Liquid-Love-Bücherthread
Moderator: gelini71
Ich kenn nur die "Bourne"-Trilogie, die ist sehr unterhaltsam, aber keinesfalls wie Clancy, ist ja auch etwas älter. Sind sehr schön konstruiert, der Bourne der Bücher ist weniger körperlich aktiv als der der Filme, also oft kommt er durch Schmiergelder usw. ans Ziel. Kann ich aber empfehlen, nur halt kein Clancy-Gedöns erwarten (den mag ich aber auch).John_Clark hat geschrieben:Aus eurer Sicht, wie sind die Ludlum-Romane anzusehen? Empfehlenswert? Vergleichbar mit Clancy?
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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- deBohli
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Haruki Murikami - Der Elefant verschwindet
Eine kleine Sammlung wundervoller Erzählungen des Meisters aus Japan. Viele sind kurios, ein bisschen weltfremd und doch bodennah und berührend. Echt toll wie Murikami seine Einfälle auf wenigen Seiten so gut verflechten und stark beschrieben rüberbringen kann.
Es war mein erstes Buch von ihm, viele werden aber noch folgen.
Eine Wertung macht bei einer Sammlung von Kurzgeschichten nicht viel Sinn finde ich.
Hab ich vor einiger Zeit auch mal gelesen, kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube die Wertung würde ich in etwa auch geben.Fäb hat geschrieben:Vor einigen Wochen schon ausgelesen: Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach, den ich ja seit "Der letzte seiner Art" und "Das Jesus Video" genauer im Auge behalten wollte. Hier kommt er am Anfang nur schwer in Gang und protzt etwas zu sehr mit seiner ohne Frage perfekt recherchierten komplexen und super durchdachten Idee, die er mit unfassbarer Detailfülle untermauert. Dadurch leidet aber etwas der Lesefluss bzw. es zieht sich einfach zwischendurch. Als das Buch mal Fahrt aufnimmt, zieht es in seinen Bann, aber leider war mir das Ende ein wenig zu simpel. Denoch eine faszinierende Idee, dass jemand eine Billion Dollar erbt und als reichster Mensch der Welt ungeahnte Chancen und Probleme bekommt...
knappe![]()
Ich lese mich gerade durch diese Reihe. Und ich kann mir nicht helfen, ich glaube ne Verfilmung davon würde echt rocken.

Jason Stathams bruudale Mördertitten figgen gelini71´ Papagei, der sich ne Lederkluft umgeschwungen hat weil er auf anale Liebe steht. Die Backstreet Boys sind auch dabei und machen bruutalen Analsex mit ihren erregierten Analwürmern.
- deBohli
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Hermann Hesse - Demian
Endlich habe ich mich an einen Hesse herangewagt und bin weder gross überrascht noch verärgert. Demian ist verständlich geschrieben und ohne grosse Wechselspiele aufgebaut. Die Geschichte bleibt konstant beim Jungen Sinclair und dessen prägenden Erlebnisse in der Jugend. Hesse vermischt hier seine eigene Geschichte mit Fiktion und hält sich nicht an unnötigen Details oder Schilderungen auf.
Für Hesse typisch, werden alle Überlegungen und Probleme mit stark melancholischem Unterton abgehandelt. Man merkt stark, das er selbst seinen Platz oder seine Bestimmung auf der Welt nie gefunden hat. Aber trotz diesem Grundtenor beinhalten die Anekdoten interessante Ansichten und Gedanken zur Welt, besonders zur Religion und der Sinnesfindung und Werdung eines Menschen.

- deBohli
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Banana Yoshimoto - Kitchen
Bananas Erstlingswerk ist eine starke Nahaufnahme der Jugendlichen in den japanischen Grossstädten im 20. Jahrhundert. Die Menschen streifen im Leben und der Stadt umher ohne zu wissen wie man das Leben bewältigt. Wie wird man mit der Leere im Herzen und der Seele fertig? Wie überwindet man einen schweren Schicksalsschlag und was ist Schicksal überhaupt?
Ihre Sprache ist leicht verständlich, doch blumig und trifft die Situation immer auf den Punkt. Ein beachtliches Werk das auch heute in keinster Weise unpassend erscheint.
Coole Sache, und jetzt den Film hinterher. ;)
Ich hab den Wächter der Nacht beendet. Hat mir leider gar nix gegeben. Ständig Gelaber von Gut, Böse und Zwielicht, bemühtes Fischen nach Grauzonen, das aber, indem man sich der Schwarzweißmalerei bedient. Vampire, Tiermenschen, Magier und irgendwelche Gesetze, um das Gleichgewicht der Welt aufrecht zu erhalten... hört sich irgendwie nach meinem "The Circle"-Comic an.
Ne, hat mir net gefallen und die restlichen Teile schieb ich erstmal zur Seite und les was neues.

Ich hab den Wächter der Nacht beendet. Hat mir leider gar nix gegeben. Ständig Gelaber von Gut, Böse und Zwielicht, bemühtes Fischen nach Grauzonen, das aber, indem man sich der Schwarzweißmalerei bedient. Vampire, Tiermenschen, Magier und irgendwelche Gesetze, um das Gleichgewicht der Welt aufrecht zu erhalten... hört sich irgendwie nach meinem "The Circle"-Comic an.
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Simon Beckett - Die Chemie des Todes
Das Backcover versprach für einmal nicht zu viel, der erste Thriller um David Hunter ist sehr gut geschrieben und bleibt bis zum Ende spannend. Beckett schafft es, eine nicht sonderlich neue Story um einen Serienmörder geschickt zu verpacken und verfrachtet die Geschichte in ein Kaff im englischen Landleben.
Durch viele Personen und deren Handlungen wird der Leser teilweise auf falsche Spuren gelockt. Das Ende überzeugt dann auch, hatte ich aber schon zu früh die Hoffnung, das der Autor für einmal echt mutig war und sie doch noch.... Aber ich will ja nicht zuviel verraten.
Auf jeden Fall ist das Buch für Thriller-Fans eine echte Empfehlung und mit "Kalte Asche" liegt ja auch schon der zweite Hunter-Roman vor.
- deBohli
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Sarah Kuttner -Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens
Gesammelte Kolumnen
Man mag sie oder man mag sie nicht. Ein dazwischen gibt es bei der Autorin, Moderatorin und TV-Frau nicht viel. Sie schreibt leicht, locker und doch in einem Deutsch, das heute viel zu wenig gebraucht wird. Durchdacht und korrekt.
Die Kolumnen sprühen vor guten Einfälle und kuriosen Gedanken. Egal ob Politik, Musik oder das alltägliche Wahnsinnsleben, alles wird behandelt durchmischt und zerlegt.
Ich musste immer wieder laut lachen, etwas das mir beim lesen selten passiert.
Ist bei mir genauso - entweder fresse ich die Bücher innerhalb von 2-4 Tagen weg oder aber ich mache eine lange Pause wo ich gar nix lese.deBohli hat geschrieben:Jep momentan läufts echt. Habe aber immer so Phasen, mal ist es intensiv, mal geht gar nichts.
Meine Momentane Pause ist bis dato die längste - ich glaube so 3 Jahre
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
- deBohli
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Genau so ist es. Dann kommt plötzlich ein Buch das die Lust weckt und sofort verschlinge ich die Dinger wieder.gelini71 hat geschrieben:Ist bei mir genauso - entweder fresse ich die Bücher innerhalb von 2-4 Tagen weg oder aber ich mache eine lange Pause wo ich gar nix lese.deBohli hat geschrieben:Jep momentan läufts echt. Habe aber immer so Phasen, mal ist es intensiv, mal geht gar nichts.
Da ich momentan meistens über Mittag ein bisschen nach dem Essen lese sind die Bücher ziemlich schnell durch.
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LadyC
hmmm was mich daran erinnert, dass ich alle teile durch hab und noch meine fetteFäb hat geschrieben:Ich krieg Brechreiz wenn ich die ganzen Twilight-lesenden Tussys (egal ob Emo-Teenie oder Mittdreißigerin mit Stock im Arsch) in der Bahn seheIst mir jetzt innerhalb weniger Wochen mehrfach aufgefallen ;)
für die englische originalfassung im schuber verteilen muss
gelacht, geweint...war alles dabei....emotion pur, deshalb nix für harte kerle
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LadyC
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