längste Song ist glaub ich "The Devil Glitch" von Chris Butler mit irgendwas um die 69min. Musikalisch aufgeschlossene Leute können da ruhig mal reinhören.

Zu Manowar...öhm ja... die gibs für mich einfach nicht. :lol: :wink:
Ne, also bis zur "Triumph of Steel" sind sie rein musikalisch (die Lyrics mal komplett ignorierend) kaum anfechtbar. Alles was danach kam und schließlich in "Gods of War" seinen Höhepunkt fand, ist ein großer haufen Scheiße. Ihre Texte waren aber schon immer die mit Abstand schlechtesten von allen True/Heavy Metal Bands, was bei der starken Genrekonkurrenz schon irgendwie eine Leistung ist. :lol:

und zum Abschluss:

Speak to me of heroin and speed
Of genocide and suicide, of syphilis and greed
Speak to me the language of love
The language of violence, the language of the heart
This isn't the first time I've asked for money or love
Heaven and earth don't ever mean enough
Speak to me of heroin and speed
Just give me something I can believe

The whores hustle and the hustlers whore
Too many people out of love
The whores hustler and the hustlers whore
This city's ripped right to the core


So sehen Lyrics von richtigen Musikern aus ihr Banausen. :wink:
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Beitrag von Vince » 16.04.2008, 13:18

EatenAlive hat geschrieben: So sehen Lyrics von richtigen Musikern aus ihr Banausen. :wink:
Lass uns nicht dumm sterben... das ist von wem?

Ich hoffe von niemandem, den ich kenne, aber ich habs eh nicht so mit Texten... Musik hör ich primär wegen der Musik.

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Beitrag von EatenAlive » 16.04.2008, 15:20

Das ist von PJ Harvey. Eine Frau, die wirklich tolle Musik macht, welche aber unverständlicherweise kein Schwein kauft. Weiß nicht ob du die kennst oder einer der anderen. Zumindest bei Daemonicus würde ich fast darauf wetten, dass er was von der hat oder sie zumindest kennt.
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Beitrag von Vince » 16.04.2008, 15:32

Kannte ich noch nicht. Hab mal bei MySpace reingehört und abgesehen davon, dass es nicht unbedingt meine Richtung ist, gute Musik ist das zweifellos, keine Frage.

In einem Manowar-Thread den Gedankensprung zu PJ Harvey vollziehen - das gibbet nur hier. :lol:

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Beitrag von EatenAlive » 16.04.2008, 15:40

Aber auf Myspace sind nur Lieder vom aktuellen Album, das ist ganz anders als die Sachen davor.Damit solltest du zumindest in Ansätzen mehr anfangen können:

The Whores Hustle & The Hustlers Whore (LIVE)

Rid of Me

EDIT: Ja der Gedankensprung ist krass. Ich sag ja Manowar ist für mich nicht existent. :lol: :wink:
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Beitrag von Carcass77 » 16.04.2008, 20:40

Vince hat geschrieben:Geiles Review, aber die Mucke geht überhaupt nicht.
Wow, Vince, da muss ich Dir aber mal sowas von widersprechen. ;)
Bis zur "Triumph of steel" (mein Lieblingsalbum, da das abwechslungsreichste) gehören Manowar zum Besten, was der Heavy Metal jemals hervorgebracht hat und haben unter anderem mit Eric Adams einen der besten Sänger aus diesem Genre. Auf die lyrischen Ergüsse möchte ich hier nicht näher eingehen, wobei sie schon ein paar nette Trinkspiele gefördert haben... ;)

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Beitrag von Hannibal » 16.04.2008, 22:50

Ahh...endlich nochmal jemand der schwer-metallene Kost der Extraklasse zu schätzen weiß :-D

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