Filmtagebuch: Vince

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Beitrag von Vince » 16.09.2009, 08:35

So siehts aus. :lol: Ne wann hab ich denn Zeit auch noch n die Bibliothek zu latschen? Ich bin schwer beschäftigt. Mit Spammen. ;)

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Beitrag von freeman » 16.09.2009, 08:36

Und Figge!!!! ;-)

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Beitrag von gelini71 » 16.09.2009, 08:37

Der Tag hat 24 Stunden - wovon Du mal alle Jubeljahre mal für 5 Minuten hier reinschaust. Das ist kein spammen - das ist ab-und-zu posten.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von Vince » 16.09.2009, 08:43

Da hören sich aber zwei sehr beleidigt an. :lol:

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Beitrag von gelini71 » 16.09.2009, 08:44

Die Wahrheit kann schon mal weh tun :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von freeman » 16.09.2009, 08:44

Also bei mir isses Neid!

;-)

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Beitrag von The Punisher » 16.09.2009, 15:27

Vince hat geschrieben:So siehts aus. :lol: Ne wann hab ich denn Zeit auch noch n die Bibliothek zu latschen? Ich bin schwer beschäftigt. Mit Spammen. ;)
Heutzutage kann man sowas verbinden, Smartphones, Netbooks ... :wink:
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Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von gelini71 » 16.09.2009, 15:46

Vergiss es Puni - das kostet alles Geld was der Vince nicht hat & zudem ist das technisch zu neu siehe MP3 Player :lol: :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von Vince » 16.09.2009, 15:55

so isses. Und wenn ich Geld hätte, würd ich mir eher nen fett geilen Plattenspieler holen als so nen witzlosen ipod-Gedöns. :wink:

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Beitrag von gelini71 » 16.09.2009, 16:00

Wobei man anmerken solltest das Du Dir zwar einen Plattenspieler kaufen würdest aber nicht mal im Bestz einer Schallplatte bist - also somit bist Du sogar noch besser wie ich :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von deBohli » 16.09.2009, 16:01

gelini71 hat geschrieben:Wobei man anmerken solltest das Du Dir zwar einen Plattenspieler kaufen würdest aber nicht mal im Bestz einer Schallplatte bist - also somit bist Du sogar noch besser wie ich :lol:
Was vielleicht die bessere Lösung ist als meine:
Schallplatten zu besitzen wie auch ein Spieler. Doch der liegt nutzlos rum weil ich keinen Platz finde :lol:
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Beitrag von gelini71 » 16.09.2009, 16:10

Schallplatten & Spieler habe ich - nur keine Zeit alle zu hören & kein Platz die über 7500 Tonträger endlich mal Sinnvol zu sortieren....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von Fäb » 17.09.2009, 00:48

Vince hat geschrieben:Paris, Texas werd ich dann mal abchecken, kenn ich noch nicht...
Grundgütiger! Das wird ja immer besser hier... ;) Den würd ich gern nochmal auf einer richtig fetten Kinoleinwand sehen.

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Beitrag von Vince » 07.10.2009, 22:12

Der Kaufhaus-Cop
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Irritation tritt auf, wo immer Kevin James in diesem Film versucht, witzig zu sein. Er versucht es nicht nur, er ist es... aber stets auf Kosten seines "Doug Heffernan"-Charakters, der ausgebeutet wird bis zum geht nicht mehr. Jede Nuance hat James hier von seiner eigenen Kreation geklaut. Es funktioniert, aber auf Dauer kann das nur so weiterfunktionieren, wenn James dazu bereit ist, immer wieder aufs Neue nur ihn / sich selbst zu spielen.
Die Regie ist leider ausgesprochen farblos, die Stirb Langsam-Anleihe überflüssig wie ein Kropf. Rundliche Nerds werden sich einen Narren an der Vorstellung fressen, dass sie - in der Theorie - so ein heißes Gerät kriegen können. Das war dann beim besten Willen auch alles, was der "Kaufhaus Cop" so hergibt.
:liquid5:

Appaloosa
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Spannender, uramerikanischer, klassischer Western nach einem Roman, der keine mir erkenntlichen Anstalten macht, den Schauspieler Ed Harris irgendwie einzuordnen, so wie Clint Eastwood es einst mit "Erbarmungslos" machte. Im Gegenteil wirkt "Appaloosa" mit seiner geradlinigen, einfachen Geschichte wie ein altes Portrait - atmosphärisch dicht, stimmungsvoll, aber es bleibt eben nur ein Bild. Ed Harris, Viggo Mortensen und Jeremy Irons spielen aber brillant auf, das alleine macht die zweite Regiearbeit des Hauptdarstellers schon sehenswert.
:liquid6:

Lakeview Terrace
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Zwar ein Thriller von der Stange mit einer ebensolchen Ausgangslage, aber einem eigenen Kniff, der die suspensereiche Angelegenheit, die man von "Entgleist" über "Spurwechsel" schon in so vielen Variationen erlebt hat, ausnehmend spannend macht. Samuel Jackson war jetzt längere Zeit nicht mehr so präsent wie hier und ist nachweislich tragendes Fundament. Patrick Wilson nämlich spielt zwar ordentlich, ist aber im Gegensatz zu Jackson in Gedanken zu leicht gegen einen anderen Darsteller ersetzt.
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 08.10.2009, 08:34

Rundliche Nerds werden sich einen Narren an der Vorstellung fressen, dass sie - in der Theorie - so ein heißes Gerät kriegen können.
Hm? Meinst du die Ische oder das Fortbewegungsmittel? Ich als rundlicher Nerd würde zweitens nehmen, denn mit dem Ding lassen sich garantiert heißere Ischen als die im Film klar machen ;-)

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Beitrag von Vince » 08.10.2009, 09:39

Naja mein Geschmack wars auch nur bedingt, aber für manchen Nerd ist beides auf einmal so ungefähr wie nen doppelter Cheeseburger.

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Beitrag von Vince » 18.10.2009, 18:18

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
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Lächerlich zusammengeschustertes Drehbuch voller ach so toll zusammenpassender Zufälle und reichlich Kindereien zwischen Fraser, Neffe und Bergführerin. Lange gab es keinen künstlicher wirkenderen Film mehr zu begutachten und dass die Dinos aus "Jurassic Park" die 16 Jahre jüngeren Nachfahren im Schlaf verschnabulieren würden, ist eine ziemliche Schande. Sämtliche 3D-Effekte sind penetrant genug in Szene gesetzt, dass man sie auch in der 2D-Fassung mühelos erkennt. Und doch ist ein gewisser Drive dem Doofi-Abenteuer nicht abzusprechen, denn die ganzen Bergtalachterbahnfahrten, Segelausflüge, Mineralientänze und Saurierjagden, so abgekaut sie auch sein mögen, sind gar nicht mal so langweilig wie befürchtet ausgefallen.
:liquid4:

Tödliche Entscheidung
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Schauspielerfilm, wie er im Buche steht: ohne die intime und urgewaltige Show von Ethan Hawke und vor allem Philip Seyour Hoffman wäre das Skript pure Rohmasse. Dennoch fällt es schwer, von einem 08/15-Drehbuch zu sprechen, hat man doch das Gefühl, es sei schon mit Vorausblick geschrieben worden, dass zwei starke Hauptdarsteller den Film tragen würden. Das ist mehr als gelungen. Mit einem bitterlich rebellierenden Score voller Unruhe entwickelt sich ein straightes, schnörkelloses Thrillerkonstrukt, das trotz seiner vordergründlichen Einfachheit eine wahre Augenweide ist.
:liquid8:

Die Stadt der Blinden
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Mit Szenen von größter Virtuosität gesegnet, scheitert Fernando Meirelles's Versuch, den mit Akustik und fehlender Optik spielenden Erfolgsroman in Film zu gießen, als er auf sein Ende zusteuert. Diese 116 Minuten hätten durchaus der Beginn eines epischen Meisterwerkes sein können, als das abrupte Ende wie eine Schnur daherkommt, die einen endlos vollen Sack auf die letzten Zentimeter mit Müh und Not noch zuschnürt. Dabei ist das Spiel mit Perspektive, mit Filtern und Schleiern streckenweise so gelungen, die sozialkritischen Ansätze so intensiv, dass der leere Gesamteindruck, als der Abspann einsetzt, um so surrealer erscheint. Dennoch, weniger zu geben wäre in Anbetracht der starken Ansätze ein Hohn:
:liquid7:

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Beitrag von Fäb » 21.10.2009, 13:33

Vince hat geschrieben: Die Stadt der Blinden
Mit Szenen von größter Virtuosität gesegnet, scheitert Fernando Meirelles's Versuch, den mit Akustik und fehlender Optik spielenden Erfolgsroman in Film zu gießen, als er auf sein Ende zusteuert. Diese 116 Minuten hätten durchaus der Beginn eines epischen Meisterwerkes sein können, als das abrupte Ende wie eine Schnur daherkommt, die einen endlos vollen Sack auf die letzten Zentimeter mit Müh und Not noch zuschnürt. Dabei ist das Spiel mit Perspektive, mit Filtern und Schleiern streckenweise so gelungen, die sozialkritischen Ansätze so intensiv, dass der leere Gesamteindruck, als der Abspann einsetzt, um so surrealer erscheint. Dennoch, weniger zu geben wäre in Anbetracht der starken Ansätze ein Hohn:
:liquid7:
seh ich ähnlich! Hast du etwa das Buch gelesen? Ich nicht, kann mir aber vorstellen, dass man als Buchleser höhere Ansprüche hat. Trotzdem absolut intensives Filmerlebnis find ich.

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Beitrag von Vince » 21.10.2009, 15:58

Buch hab ich nicht gelesen, nur davon gehört. Bin aber jetzt irgendwie scharf drauf. ;)

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Beitrag von Vince » 25.10.2009, 19:35

Terry Pratchett's Color of Magic
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Durchaus liebenswerter wie detailreicher TV-Zweiteiler, der sich vornehmlich an die Fans der Scheibenwelt-Romane richtet, wie alleine schon die Besetzung beweist (u.a. mit Tim Curry, einem erklärten Fän der Bücher). Der zerfaserte Stil Pratchetts findet sich aber leider auch in der Verfilmung wieder und steht dieser nicht so gut wie dem medialen Ur-Pendant, dem Buch. Prinzipiell gelungene Einfälle werden einfach so behauptet, ohne sie nachvollziehbar zu machen (warum der Zauberer einen albernen Hut mit peinlicher "Wizzard"-Stickerei trägt, leuchtet kaum ein und wirkt deswegen lächerlich - nur eines von unzähligen Beispielen) und die eigentlich recht heimelige Atmosphäre trägt die Schattenseite mit sich, von Längen nicht verschont zu bleiben. Mein Fall war's nicht ganz, bis auf die Kiste aus Birnbaumholz war's eher albern als gewitzt. Und wenn man's genau nimmt, war selbst die verdammt albern.
:liquid4:

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Beitrag von Vince » 03.11.2009, 20:54

Viel Durchschnitt:

Quarantäne
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Naja, Cloverfield im abgeriegelten Mietshaus mit Zombies halt... ich kenne das spanische Original nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass das ne Spur grimmiger und konzentrierter daherkommt. Dennoch hat auch die allerdings lächerlich frühe Amerikanisierung seine Stimmungsmomente, wenn Mieterviecher mit Schaum vor dem Mund vor die Kamera treten. Kleine, feine Ideen wie die Benutzung der Kamera als Tötungsinstrument oder der kurzzeitige Wechsel des Kameraträgers sorgen für Auflockerung. Vieles hat man aber schon gesehen (zB. in "28 Weeks Later" oder "The Descent" und richtig zwingend ist's auch nicht.
:liquid5:

Der Ja-Sager
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Sehr sektennah, das Ganze, und damit eine Spur unheimlich, diese neuzeitgeistige Jasagerei. Carrey dient sie als Rückkehr to da roots. Obwohl die Prämisse wie ein Remake zu "Der Dummschwätzer" klingt, geht der Film einen anderen Weg, keinen besonders hellen allerdings. Eine Szene geht total am Geschmack vorbei, der Rest ist die ersten 10 Minuten von "Vergiss mein nicht" auf Halbflamme, garniert mit annehmbaren, aber wenig aufregenden Gags und einer sympathischen Zooey Deschanel. Carrey btw. sieht irgendwie richtig alt aus...
:liquid5:

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Beitrag von freeman » 04.11.2009, 08:45

Sehr sektennah, das Ganze, und damit eine Spur unheimlich, diese neuzeitgeistige Jasagerei.
Erstaunlicherweise baut das Ganze ja auf den Erlebnissen von ner Type auf, die ein Jahr wirklich so Bejahend gelebt hat. Allerdings freiwillig ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 04.11.2009, 09:02

Erstaunlicherweise baut das Ganze ja auf den Erlebnissen von ner Type auf, die ein Jahr wirklich so Bejahend gelebt hat. Allerdings freiwillig ...
Wie rosa! Was wäre denn ein echter Mann ohne ein saftiges "Nein"? ;)

Burn After Reading
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Anfangs zähe Gaunergroteske, die dann aber mächtig ins Rollen kommt. Mit dem Flair einer lockeren Fingerübung präsentieren die Coens Clooney, Pitt, McDormand, Swinton und Malkovich in schwindelerregend spaßigen Rollen und skurrilen Situationen, die mit "Fargo" zumindest Schritt halten können. Die letzte Szene ist Postmoderne in Formvollendung, spricht sie doch aus, was die Menschen schon seit 15 Jahren, seit "Pulp Fiction" denken: "was lernen wir denn jetzt daraus? Nichts!"
Gelungen auch die scheintrügerische Einnistung ins dramatische Fach, das aber alsbald mit einem gewaltigen Schlenker komödiantisch aufgebrochen wird.
:liquid8:

Der menschiche Makel
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Edel gefilmte, ambitionierte Bestsellerverfilmung, der der Anspruch aufs Etikett geschrieben ist. Die Thematik ist zumindest in dieser eigenwilligen Mischung hochinteressant, nur bekommt das Skript die Fäden nicht alle zu fassen und weiß die Erzählstränge um Rassismus gegen Schwarze und Rassismus gegen ungleiche Paare nicht adäquat mit Individualschicksalen zu vereinen. Und doch ist keine Sekunde mit Anthony Hopkins auf der Leinwand verschwendet. Ganz zu schweigen von Ed Harris in einer zwar sehr kleinen, aber umso nachdrücklicheren Nebenrolle.
:liquid6:

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Beitrag von Vince » 12.11.2009, 18:42

Birthday Girl
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Konventionelles Thrillerdrama mit Humorspitzen, bei dem der Zuschauer immer genau so viel weiß wie der Hauptdarsteller, was eine sehr intensive Identifikation mit dieser zulässt. Ben Chaplin eignet sich als Träger der hauptrolle für diesen Zweck auch sehr gut - in dem Moment, in dem seine Welt zusammenbricht, steht man als Zuschauer unheimlich dicht an seiner Seite. Das alles ist solide und weitgehend überraschungsfrei abgekurbelt; dass Nicole Kidman eine mit allen Wassern gewaschene Russin spielt, ist da noch das Ungewöhnlichste. Vincent Cassel spielt seinen Standard runter. Nett, kaum langweilig, aber Stangenware.
:liquid6:

Godzilla
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Japans Antwort auf die mit "King Kong" öffentlich zur Schau gestellte amerikanische Angst vor der Weltwirtschaftskrise widmet sich der Verwirtschaftung von Atomenergie. Ein Weltkrieg steht zwischen den beiden Monstern und er hat seine Auswirkungen hinterlassen. Die Nichtnatürlichkeit von Godzilla steht der Urpräsenz King Kongs entgegen; der eine hat das eigentliche Anrecht auf die Welt, während es den anderen gar nicht geben dürfte. Folglich wird jede Art von Mitleid mit dem Echsenkoloss ausgespart. Das Resultat ist aber weitgehend das Gleiche: Menschen rennen kreischend davon, sehen sich einer absurden Gottheit ausgesetzt, die sie selbst erschaffen haben und von der sie nun gerichtet werden.
Historisch vielleicht, aber keineswegs filmisch kann das japanische Werk mit Coopers und Schoedsacks Meilenstein mithalten. Szenenfolgen wechseln sich zu rhythmisch miteinander ab, als dass sie groß Spannung erzeugen würden, einzelne Szenen ähneln sich untereinander. Dennoch bietet der wissenschaftlich-experimentelle Unterbau einiges, das die vielen Fortsetzungen nicht mehr zu bieten wussten.
:liquid6:

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Beitrag von Sir Jay » 12.11.2009, 22:37

ich will verdammt sein, wenn ich jeden einzelnen Godzilla Film beim namen in chronologisch richtiger Reihenfolge nennen kann :lol:
Die paar, die ich gesehen habe könnte ich beim Besten Willen nicht einordnen; nie im Leben könnte ich da das Original ausmachen :?

Früher übrigens noch in der Schule, als damals Emmerichs Godzilla in den KInos kam, und am Pausenhof jeder über den achso geilen Filmquatsche, und sich gegenseitig Franchise-Sticker in die jeweiligen Sammelbücher geklebt wurden, wurde ich spöttisch ausgelacht, als Außenseiter zu behaupten, King Kong sei besser :lol:

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