Action Hunter

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Action Hunter

Beitrag von Vince » 27.12.2005, 15:12

Action Hunter

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Originaltitel: Fei lung maang jeung
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1987
Regie: Sammo Hung
Darsteller: Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, Pauline Yeung, Billy Chow, Stanley Fung, Phillip Ko, Lee Ka Ting, Benny Urquidez, Chan Fu-Keung, Chung Fat, Crystal Kwok, Dick Wei, Fung Hak On, Patrick Lung u.a.

Jackie Chan als Rechtsanwalt? Nett...
Aber ja doch, das ist wirklich nett. Es passt nicht immer, und zu Beginn wirkt es doch auch recht merkwürdig, aber Chan selbst ist glücklicherweise diesmal nicht unbedingt das zentrale Moment des Films. Unter Sammo Hung werden ein letztes Mal die drei “Superfreunde” in einem Projekt vereint: Er, der Regisseur selbst, Jackie Chan und Yuen Biao. Und wenn man ehrlich sein will: Ohne dieses Dreigespann und dessen Erfahrung miteinander und Eingespieltheit untereinander wäre die erste knappe Stunde des Eineinhalbstünders ein ganz schön zäher Brocken.

Das Szenario hebt sich bereits atmosphärisch vom Frühwerk aller Beteiligten ab, zieht man etwa Hungs “Winners & Sinners” als Vergleich heran. Die Thematik versucht sich in ihrer Ausrichtung als ernsthaft und fast dramatisch, obwohl das Resultat die komödiantischen Wurzeln freilich nie ganz verbergen kann und dies auch gar nicht will. Dennoch versprühen alleine die Sets und Kostüme ein gewisses Maß an Seriösität und Ernsthaftigkeit, die sich vom reinen Look her dem Heroic Bloodshed-Genre annähert.
Handlungstechnisch ist man davon jedoch weit entfernt. Die Story vom Schlage eines “Regenmachers” oder “Zivilprozess” betrachtet sich selbst im Gegensatz zu den US-Pendants nicht als Kern des Films, sondern als Vorwand für Action und einen Hauch Comedy, sogar gewürzt mit einer Prise Romantik.

Leben kann die Handlung daher auch nur durch die Interaktion zwischen Sammo Hung, Yuen Biao und Jackie Chan, und so läuft über kurz oder lang alles darauf hinaus, dass die drei Hauptdarsteller sich unter der Prämisse, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, immer wieder in die Haare kriegen. Jeder ermittelt auf seine Weise in einem anderen Bereich gegen die mutmaßlichen Betrüger, und so kreuzen sich die Wege untereinander immer wieder. Einer behindert den anderen durch zufällige Begegnungen an Ermittlungsorten, und jeder droht, die Tarnung des anderen unabsichtlich aufzudecken.
Es ist nur folgerichtig, dass die ein oder andere Situation Assoziationen zu Momenten aus diversen Szenen bekannter Filme und Filmschaffender weckt. So erinnert die Dreier-Prügelei nachts vor dem Haus stark an die drei Stooges, nur dass es statt Pieksern in die Augen und Kneifern in die Nase nun Schläge ins Gesicht und Tritte in den Magen gibt. Dabei ist dieser Dreier-Kampf ein perfektes Beispiel dafür, was an “Action Hunter” im Wesentlichen so gelungen ist: Sofern gewollt, handelt es sich hier um eine höchst gelungene Hommage an einen Filmklassiker, es stellt die ausgezeichnete Interaktion zwischen den drei Hauptdarstellern unter Beweis und es ist, was die Martial Arts-Choreografie betrifft, eine große Herausforderung, die einwandfrei erfüllt wird.

Ähnlich verhält es sich mit den Frauengeschichten, die später leider etwas außer Kontrolle geraten. Zunächst jedoch ist der ein oder andere Gedanke an eine Situation aus “The Killer” nicht zu verleugnen. Hier wie da gibt es in einer Szene nämlich eine Frau mit zwei Männern in einer Wohnung, wobei einer der Männer versucht, die Frau nicht merken zu lassen, dass der andere da ist. Ausgeführt diesmal von Jackie Chan (übrigens ist sein Anwalt als geiler Hengst geschrieben, der alle Frauen im Büro anmacht) als Heimlichtuer und Sammo Hung als heimliches Geheimnis, das verborgen werden muss - und als dann auch noch Biao hinzukommt, ist alles verloren.
Bezeichnend ist aber auch, dass, sobald sich die drei Chaoten voneinander trennen, das Konzept plötzlich nicht mehr funktioniert. Als jeder versucht, seine Herzensdame isoliert von seinen Kumpanen rumzukriegen, bewegt man sich so weit weg vom eigentlichen Plot, dass dieser vollkommen in Vergessenheit gerät. Zumindest Sammo Hung mag seine Szenen noch ganz witzig gestaltet haben (mit Lautsprecher durch die belebten Straßen zu latschen und seine Angebetete zum Essen einzuladen, das hat schon was), aber letzten Endes führen diese Exkurse zu nichts. Denkt man sich also einfach mal die Aktivitäten der drei Ermittler weg, so entpuppt sich “Action Hunter” als speziell zu Beginn ziemlich ermüdendes Filmchen ohne Substanz.

Umgekehrt lässt sich daraus auch eine der größten Stärken ziehen. Sammo Hung schafft es, seinen Streifen von Minute zu Minute interessanter werden zu lassen; die Spannungskurve steigt unentwegt. In Anbetracht der Tatsache, dass die Aufmerksamkeitskurve des Zuschauers mit zunehmender Dauer zu fallen droht, ist das ein aller Ehren wertes Kunststück. Konträr zur Zuschauerhaltung wird damit die Intensität unter dem Strich auf einer Höhe gehalten, und als Zuschauer kann man sich an dem Gefühl festhalten, dass der etwas müde Beginn mit jeder verstreichenden Filmminute eine Steigerung erfährt.

Und am Ende exponiert diese Steigerung in einer der besten Kampfchoreografien, die je in einem Film mit Beteiligung von Jackie Chan zu sehen waren, zudem auch noch absolut genial eingefangen von einem Sammo Hung, der hier sein ganzes Können zeigt. Die Szenerie, mal wieder ein Industriegelände, ist in ihrer Vorhersehbarkeit dabei ignorierbar - wichtig ist es, was Chan, Hung, Biao und ihre Gegenspieler Wah Yuen und Benny Urquidez daraus machen.
Einfach alles machen sie daraus.
Benny Urquidez erwies sich schon in “Powerman” als physisch enorm präsenter, markanter und charakteristischer Endgegner, der einem Film einen Abgang mit Pauken und Trompeten bescheren konnte. Hier wiederholt er diese Leistung - unglaublich widerwärtig und unsympathisch wird er zum ultimativen Hassobjekt, bei dem jeder durch Jackie Chan verursachte Schaden automatisch zu Jubelstürmen im Publikum führt. Freilich macht er dies nicht ganz so einfach. Ziemlich bullig in seiner Figur, überrascht er mit ultimativer Körperbeherrschung und stellt einen würdigen Konkurrenten für Jackie dar, der sich schon merklich anstrengen muss, um sich auf das Niveau seines Gegners zu katapultieren. Kamera und Schnitt fangen dieses vom Niveau her ausgesprochen hochwertige Event perfekt ein, schmücken es mit Zeitlupen in genau den richtigen Momenten, optimalen Perspektiven und hin und wieder mit Wiederholungen besonderer Leckerbissen. Die Umgebung geht derweil in dem Kampf der Giganten zu Bruch, und man erlebt einen äußerst harten, gnadenlosen Endkampf, in dessen Verlauf sich Jackies spitzbübische, buddyhafte Art als perfekte Basis für eine Identifikation herausstellt, während Urquidez die rasende Wut und unmenschliche Entschlossenheit darstellt.
Nebenher zeigt Yuen Biao fast noch mehr als Jackie Chan seine Fähigkeiten, obwohl er per se keinen speziellen Gegner zugeteilt bekommt und damit noch eher wenig zu tun hat. Dennoch ist die Konsequenz, mit der er seine Martial Arts vorträgt, bemerkenswert.
Wah Yuen überzeugt derweil, obwohl auch er einige Einlagen zu bieten hat, eher durch seine schauspielerisch erarbeitete Präsenz denn durch Körperakrobatik. Wie er da im Nadelstreifenanzug steht und genüsslich seine fette Zigarre mit den Mundwinkeln umspielt und einfach zusieht, wie sich Jackie und Benny verkloppen, das hat schon eine enorme Aura der Überzeichnung an sich und verfehlt seine Wirkung nicht. Dass er letztendlich allerdings vorwiegend gegen den pummeligen Sammo Hung antritt (dem wir seine Fähigkeiten natürlich nicht abstreiten wollen), der auch noch durch eine Art Virus stark geschwächt ist, das ist irgendwo Verschwendung, denn von der Art seines Auftretens her hätte man ihn als ultimativen Endgegner zugeordnet. Diesen Part übernimmt nun Benny Urquidez, eigentlich nur ein “Handlanger”, der zusätzlich erst in diesen letzten Minuten des Finales auftaucht.

Dennoch zeigt sich das Finale als unumstrittener Filmhöhepunkt und dokumentiert damit den Filmverlauf: Es beginnt sehr mäßig und steigert sich dann stetig bis ins Ultimative. Wer ungeduldig ist, könnte einiges verpassen; vielleicht ist dies auch einer der Gründe, weshalb “Action Hunter” seinerzeit gefloppt ist. Alleine die Performance des Dreigespanns Hung/Chan/Biao ist aber schon die Zeit wert, und eines der besten Martial Arts-Finals überhaupt lässt alle Längen und Defizite der Handlung vergessen.
:liquid7:

"Action Hunter" bildet den sechsten Teil der "Jackie Chan Collection" von Splendid, ist ungeschnitten, gar länger als die alte FSK16-Fassung und wahlweise im limitierten Metallschuber erhältlich.

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Beitrag von kami » 05.01.2007, 18:20

Hab den grade nochmal gesehen, 7 Punkte sind angesichts der Tatsache, dass Du dem leicht peinlichen und actionarmen WINNERS & SINNERS auch 7 Punkte gegeben hast, deutlich zu wenig. DRAGONS FOREVER ist hinsichtlich der Action ein Meilenstein des HK-Kinos, hat auch genug davon, und fährt den meisten von Jackie selbst inszenierten Filmen locker davon.

:liquid9:

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Beitrag von wolfman » 05.01.2007, 18:27

@kami
Ich nehm mal an, du bist auch gerade fleissig am Joy-Sales Re-Releases kaufen! Ich kenn da noch jemanden! 8-) :wink:

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Beitrag von Vince » 05.01.2007, 19:13

kami hat geschrieben:Hab den grade nochmal gesehen, 7 Punkte sind angesichts der Tatsache, dass Du dem leicht peinlichen und actionarmen WINNERS & SINNERS auch 7 Punkte gegeben hast, deutlich zu wenig. DRAGONS FOREVER ist hinsichtlich der Action ein Meilenstein des HK-Kinos, hat auch genug davon, und fährt den meisten von Jackie selbst inszenierten Filmen locker davon.

:liquid9:
Hmm, na ja, von solchen Quervergleichen halte ich im Allgemeinen nicht viel. Es gibt genug Bereiche, in denen "Action Hunter" "Winners & Sinners" (der übrigens eigentlich "nur" eine 6.5/10 abgegriffen hat, und wenn ich jetzt bei "Action Hunter" von einer 7.5/10 ausginge, sind es schon 1 Punkt Unterschied) deutlich übertrifft, aus Sicht der Action sowieso, aber warum die Wertung nicht höher ausgefallen ist, habe ich im Review ja hoffentlich klargemacht. Der Einstieg ist mir ganz einfach viel zu zäh und so toll es nachher auch wird, ich habe mich zu Beginn zum Teil richtig gelangweilt. In Anbetracht dessen ist die zweite Hälfte dieses Films natürlich ein Triumph sondergleichen und das will ich auch deutlich gemacht haben.

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Beitrag von Sir Jay » 05.01.2007, 23:18

wie man den film als "meisterwerk" bezeichnen kann erschließt sich mir auch nicht ganz X.x

ist letztlich einer der herausragenderen HK-Klopper Ende der 80er

Der schluss fight gegen Benny is kewl, und die comedyszene in jackies wohnung absolut genial, da habich echt lachen müssen, aber ein meisterwerk ist vergleichsweise eher Drunken Master 2 ôô

ganz so zäh fand ich den aber auch nicht...der lief doch recht flott von der Bühne, die gelegentlichen "Story vorantreibszenen" nehmen ja auch zum glück nicht so viel platz ein :lol:

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Beitrag von kami » 06.01.2007, 09:03

Sir Jay hat geschrieben:wie man den film als "meisterwerk" bezeichnen kann erschließt sich mir auch nicht ganz X.x
Weil er exemplarisch alles das verkörpert, wofür das HK-Kino mal stand, und das auf herausragende Art.
Finde übrigens auch das Drehbuch für HK-Verhältnisse sehr gelungen, und wo bei DRUNKEN MASTER 2 (den ich auch liebe) eigentlich erst zum Finale so richtig die Post abgeht, kracht bei DRAGONS FPREVER schon der erste Fight ganz gewaltig. Finde, der Film kommt auch sehr gut in Fahrt, von Langeweile keine Spur.

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Beitrag von kami » 06.01.2007, 09:05

wolfman hat geschrieben:@kami
Ich nehm mal an, du bist auch gerade fleissig am Joy-Sales Re-Releases kaufen! Ich kenn da noch jemanden! 8-) :wink:
Nö, hab von DRAGONS FOREVER und den beiden LUCKY STARS die HKL-DVD, von WINNERS & SINNERS die FOX. Überlege aber noch, mir die JoySales-DVD von EASTERN CONDORS zuzulegen.

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Beitrag von Vince » 06.01.2007, 12:22

kami hat geschrieben: Finde übrigens auch das Drehbuch für HK-Verhältnisse sehr gelungen, und wo bei DRUNKEN MASTER 2 (den ich auch liebe) eigentlich erst zum Finale so richtig die Post abgeht, kracht bei DRAGONS FPREVER schon der erste Fight ganz gewaltig. Finde, der Film kommt auch sehr gut in Fahrt, von Langeweile keine Spur.
Ist bei mir wirklich total umgekehrt... bei Drunken Master soll erst zum Finale richtig die Post abgehen?!?
Bei "DM2" kommt für mich außerdem noch hinzu, dass ich die Story zwar nicht übermäßig originell finde, aber doch sehr zweckdienlich, und dass ich den Vater-Sohn-Konflikt ausgesprochen interessant finde, zumal das alles von ziemlich guten Darstellern getragen wird. "Action Hunter" dagegen finde ich rein storytechnisch zu Beginn wenig zugänglich.

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Beitrag von Sir Jay » 06.01.2007, 14:52

yo stimmt, DM2 hatte ergreifende Szene mit gänsehaut effekt, da war dragons forever harmloser, auch wenn ich die love story ganz angenehm fand.

und jetzte mal ein altes thema.
wieso sind sammo hung und yuen biao immernoch nicht im darsteller index?

wir haben andy lau und tony leung, die ja nicht gerade exemplarisch für das action genre stehen, aber wieso hung und biao nich? ôô

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Beitrag von Vince » 06.01.2007, 15:06

Sir Jay hat geschrieben: und jetzte mal ein altes thema.
wieso sind sammo hung und yuen biao immernoch nicht im darsteller index?
Je öfter du fragst, desto schwindender die Wahrscheinlichkeit, dass es noch passiert. :wink:

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Beitrag von kami » 06.01.2007, 15:07

Vince hat geschrieben: Ist bei mir wirklich total umgekehrt... bei Drunken Master soll erst zum Finale richtig die Post abgehen?!?
Na klar, zwar gibt es vorher bei DM2 auch schon hervorragende Martial Arts-Szenen, die aber doch sehr Old School sind und von daher nur bedingt als knallige Action durchgehen. Die DF-Action dagegen ist von Beginn an "in your face". Möchte hier aber keineswegs DF schönreden, in dem ich DM2 schmähe, der Streifen gehört ebenso wie DF zu den Högepunkten in Jackies Filmographie.

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Beitrag von Sir Jay » 06.01.2007, 16:05

Vince hat geschrieben:
Sir Jay hat geschrieben: und jetzte mal ein altes thema.
wieso sind sammo hung und yuen biao immernoch nicht im darsteller index?
Je öfter du fragst, desto schwindender die Wahrscheinlichkeit, dass es noch passiert. :wink:
dadurch verwirrst du mich immer mehr :?

und der holzwurm aus DF is echt goil xD

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Beitrag von kami » 07.01.2007, 12:55

Sir Jay hat geschrieben: und der holzwurm aus DF is echt goil xD
Häh?

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Beitrag von Sir Jay » 07.01.2007, 15:53

na der holzwurm >.<

samo im schrank...blaues auge...blutige nase...der holzwurm war noch nicht ganz tot.......................klingelts da? xD

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Beitrag von kami » 07.01.2007, 19:34

Sir Jay hat geschrieben:na der holzwurm >.<

samo im schrank...blaues auge...blutige nase...der holzwurm war noch nicht ganz tot.......................klingelts da? xD
Ach so, das gibts so wohl nur in der dt.Fassung, die mir nicht mehr so ganz geläufig ist.

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Beitrag von Sir Jay » 08.01.2007, 19:51

also ich finde gerade alte HK-Klopper sollten in der deutschen synchro fassung gesehen werden :lol:

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Beitrag von wolfman » 09.01.2007, 07:43

Sir Jay hat geschrieben:also ich finde gerade alte HK-Klopper sollten in der deutschen synchro fassung gesehen werden :lol:
:00000709

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Beitrag von Andy Lau » 09.01.2007, 13:29

Och ,wieso dummes Posting ? Ich finde auch dass einige ältere HK Filme durch ihre Synchro noch zusätzlich an Charme gewinnen, so z.B. auch die Mad Mission Filme , Police Story 1, oder Shanghai Police. Auch Action Hunter gefällt mir in der Synchro sehr gut . Filme wie Tiger Cage 2 oder Story Of Ricky, haben allerdings ne wirklich supermiese Synchro, wobei sie bei letzterem sogar irgendwie zum Film passt. :wink:

Synchro hin oder her, dem Action Hunter würde ich genau wie dem City Hunter ne
:liquid8:
geben.
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Beitrag von Sir Jay » 09.01.2007, 15:35

du kannst mal den 3D-Horrorfilm "the park" reviewen, andy xD

@wolfman
was soll das heißen? Ò.ó

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Beitrag von Andy Lau » 09.01.2007, 19:44

Den Streifen vom Andrew Lau? Den hab ich noch garnich gesehen, mal gucken , vieleicht demnächst mal. :wink:
Muss mich im Moment auf kurze Beiträge wie diesen beschränken , da mir die Arbeit wieder en bisschen über´n Kopf wächst. Wollte aber in den nächsten Tagen vielleicht mal ein Review zu Drive ( Dacascos , nicht Sabu) bringen.
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Beitrag von wolfman » 10.01.2007, 08:27

Sir Jay hat geschrieben:@wolfman
was soll das heißen? Ò.ó
Was das heißen soll?! Ganz einfach, du fährst auch nicht nach Paris, weil du ne weinende Mona Lisa sehen willst! Ein Film ist ein Kunstwerk - wobei man dass bei dem ein oder anderen Film kaum glauben mag - und dazu zählt neben den bewegten Bildern nunmal auch der Ton. Wenn nun ein Film mit einer Klamauk-Synchro versehen wird, ist dies eben nicht mehr die Vision, die der "Künstler" vor Augen hatte. Und insbesondere bei tonalen Sprachen wie kantonesisch, in denen die Stimmlage ungemein wichtig ist, trägt dies ungemein zur Atmospähre eines Filmes bei. Deshalb gilt, insbesondere bei asiatischen Filmen, O-Ton ist die einzige Form in der man sich soetwas antun sollte.

Leider ist Deutschland dahingehend ein "Entwicklungsland", weil uns eben alles in synchronisierter Form vorgesetzt wird. Dies ist der Allgemeinbildung auch alles andere als zuträglich. Ich hab Kollegen, die trotz abeschlossenem Studium kaum ein Wort Englisch sprechen können oder wollen.
Ich will ja nicht behaupten, dass man durch Filme schauen eine Sprache lernen kann, aber die "Hemmschwelle" zum Umgang mit der Sprache wird doch erheblich herabgesetzt. Man lernt zu verstehen, und man erweitert seinen Wortschatz! Geht in anderen Ländern auch, nur die Deutschen sind zu dumm dazu, aber das spiegelt sich ja auch in der aktuellen TV-Landschaft wieder. :wink:

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Beitrag von kami » 10.01.2007, 12:59

Sir Jay hat geschrieben:du kannst mal den 3D-Horrorfilm "the park" reviewen, andy xD
Ui, der ist wirklich grauenhaft, langweilig, schlecht gespielt, völlig ungruselig, und die 3D-Effekte sind furchtbar und schmerzen nur Auge.
2/10
Ganz gute Musik, though.

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Beitrag von kami » 10.01.2007, 13:03

wolfman hat geschrieben:
Sir Jay hat geschrieben:@wolfman
was soll das heißen? Ò.ó
Was das heißen soll?! Ganz einfach, du fährst auch nicht nach Paris, weil du ne weinende Mona Lisa sehen willst! Ein Film ist ein Kunstwerk - wobei man dass bei dem ein oder anderen Film kaum glauben mag - und dazu zählt neben den bewegten Bildern nunmal auch der Ton. Wenn nun ein Film mit einer Klamauk-Synchro versehen wird, ist dies eben nicht mehr die Vision, die der "Künstler" vor Augen hatte. Und insbesondere bei tonalen Sprachen wie kantonesisch, in denen die Stimmlage ungemein wichtig ist, trägt dies ungemein zur Atmospähre eines Filmes bei. Deshalb gilt, insbesondere bei asiatischen Filmen, O-Ton ist die einzige Form in der man sich soetwas antun sollte.
Naja, das mag ja im Idealfall richtig und für den Cineasten wichtig sein, und Stephen Chow-Filme werden von mir auch nur im O-Ton geschaut, aber da HK-Filme vor den 90ern so gut wie immer nachsynchronisiert wurden (POLICE STORY 3 war der erste Film, in dem tatsächlich Jackies Stimme zu hören war) ist diese Behauptung zu relativieren, einige Filme machen synchronisiert einfach deutlich mehr Spaß. Und Thai-Filme machen synchronisiert immer mehr Spaß (scheußlich klingende Sprache).

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Beitrag von Vince » 10.01.2007, 13:56

Du bist halt Purist, wolfman, und ich verstehe deinen Standpunkt, aber ich halte es umgekehrt auch ein bisschen für gewagt, zu behaupten, Deutschland sei diesbezüglich ein Entwicklungsland, weil es alles synchronisiere. Ich meine - :shock:
In jedem Fall untergräbst du damit den Umstand, dass auch Synchronarbeit eine Kunstform sein kann und wertest die Arbeit des Synchronsprechers damit stark ab, auch wenn man dir das gerade in Anbetracht der oft peinlich schlechten HK-Synchros kaum übelnehmen kann. Du untergräbst auch den Umstand, dass kulturelle Barrieren existieren, die Synchronfassungen zum besseren Verständnis überbrücken können - beileibe ist es nicht immer nur so, dass eine Synchronfassung einen Film automatisch schlechter macht. Das kommt auch ein bisschen auf den Zuschauerkreis an. Und du untergräbst die schlichte Tatsache, dass der Film als Kunstform dem Zweck der Unterhaltung dient. Als solcher ist es seine Aufgabe, dem Betrachter das Gezeigte so angenehm wie möglich zu machen. Wenn sich ein Nicht-Muttersprachler mit einem ausländischen Film in der Originalfassung befasst, befindet er sich grundsätzlich immer in einem Translationsprozess - das können O-Ton-Freaks noch so oft dementieren, es ist so. Und dieser Translationsprozess lenkt vom eigentlichen Geschehen ab. Insofern ist es nicht so schwarz auf weiß, dass deutsche Synchros allgemein böse sind und O-Ton immer nur gut.

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