The Bad Pack

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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John_Clark
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The Bad Pack

Beitrag von John_Clark » 26.06.2009, 00:12

The Bad Pack

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Originaltitel: The Bad Pack
Herstellungsland: USA (?)
Erscheinungsjahr: 1997
Regie: Brent Huff
Darsteller: Robert Davi, Roddy Piper, Ralf Möller, Larry B. Scott, Shawn Huff, Brent Huff, Patrick Dollaghan, Marshall R. Teague, Daniel Zacapa, Bert Rosario, Michael Cole, Jeep Swenson, Sven-Ole Thorsen, u.a.

1997 entstand dieses Werk - eine Mischung aus "Die glorreichen Sieben" und "The A-Team".

Inhalt:
Ein kleines texanisches Kaff wird dauernd von bösen Banditen heimgesucht. Plündernd und mordend ziehen sie durch die Strassen. Da die braven Bürger alles illegale Immigranten sind, können sie nicht auf Hilfe der Polizei zählen. So kontaktieren sie den Söldner McQue und seinen Trupp, um in dieser Gegend endlich für Ordnung zu sorgen...

"BLOWS CON AIR OFF THE SCREEN" - heisst es auf dem Cover der US-DVD. Naja... nicht ganz...

Dieser Film liefert wirklich nichts neues für jeden, der schon die eine oder andere Folge des A-Teams gesehen hat. Der Plot, der wirklich mehr als offensichtlich auf die Serie rund um Hannibal, Face und co. anspielt, birgt keinerlei Überraschungen, was bei einem Film wie "The Bad Pack" aber auch nicht nötig ist.

Geklaut wurde beim A-Team mehr als nur grosszügig. McQue hat zwar nicht den Humor oder das verspielt-coole Auftreten eines Hannibal Smith, jedoch vorallem der Rest der Crew scheint bei den alten Serienrecken kopiert worden zu sein. Ralph Möller ist also quasi der grosse weisse B.A. Barracus, Faceman ist fast zweimal vertreten, nämlich durch Roddy Piper und Larry B. Scott, zudem gibts auch hier einen Verrückten Ex-Soldaten.

Was man dem Film ankreiden muss - die Setup-Time dauert viel zu lang. Bis die Crew um McQue endlich mal im texanischen Dorf eintrifft, ist schon mehr als die halbe Filmzeit durch. Richtig Action bekommt der Zuschauer erst gegen Schluss, und auch dann noch viel zu kurz. Zudem sind die paar hand-to-hand Fights nicht wirklich gut choreografiert. Die übliche Barschlägerei und zugleich der erste Auftritt von Robert Davi beweisen dies leider. Da hätte man mehr machen können.

Spass macht aber der Cast. Robert Davi markiert den harten Hund richtig gut, Ralf Möller wirkt symphatisch, ebenso Roddy Piper. Larry B. Scott, die dunkelhäutige Wiedergeburt des Organisationsgenies Templeton Peck, nervt leider ein wenig und die angedeutete Romanze der Möller-Figur mit der Teamtusse ist ein wenig unnötig. Aber trotzdem, das Geschehen machte irgendwie noch Spass. Vielleicht auch, weil ich stets Ausschau hielt nach Gemeinsamkeiten mit dem A-Team. Well... es gibt eine Menge. :-)

Fazit: Muss man nicht gesehen haben, nicht mal schlecht gespielt, leider ein wenig actionarm, aber es gibt grössere Verbrechen der Filmgeschichte. Genügend ist dieser Film trotzdem nicht.

:liquid4:

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Beitrag von freeman » 26.06.2009, 08:19

Donge schee. Hab den Ralfie (so nannte ihn der Gottschalk beim letzten Wetten Dass permanent) mal verlinkt ;-) ... Film hab ich noch nie gesehen ... also nie komplett ... ich kenn den Showdown, n' bisserl ausm Mittelteil und das wars ... konnte mich noch nie zu ner Komplettsichtung durchringen ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 26.06.2009, 11:10

Ist auch ein ziemlicher Schnarchfilm, trotz der Beteiligung von Möller, Piper und Pruitt. Gibt kaum Action, die ist dann solala, trotz Betreuung durch besagten Jeff Pruitt. Dazwischen ist Langeweile angesagt, Nebensächlichkeiten wie Sprengstoffholen werden ausgewalzt, die Teammitglieder gehen einem zu sehr am Arsch vorbei, als dass einen ihre Probleme und Streitereien interessieren würden.

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Beitrag von John_Clark » 26.06.2009, 11:37

McClane hat geschrieben:...die Teammitglieder gehen einem zu sehr am Arsch vorbei, als dass einen ihre Probleme und Streitereien interessieren würden.
Genau. Ein weiterer Punkt, der beim A-Team bestens funktioniert hat, hier jedoch fehl am Platze ist. Die hätten besser eher auf richtig harte Action gesetzt, anstatt zu versuchen eine Prise Humor und Komik ins Spiel zu bringen.

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Beitrag von John_Clark » 26.06.2009, 12:39

freeman hat geschrieben:Donge schee. Hab den Ralfie (so nannte ihn der Gottschalk beim letzten Wetten Dass permanent) mal verlinkt ;-) ... Film hab ich noch nie gesehen ... also nie komplett ... ich kenn den Showdown, n' bisserl ausm Mittelteil und das wars ... konnte mich noch nie zu ner Komplettsichtung durchringen ...

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Definitiv kein Muss. Aber s gibt auch wesentlich schlimmeres Gegurke in diesem Bereich.

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Beitrag von freeman » 18.11.2016, 16:01

Heute mal von Anfang bis Ende gegeben und unterdurchschnittlich unterhalten wurden. Es fehlt halt an allen Ecken und Enden an Action und Highlights. Weder können die Helden ordentliche Sprüche raushauen noch amtlich killen. Auch kommt der "glorreiche Sieben"-Ansatz viel zu kurz. Stattdessen werden Nebensächlichkeiten aufgebläht. Und dann steigt nach extrem ereignisarmen 75 Minuten endlich der Showdown. In dem Ralf Möller kaum mehr machen darf, als wie ein Donkey Kong Verschnitt mit Fässern zu werfen. Auch ne Art, seinen Paycheck zu verdienen.
:liquid3:

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