Filmtagebuch: LivingDead

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Beitrag von LivingDead » 09.03.2009, 12:59

Interstate 60

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Ganz klarer Fall von "Geheimtipp", den ich ohne euch nie zu Gesicht bekommen hätte. Alleine der Cast reichte schon aus, um mir ein breites Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Michael J. Fox und Christopher Lloyd (da merkt man Bob Gales Liebe zu den "Back to the Future"-Zeiten), Kurt Russel, Gary Oldman...
Die Geschichte selbst, Haken schlagend, immer neue Metaebenen ergründend, ist so faszinierend, wie auch erschreckend konsequent, aber niemals übertrieben abstrus. Alleine die Stadt mit den Anwälten ist zum Brüllen komisch, wohingegen Kurt Russel eine geradezu gespenstische Darstellung abgibt. Sehr sehenswert.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 09.03.2009, 17:43

Night on Earth

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Beeindruckende Momentaufnahmen verschieder Menschen, verschiedener Kontinente, verschiedener Sprachen in verschiedenen Taxen. Alle haben eine Geschichte zu erzählen, mal traurig, mal zum Brüllen komisch, und doch wird der Zuschauer einmal mehr aufgefordert, seine eigenen grauen Zellen zu benutzen, um die Geschichten in einen geeigneten Rahmen zu setzen. Was aus den Charakteren wird, wo sie hingehen, wo sie waren, inwiefern die Begegnungen ihr Leben veränderten, bleibt stets offen. Und doch zeigt uns Jarmusch aus dem Blickwinkel der Fahrgäste und Fahrer stets ein anderes Land, andere Gemüter und andere Lebensphilosophien. Eine Perle im Independentkino.
:liquid9:
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Beitrag von Fäb » 09.03.2009, 18:09

Jepp, der ist wirklich klasse 8-)

Helmet? Helmet!? ... :lol:

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Beitrag von LivingDead » 09.03.2009, 18:16

Fäb hat geschrieben:Jepp, der ist wirklich klasse 8-)

Helmet? Helmet!? ... :lol:
lol... ja, bei der und bei der Episode rund um Roberto Benigni hatte ich Tränen in den Augen vor Lachen. Und das passiert mir äußerst selten, wenn ich alleine Filme schaue. :lol:
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Beitrag von LivingDead » 13.03.2009, 13:10

Dead Man

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Die anti-amerikanische Grundeinstellung Jarmuschs kommt einmal mehr zum Zug, als er diese auf das uramerikanischste aller Filmgenres konvertiert: Den Western. Sämtliche Motive werden somit genüsslich umgekehrt, sodass es hier weitaus mehr Tabubrüche gibt, als es der viel diskutierte "Brokeback Mountain" je zugelassen hätte. Die Westernhelden (Kopfgeldjäger) sind nunmehr nichts weiter als rauhe, homosexuelle oder auch kannibalistische Mörder, die nichts mit Heroik zu tun haben. Die "wilden" Indianer sind hingegen belesen und weitaus ehrenhafter und komplexer, als es der Mythos des klassischen Westerns hervorgebracht hätte.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 15.03.2009, 12:13

Hellboy II: Die goldene Armee

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Wenn es darum geht ein Universum voll mit phantastischen Fabelwesen und Kreaturen zu entwerfen, so ist Guillermo Del Toro genau der richtige Mann. Und mit "Hellboy" verfilmt er zugleich sein Lieblingscomic in das er genug Herzblut steckte, dass es auch das Publikum merken dürfte, wie leichtfüßig - erzählerisch vielleicht etwas hinkend - sich diese Comicwelt offenbart. Die Effeke sind dabei (im Gegensatz zum ersten Teil) völlig State of the Art und die Kreaturen nach dem Erfolg von "Pans Labyrinth" noch fantasievoller. Der Film ist ein visueller Augenschmaus sondergleichen. Dass die Geschichte dabei zweitrangig ist, muss man aufgrund des immensen Unterhaltungsfaktors ersteinmal verschmerzen können. Viele Erzählstränge verlaufen im Nichts und einige romantische Ansätze werden vielleicht etwas zu kitschig in die ansonsten so drollige Geschichte lanciert.
Insgesamt ein optischer Hochgenuss mit einigen Abzügen in der B-Note. Reicht aber locker noch für knappe:
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 18.03.2009, 23:14

Ghost Dog - Der Weg des Samurai

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Ein weiteres Meisterwerk, welches bei mir aber erst noch etwas reifen musste. Anfangs kam mir das alles etwas zu simpel vor, und ich übersah schnell die poetische Schönheit des Filmes, die sich hinter oberflächlichen Klischeemafiosis und einer allzu simplen Geschichte verbergen, die aber hinter diesem Deckmantel so viel mehr zu erzählen hat. Das kulturelle Barrieren wie die Sprache ebenfalls von Jarmusch in die Geschichte eingeflochten werden, ist selbstverständlich.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 18.03.2009, 23:19

Coffee and Cigarettes

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In meinen Augen Jarmuschs schwächster Streifen, der sich durch seine kaum ersichtliche erzählerische Linie auszeichnet, die dafür sorgt, dass der Film bisweilen etwas zu einfältig vor sich hinplätschert. Das sorgt dafür, dass ich den Film nicht als Ganzes, sondern nur die Episoden an sich bewerten kann. Und diese schwanken qualitativ zwischen amüsant, entlarvend, bissig, bis hin zu oberflächlich oder auch bedeutungslos. Vor allem zum Schluss merkt man, dass Jarmusch seine Kurzfilmsammlung auf Teufel komm raus auf Spielfilmlänge ausdehnen wollte. Keinesfalls schlecht. Aber eben auch nicht wirklich herausragend.
:liquid6:
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Beitrag von Elkjaer-Larsen » 19.03.2009, 01:17

LivingDead hat geschrieben:Ghost Dog - Der Weg des Samurai

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Ein weiteres Meisterwerk, welches bei mir aber erst noch etwas reifen musste. Anfangs kam mir das alles etwas zu simpel vor, und ich übersah schnell die poetische Schönheit des Filmes, die sich hinter oberflächlichen Klischeemafiosis und einer allzu simplen Geschichte verbergen, die aber hinter diesem Deckmantel so viel mehr zu erzählen hat. Das kulturelle Barrieren wie die Sprache ebenfalls von Jarmusch in die Geschichte eingeflochten werden, ist selbstverständlich.
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Ähnlich wie "Dead man" komm ich auch mit diesem Film nich klar. X-mal hatte ich den schon an. Mir fällt gerade auf, dass ich mit gar keinem JJ-Film klarkomme. Nur "Broken flowers" ging so, ist aber eigentlich auch kein lupenreiner JJ. Verrückte Welt...

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Beitrag von gelini71 » 19.03.2009, 06:34

Ich kann mit Jarmush auch nix anfangen , deshalb bewundere ich die Geduld von Living Dead sich das Gesamtwerk reinzuziehen.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von Vince » 19.03.2009, 11:43

Versteh ich, dass man mit Jarmusch nix anfangen kann, aber der einzige Streifen, mit dem ich so meine Probleme hatte, war "Broken Flowers". Da hab ich am Sonntag noch mitm Fäb drüber fabuliert... wahrscheinlich muss man in den erst hereinwachsen.
"Ghost Dog" empfinde ich sogar als einen seiner besten Filme.

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Beitrag von Fäb » 19.03.2009, 12:45

Joa, find den auch dufte - wobei ich nur 6/10 für den Kaffee jetzt nicht erwartet hätte von dir (LD), wo du doch sonst reihenweise die 9er zückst :o dachte der gefällt einem automatisch wenn man auch auf "Night on Earth" steht ;)

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Beitrag von gelini71 » 19.03.2009, 12:59

"Broken Flowers" war lustigerweise der einzige JJ Film den ich bis zum Schluß ausgehalten habe - und von dessen Ende ich mir richtig verarscht vorkam :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von SFI » 19.03.2009, 14:44

Stimme der Wertung von Ghost Dog zu. Klasse Streifen!
DER MÜNTZER

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Beitrag von LivingDead » 19.03.2009, 17:20

Fäb hat geschrieben:Joa, find den auch dufte - wobei ich nur 6/10 für den Kaffee jetzt nicht erwartet hätte von dir (LD), wo du doch sonst reihenweise die 9er zückst :o dachte der gefällt einem automatisch wenn man auch auf "Night on Earth" steht ;)
Ganz ehrlich: Das dachte ich mir auch. Und irgendwie hat der bei mir nicht gezündet. Einige Episoden waren zwar sehr authentisch und amüsant. Aber im Großen und Ganzen fand ich den irgendwie... ich weiß nicht... irgendwie belanglos. Eventuell wächst er beim nächsten Sehen, aber momentan würde ich dem Film immer noch so 6 bis 7 Punkte geben.

Und allgemein zu Jarmusch: Klar ist sein Stil, welcher geprägt ist von Lethargie und langen Einstellungen, absolute Gewöhnungssache, die sicherlich nicht jedermann zusagen wird. Mir aber gefällt dieser Stil vor allem im Vergleich zu den gängigen Kinofilmparadigmen ungemein gut und wirkt erfrischend.
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Beitrag von LivingDead » 23.03.2009, 18:41

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf

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Ein ganz großartiger Animationsstreifen, der für mich qualitativ auf gleicher Höhe wie "Happy Feet" und "Ratatouille" steht. Die simple Geschichte ist ein perfekter Aufhänger für subtile Situationskomik àla Charles Chaplin und einer Romanze, die schon aufgrund des Umstandes, dass wir es hier mit Robotern zu tun haben, absolut hinreißend ist. Überhaupt sind die Roboter hier menschlicher, als die Menschen selbst. Und gerade in Momenten, in denen die Menschen dargestellt werden, entblößen sich geradezu geniale Anspielungen auf Science-Fiction Filme (die Hommage an 2001 ist zum Brüllen) und die ätzende Zivilisationskritik, die den Nagel auf den Kopf trifft.
Vorbei sind die Zeiten einfältiger Animationsfilme, die nur einen Gag an den anderen reihen. "WALL·E" ist was ganz besonderes.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 25.03.2009, 20:17

Unter Kontrolle

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Nunja, in den ersten Minuten wähnt man sich tatsächlich in einem neuen David Lynch-Streifen, doch mit zunehmender Laufzeit macht sich doch eher ein großes Fragezeichen breit. Wo bleibt das Geniale, das Vertrackte, dieses Lyncheske eben. Immerhin: Handwerklich wird hier eigentlich nichts falsch gemacht, einige Szenen sind so herrlich böse und überzeichnet, dass es fast mächtig Spaß macht. Doch ist die Geschichte so einfach und vorhesehbar (vor allem der wenig überraschende Plottwist zum Schluss), dass man sich in einem müden Abklatsch der Natural Born Killers wähnt, nur eben ohne dessen soziokritischen Tendenzen.
:liquid5:
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Beitrag von Fäb » 25.03.2009, 20:22

ahja, den muss ich auch noch. Bisher wegen der durchweg schlechten bis durchwachsenen Kritiken nicht näher verfolgt...

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Beitrag von LivingDead » 25.03.2009, 21:28

Fäb hat geschrieben:ahja, den muss ich auch noch. Bisher wegen der durchweg schlechten bis durchwachsenen Kritiken nicht näher verfolgt...
Wobei man sich den Film durchaus ansehen kann. Die Momente rund um die Morde auf den Highways haben schon Style und sind schön böse und auch blutig umgesetzt. Nur das Drumherum ist einfach 08/15...
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Beitrag von freeman » 26.03.2009, 08:25

Wobei ja eigentlich die Kritiken um den Kinostart herum deutlich negativer waren (man sah nicht mal Unterschiede zu Boxing Helena!), als jene, als er auf DVD rauskam ... die waren dann wieder deutlich wohlwollender ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von LivingDead » 28.03.2009, 01:50

"Boxing Helena" kenne ich noch gar nicht. Aber übel ist "Unter Kontrolle" in meinen Augen keineswegs.

Brügge sehen... und sterben?

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Irgendwie hatte ich mich im Vorfeld immer wieder an "Lucky Number Slevin" erinnert gefühlt, wenn ich im Kaufhaus an diesem Titel vorbeilief. Und wirklich gereizt hat mich der Film gar noch weniger, als ich auf der Rückseite Vergleiche mit "Snatch" oder "Pulp Fiction" lesen musste. Zu gehypt war mir dieser neue "Geheimtipp"... und nunja, eigentlich brauch ich mich gar nicht zu wundern, denn auf der Rückseite der DVD seht mal wieder absoluter Schwachsinn. "Brügge..." ist eine melancholische Variation der gängigen Gangsterfilm-Konventionen und gewinnt dem Genre völlig neue Facetten ab. Carter Burwells OST unterstützt die tollen Bilder von Brügge perfekt, sodass sich auf emotionaler Ebene ein rundes Ding entwickelt. Leider kränkelt der Film auf konzeptioneller Ebene. Wirre Handlungsverläufe und allzu sprunghafte Charakteranwandlungen wirken da zeitweise befremdlich. Zudem wurde mir der Film zum Schluss etwas zu offenherzig, auch wenn das wiederum in Verbindung zum Rest des Filmes eine ganz eigenartige Wirkung entfaltet. Und ja, der Film ist eigenartig. Und ich mag ihn trotzdem oder gerade deswegen über die Maßen.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 13.04.2009, 14:00

Über den Urlaub ist da so einiges zusammen gekommen:

Death Race

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Ist schon ein herrlich old-schooliger, schön derber Actionfilm, der die Klischees traditioneller Gefängnisfilme ausgiebig zelebriert und ein Stuntfeuerwerk entzündet, das sich gewaschen hat. Dass die Actionszenen zwar modern, d.h. mit schnellen Schnitten, Wackelkamera und Technosunds, aufgepeppt werden, stört hingegen weniger als ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem gibt es da ein paar Knackpunkte, wie z.B. das aufgesetzte Ende und einige zu schwülstige Monologe, die die Spaßgranate dann doch etwas dämpfen.
Gute :liquid6:

Eagle Eye - Außer Kontrolle

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Gut geklaut ist halb gewonnen? Dachten sich die Macher um D.J. Caruso sicherlich auch und arbeiten mit vielen Versatzstücken des Genres und schmieden daraus einen rasanten Thriller irgendwo zwischen "Speed" und "Staatsfeind Nr.1". Dass das Ganze eher für ein jugendliches Publikum gedacht ist, spricht für sich. Die Actionszenen sind zwar solide, durch die hektische Kamera aber weniger spektakulär, als gedacht. La Böff gibt wieder einmal den gewohnt hektischen "Los,los,los,los..." - "Transformers"-Typen ab.
Insgesamt ein Film, den man nicht braucht, aber durchaus ansehen kann...
:liquid4:

The Crying Game

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Ein richtig innovativer, unkonventioneller Liebesfilm, der sich als Thriller tarnt. Die Wendung ist wirklich ein dickes Ding... ;)
Ansehen!
:liquid8:
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Beitrag von gelini71 » 13.04.2009, 14:39

Die Pointe bei "the Crying Game" ist der Hammer - da fällt die Kinnlade runter :wink:
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Beitrag von Joker6686 » 13.04.2009, 18:28

LivingDead hat geschrieben:
Ein richtig innovativer, unkonventioneller Liebesfilm, der sich als Thriller tarnt. Die Wendung ist wirklich ein dickes Ding... ;)
Ansehen!
:liquid8:
Die Wendung ist so ziemlich das härteste was ich bisher in einem Film erlebt habe. Wirklich krass
:lol:

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Beitrag von LivingDead » 13.04.2009, 19:11

Seltsam nur, dass ich von dem Film noch nie was gehört habe. Dafür hat der mich echt aus dem Hocker gehauen.
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