Teen Wolf
Die Grundidee hätte einiges an bekanntem Unterhaltungsmaterial liefern können, doch das Drehbuch lenkt in eine weniger reizvolle Richtung ein, und lässt bereits von der ersten Sekunde des Filmes an die Symptome aufkommen, anstatt dass der junge Scott zunächst irgend ein Ereignis durchleben muss, ehe er zum Wolf wird.
Die Erklärung für diese Evolution und streng genommen gar nicht da, und die Art und Weise, wie diese Fähigkeit in den Verlauf des Filmes geworfen wird, ist eher unbefriedigend.
Gerne hätte ich hier lieber einen Burschen gesehen, der nachts zum Tier wird, diverse Abenteuer besteht oder Heldentaten vollbringt, aber für die Öffentlichkeit ein Mysterium darstellt, ehe er in einer alles entscheidenden Szene am Ende entlarvt wird.
Das ist zwar nicht neu, hätte aber in diesem 80er Jahre Teenie Film gut funktioniert; leider jedoch lebt sich Scott als Wolf sehr früh im Film als Wolf in der Schule ein, und so richtige Herausforderungen gibt es da keine zu bestehen.
Nebenbei gibt es noch eine strohdoofe Schlampe, an der man sich die Zähne ausbeißen könnte, und einen noch beknackteren bösen Freund, der vor Schulhofraudi Klischees nur so trieft, und sich damit bis aufs äußerste lächerlich macht...
Nur das 80er Jahre Feeling (auch wenn das in diversen anderen Teenie filmen aus der Zeit besser rübergebracht wurde) und der sympathsiche Michael J. Fox retten den Film...
