Exit Wounds

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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John_Clark
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Exit Wounds

Beitrag von John_Clark » 23.09.2008, 02:02

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Originaltitel: Exit Wounds
Herstellungsland: USA/Canada
Erscheinungsjahr: 2001
Produzent: Joel Silver
Regie: Andrzej Bartkowiak
Darsteller: Steven Seagal, DMX, Anthony Anderson, Isaiah Washington, Michael Jai White, Jill Hennessy, Tom Arnold, Bill Duke, Bruce McGill, Eva Mendes, ...


Lang ist's her. Etwa in der Mitte des Jahres 2000, als erste Gerüchte aufkammen betreffend "Exit Wounds". Joel Silver produziert, Steven Seagal in der Hauptrolle, Rapper DMX an seiner Seite... und das ganze von Regisseur Bartkowiak, dem Typen, der schon den relativ overstylischen "Romeo must die" gedreht hat. "Romeo must die" hatte echt was, nur der absolute Härtegrad hart gefehlt. Mal schauen, was Bartkowiak nun mit Seagal in der Hauptrolle fertig gebracht hat.

Inhalt:
Er ist der härteste Bulle Detroits und ein Einzelgänger, der im Einsatz keine Gnade kennt: Orin Boyd (Steven Seagal) macht keine Gefangenen! Als Folge seines eigenwilligen Verhaltens wird er von seinen Vorgesetzten in den übelsten Distrikt Detroits abgeschoben. Dort findet er sich in einem undurchsichtigen Sumpf aus Drogen, Gewalt und Korruption wieder, der sich bis in die höchsten Ränge des Polizeipräsidiums zieht. Orin nimmt den Kampf auf, doch dabei stellt er sofort fest, dass er bei dieser Mission keine Freunde und keine Verbündeten hat. Nur der geheimnisvolle Drogenbaron Latrell Walker (DMX) scheint ein doppeltes Spiel zu spielen.

Frühling 2001. Die Bienchen summten - die Blumen blühten und mein Herz sprang höher. Mein lange ersehnter erster (und bislang einziger) Seagal-Streifen im Kino!! (Frauen haben hier keinen Platz!) Allein die Trailer im Kino liessen mein Herz zwanzigmal höher springen. Und natürlich liess ich es mir nicht entgehen, "Exit Wounds" gleich am Premierentag das erste mal zu bewundern.

Da ging ja gleich die Post ab - schon nach ein paar Sekunden trampelt der gute Steven durchs Bild, im Anzug, Sonnenbrille, dies unterlegt mit cooler Musik. Und ein paar Minuten später erschiesst Steven schon die ersten Bad Guys, bricht eine Nase und wirft den Vizepräsidenten der USA zu seinem Schutze von einer Brücke. Yeah - so muss ein Seagalfilm anfangen. Natürlich wird Steven von seinem Vorgesetzten daraufhin bestraft und in den übelsten Bezirk verfrachtet (yeah!!). Hier darf er gleich mal zur Selbthilfegruppe - "Anger Management" lässt grüssen - und zerlegt gleich mal einen Tisch - watschelt davon und krallt sich daraufhin ein paar Bad Guys, die gerade sein Auto knacken wollen (jiiiiieeeehaaaaaaaaaaaa!!!!!).

Arbeiten tut der Steven auch.. als Verkehrspolizist, der diese Art der Polizeiarbeit nicht so ganz im Griff hat (Brüllerszene!). All dies, weil er mal wieder auf eigene Faust ein Verbrechen aufklären wollte. Tja, würde man den Steven einfach mal arbeiten lassen, wäre der Film schon nach 45 Minuten zu Ende. Leider sind Stevens Berufskollegen nicht ganz sauber - bekommt er aber trotzdem einen anständigen Partner zur Seite gestellt. Zum Buddy-Movie entwickelt sich der Film trotzdem nicht, obwohl die beiden ein paar gute Szenen zusammen haben. DMX ist auch noch da. Und macht seine Sache ganz ordentlich. Als ein zwischen gut und böse postierter underground Internet-Millionär spielt er zusammen mit Anthony Anderson ein eingespieltes Duo. Und ich denke die Lamborghinikauf-Szene wird zu recht mit dem einen oder anderen Schmunzler belohnt. Tom Arnold hat ebenfalls einige ordentliche Dialoge auf den Leib geschrieben bekommen (zusammen mit Anthony Anderson ein perfektes Comedy-Paar). Und sogar Eva Mendes hat eine kleine Nebenrolle. "Exit Wounds" ist wahrlich prominent besetzt.

Was einigen Seagalfans sauer aufstösst, ist Stevens Kampfstil, der sich von der früheren recht realistischen Kampfdarstellung zu einer wahren Trapeznummer verändert hat. Wirework noch und nöcher, Seagal zeigt hier Kunststücke, die stellenweise sogar aberwitzig aussehen - denn der gute Steven ist mit seinen 51 Jahren und trotz einiger verlorener Kilos alles andere als ein Kunstturner geworden. Trotzdem, so "kompakt" sah der Steven nach "Exit Wounds" nie mehr aus. Joel Silver sei dank, hat der dem Steven gesagt "Junge, lass die albernen Indianerdecken weg, lass die tibetanischen Mönchsketten zu Hause, schneid dir mal die Haare und schau dir mal ein Fitnesszentrum von innen an - dann gibts 'Exit Wounds' für dich.". Das Basler Kino Plaza liess es sich nicht nehmen und warb mit dem Spruch "Der Zopf ist ab - die alte Schlagkraft wieder da" für "Exit Wounds". Schade nur, hat der Jojo-Effekt Steven wieder eingeholt - nur ein Jahr später war die Matte (ein Zopf wars nicht) wieder da, die Hamburger wieder gegessen und die langen Mäntel wieder in - ach ja, und die Schlagkraft war weg...

Regisseur Andrei Bartkowiak hats jedenfalls geschafft, Steven Seagal noch einmal richtig stylisch in Szene zu setzen. "Exit Wounds" ist wahrlich ein Hochglanz-Actioneer, alleine die Fahrzeuge sind eine Augenweide, die schnellen Cuts funktionieren in diesem Film perfekt und der Härtegrad stimmt auch. Der doch sehr auf Hip-Hop getrimmte Soundtrack weiss zu gefallen und passt wie die seagalsche Faust aufs Auge. Bartkowiak hat auf "Exit Wounds" noch "Cradle 2 the Grave" gedreht, ohne Seagal, dafür wieder mit Jet Li, DMX und einigen der hier schon anwesenden Darstellern.

Fazit: "Exit Wounds" - Seagals letzter (richtiger) Angriff auf der grossen Leinwand ist ein mainstreamiges Actionspektakel, welches dank cooler Inszenierung, ordentlich Blut, netter Mucke und gutem Cast richtig kracht. Schade, wirds sowas wohl nicht mehr geben.

:liquid8:
Zuletzt geändert von John_Clark am 23.09.2008, 10:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von SFI » 23.09.2008, 05:57

yepp kann dir da nur zustimmen, mag den Streifen auch!
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Beitrag von freeman » 23.09.2008, 08:42

Bis auf das Dreamteam Anthony Anderson und Tom Arnold ein rundum gelungener Actioner ... :liquid7: sind drin ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 23.09.2008, 08:45

Ich mochte den Humor, gerade die Szene im Abspann find ich echt lustig. Ansonsten in meinen Augen einer der besten Filme Stevens: edle Optik, coole Sprüche, ordentliche Musik (obwohl ich Hip Hop sonst nicht so mag) und vor allem wirklich fette Action, in der Steven auch vernünftig selbst zeigt, was er kann. Der Wirework-Einsatz ist etwas unnötig, aber das war halt die direkte Post-"Matrix"-Ära, ansonsten hab ich nicht viel auszusetzen.

:liquid9:
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Beitrag von John Woo » 23.09.2008, 09:07

freeman hat geschrieben:Bis auf das Dreamteam Anthony Anderson und Tom Arnold ein rundum gelungener Actioner ... :liquid7: sind drin ...

In diesem Sinne:
freeman
Und wieso dann nur 7 wenn rundum gelungener Actioner? Das hiesse ja dass du Submerged sogar besser findest. Kann ich verstehen wenn einen die beiden genannten Typen nerven, aber dafür ist der Hauptdarsteller ja ne coole Sau. :wink:

Von mir gibts auch :liquid9:, echt ein Spass und bei mir hat hier die Seagalsucht begonnen.

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Beitrag von freeman » 23.09.2008, 09:25

Weil die Action rundum gelungen ist ;-) bei mir kommt ehrlicherweise noch eine DMX Antipathie dazu ... und so manches Gepose in dem Streifen geht mir auch ziemlich auf den Senkel ... Aber schon einer der amtlicheren Spätfilme vom Steven. Aber es fehlt halt auch der Zopf und so ... ich weiß nicht, der hat auch damals im Kino bei mir nicht hundertprozentig gezündet.

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 23.09.2008, 10:39

Im Kino hatte ich damals Lachanfälle wegen der billigen Hubschrauberexplosion, die doch schon sehr nach Modell aussah. Auf DVD war er dann ein Stück weit besser und es ist unter dem Strich ne solide Buddykomödie, die ich mir hin und wieder gerne mal ansehe, aber nur weil er in Seagals Vita ein wenig herausragt, isses halt noch lange kein Brecher...
:liquid6: sind drin, mehr sicher nicht in meinen Augen.

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Beitrag von StS » 23.09.2008, 11:06

@ Freeman: Es war doch eine der Bedingungen von Silver, dass er sich den Zopf für den Film abschneiden musste... :lol:

Im Sinne des Kinobesuchs erinnere ich mich am deutlichsten an meine genervte Schwester neben mir, die jede Sekunde förmlich gehasst hat. Ich persönlich mag ja Anderson, Arnold dafür weniger - DMX hat z.T. wirklich zu sehr aufs Posen gesetzt, die Wire-Work-Szenen mochte ich teils auch nicht (den Kommentar "ich kann nicht schwimmen" am Anfang fand ich ebenfalls voll doof) ... aber nun ja - ansonsten rockt der ganz gut, weshalb ich definitiv starke 8/10 zücken würde. Also:

:liquid8: ;)

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Beitrag von kami » 23.09.2008, 13:43

Schon allein die Tatsache, dass hier wohl einmalig die Heldenfigur Steven Seagals zumindest ansatzweise ironisch gebrochen wird, macht mir den Film sympathisch. Die fette Action, der nicht fette Seagal, die sympathischen Ko-Stars und die solide Geschichte tun das Übrige, um EXIT WOUNDS als ein Highlight in der Seagal-Filmographie zu etablieren, obwohl oder vielleicht weil die Eigenarten des Dicken durch einen starken Produzenten hier unterdrückt wurden.
:liquid8:
Sehe EXIT WOUNDS auch als das Highlight der Bartkowiak´schen Hip-Hop-Trilogie an.
Zuletzt geändert von kami am 23.09.2008, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Vince » 23.09.2008, 15:09

kami hat geschrieben: Sehe EXIT WOUNDS auch als das Highlight der Bartkowiak´schen Hip-Hop-Trilogie an.
Is ja auch net schwer. ;)

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Beitrag von John Woo » 23.09.2008, 15:41

Vince hat geschrieben:
kami hat geschrieben: Sehe EXIT WOUNDS auch als das Highlight der Bartkowiak´schen Hip-Hop-Trilogie an.
Is ja auch net schwer. ;)
Stimmt, bei den anderen ist Stevie ja nicht dabei. 8-) :wink:

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Beitrag von Ed Hunter » 24.09.2008, 23:04

Also, "Romeo Must Die" mag ich auch recht gerne. Allerdings schrumpft der mit jedem weiteren Ansehen in meiner Sympathie, früher hab ich den geliebt, mittlerweile geht mir der Wirework-Overkill nur noch aufn Keks :roll: ..."Born 2 Die" ist imo schwach.

@Exit Wounds: Netter Actionfilm, einer der unterhaltsamsten Seagals, nur Anthony Anderson nervt wie gewohnt tierisch, es gibt glaub ich keinen Schauspieler, den ich mehr hasse...

:liquid7: bis :liquid8:
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Beitrag von John Woo » 24.09.2008, 23:11

Ed Hunter hat geschrieben:Also, "Romeo Must Die" mag ich auch recht gerne. Allerdings schrumpft der mit jedem weiteren Ansehen in meiner Sympathie, früher hab ich den geliebt, mittlerweile geht mir der Wirework-Overkill nur noch aufn Keks :roll:
Ich erinnere mich, als ich "Revenge of the Warrior" auf DVD geguckt und danach zufällig in "Romeo must die" zur lächerlichen Footballszene reingezappt hatte. Das war ein echter Schock. :lol:

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Beitrag von John_Clark » 25.09.2008, 00:13

John Woo hat geschrieben:
Ed Hunter hat geschrieben:Also, "Romeo Must Die" mag ich auch recht gerne. Allerdings schrumpft der mit jedem weiteren Ansehen in meiner Sympathie, früher hab ich den geliebt, mittlerweile geht mir der Wirework-Overkill nur noch aufn Keks :roll:
Ich erinnere mich, als ich "Revenge of the Warrior" auf DVD geguckt und danach zufällig in "Romeo must die" zur lächerlichen Footballszene reingezappt hatte. Das war ein echter Schock. :lol:
Hehe - da prallen schon irgendwie zwei Welten aufeinander. Guck dir mal den anderen Thailand-Film "Born to Fight" an. Der macht dir sicher auch Spass.

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Beitrag von Mr_Pink » 25.09.2008, 15:32

Ich mag Exit Wounds recht gerne. Alleine die Szene bei der Aggressionstherapie-Gruppe ist klasse. Und auch sonst seh ich wenige Schwächen, mal abgesehen vom Sountrack, ich komm mit Hip-Hop einfach nicht zurecht. Dennoch gute

:liquid8:

Ich muss ehrlich sagen, ich finde auch Romeo must die und Born 2 die nicht so schlecht, beide so 6-7/10.

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Beitrag von -=MiamiVIP=- » 01.11.2008, 11:04

Jo Stevie's gelungenes Comeback damals, das er gleich nutzte um wieder in der Versenkung zu verschwinden. :cry:
Damals als ich den aus der Theke geliehen hatte, wo der grad aktuell war, fand ich den Film ziemlich langweilig :shock: , später war ich richtig begeistert. Cooler Streifen mit gelungener Action, fetzigen One Linern, nur Anderson (wie vorher schon erwähnt) nervt auf die Dauer. Aber in welchem Film nervt der auch schon nicht ? :roll:

Der letzte Seagal der nochmal rockt, :liquid8:
alles andere danach bis heute ist eher peinlich -.-

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Beitrag von John Woo » 23.09.2009, 07:50

Hab gestern zufällig Anthony Anderson in der Serie "Law & Order" gesehen. Wusste gar nicht, dass der neu in so einer Serie mitmacht und dann auch noch als Hauptdarsteller. Auf jeden Fall war ich erstaunt, er spielte den Ermittler überzeugend wie symphatisch und von dämlichem Humor hat er komplett Abstand genommen.

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Beitrag von Vince » 23.09.2009, 07:55

Bei der Gelegenheit: Happy Birthday an John Clarks Exit Wounds-Kritik, die heute 1 Jahr geworden ist! :D

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Beitrag von StS » 23.09.2009, 07:58

John Woo hat geschrieben:Hab gestern zufällig Anthony Anderson in der Serie "Law & Order" gesehen. Wusste gar nicht, dass der neu in so einer Serie mitmacht und dann auch noch als Hauptdarsteller. Auf jeden Fall war ich erstaunt, er spielte den Ermittler überzeugend wie symphatisch und von dämlichem Humor hat er komplett Abstand genommen.
Jip, in "L&O" ist er gut. War ja auch schon derart überzeugend in "the Departed" zu sehen. Trotzdem kam er auch als Funnyman immerzu ganz spaßig rüber... :wink:

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Beitrag von John Woo » 23.09.2009, 08:01

StS hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Hab gestern zufällig Anthony Anderson in der Serie "Law & Order" gesehen. Wusste gar nicht, dass der neu in so einer Serie mitmacht und dann auch noch als Hauptdarsteller. Auf jeden Fall war ich erstaunt, er spielte den Ermittler überzeugend wie symphatisch und von dämlichem Humor hat er komplett Abstand genommen.
Jip, in "L&O" ist er gut. War ja auch schon derart überzeugend in "the Departed" zu sehen. Trotzdem kam er auch als Funnyman immerzu ganz spaßig rüber... :wink:
Jo, find ich auch.

@Vince: LOL, geiler Zufall

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Beitrag von freeman » 23.09.2009, 08:29

StS hat geschrieben:Trotzdem kam er auch als Funnyman immerzu ganz spaßig rüber... :wink:
Wat? Wann?

In der Serie K-Ville war er auch sehr gut ... auch da keine Gags, dafür eine schön ambivalente Figur ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Cinefreak » 26.07.2010, 21:23

Keine Frage, der Preis für den Film war zu hoch, der Stuntman, der aus dem Auto springt, überlebt nicht...makabererweise sieht man das scheinbar sogar in der FSK 18-Fassung. :shock:
Insgesamt ist zu dem Film selbst zu sagen, dass er etwas braucht, bis der Funke überspringt. Der Anfang ist noch etwas mager gemacht, richtig rasant wird der Film erst nach ca. der Hälfte, dann bleibt er es aber auch. Die Autojagden sind irre gemacht, wenngleich man - wegen oben beschriebener Tatsache - bei der angesprochenen Szene - fast nen Kloß im Hals hat.

Film:
:liquid9:

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Beitrag von freeman » 13.05.2014, 09:01

Exit Wounds auf Actionfreunde

Wir haben die Kritik umgetopft und ein paar Informationen zur gerade erst erschienenen, tonal total in die Hose gegangenen Blu-ray ergänzt.

In diesem Sinne:
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Beitrag von MarS » 13.05.2014, 10:30

Für mich einer der besten Filme mit Seagal. Ich habe den vor kurzem sträflicher Weise erst zum ersten Mal gesehen und war überrascht wie gut der ist. Bei einer Produktion nach 2000 mit Seagal hatte ich das nicht erwartet. Der Film ist herrlich selbstironisch, die Action fett und hart und die Story ist auch recht spannend für einen Actioner. Nur der Hip-Hop-Sound ist Geschmackssache. Ein richtig guter Streifen der unbedingt gesehen werden sollte. Die Sache mit dem Stuntman ist allerdings richtig bitter. :liquid8:

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