Filmtagebuch: Vince
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Heutzutage kann man sowas verbinden, Smartphones, Netbooks ...Vince hat geschrieben:So siehts aus.Ne wann hab ich denn Zeit auch noch n die Bibliothek zu latschen? Ich bin schwer beschäftigt. Mit Spammen. ;)

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
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Was vielleicht die bessere Lösung ist als meine:gelini71 hat geschrieben:Wobei man anmerken solltest das Du Dir zwar einen Plattenspieler kaufen würdest aber nicht mal im Bestz einer Schallplatte bist - also somit bist Du sogar noch besser wie ich
Schallplatten zu besitzen wie auch ein Spieler. Doch der liegt nutzlos rum weil ich keinen Platz finde
Der Kaufhaus-Cop

Irritation tritt auf, wo immer Kevin James in diesem Film versucht, witzig zu sein. Er versucht es nicht nur, er ist es... aber stets auf Kosten seines "Doug Heffernan"-Charakters, der ausgebeutet wird bis zum geht nicht mehr. Jede Nuance hat James hier von seiner eigenen Kreation geklaut. Es funktioniert, aber auf Dauer kann das nur so weiterfunktionieren, wenn James dazu bereit ist, immer wieder aufs Neue nur ihn / sich selbst zu spielen.
Die Regie ist leider ausgesprochen farblos, die Stirb Langsam-Anleihe überflüssig wie ein Kropf. Rundliche Nerds werden sich einen Narren an der Vorstellung fressen, dass sie - in der Theorie - so ein heißes Gerät kriegen können. Das war dann beim besten Willen auch alles, was der "Kaufhaus Cop" so hergibt.

Appaloosa

Spannender, uramerikanischer, klassischer Western nach einem Roman, der keine mir erkenntlichen Anstalten macht, den Schauspieler Ed Harris irgendwie einzuordnen, so wie Clint Eastwood es einst mit "Erbarmungslos" machte. Im Gegenteil wirkt "Appaloosa" mit seiner geradlinigen, einfachen Geschichte wie ein altes Portrait - atmosphärisch dicht, stimmungsvoll, aber es bleibt eben nur ein Bild. Ed Harris, Viggo Mortensen und Jeremy Irons spielen aber brillant auf, das alleine macht die zweite Regiearbeit des Hauptdarstellers schon sehenswert.

Lakeview Terrace

Zwar ein Thriller von der Stange mit einer ebensolchen Ausgangslage, aber einem eigenen Kniff, der die suspensereiche Angelegenheit, die man von "Entgleist" über "Spurwechsel" schon in so vielen Variationen erlebt hat, ausnehmend spannend macht. Samuel Jackson war jetzt längere Zeit nicht mehr so präsent wie hier und ist nachweislich tragendes Fundament. Patrick Wilson nämlich spielt zwar ordentlich, ist aber im Gegensatz zu Jackson in Gedanken zu leicht gegen einen anderen Darsteller ersetzt.


Irritation tritt auf, wo immer Kevin James in diesem Film versucht, witzig zu sein. Er versucht es nicht nur, er ist es... aber stets auf Kosten seines "Doug Heffernan"-Charakters, der ausgebeutet wird bis zum geht nicht mehr. Jede Nuance hat James hier von seiner eigenen Kreation geklaut. Es funktioniert, aber auf Dauer kann das nur so weiterfunktionieren, wenn James dazu bereit ist, immer wieder aufs Neue nur ihn / sich selbst zu spielen.
Die Regie ist leider ausgesprochen farblos, die Stirb Langsam-Anleihe überflüssig wie ein Kropf. Rundliche Nerds werden sich einen Narren an der Vorstellung fressen, dass sie - in der Theorie - so ein heißes Gerät kriegen können. Das war dann beim besten Willen auch alles, was der "Kaufhaus Cop" so hergibt.
Appaloosa

Spannender, uramerikanischer, klassischer Western nach einem Roman, der keine mir erkenntlichen Anstalten macht, den Schauspieler Ed Harris irgendwie einzuordnen, so wie Clint Eastwood es einst mit "Erbarmungslos" machte. Im Gegenteil wirkt "Appaloosa" mit seiner geradlinigen, einfachen Geschichte wie ein altes Portrait - atmosphärisch dicht, stimmungsvoll, aber es bleibt eben nur ein Bild. Ed Harris, Viggo Mortensen und Jeremy Irons spielen aber brillant auf, das alleine macht die zweite Regiearbeit des Hauptdarstellers schon sehenswert.
Lakeview Terrace

Zwar ein Thriller von der Stange mit einer ebensolchen Ausgangslage, aber einem eigenen Kniff, der die suspensereiche Angelegenheit, die man von "Entgleist" über "Spurwechsel" schon in so vielen Variationen erlebt hat, ausnehmend spannend macht. Samuel Jackson war jetzt längere Zeit nicht mehr so präsent wie hier und ist nachweislich tragendes Fundament. Patrick Wilson nämlich spielt zwar ordentlich, ist aber im Gegensatz zu Jackson in Gedanken zu leicht gegen einen anderen Darsteller ersetzt.

Hm? Meinst du die Ische oder das Fortbewegungsmittel? Ich als rundlicher Nerd würde zweitens nehmen, denn mit dem Ding lassen sich garantiert heißere Ischen als die im Film klar machen ;-)Rundliche Nerds werden sich einen Narren an der Vorstellung fressen, dass sie - in der Theorie - so ein heißes Gerät kriegen können.
In diesem Sinne:
freeman

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Lächerlich zusammengeschustertes Drehbuch voller ach so toll zusammenpassender Zufälle und reichlich Kindereien zwischen Fraser, Neffe und Bergführerin. Lange gab es keinen künstlicher wirkenderen Film mehr zu begutachten und dass die Dinos aus "Jurassic Park" die 16 Jahre jüngeren Nachfahren im Schlaf verschnabulieren würden, ist eine ziemliche Schande. Sämtliche 3D-Effekte sind penetrant genug in Szene gesetzt, dass man sie auch in der 2D-Fassung mühelos erkennt. Und doch ist ein gewisser Drive dem Doofi-Abenteuer nicht abzusprechen, denn die ganzen Bergtalachterbahnfahrten, Segelausflüge, Mineralientänze und Saurierjagden, so abgekaut sie auch sein mögen, sind gar nicht mal so langweilig wie befürchtet ausgefallen.

Tödliche Entscheidung

Schauspielerfilm, wie er im Buche steht: ohne die intime und urgewaltige Show von Ethan Hawke und vor allem Philip Seyour Hoffman wäre das Skript pure Rohmasse. Dennoch fällt es schwer, von einem 08/15-Drehbuch zu sprechen, hat man doch das Gefühl, es sei schon mit Vorausblick geschrieben worden, dass zwei starke Hauptdarsteller den Film tragen würden. Das ist mehr als gelungen. Mit einem bitterlich rebellierenden Score voller Unruhe entwickelt sich ein straightes, schnörkelloses Thrillerkonstrukt, das trotz seiner vordergründlichen Einfachheit eine wahre Augenweide ist.

Die Stadt der Blinden

Mit Szenen von größter Virtuosität gesegnet, scheitert Fernando Meirelles's Versuch, den mit Akustik und fehlender Optik spielenden Erfolgsroman in Film zu gießen, als er auf sein Ende zusteuert. Diese 116 Minuten hätten durchaus der Beginn eines epischen Meisterwerkes sein können, als das abrupte Ende wie eine Schnur daherkommt, die einen endlos vollen Sack auf die letzten Zentimeter mit Müh und Not noch zuschnürt. Dabei ist das Spiel mit Perspektive, mit Filtern und Schleiern streckenweise so gelungen, die sozialkritischen Ansätze so intensiv, dass der leere Gesamteindruck, als der Abspann einsetzt, um so surrealer erscheint. Dennoch, weniger zu geben wäre in Anbetracht der starken Ansätze ein Hohn:


Lächerlich zusammengeschustertes Drehbuch voller ach so toll zusammenpassender Zufälle und reichlich Kindereien zwischen Fraser, Neffe und Bergführerin. Lange gab es keinen künstlicher wirkenderen Film mehr zu begutachten und dass die Dinos aus "Jurassic Park" die 16 Jahre jüngeren Nachfahren im Schlaf verschnabulieren würden, ist eine ziemliche Schande. Sämtliche 3D-Effekte sind penetrant genug in Szene gesetzt, dass man sie auch in der 2D-Fassung mühelos erkennt. Und doch ist ein gewisser Drive dem Doofi-Abenteuer nicht abzusprechen, denn die ganzen Bergtalachterbahnfahrten, Segelausflüge, Mineralientänze und Saurierjagden, so abgekaut sie auch sein mögen, sind gar nicht mal so langweilig wie befürchtet ausgefallen.
Tödliche Entscheidung

Schauspielerfilm, wie er im Buche steht: ohne die intime und urgewaltige Show von Ethan Hawke und vor allem Philip Seyour Hoffman wäre das Skript pure Rohmasse. Dennoch fällt es schwer, von einem 08/15-Drehbuch zu sprechen, hat man doch das Gefühl, es sei schon mit Vorausblick geschrieben worden, dass zwei starke Hauptdarsteller den Film tragen würden. Das ist mehr als gelungen. Mit einem bitterlich rebellierenden Score voller Unruhe entwickelt sich ein straightes, schnörkelloses Thrillerkonstrukt, das trotz seiner vordergründlichen Einfachheit eine wahre Augenweide ist.
Die Stadt der Blinden

Mit Szenen von größter Virtuosität gesegnet, scheitert Fernando Meirelles's Versuch, den mit Akustik und fehlender Optik spielenden Erfolgsroman in Film zu gießen, als er auf sein Ende zusteuert. Diese 116 Minuten hätten durchaus der Beginn eines epischen Meisterwerkes sein können, als das abrupte Ende wie eine Schnur daherkommt, die einen endlos vollen Sack auf die letzten Zentimeter mit Müh und Not noch zuschnürt. Dabei ist das Spiel mit Perspektive, mit Filtern und Schleiern streckenweise so gelungen, die sozialkritischen Ansätze so intensiv, dass der leere Gesamteindruck, als der Abspann einsetzt, um so surrealer erscheint. Dennoch, weniger zu geben wäre in Anbetracht der starken Ansätze ein Hohn:

seh ich ähnlich! Hast du etwa das Buch gelesen? Ich nicht, kann mir aber vorstellen, dass man als Buchleser höhere Ansprüche hat. Trotzdem absolut intensives Filmerlebnis find ich.Vince hat geschrieben: Die Stadt der Blinden
Mit Szenen von größter Virtuosität gesegnet, scheitert Fernando Meirelles's Versuch, den mit Akustik und fehlender Optik spielenden Erfolgsroman in Film zu gießen, als er auf sein Ende zusteuert. Diese 116 Minuten hätten durchaus der Beginn eines epischen Meisterwerkes sein können, als das abrupte Ende wie eine Schnur daherkommt, die einen endlos vollen Sack auf die letzten Zentimeter mit Müh und Not noch zuschnürt. Dabei ist das Spiel mit Perspektive, mit Filtern und Schleiern streckenweise so gelungen, die sozialkritischen Ansätze so intensiv, dass der leere Gesamteindruck, als der Abspann einsetzt, um so surrealer erscheint. Dennoch, weniger zu geben wäre in Anbetracht der starken Ansätze ein Hohn:
Terry Pratchett's Color of Magic

Durchaus liebenswerter wie detailreicher TV-Zweiteiler, der sich vornehmlich an die Fans der Scheibenwelt-Romane richtet, wie alleine schon die Besetzung beweist (u.a. mit Tim Curry, einem erklärten Fän der Bücher). Der zerfaserte Stil Pratchetts findet sich aber leider auch in der Verfilmung wieder und steht dieser nicht so gut wie dem medialen Ur-Pendant, dem Buch. Prinzipiell gelungene Einfälle werden einfach so behauptet, ohne sie nachvollziehbar zu machen (warum der Zauberer einen albernen Hut mit peinlicher "Wizzard"-Stickerei trägt, leuchtet kaum ein und wirkt deswegen lächerlich - nur eines von unzähligen Beispielen) und die eigentlich recht heimelige Atmosphäre trägt die Schattenseite mit sich, von Längen nicht verschont zu bleiben. Mein Fall war's nicht ganz, bis auf die Kiste aus Birnbaumholz war's eher albern als gewitzt. Und wenn man's genau nimmt, war selbst die verdammt albern.


Durchaus liebenswerter wie detailreicher TV-Zweiteiler, der sich vornehmlich an die Fans der Scheibenwelt-Romane richtet, wie alleine schon die Besetzung beweist (u.a. mit Tim Curry, einem erklärten Fän der Bücher). Der zerfaserte Stil Pratchetts findet sich aber leider auch in der Verfilmung wieder und steht dieser nicht so gut wie dem medialen Ur-Pendant, dem Buch. Prinzipiell gelungene Einfälle werden einfach so behauptet, ohne sie nachvollziehbar zu machen (warum der Zauberer einen albernen Hut mit peinlicher "Wizzard"-Stickerei trägt, leuchtet kaum ein und wirkt deswegen lächerlich - nur eines von unzähligen Beispielen) und die eigentlich recht heimelige Atmosphäre trägt die Schattenseite mit sich, von Längen nicht verschont zu bleiben. Mein Fall war's nicht ganz, bis auf die Kiste aus Birnbaumholz war's eher albern als gewitzt. Und wenn man's genau nimmt, war selbst die verdammt albern.
Viel Durchschnitt:
Quarantäne

Naja, Cloverfield im abgeriegelten Mietshaus mit Zombies halt... ich kenne das spanische Original nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass das ne Spur grimmiger und konzentrierter daherkommt. Dennoch hat auch die allerdings lächerlich frühe Amerikanisierung seine Stimmungsmomente, wenn Mieterviecher mit Schaum vor dem Mund vor die Kamera treten. Kleine, feine Ideen wie die Benutzung der Kamera als Tötungsinstrument oder der kurzzeitige Wechsel des Kameraträgers sorgen für Auflockerung. Vieles hat man aber schon gesehen (zB. in "28 Weeks Later" oder "The Descent" und richtig zwingend ist's auch nicht.

Der Ja-Sager

Sehr sektennah, das Ganze, und damit eine Spur unheimlich, diese neuzeitgeistige Jasagerei. Carrey dient sie als Rückkehr to da roots. Obwohl die Prämisse wie ein Remake zu "Der Dummschwätzer" klingt, geht der Film einen anderen Weg, keinen besonders hellen allerdings. Eine Szene geht total am Geschmack vorbei, der Rest ist die ersten 10 Minuten von "Vergiss mein nicht" auf Halbflamme, garniert mit annehmbaren, aber wenig aufregenden Gags und einer sympathischen Zooey Deschanel. Carrey btw. sieht irgendwie richtig alt aus...

Quarantäne

Naja, Cloverfield im abgeriegelten Mietshaus mit Zombies halt... ich kenne das spanische Original nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass das ne Spur grimmiger und konzentrierter daherkommt. Dennoch hat auch die allerdings lächerlich frühe Amerikanisierung seine Stimmungsmomente, wenn Mieterviecher mit Schaum vor dem Mund vor die Kamera treten. Kleine, feine Ideen wie die Benutzung der Kamera als Tötungsinstrument oder der kurzzeitige Wechsel des Kameraträgers sorgen für Auflockerung. Vieles hat man aber schon gesehen (zB. in "28 Weeks Later" oder "The Descent" und richtig zwingend ist's auch nicht.
Der Ja-Sager

Sehr sektennah, das Ganze, und damit eine Spur unheimlich, diese neuzeitgeistige Jasagerei. Carrey dient sie als Rückkehr to da roots. Obwohl die Prämisse wie ein Remake zu "Der Dummschwätzer" klingt, geht der Film einen anderen Weg, keinen besonders hellen allerdings. Eine Szene geht total am Geschmack vorbei, der Rest ist die ersten 10 Minuten von "Vergiss mein nicht" auf Halbflamme, garniert mit annehmbaren, aber wenig aufregenden Gags und einer sympathischen Zooey Deschanel. Carrey btw. sieht irgendwie richtig alt aus...
Wie rosa! Was wäre denn ein echter Mann ohne ein saftiges "Nein"? ;)Erstaunlicherweise baut das Ganze ja auf den Erlebnissen von ner Type auf, die ein Jahr wirklich so Bejahend gelebt hat. Allerdings freiwillig ...
Burn After Reading

Anfangs zähe Gaunergroteske, die dann aber mächtig ins Rollen kommt. Mit dem Flair einer lockeren Fingerübung präsentieren die Coens Clooney, Pitt, McDormand, Swinton und Malkovich in schwindelerregend spaßigen Rollen und skurrilen Situationen, die mit "Fargo" zumindest Schritt halten können. Die letzte Szene ist Postmoderne in Formvollendung, spricht sie doch aus, was die Menschen schon seit 15 Jahren, seit "Pulp Fiction" denken: "was lernen wir denn jetzt daraus? Nichts!"
Gelungen auch die scheintrügerische Einnistung ins dramatische Fach, das aber alsbald mit einem gewaltigen Schlenker komödiantisch aufgebrochen wird.
Der menschiche Makel

Edel gefilmte, ambitionierte Bestsellerverfilmung, der der Anspruch aufs Etikett geschrieben ist. Die Thematik ist zumindest in dieser eigenwilligen Mischung hochinteressant, nur bekommt das Skript die Fäden nicht alle zu fassen und weiß die Erzählstränge um Rassismus gegen Schwarze und Rassismus gegen ungleiche Paare nicht adäquat mit Individualschicksalen zu vereinen. Und doch ist keine Sekunde mit Anthony Hopkins auf der Leinwand verschwendet. Ganz zu schweigen von Ed Harris in einer zwar sehr kleinen, aber umso nachdrücklicheren Nebenrolle.
Birthday Girl

Konventionelles Thrillerdrama mit Humorspitzen, bei dem der Zuschauer immer genau so viel weiß wie der Hauptdarsteller, was eine sehr intensive Identifikation mit dieser zulässt. Ben Chaplin eignet sich als Träger der hauptrolle für diesen Zweck auch sehr gut - in dem Moment, in dem seine Welt zusammenbricht, steht man als Zuschauer unheimlich dicht an seiner Seite. Das alles ist solide und weitgehend überraschungsfrei abgekurbelt; dass Nicole Kidman eine mit allen Wassern gewaschene Russin spielt, ist da noch das Ungewöhnlichste. Vincent Cassel spielt seinen Standard runter. Nett, kaum langweilig, aber Stangenware.

Godzilla

Japans Antwort auf die mit "King Kong" öffentlich zur Schau gestellte amerikanische Angst vor der Weltwirtschaftskrise widmet sich der Verwirtschaftung von Atomenergie. Ein Weltkrieg steht zwischen den beiden Monstern und er hat seine Auswirkungen hinterlassen. Die Nichtnatürlichkeit von Godzilla steht der Urpräsenz King Kongs entgegen; der eine hat das eigentliche Anrecht auf die Welt, während es den anderen gar nicht geben dürfte. Folglich wird jede Art von Mitleid mit dem Echsenkoloss ausgespart. Das Resultat ist aber weitgehend das Gleiche: Menschen rennen kreischend davon, sehen sich einer absurden Gottheit ausgesetzt, die sie selbst erschaffen haben und von der sie nun gerichtet werden.
Historisch vielleicht, aber keineswegs filmisch kann das japanische Werk mit Coopers und Schoedsacks Meilenstein mithalten. Szenenfolgen wechseln sich zu rhythmisch miteinander ab, als dass sie groß Spannung erzeugen würden, einzelne Szenen ähneln sich untereinander. Dennoch bietet der wissenschaftlich-experimentelle Unterbau einiges, das die vielen Fortsetzungen nicht mehr zu bieten wussten.


Konventionelles Thrillerdrama mit Humorspitzen, bei dem der Zuschauer immer genau so viel weiß wie der Hauptdarsteller, was eine sehr intensive Identifikation mit dieser zulässt. Ben Chaplin eignet sich als Träger der hauptrolle für diesen Zweck auch sehr gut - in dem Moment, in dem seine Welt zusammenbricht, steht man als Zuschauer unheimlich dicht an seiner Seite. Das alles ist solide und weitgehend überraschungsfrei abgekurbelt; dass Nicole Kidman eine mit allen Wassern gewaschene Russin spielt, ist da noch das Ungewöhnlichste. Vincent Cassel spielt seinen Standard runter. Nett, kaum langweilig, aber Stangenware.
Godzilla

Japans Antwort auf die mit "King Kong" öffentlich zur Schau gestellte amerikanische Angst vor der Weltwirtschaftskrise widmet sich der Verwirtschaftung von Atomenergie. Ein Weltkrieg steht zwischen den beiden Monstern und er hat seine Auswirkungen hinterlassen. Die Nichtnatürlichkeit von Godzilla steht der Urpräsenz King Kongs entgegen; der eine hat das eigentliche Anrecht auf die Welt, während es den anderen gar nicht geben dürfte. Folglich wird jede Art von Mitleid mit dem Echsenkoloss ausgespart. Das Resultat ist aber weitgehend das Gleiche: Menschen rennen kreischend davon, sehen sich einer absurden Gottheit ausgesetzt, die sie selbst erschaffen haben und von der sie nun gerichtet werden.
Historisch vielleicht, aber keineswegs filmisch kann das japanische Werk mit Coopers und Schoedsacks Meilenstein mithalten. Szenenfolgen wechseln sich zu rhythmisch miteinander ab, als dass sie groß Spannung erzeugen würden, einzelne Szenen ähneln sich untereinander. Dennoch bietet der wissenschaftlich-experimentelle Unterbau einiges, das die vielen Fortsetzungen nicht mehr zu bieten wussten.
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- Registriert: 12.06.2006, 13:30
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ich will verdammt sein, wenn ich jeden einzelnen Godzilla Film beim namen in chronologisch richtiger Reihenfolge nennen kann
Die paar, die ich gesehen habe könnte ich beim Besten Willen nicht einordnen; nie im Leben könnte ich da das Original ausmachen :?
Früher übrigens noch in der Schule, als damals Emmerichs Godzilla in den KInos kam, und am Pausenhof jeder über den achso geilen Filmquatsche, und sich gegenseitig Franchise-Sticker in die jeweiligen Sammelbücher geklebt wurden, wurde ich spöttisch ausgelacht, als Außenseiter zu behaupten, King Kong sei besser
Die paar, die ich gesehen habe könnte ich beim Besten Willen nicht einordnen; nie im Leben könnte ich da das Original ausmachen :?
Früher übrigens noch in der Schule, als damals Emmerichs Godzilla in den KInos kam, und am Pausenhof jeder über den achso geilen Filmquatsche, und sich gegenseitig Franchise-Sticker in die jeweiligen Sammelbücher geklebt wurden, wurde ich spöttisch ausgelacht, als Außenseiter zu behaupten, King Kong sei besser
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