Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Beitrag von freeman » 11.08.2008, 12:23

Die Mumie Teil I

Wer will sollte loslegen ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 11.08.2008, 12:24

Die Mumie Teil II

Immer her mit der Kritik ;-)

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Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Beitrag von freeman » 11.08.2008, 12:25

Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

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Originaltitel: The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
Produktionsland: USA
Herstellungsjahr: 2008
Regie: Rob Cohen
Darsteller: Brendan Fraser, Maria Bello, Jet Li, Michelle Yeoh, Luke Ford, John Hannah, Isabella Leong, Anthony Wong Chau-Sang, Russell Wong u.a.

Alt sind sie geworden, die O’Connells. Und müde. Müde der Abenteuer und Action. Dementsprechend geht Rick lieber Angeln und Evelyn auf Lesereisen, auf denen sie ihre Romane über ihre Begegnungen mit Mumien an die abenteuerlustigen Leser bringt. Doch irgendwie spüren beide, dass sich dieses „neue“ Leben nicht richtig anfühlt. Und wie auf Bestellung taucht jemand auf, der sie bittet, einen okkulten Gegenstand nach China zu bringen. Man ist sofort Feuer und Flamme und stürzt sich voller Begeisterung in die neue Aufgabe. Kaum in Shanghai angekommen, stolpert man über den eigenen Sohn. Alex. Ein Tausendsassa und ganz wie die Eltern: Immer in Action und immer in Schwierigkeiten. Diesmal hat er einen Fund von enormer Bedeutung gemacht. Das Grabmal eines chinesischen Kaisers, der einst mit aller Gewalt das Land einen wollte und auf seiner Suche nach Unsterblichkeit von einer Hexe aufgehalten wurde. Dieser Kaiser wurde mitsamt seiner riesigen Gefolgschaft durch die Hexe versteinert. Tja, und genau das Artefakt, das die O’Connells nach Shanghai brachten, kann den Kaiser wiedererwecken! Und dummer Zufall sei Dank, geschieht dies auch umgehend. Dass der Kaiser nun seine riesige Armee zu untotem Leben erweckt, um fortan wieder ganz China und vielleicht auch die Welt unter seiner Knute zu vereinen, versteht sich hoffentlich von selbst. Und dass die O’Connells ihm in die Suppe spucken wollen, hoffentlich auch ...

Besser als die II und schlechter als die I. So ließe sich die nun folgende Kritik am Besten zusammenfassen. Denn Teil III der Reihe fehlt der Verve und die Spielfreude mit den Abenteuerstreifenklischees, die Teil I inne wohnten, und er verzichtet dankenswerterweise auf den alles zukleisternden Actionpomp, der die II zulärmte. Im Großen und Ganzen liefert der Drachenkaiser sehr unterhaltsame Ware für den blockbusteraffinen Kinogänger, der auch mal zwei Stunden lang einfach nur abschalten möchte und sich unterhalten lassen will.

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Dabei tönte man im Vorfeld des dritten Teiles gerne von einem Reboot des Franchises. Wohl eher eine billige Ausrede zur Verschleierung der Tatsache, dass zwischen den Teilen I, II und III eine doch recht lange Pause lag, dank der man zwischenzeitlich dachte, dass der Scorpion King Ableger das Franchise wohl endgültig begraben hatte. Und wirklich wurde es nach dem Scorpionkönig recht ruhig um die Mumie. Sehr ruhig. So ruhig, dass Rachel Weisz nach Anfrage keine Lust mehr auf das Franchise hatte und ohne Stephen Sommers als Regisseur eh nicht wiederkehren wollte. Dieser produzierte zwar noch, überließ aber Rob Cohen den Regiestuhl, der nach dem hochunterhaltsamen, aber gnadenlos gefloppten, Stealth wohl sehnlichst nach einem Blockbusterprojekt gesucht haben dürfte. Genau wie Brendan Fraser und eigentlich so gut wie alle an dem Projekt beteiligten.

Im dritten Teil der Mumie belegt Regisseur Rob Cohen wieder einmal eindrucksvoll, warum er zuletzt auf die Flopschiene geraten ist: Er hat einfach die Fähigkeit verloren, richtige Geschichten zu erzählen. Auch die Mumie III ist so wirr und überladen aufgezogen, dass man nach 30 Minuten aus dem Kino rennen will, einfach weil man die Schnauze voll hat von immer neu eingeführten Charakteren, die eh keinen jucken – auch den Film nicht. Und so bekommt Cohen in die ersten Minuten auch einfach keinen Zug oder Spannung hinein, selbst eine größer angelegte Actionszene versumpft im Wackelkamerachaos, bei dem man irgendwann komplett das Gefühl für die Szene und den Bezug zu den handelnden Personen verliert.

Glücklicherweise fängt sich Cohen nach ca. 45 Minuten wieder und macht das, was er am Besten kann und was man von der Mumie eigentlich auch sehen will: Dicke Actionszenen inszenieren, diese mit locker lässigen One Linern unterlegen und zünftig Mumienkeile beimengen. Klar, dabei geraten Szenen um kämpfende Yetis oder einen sich zum Drachen verwandelnden Drachenkaiser ein wenig zu sehr over the Top, aber hey, das ist die Mumie verdammt noch eins! Und ist das Intermezzo im Himalaya vorbei, rollt auch schon der Showdown an, in dem Cohen dann keinerlei Mäßigung mehr kennt und eigentlich in den Mumie II Gang schaltet. Da dieses Getöse und dieses Zuviel an Action aber als Showdown auch die etwas misslungenen ersten 45 Minuten abrundet, drückt man gerne ein wenig die Augen zu, zumal es hier wirklich Augenfutter satt gibt und die Action ordentlich Laune macht.

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Diese reicht von Hand to Hand Combats über Martial Arts Intermezzos hin zu gigantischen Ballereien und Magiespielereien und bedient dabei eigentlich alles, was der Actionfan von heute sehen will. Leider klammert der Streifen dabei das Vermögen seiner prominenteren Neuzugänge im Darstellerbereich ziemlich aus. Vor allem der Fight zwischen Jet Li und Michelle Yeoh, die hier nach Tai Chi und Fearless (zumindest im Originalcut) zum dritten Mal gemeinsam in einem Film agieren, gerät doch schwer enttäuschend und lässt eine wirklich eindrückliche Choreographie schmerzlich missen. Auch der Fight Jet Li gegen Brendan Fraser weiß nicht wirklich zu überzeugen, egal wie sehr man betont, dass Fraser extra für den Streifen Krav Maga trainierte. Kurzum: die wahren Talente Lis und Yeohs werden ziemlich verschenkt.

Wobei auch Lis darstellerische Fähigkeiten vollkommen verschenkt werden. Er muss nur böse gucken und darf ansonsten gar nichts machen. Dies ist auch in der Figur seiner Kaiser-Han-Mumie selbst verankert, die leider nur absolut böse sein darf und die Ambivalenz der Originalmumie von Arnold Vosloo und deren Liebeswehmut vollkommen missen lässt. Lis Mumie ist ausschließlich der hassenswerte Unsympath. Und das ist dann leider ein bisschen wenig. Dafür darf die Mumie von Anfang an richtig hinlangen. Sprich, sie muss nicht erst wie die Urmumie aus Teil I und II langsam zu alter Form gelangen, sondern sie kann von Beginn an gleich richtig in die Vollen gehen und darf Feuerbälle schmeißen, mit Eis um sich werfen und und und. Diese tatkräftige Seite gefiel mir persönlich außerordentlich gut.

Beim Rest vom Cast kann man nur konstatieren, dass alle mit viel Spaß bei der Sache gewesen zu sein scheinen, dass aber auch eine deutliche Verlagerung des Schwerpunktes auffällt. Wenn zum Beispiel irgendwo die tolle Chemie zwischen Maria Bello (imo absolut farbloser Ersatz für die in der Rolle der Evelyn immer herrlich tollpatschige und sich selbst nicht ernst nehmende Rachel Weisz) und Brendan Fraser hervorgehoben wird, muss ich mich fragen, was diese Leute dann für einen Film gesehen haben. Die Beiden agieren fast nie miteinander und werden obendrein zugunsten der neuen Charaktere deutlich in den Hintergrund gedrängt. Sicher auch ein Grund, warum Frau Weisz nicht wieder mitwirken wollte, scheint hier doch mit Alex O’Connell und Lin eine Art neues O’Connell Pärchen für die neue Generation installiert zu werden. Am schlimmsten erwischt es John Hannah, der als Jonathan in drei Szenen im Weg stehen darf und einige Gags vollkommen in den Sand setzt. Der Mime, der sonst immer fester Bestandteil des Franchises war und einige der besten Gags lancieren durfte, wird mehr oder weniger mit einem saftigen Arschtritt aus der Reihe verabschiedet.

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Fraser selber agiert steif wie immer, hat aber wie in den Vorgängerteilen genug Action und dumme Sprüche zu bewältigen, um sich über die Runden zu retten. Im Grunde ist er als einziger noch richtig in der Franchise verankert. Maria Bello irritiert in der Rolle der Evelyn mit teilweise lächerlichem Overacting und wirft die Frage auf, ob früher Krankenkassen massive Brustverkleinerungen gestützt haben? Luke Ford als Alex ist unglaublich blass und damit im Grunde ganz der Vater. Sollte das Franchise weitergehen, wäre eine Neubesetzung angeraten. Isabella Leong als Tochter von Michelle Yeoh ist zumindest optisch eine Augenweide, darstellerisch kann man nicht viel sagen, da sie zumeist mit Action und weniger mit Dialogen zu tun hat.

Optisch bietet China mit seinen vielen natürlich gegensätzlichen Schauplätzen vom Himalaya bis zu Wüstenregionen alle Möglichkeiten für optische Abwechslung, die Cohen auch weitestgehend gewinnbringend einzusetzen vermag. Ansonsten inszeniert er hier fast ohne irgendeine Form von eigener Handschrift und man wüsste gar nicht, was man für Unterschiede zwischen den ersten beiden Teilen und dem Neuen in optischer Hinsicht (außer eben den Schauplätzen) anbringen könnte. Effekttechnisch schöpfte man erneut aus den Vollen und lässt gigantische Untotenarmeen aufeinandertreffen. Auch Lis verschiedene Verwandlungsstadien machen durchaus Laune und im Grunde genommen bietet der dritte Teil den gleichen Mix aus teils trashigen (Die Yetis schmerzen schon in den Augen, die Flugzeuglandung) und teils hochklassigen (der Showdown) Effekten wie die Vorgänger und steht somit vollkommen in der Tradition des sich selbst nicht so ernst nehmenden Franchises.

Was bleibt ist ein etwas zäh anlaufendes neues Mumienvehikel, das spätestens nach einer Stunde Handlungswirrsinn zu alter Form aufläuft und gewohnt spektakuläre Unterhaltung abzuliefern versteht. Allerdings bleiben vor allem einige negative Punkte besonders im Bewusstsein des Zuschauers verankert. Zum einen wirken Michelle Yeoh und Jet Li ziemlich verschenkt, zum anderen werden viele neue Figuren installiert, die einen nicht interessieren und auch eine Art Wachablösung im althergebrachten Figurengefüge scheint sich anzukündigen. Insbesondere John Hannah bekam dies in diesem Teil rabiat zu spüren. Zumindest in diesem Teil trösten ein paar gewohnt spektakuläre Bilder, dicke Action und ein brachial wütender Score über diverse Probleme hinweg und lassen fast den überzogenen zweiten Teil vergessen. Fast ...
:liquid7:

In diesem Sinne:
freeman

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Ed Hunter terrakotat im Gleichschritt:

Nachdem Harrison Ford noch einmal zu Peitsche und Schlapphut von Kultarchäologe Indiana Jones gegriffen und im Mai mit dem weitgehend spaßigen Indy-Update „The Kingdom of the Crystal Skull“ ein gelungenes Comeback gefeiert hatte, geht nun auch die Fantasyvariante kurzweiligen Popcorn-Abenteuerkinos in die nächste Runde: Sieben Jahre nach dem ersten Sequel „Die Mumie kehrt zurück“ und sechs nach dem tollen The Rock – Spinoff „Scorpion King“ löst „XXX“- und „The Fast and the Furious“-Regisseur Rob Cohen, der zuletzt den superben Nobrainer-Krawall „Stealth“ auf die Beine gestellt hatte, Stephen Sommers auf dem Regiestuhl für die offizielle dritte Folge der populären Franchise ab, die 1998 mit der wunderbaren, altmodisches Abenteuerkino mit CGI-Schauwerten und ironischer Horrorfantasy kombinierenden Fun-Achterbahnfahrt „The Mummy“ ihren Anfang genommen hatte. Nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera gibt es Personalwechsel zu verzeichnen: Maria Bello springt für Rachel Weisz als Rick O’Connells Ehegattin ein, Imhotep Arnold Vosloo gibt den Badguy-Part an HK-Legende Jet Li ab, der, vor exakt 10 Jahren als Bösewicht in Richard Donners „Lethal Weapon 4“ in Hollywood eingestiegen, bei seinen US-Engagements nach zahlreichen Heldenrollen mittlerweile bevorzugt als Antagonist besetzt zu werden scheint, hat er doch gerade erst im grandiosen Actionkracher „War“ einen grausamen Profi-Hitman mimen dürfen. Mit Genrekollegin Michelle Yeoh in ihrer ersten Martial-Arts-Rolle seit dem 2004er Superheldenspaß „Silverhawk“ ist darüber hinaus ein prominentes Gesicht als Gegenspielerin an Bord. Alles in allem knüpft „The Mummy 3 – Tomb of the Dragon Emperor“ recht gekonnt an den Spaßfaktor seiner Vorgänger an, ohne ihre Qualität jedoch komplett einholen zu können.

Ein Jahr nach Ende des zweiten Weltkriegs langweilen sich Rick (Brendan Fraser) und Evey O’Connel (Maria Bello) auf ihrem Landsitz in England und trauern insgeheim der aufregenden Vergangenheit hinterher. Da kommt es dem ausgestiegenen Abenteurer-Ehepaar gerade recht, dass die britische Regierung sie als Kurier eines Artefakts nach Shanghai reaktiviert. Dort angekommen, treffen die beiden nicht nur auf Sprössling Alex (Luke Ford), der gerade den archäologischen Fund seiner Karriere getätigt und eine mehrere tausend Jahre alte Terrakotta-Armee samt Mumie des einst mit einem Fluch belegten Drachenkaisers Han (Jet Li) ausgegraben hat, sondern finden sich auch schnell in altbewährten Turbulenzen wieder: Ein chinesischer General erweckt den untoten Despoten nämlich wieder zum Leben und es gilt zu verhindern, dass Han die Weltherrschaft an sich reißt…
Storytechnisch fiel den Autoren kaum neues im Universum der Mumien und O’Connells ein: Ein grausamer Herrscher wird – im vorliegenden Falle ohne jeglichen plausiblen Grund, der über Alibifunktion hinausgeht – von den Toten erweckt, bringt eine ganze Armee von Zombie-Kriegern mit und Brendan Fraser samt Filmfamilie darf pistolenfuchtelnd und sprücheklopfend den Tag und die Welt retten. Was 1998 und 2001 für tolles Entertainment sorgte, weiß auch im dritten Teil der Franchise bei Laune zu halten, nichtsdestotrotz zeigt das abgesehen vom Asia-Setting um keinen Millimeter variierte Konzept aber allmählich Abnutzungserscheinungen, die der Notwendigkeit eines weiteren Followups einen Riegel vorschieben. Die Gags zünden seltener als in den Vorgängern, Situationskomik und Leichtigkeit wirken oft bemüht und erzwungen und auch Fraser spult seine Rolle mittlerweile auf Autopilot herunter.

Spaß macht die Chose jedoch nichtsdestotrotz, fährt der abgesehen vom Totalausfall „XXX“ recht verlässliche Routinier Rob Cohen doch allerlei sehenswerten Actionrabatz auf: In der Hauptsache geht es in drei groß angelegten Actionszenen rund, deren erste unsere Helden ein untotes Pferde/Wagen-Gespann durch die Straßen Shanghais hetzen lässt, zweite in einem verschneiten Himalaya-Tempel bis an die Zähne bewaffnete chinesische Soldaten mit Yetis in den Ring wirft und dritte eine epische Showdown-Schlacht zwischen gutem und bösem Untotenheer abbrennt. Erfreulicherweise wird hier klar nach dem Prinzip der Steigerung gearbeitet. Wirkt die Jagd durch Shanghais Straßen am Neujahrstag trotz reichlich Pyrozauber ein wenig holprig und kommt als kleiner Bruder der Londoner Bus-Gaudi aus „The Mummy Returns“ daher, macht das Himalaya-Shootout dank toller Choreografien bereits ordentlich etwas her und das bombastische Finale ist eine Krönung sondergleichen, die den Vorgängerfilmen weder in punkto Spektakelwert noch Einfallsreichtum, Witz und Krawallfaktor nachsteht. Im Rahmen der hiesigen FSK-12-Freigabe erfreulich hoch präsentiert sich auch der Härtegrad, der menschlichen Bodycount genauso inkludiert wie den einen oder anderen abgeschlagenen Kopf.

Schöne Landschaftsaufnahmen und ein chicer, epischer Score runden die Habenseite von „Tomb of the Dragon Emperor“ ab, während Jet Li seine Badguy-Rolle in noch weniger Gesichtsausdrücke als in „War“ verpackt, als grausamer Kaiser aber solide überzeugt und freilich auch die eine oder andere kurze Martial-Arts-Einlage vom Stapel lassen darf. Sein Fight gegen Michelle Yeoh fällt angesichts der vielversprechenden Konstellation jedoch leider vergleichsweise enttäuschend aus. Der Rest des Casts spielt durchweg solide, wenngleich Maria Bello Rachel Weisz nicht das Wasser reichen kann, John Hannah diesmal nur im Weg umgeht und nie witzig ist, wenn er es sein sollte und der böse General allzu blass daherkommt.

Fazit: Nach bewährter Erfolgsformel liefert auch der dritte Teil der erfolgreichen Mumien-Franchise gute Popcorn-Unterhaltung, die zwar allmählich gewisse Abnutzungserscheinungen erkennen lässt und dem Witz der Vorgänger hinterherhinkt, mit spektakulären Bildern und tollen Actionszenen aber souverän bei Laune hält. Erneut gutes Abenteuer-Entertainment, aber einen vierten Teil braucht es nun nicht mehr!
:liquid7:
Zuletzt geändert von freeman am 21.08.2008, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Beitrag von StS » 11.08.2008, 13:47

freeman hat geschrieben:Wenn zum Beispiel irgendwo die tolle Chemie zwischen Maria Bello (...) und Brendan Fraser hervorgehoben wird, muss ich mich fragen, was diese Leute dann für einen Film gesehen haben.
Komisch - als ich Deine Wertung las, musste ich das auch denken... :lol:

Gewohnt gute Kritik von Dir, Pierre - aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der so der Bringer ist ... und gerade nach Abzug aller Boni (Cohen, Lee?) bleibt da ja auch nicht viel übrig. :wink:

Irgendwann mach ich mir ein eigenes Bild - und dann gibbet da auch qualifiziertes Feedback. Aber bis dato halte ich mich an die Trailer, Einspielzahlen, Ausschnitte, überwiegende Stimmentendenz (mieser Streifen, Lee und Yeoh verschenkt, Yeti etc) sowie mein Bauchgefühl (Cohen...autsch) und passe vorerst. ;)

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Beitrag von SFI » 11.08.2008, 14:45

mmmh gleich mal den Score testen, bei mir wird der Film sicher ne 8, it´s a Stealth! :lol:
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Beitrag von freeman » 11.08.2008, 15:13

Also er ist unterhaltsam genug, um auch ne 8 zu rechtfertigen. Absolut. Mein mich begleitender Kumpel meinte sogar, der Film sei gegen Ende dann langsam zum besten Film der Reihe mutiert (ihm ist auch dieses Missverhältnis der beiden Hälften ziemlich aufgestoßen!). Im Großen und Ganzen ist Teil 3 aber halt das, was die Vorgänger auch waren: Hirn raus, Film ab, Kinnlade häufiger runter ;-)

Und der Score rummst schon ordentlich ... mein lieber Herr Gesangsverein. Da hat sich Randy Edelman nicht lumpen lassen ...

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Beitrag von Cyborg Cop » 11.08.2008, 15:51

Schau an, neben Jet Li spielen noch Michelle Yeoh und Anthony Wong mit...könnte mich ja glatt noch ins Kino treiben. :o

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Beitrag von freeman » 11.08.2008, 16:05

Anthony Wong machte durchaus Spaß in seiner Rolle ... erinnerte mich von der Anlage her an die Nazis im Indy Universum ... verrückt, dabei spielter nen Kommi ;-)

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Beitrag von Sir Jay » 11.08.2008, 17:15

Wenn der Rob Cohen da mal nicht bei Capcom geklaut hat Ô_Ô

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Beitrag von Vince » 11.08.2008, 19:36

Schöne Kritik, ein bisschen entgegen der vernichtenden Kritiken, aber ich wusste gar nicht, dass du den zweiten Teil anscheinend nicht so magst? Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass du den herrlich rasant und spritzig fandest...
Das Bello-Bashing verwundert bei dir nicht im Geringsten, immerhin soll sie ja Rachel Weisz ersetzen. kein Wunder, dass das mal gar nicht geht. :wink: Aber in dieser Sache bin ich mal auf deiner Seite, die Weisz ist nun mal einfach ein Schnuckelchen, das keine Bello der Welt ersetzen kann.

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Beitrag von freeman » 12.08.2008, 08:47

Jau, der zweite ist :liquid6: mäßig spritzig usw. Ich weiß net, der zweite verliert bei jedem mal angucken an Reiz ... und vor allem der Scorpionkingeffekt, der mich anfangs gar net weiter störte, geht inzwischen gar net mehr, genau wie diese alles einsaugende Pyramide am Ende ... Ich glaube direkt nach dem Kinobesuch hätte ich auch :liquid7: oder :liquid8: gegeben. Mittlerweile nicht mehr ...

Und naja, eigentlich - und das ist ja das Fatale *lach* - mag ich die Bello ja auch ... nur als Ersatz für die Rachel geht sie gar net ... und wie gesagt, sie spielt hier teils so seltsam überkandidelt, dass es peinlich ist ... bei der Rachel war das süß und niedlich, bei der Maria isses peinlich ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 12.08.2008, 09:01

Würd dem dritten Mumien-Film so 6/10 geben, ist nicht so übel, wie viele sagen, fressen und vergessen halt. Äußer mich die Tage mal ausführlicher, wenn ich mehr Zeit hab.
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Beitrag von kami » 12.08.2008, 22:43

Komm gerade aus dem Kino und bin doch ziemlich angetan von dem Film. Gerade gegenüber dem in meinen Augen reichlich vergurkten INDY 4 kann die dritte Mumie mit gut aufgelegten Darstellern, solidem Drehbuch inkl. spritziger Dialoge, sowie deutlich beeindruckenderen Effekten und höherem Tempo aufwarten. Rob Cohen inszeniert über weite Strecken ordentlich, in den Actionszenen beweist er aber häufig Unfähigkeit. Gerade die Montage der Action gleicht eher einer Demontage, dazu gibts massiv Kameragewackel, welches die Shootouts etwas und die Fights sehr schmälert. Letztere sind übrigens keiner Erwähnung wert (außer vielleicht der kurze Eröffnungsfight Jet Li gegen Wu Jing), Jet Lis und Michelle Yeohs Fähigkeiten werden sträflich vernachlässigt.
Dennoch bietet der Film einiges an unterhaltsamem Rabatz, schönen Bildern und abwechslungsreichen Locations, zudem gut getrickste Yetis.
Das alles zusammengenommen reicht für knappe 7/10 Punkten.

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Beitrag von John_Clark » 17.08.2008, 20:58

Wartet nur Leute, mein Verriss nach letzter Nacht folgt noch!! :)

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Beitrag von Raven1979 » 19.08.2008, 08:30

Hallo Zusammen,

Your new God has arrived :) Endlich hab ich mich auch zu nem Movieblog durchgerungen :)

Was für eine Schande, dass mein erstes Review zu so einem Machwerk stattfinden musste... Im Gegensatz zu anscheinend recht vielen Andern konnte ich die neueste Mumie überhaupt nicht so recht schätzen.

Viel Spass mit meiner Totaldemontage und viele Grüsse aus Basel.

Markus
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Beitrag von John_Clark » 19.08.2008, 10:39

Raven1979 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

Your new God has arrived :) Endlich hab ich mich auch zu nem Movieblog durchgerungen :)

Was für eine Schande, dass mein erstes Review zu so einem Machwerk stattfinden musste... Im Gegensatz zu anscheinend recht vielen Andern konnte ich die neueste Mumie überhaupt nicht so recht schätzen.

Viel Spass mit meiner Totaldemontage und viele Grüsse aus Basel.

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Schön bisch cho, Raven!!! :)

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Beitrag von Ed Hunter » 20.08.2008, 21:24

*michdemfreemananschließ*:

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nachzulesen im Kritikteil ;-)
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Beitrag von SFI » 22.09.2008, 14:43

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Stellenweise alberne Fortsetzung mit einigen guten aber auch einigen eher schlechten CGI Shots. Der Streifen ist mäßig spannend, verheizt das Potential von Yeoh und Li selbst beim Schwertkampf gänzlich und bietet dazu die typisch nervige Romanze sowie übliche Vater & Sohn Dispute. Die finale Schlacht ist zwar groß angelegt und nett anzusehen, kann aber in ihrer Gesamtheit nicht mit denen von beispielsweise „Herr der Ringe“ mithalten und verschluckt sich so fast an ihrem 0815 Szenario. Musikalisch ist ebenfalls wenig los und auch wenn der Score ständig präsent ist, fehlt das große Thema, welches die Actionszenen entsprechend pusht. Erst mit den Schlussszenen setzt dann endlich ein etwas prägnanterer Score ein. Maria Bello ist nur stellenweise ein Ersatz für die gute Rachel und auch Luke Ford als Sohn Alex macht eher mit dicken Backen von sich Reden. Bleibt eine typische seelenlose Rob Show, die nicht wirklich an die beiden guten Vorgänger heran reicht, aber immerhin für eine einmalige solide Unterhaltung gut ist.

:liquid6:
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Beitrag von The Punisher » 11.12.2008, 17:46

Als eigenständiger Film gesehen ist er gut geworden als Mumien Fortsetzung versagt er ganz klar. Maria Bello probiert die Evie am anfang genau so zu spielen wie Rachel Weisz es getan hat was ganz klar in die Hose geht und für einige lacher sorgt, im verlauf des Films gibt sie der Rolle aber eine eigene Note. Ein schlechter ersatz da hätte ich sie ganz raus geschrieben anstatt die Rolle neu zu besetzen. Die CGI waren teilweiße ganz schön mies (Drache, explosion am schluß ...). Jet Li hat seine sache ganz gut gemacht aber Imhotep war in den ersten beiden Filmen ganz klar die bessere Mumie. Michelle Yeoh und Anthony Wong wurden verschenkt, da h#ätte man echt mehr rausholen können. Der schlußgag mit Jonathan (John Hannah) war genial und hat noch mal ein schmunzeln hervorgerufen. ;)

:liquid7: als eigenständiger Film gesehen
:liquid4: als Fortsetzung gesehen
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Beitrag von StS » 14.09.2009, 07:56

"The Mummy 3: Tomb of the Dragon Emperor" beginnt erstaunlich gut: Angesichts schöner Bilder, gut in Szene gesetzter Momente (u.a. die Rückblende in die Herrschaftszeit des Drachenkaisers oder die Ausgabung seiner Armee), sympathisch eingeführter (altbekannter) Figuren, toll ins rechte Licht gerückter Locations sowie einer aufwändigen (spaßig-rasanten) Action-Szene, nämlich eine wüste Verfolgungsjagd durch Shanghai, macht die erste Hälfte überraschend Laune - bevor in der zweiten der Film dann jedoch den Fehler seines Vorgängers wiederholt und sich viel zu sehr auf (teils schwache) CGIs verlässt, die in ihren Spitzen zudem viel zu "over the Top" daherkommen (Stichworte: Yeti, Drache), was natürlich gleichermaßen dem Skript anzukreiden ist. Warum muss der Film schon wieder in einer ausladenden Massen-Schlacht zwischen Mumien und deren Gegner (ebenfalls Mumien) enden? Zumindest ist die ganze Angelegenheit (jetzt speziell in dieser Hinsicht) technisch besser ausgefallen als Teil 2. Darstellerisch sind die Leistungen durchweg als solide zu charakterisieren (Fraser, Bello etc.), Michelle Yeoh´s Töchterchen im Film fand ich süß - sie selbst (also Michelle) wurde eher verschenkt. Jet Li ist schauspielerisch farblos wie eh und je - der ganze Part des Baddies (also inklusive seiner mit CGIs angereicherten Auftritte) kommt allerdings ebenso blass wie er daher (Vosloo war ein besserer Widersacher). Der Regie-Wechsel von Stephen Sommers zu Rob Cohen ist als ein zweischneidiges Schwert zu werten: Der halbwegs frische Wind ist für die Franchise an sich nicht übel, seine Action-orientierte Herangehensweise beileibe nicht schlecht (wie bei "Stealth": so lange er sich nicht vorwiegend auf CGI-Effekte verlässt) - doch leider gelingt es ihm in nahezu keiner Sekunde, den ursprünglichen Charme der Reihe erneut heraufzubeschwören...

Kurzum: Teil 3 ist weitaus besser als die 2, allerdings klar schwächer als die 1.

:liquid5:

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Beitrag von Vince » 14.09.2009, 08:56

Lässt minimal hoffen, denn ich fand ja sogar die 2 annehmbar. Allerdings hab ich in der Sparte leider etwas andere Vorlieben. Naja, Film wird ja in Kürze geliefert, dann weiß ich mehr.

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Beitrag von Vince » 02.10.2009, 19:43

Huh? Halbgares "Wenn ich groß bin, möchte ich mal ein Spektakel sein"-Gewurschtel, das mit den Fäden der Franchise spielen möchte wie ein Kätzchen mit dem Wollknäuel, dem es aber an Krallen fehlt, sich daran festzuhalten. Abgesehen von Brendan Fraser, in Sachen Spiellaune allerdings auch absolut nicht der Bringer, erinnert nichts mehr an die Sommers-Zeit. Dahingehend wirkt es dann leider ziemlich verquer, wenn versucht wird, selbstironisch mit den Regeln der Mumie-Filme zu brechen.

Größten Anteil an der Bankrotterklärung in schauspielerischer Hinsicht hat ganz klar Maria Bello - meine Fresse, sind die bisherigen Kommentare vielleicht untertrieben! Die Gute sieht aus, als würde sie direkt vom Papier lesen! Insbesondere die ersten 20 Minuten sind eine Qual für alle, die in der Welt versinken wollen.

Hinzu gesellen sich unausgegorene Effekte wie aus den 90er Jahren, die vieles aus den ersten beiden Teilen locker unterbieten. Und so laut und poltrig Cohen zum Ende hin auch wird, etwas von Überdauerung bekommt er nicht hin. Die alles wegsaugende Pyramide und der Skorpionkönig des zweiten teils mögen ja schlecht getrickst gewesen sein, aber von ihnen spricht man noch heute; Lis Drachenverwandlung dagegen ist jetzt schon Staub der Geschichte.

Schlechtester Teil der Reihe - ganz klar.
:liquid3:

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Beitrag von Cinefreak » 27.12.2010, 22:43

So, denn will ich auch mal...

Maria Bello hieß der Grund für mich, mir den Film aufzunehmen am WE. Habe ihn heute gesehn und muss sagen, ich habe ja kaum was erwartet, bin recht angenehm überrascht von dem Film:

Maria macht ne gute Figur, der Witz - vor allem am Anfang - macht Spaß und die Action rockt, wenn sie erstmal angefangen hat, fast mehr als die Vorgänger. Es knallt und rumst sogar mal richtig, sicherlich deutlich besser als einige von Rob Cohens Ausfällen der Vergangenheit, z. b. das fast dilettantische "Stealth". Sicher ist die Action an manchen Stellen fast zu überladen, aber Regie und Special effects-Crew lassen sich ganz gut was einfallen, um mehr als einen Abklatsch der ersten beiden Teile zu bringen. Habe mich recht gut unterhalten gefühlt, und ganz überraschungsfrei wars auch nicht, von daher kann ich guten Gewissens mal...

:liquid8:

für die erste Sichtung geben. Wann und ob die nächste erfolgt, bleibt abzuwarten. Die Mumien-Filme verlieren bei mir seeehr schnell an wert irgendwie ;)

PS: Da hier von miesen CGIs die Rede ist, ich habe ein zwei gesehen, aber das ist immer noch deutlich weniger als das, was die Studios einem sonst um die Ohren schlagen :wink:
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