Dogma
- John_Clark
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Dogma
Dogma
Originaltitel: Dogma
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1999
Regie: Kevin Smith
Darsteller: Ben Affleck, Matt Damon, Alan Rickman, Chris Rock, Linda Fiorentino, Salma Hayek, Ethan Suplee, Jason Lee, Jason Mewes, Kevin Smith, Jeff Anderson, Brian O'Halloran, Alanis Morissette
Kevin Smith's vierter Streifen "Dogma" war zugleich der erste, den ich überhaupt zu sehen bekam.
Inhalt:
Tausende von Jahren sassen die beiden gefallenen Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck) auf der Erde fest. Nun wollen sie wieder in den Himmel zurückkehren. Dass sie dabei das gewaltsame Ende der Welt heraufbeschwören, kümmert sie keine Spur. Doch die himmlischen Kräfte sind wachsam. Bethany (Linda Fiorentino) wird losgeschickt, die Erde zu retten. Zusammen mit dem schwarzen Apostel Rufus, der aufreizenden Muse Serendipity und den beiden ungehobelten Propheten Jay und Silent Bob macht sie sich auf einen abenteuerlichen Kreuzzug. Dabei trifft sie nicht nur auf Gott...
Nach der "New Jersey-Trilogie" war "Dogma" Kevin Smith's erster richtiger Mainstreamer. Und was für einer. Smith wollte sein selbst geschriebenes Drehbuch "Dogma" bereits früher verfilmen. Doch gut Ding will Weil haben. Leider sahen dies diverse Kirchen und sonstige christliche Vereinigungen dieser Welt nicht so. Ein Film, der Gott lächerlich machen soll, der den Glauben lächerlich machen soll, etc. Dies waren wohl noch die harmlosesten Sprüche, die Kevin Smith ertragen musste.
Doch, Kevin Smith ist gewiss kein normaler Regisseur oder Drehbuchautor. Als eine christliche Gruppe vor einem Kino gegen den "blasphemischen" Dogma protestierten, schloss sich Smith den Demonstranten an, ein Schild mit der Aufschrift "Dogma is Dogshit" in der Hand. Cooler Schachzug eines coolen Typen.
Und zudem auch ein gläubiger Typ. Denn, wer sich dann einmal überwindet "Dogma", wird einen Film vorfinden, der keineswegs gegen Gott oder den Glauben zündet, sondern genau das Gegenteil will. "Dogma" ist beste Werbung für den Glauben. Aber allerbeste.
Klar, mir sind mehrere stocksteife Christen bekannt, die "Dogma" schon nach den ersten fünf Minuten verbrennen würden. Ich denke, wer die Bibel Wort für Wort frisst oder keinen offenen Geist für ein paar neue Ideen hat, die alten Ideen jedoch nicht widersprechen, der wird an "Dogma" wirklich keine Freude haben.
Wie kann man Kevin Smith-Humor mit einer Story biblischen Ausmasses vereinen? That's simple. Man nehme die üblichen Zutaten wie primitiv-witziger Humor, bereits Smith-getestete Darsteller (Affleck, Damon, Lee, etc) - mische das ganze mit der biblischen Aussage, die man dem Publikum verklickern will und gebe der ganzen Brühe noch einen Hauch von Jay und Silent Bob hinzu - et voilà. Es ist angerichtet. "Dogma" ist ein extrem witziger Film von Anfang bis Ende. So entschuldigt sich Smith gleich zu Beginn bei all seinen Kritikern - und erklärt zugleich, dass Gott gewiss auch Humor hat - siehe das Schnabeltier. Argumente hat der Mann.
Betreffend Darsteller hat Smith wie bereits erwähnt auf Leute gesetzt, die schon mit ihm gearbeitet haben. Ben Affleck, hier schon zum dritten Mal unter Smith's Regie zu sehen, macht seine Sache gut. Keine Leistung wie noch in "Chasing Amy", aber das verlangt seine Rolle auch nicht. Dasselbe gilt für Matt Damon, der hier zum zweiten Mal mit Smith arbeitete. Linda Fiorentino gehört die Hauptrolle und gibt als Bethany eine gute Figur ab. Chris Rock und Salma Hayek besitzen zwar sehr interessante Figuren, jedoch gehen mir beide ein wenig auf den Sack. Unerklärlich. Alan Rickman, bekannt als Oberterrorist in "Die Hard", gibt hier den Metatron, die Stimme Gottes - und spielt diesen wirklich grossartig. Eine wahre Freude. Jayson Mewes und Regisseur Kevin Smith schlüpfen once again in ihre Rollen als Jay und Silent Bob - und haben hier meines Erachtens nach den besten gemeinsamen Auftritt von allen Smith Filmen (Bob's Dialog mit Affleck am Ende von "Chasing Amy" mal ausgenommen). Speziell Mewes, der das Publikum mit seinen derben Sprüchen stets wieder auf den Boden der Realität holt, gefällt mir hier besonders. Und natürlich sind auch ehemalige Clerks-Kumpels von Smith wieder mit an Bord. Brian O'Halloran, Scott Mosier, Jeff Anderson und co. Ehm... und die wirklich interessanteste Rolle angelte sich die Sängerin Alanis Morissette. Fühlen sich viele Schauspieler geehrt, nachdem sie für den Part einer historischen Figur besetzt wurden, eines US-Präsidenten, oder was auch immer, castete Kevin Smith die Sängerin nicht für irgendeine Rolle - nein - Alanis Morissette ist Gott. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mir ist klar - "Du sollst dir kein Gottesbild machen". Okay. Jedoch musste Smith hier Gott irgendwie darstellen. Und hat mit Morissette jemanden gefunden, der durch eine unschuldige und freundliche Art den idealen Cast für diese "Rolle" darstellt.
Gesagt werden muss - "Dogma" ist ein Film voller Theologie, Spass und Gewalt. Speziell gegen Ende fliesst doch mehr als nur ein wenig Blut. Smith tat wahrlich alles um zu polarisieren. Dies ist ihm geglückt.
Fazit: "Dogma" ist eine wahre Freude. Komödie, Actionfilm und beste Werbung für Gott zugleich. Was will man mehr?
Originaltitel: Dogma
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1999
Regie: Kevin Smith
Darsteller: Ben Affleck, Matt Damon, Alan Rickman, Chris Rock, Linda Fiorentino, Salma Hayek, Ethan Suplee, Jason Lee, Jason Mewes, Kevin Smith, Jeff Anderson, Brian O'Halloran, Alanis Morissette
Kevin Smith's vierter Streifen "Dogma" war zugleich der erste, den ich überhaupt zu sehen bekam.
Inhalt:
Tausende von Jahren sassen die beiden gefallenen Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck) auf der Erde fest. Nun wollen sie wieder in den Himmel zurückkehren. Dass sie dabei das gewaltsame Ende der Welt heraufbeschwören, kümmert sie keine Spur. Doch die himmlischen Kräfte sind wachsam. Bethany (Linda Fiorentino) wird losgeschickt, die Erde zu retten. Zusammen mit dem schwarzen Apostel Rufus, der aufreizenden Muse Serendipity und den beiden ungehobelten Propheten Jay und Silent Bob macht sie sich auf einen abenteuerlichen Kreuzzug. Dabei trifft sie nicht nur auf Gott...
Nach der "New Jersey-Trilogie" war "Dogma" Kevin Smith's erster richtiger Mainstreamer. Und was für einer. Smith wollte sein selbst geschriebenes Drehbuch "Dogma" bereits früher verfilmen. Doch gut Ding will Weil haben. Leider sahen dies diverse Kirchen und sonstige christliche Vereinigungen dieser Welt nicht so. Ein Film, der Gott lächerlich machen soll, der den Glauben lächerlich machen soll, etc. Dies waren wohl noch die harmlosesten Sprüche, die Kevin Smith ertragen musste.
Doch, Kevin Smith ist gewiss kein normaler Regisseur oder Drehbuchautor. Als eine christliche Gruppe vor einem Kino gegen den "blasphemischen" Dogma protestierten, schloss sich Smith den Demonstranten an, ein Schild mit der Aufschrift "Dogma is Dogshit" in der Hand. Cooler Schachzug eines coolen Typen.
Und zudem auch ein gläubiger Typ. Denn, wer sich dann einmal überwindet "Dogma", wird einen Film vorfinden, der keineswegs gegen Gott oder den Glauben zündet, sondern genau das Gegenteil will. "Dogma" ist beste Werbung für den Glauben. Aber allerbeste.
Klar, mir sind mehrere stocksteife Christen bekannt, die "Dogma" schon nach den ersten fünf Minuten verbrennen würden. Ich denke, wer die Bibel Wort für Wort frisst oder keinen offenen Geist für ein paar neue Ideen hat, die alten Ideen jedoch nicht widersprechen, der wird an "Dogma" wirklich keine Freude haben.
Wie kann man Kevin Smith-Humor mit einer Story biblischen Ausmasses vereinen? That's simple. Man nehme die üblichen Zutaten wie primitiv-witziger Humor, bereits Smith-getestete Darsteller (Affleck, Damon, Lee, etc) - mische das ganze mit der biblischen Aussage, die man dem Publikum verklickern will und gebe der ganzen Brühe noch einen Hauch von Jay und Silent Bob hinzu - et voilà. Es ist angerichtet. "Dogma" ist ein extrem witziger Film von Anfang bis Ende. So entschuldigt sich Smith gleich zu Beginn bei all seinen Kritikern - und erklärt zugleich, dass Gott gewiss auch Humor hat - siehe das Schnabeltier. Argumente hat der Mann.
Betreffend Darsteller hat Smith wie bereits erwähnt auf Leute gesetzt, die schon mit ihm gearbeitet haben. Ben Affleck, hier schon zum dritten Mal unter Smith's Regie zu sehen, macht seine Sache gut. Keine Leistung wie noch in "Chasing Amy", aber das verlangt seine Rolle auch nicht. Dasselbe gilt für Matt Damon, der hier zum zweiten Mal mit Smith arbeitete. Linda Fiorentino gehört die Hauptrolle und gibt als Bethany eine gute Figur ab. Chris Rock und Salma Hayek besitzen zwar sehr interessante Figuren, jedoch gehen mir beide ein wenig auf den Sack. Unerklärlich. Alan Rickman, bekannt als Oberterrorist in "Die Hard", gibt hier den Metatron, die Stimme Gottes - und spielt diesen wirklich grossartig. Eine wahre Freude. Jayson Mewes und Regisseur Kevin Smith schlüpfen once again in ihre Rollen als Jay und Silent Bob - und haben hier meines Erachtens nach den besten gemeinsamen Auftritt von allen Smith Filmen (Bob's Dialog mit Affleck am Ende von "Chasing Amy" mal ausgenommen). Speziell Mewes, der das Publikum mit seinen derben Sprüchen stets wieder auf den Boden der Realität holt, gefällt mir hier besonders. Und natürlich sind auch ehemalige Clerks-Kumpels von Smith wieder mit an Bord. Brian O'Halloran, Scott Mosier, Jeff Anderson und co. Ehm... und die wirklich interessanteste Rolle angelte sich die Sängerin Alanis Morissette. Fühlen sich viele Schauspieler geehrt, nachdem sie für den Part einer historischen Figur besetzt wurden, eines US-Präsidenten, oder was auch immer, castete Kevin Smith die Sängerin nicht für irgendeine Rolle - nein - Alanis Morissette ist Gott. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mir ist klar - "Du sollst dir kein Gottesbild machen". Okay. Jedoch musste Smith hier Gott irgendwie darstellen. Und hat mit Morissette jemanden gefunden, der durch eine unschuldige und freundliche Art den idealen Cast für diese "Rolle" darstellt.
Gesagt werden muss - "Dogma" ist ein Film voller Theologie, Spass und Gewalt. Speziell gegen Ende fliesst doch mehr als nur ein wenig Blut. Smith tat wahrlich alles um zu polarisieren. Dies ist ihm geglückt.
Fazit: "Dogma" ist eine wahre Freude. Komödie, Actionfilm und beste Werbung für Gott zugleich. Was will man mehr?
Vom 01.06.06(muss ich wohl nochmal gucken, war damals noch Synchro-Fassung):
Zum ersten mal vor einigen Jahren gesehen und mich damals wirklich köstlich amüsiert fand ich den Film heute weitaus schwächer. Einige Längen im Film langweilten mich schon ein wenig. Das Schauspieleraufkommen fand ich aber wieder sehr cool. Ziemlich viele bekannte Gesichter die alle cool spielen. Die Story sollte ja eigentlich auch viel hergeben, aber die Protagonisten verwickeln sich zu oft in nicht so spannende Gespräche. Einige Seitenhiebe auf die Kirche und ein doch recht guter Gore Gehalt haben mich aber immer wieder positiv überrascht. Die erwarteten 9 Punkte werde ich aber nicht mehr vergeben. Der kommt bei mir nicht mehr über 7 hinaus würde ich sagen.
Zum ersten mal vor einigen Jahren gesehen und mich damals wirklich köstlich amüsiert fand ich den Film heute weitaus schwächer. Einige Längen im Film langweilten mich schon ein wenig. Das Schauspieleraufkommen fand ich aber wieder sehr cool. Ziemlich viele bekannte Gesichter die alle cool spielen. Die Story sollte ja eigentlich auch viel hergeben, aber die Protagonisten verwickeln sich zu oft in nicht so spannende Gespräche. Einige Seitenhiebe auf die Kirche und ein doch recht guter Gore Gehalt haben mich aber immer wieder positiv überrascht. Die erwarteten 9 Punkte werde ich aber nicht mehr vergeben. Der kommt bei mir nicht mehr über 7 hinaus würde ich sagen.
- MysteryBobisCREEPY
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Also Dogma ist schon genial, aber man muss sich erst einmal im Universum Smith zurechtfinden um diesen Film auch entsprechend zu honorieren, beim ersten sichten ( da war ich wohl deutlich zu jung ), gefiel er mir garnicht und mit jedem weiterem Mal und je älter ich wurde, desto genialer wurde dieser Film. Witzigerweise kann ich mir nur in Kevin Smith Filmen Ben Affleck antun, ansonsten geht der garnicht.
- Dr Dolph
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Der is so megagötllich (achtung Wortwitz) der Film. Selten so gelacht wie hier. Jay und Silent Bob sind hier auch mal wieder klasse.
Die ganzen absurden Situation, der zwischen anspruchsvollem und Fäkalwitzen pendelndem Humor, sowie die gut aufgelegten Darsteller machen das ganze noch mal viel besser.
Von mir eine
Die ganzen absurden Situation, der zwischen anspruchsvollem und Fäkalwitzen pendelndem Humor, sowie die gut aufgelegten Darsteller machen das ganze noch mal viel besser.
Von mir eine
- John_Clark
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Gestern mal wieder gesehen. Und die Note bleibt bestehen. Einfach grossartig. Grossartig war damals auch Kevin Smith, der sich den Protestlern gegen seinen eigenen Film angeschlossen hat
http://www.youtube.com/watch?v=QepgKVOVfZ8
http://www.youtube.com/watch?v=5UDoIBgiUAQ
http://www.youtube.com/watch?v=QepgKVOVfZ8
http://www.youtube.com/watch?v=5UDoIBgiUAQ
- Sir Jay
- Palmenkicker
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- Registriert: 12.06.2006, 13:30
- Wohnort: Bei den Pflasterkackern
ich müsste den auch nochmal sichten, habs jetzt schlecht in Erinnerung, aber einiges von dem, was andere als genial empfanden, hat für mich schlicht nicht funktioniert.
Ich kenne sonst btw nur noch die beiden Clerks.
Würde es meine Wertung von Clerks beeinflussen, wenn ich vorher mal Mall Rats und Chasing Amy nachhole?
Ich kenne sonst btw nur noch die beiden Clerks.
Würde es meine Wertung von Clerks beeinflussen, wenn ich vorher mal Mall Rats und Chasing Amy nachhole?
- John_Clark
- Action Fan
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Du musst natürlich sehen, dass diese Filme alle zwar in einem Zusammenhang, jedoch teilweise in komplett verschiedenen Genres spielen.Sir Jay hat geschrieben:ich müsste den auch nochmal sichten, habs jetzt schlecht in Erinnerung, aber einiges von dem, was andere als genial empfanden, hat für mich schlicht nicht funktioniert.
Ich kenne sonst btw nur noch die beiden Clerks.
Würde es meine Wertung von Clerks beeinflussen, wenn ich vorher mal Mall Rats und Chasing Amy nachhole?
Mallrats ist eigentlich einfach eine lockere Komödie, Chasing Amy ein Beziehungs- und Freundschaftsdrama - aufgelockert mit einer prise guten Humors, Dogma geht beinahe in Richtung apokalyptische Komödie und die Clerks-Streifen.... ehm... die sind einfach das Leben, nur etwas witziger :)
Ich denke, Smith muss man mögen - oder die Beziehung wird nicht klappen.
hab den Film gerade - nach Jahren - nochmal gesehen. Richtig klasse, die Dialoge, vor allem in der ersten Hälfte. Auch die anspielungen auf Hollywoods Filmindustrie sehr interessant. Gebe gerne
,5
Warum nicht mehr? - Der Film dreht mir in der zweiten Hälfte zu sehr ab und hat einige kleine Längen. Trotzdem n schicker Film.
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Warum nicht mehr? - Der Film dreht mir in der zweiten Hälfte zu sehr ab und hat einige kleine Längen. Trotzdem n schicker Film.
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