
Eine Info vorab: Der goldene Nazivampir von Absam 1 wurde leider nie fertiggestellt.
Produzent: Martin Blankemeyer
Regie und Buch: Lasse Nolte
Darsteller: Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz, Walter Stapper, Kim Bärmann, Oliver Kalkofe, Spongebobs Synchronstimme
Laufzeit: 45 Min.
FSK: 16
Story:
Captian William Blazkowitz (Daniel Krauss), einziger Mitarbeiter der Abtleiung für Paranormales beim US-Geheimdienst bekommt den Auftrag, auf Schloß Kottlitz den Verbleib des Top-Geheimagenten Smokey Savallas zu klären und Gerüchte über geheime okkulte Naziexperimente zu überprüfen. Blazkowitz gelingt der Zutritt in die geheimsten Orte des Schloßes und scheint das Geheimnis der Nazivampire gelüftet zu haben, doch dann erwarten ihn unvorstellbare Überraschungen.


"Ich halte Sie für einen verweichlichten Collegeboy der für den militärischen Geheimdienst so nützlich ist, wie ein Lolli mit Furzgeschmack!"
Bei einer Spieldauer von 45 Minuten sollte man eigentlich erwarten, dass es keinen Leerlauf gibt. Doch das ganze Geschehen wird zu knapp angerissen. Vor allem im späteren Verlauf der Films häufen sich die Momente, wo man sich nach etwas mehr Gags sehnt bzw. nach zündenden Gags. In diesen Momenten spürt man dann leider das knappe Budget. Doch wegen der vielen kleinen Details die der Film zu bieten hat, macht der er dennoch viel Spaß, denn wenn die Witze zünden, dann richitg.
Die Schauspieler sind nicht herausragend, aber solide und keiner fällt negativ auf.
Außer Kalkofe mit seinem Cameo, das finde ich leider überflüssig.
Positiv ist auch die gesamte Ausstattung und Effekte zu bewerten, die bis auf den CGI-Einsatz am Ende, für eine solche Produktion mehr als zufriedenstellend sind.
Musikalisch ist alles auf einem angemessenen Level, bis auf den Song der während der Szene vor dem Funkraum läuft, den habe ich als eher deplaziert empfunden.


Fazit: Der Film bietet zahlreiche Gags und solide Unterhaltung. Mit einem etwas umfangreicheren Drehbuch hätte man noch ein besseres Ergebnis erreichen können. Das ganze ist am ehesten mit PRO 7-Komödien, wie zB. der Märchenstunde oder HHH, vergleichbar, ist aber durchaus besser gelungen.
Solider Klamauk, der nach ein paar Bier auf jeden Fall seinen Zweck erfüllt.

Wer den Film nicht schon allein wegen dem Titel im Regal stehen haben will, sollte es wegen dem Bonusfilm "Die Handwerker Gottes" tun.
Die Handwerker Gottes

Regie, Drehbuch und Produzent: Siegmar Warnecke
Darsteller: Tim Seyfi, Roland von Kummant, Christian Steinfelder, Malah Helman, Stefan Rutz, Ottfried Fischer
Laufzeit: 38 Min.
Bruno und Buffalmacco sind eher Faulenzer als Maler, aber kommen damit dennoch ganz gut über die Runden. In einer Kirche in Oberbayern sollen die ein Fresko für "Jesus heilt die Blinden" malen. Eines Nachts erscheint ihnen im Traum eine Frau in die sich beide sofort verlieben.
Am Tag darauf treffen sie auf Agnes, die genau wie die Frau in ihrem Traum aussieht. Doch sie ist mit dem eifersüchtigen Mühlbachbauern verheiratet. Als dann noch der Freund der beiden, der Franke Xaver, von Agnes schwärmt, schmieden die beiden einen Plan um Agnes zu erobern.


Die Darsteller sind auch hier überzeugend und selbst Ottfried Fischer, in der Rolle des blinden Nachtwächters, gliedert sich ohne Probleme ins Ensemble.
Die Ausstattung ist nicht allzu umfangreich, aber alles sieht aus wie Bayern im Jahre 1830. Vor allem die Frisuren.
Begleitet wird das Ganze von passenden Liedern, sogar die Einleitung wird gesungen.
Die Story ist nicht allzu umfangreich, aber für die 40 Minuten Laufzeit völlig ausreichend und mit jeder Menge Humor gespickt. Es geht recht zünftig und versaut zu, ohne dabei an allzu tief unter der Gürtellinie zu bleiben. Es ist einfach herrlich dem ganzen Treiben zuzusehen und am Schluss gibt es sogar noch eine gelungene Pointe.


Fazit:
Überraschend spaßige deutsche Komödie, die durchaus auch der Hauptfilm der DVD hätte sein können. Steckt jedenfalls viele große Produktionen ohne Probleme in die Tasche.




