Liquid-Love-Bücherthread

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Beitrag von deBohli » 28.10.2009, 14:16

Hmm eine solch hohe Wertung habe ich jetzt nicht erwartet. Ich werd mich das Buch wohl dann kaufen, wenn es zu Ramschpreisen erhältlich sein wird.
Klar, Dan Brown schreibt gut, doch die Romane sind nicht mehr als ein eher hirnloser Actionfilm. Schade eigentlich.
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Beitrag von deBohli » 01.11.2009, 19:18

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Simon Beckett - Kalte Asche

Nach "Die Chemie des Todes" nun der zweite Roman mit David Hunter. Die Spannung kann auch hier von Anfang an hoch gehalten werden, die Figur ist immer noch interessant zum beobachten und das Setting mit der Insel reizvoll.
Und wenn man schon früh denkt, den Täter erkannt zu haben, hält das Buch bis zu den letzten Kapitel noch einige Überraschungen und Wendungen bereit. Das beste fand ich aber, dass das eher positive Ende auf den letzte 2 Seiten total ins dunkle und böse abdriftet. Sowas liest man selten bei Kriminalromanen. Mir gefällts.

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Beitrag von Vince » 06.11.2009, 08:44

Neil Gaiman - Niemalsland
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Fantasievoll ausgeschmückte Parallelweltenerzählung mit gesellschaftskritischen Untertönen um einen beherzten Mann, der mit jeder guten Tat, die er vollführt, in der Gesellschaft ein Stück unsichtbarer wird - nur, in dieser Geschichte wird er das tatsächlich. Dafür driftet er ab in eine Kanalisationswelt mit allerlei widerlichen Bewohnern, gemeinsam mit einer Frau, deren Name dem von "Story" aus Shyamalans "Das Mädchen aus dem Wasser" Konkurrenz macht (die hier heißt "Door"). Im Mittelteil hängt's ein wenig und die Originalität ist eher den Details vorbehalten als der Geschichte an sich, dennoch war es das Lesen wert.
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Beitrag von The Punisher » 14.11.2009, 20:04

Nicht gelesen aber von Wolfgang Pampel (Synchronstimme Harisson Ford) vorlesen lassen ;)

Jean-Christophe Grangé - Choral des Todes :liquid8:

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Wieder einen sehr spannenden Thriller hat Grangé da abgeliefert aber das vorherige Buch "Das Herz der Hölle" hat mich mehr gefesselt.
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von gelini71 » 18.11.2009, 06:54

Mal wieder nach langer langer Zeit ein Buch gelesen:

Alexa Hennig von Lange - Relax

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Das Buch schildert zweimal die gleiche Geschichte eines Wochenendes aus der Sicht von zwei Personen: einmal von Chris , einem jungen Mann Anfang 20 , dessen Lebensinhalt Drogen , Party , seine Freunde & Drogen sind sowie seiner Namentlich nicht näher genannten Freundin , einer Art Hausmutter die zwar in Chris verliebt ist aber mit seinem Lebensstil ihre Probleme hat.

Der Schreibstil ist recht ungewöhnlich: Es gibt keinen Erzähler sondern entweder nur Dialoge oder die Gedankengänge der beiden Hauptdarsteller. Der Roman ist aufgeteilt in zwei Teile , diese Teile wiederum in drei Kapitel (was wiederum die 3 Tage des Wochenendes sind). Die Kapitel sind extrem lang - teilweise bis zu 100 Seiten ohne Absatz oder Unterteilung , was dem Vorhaben "ich-lese-mal-schnell-ein-Kapitel-vorm-schlafengehen" eine komplett neue Dimension gibt.

Die Sprache ist ziemlich direkt , es gibt sehr viel Sex & einige Schweinereien (u.a. wird erklärt wie das mit dem Spermaschlucken geht). Vieles ist tatsächlich aus dem wahren Leben , viele Dinge haben mich schmunzeln lassen - vor allen die Drogentrips von Chris hat der ein oder andere Partygänger in den 90igern sicherlich auch miterlebt.
Die Freundin dagegen ist etwas komisch & war mir als Figur zu Widersprüchlich. Sind halt typische Frauengedankengänge die uns Männern immer etwas seltsam vorkommen (wie kommt man auf die Idee , seinen Vibrator Harald zu nennen ?) :wink:

Ein ganz gutes Buch , irgendwo zwischen Groschenheft & Literatur. Sicherlich nicht für Jeden geeignet aber mir hat es Größtenteils gut gefallen.

:liquid7:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von Sir Jay » 01.12.2009, 00:36

So, ein bisschen Weltliteratur nachholen:

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Außerdem gibts noch jede Menge Wildes Zeug, das gelesen werden will
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Beitrag von Vince » 01.12.2009, 20:04

Sir Jay hat geschrieben: Bild
Dachte grad schon, das wär "Saw IV - Das Buch zum Film". :lol:

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Beitrag von Sir Jay » 01.12.2009, 22:41

ja komisches cover, aber ich verspreche mir so einiges von diesem Essay, wie meine bisherigen Erfahrungen mit dem Kunst-Ästheten aus Dublin waren.

Deine Bücherei des vertrauens scheint btw den Dorian Gray wohl nicht gehabt, zu haben was? ;) 8-)

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Beitrag von Vince » 02.12.2009, 09:02

Leider nicht. Sie hat dann aber die Chance gewittert mich dazu zu bringen, auch mal selbst Geld fürn Buch auszugeben und hat die ganze Zeit versucht, mich zu überreden, das zu kaufen. Without success. :wink:

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Beitrag von Sir Jay » 02.12.2009, 11:25

naja, so lange du dir nicht die bücher illegal via pdf von irgendwoher downst, so wie es andere mit musik machen, ist ja noch alles in ordnung; aber mal ehrlich sonen Roman bekommt man zwischen 5-10 Euro neuware :D

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Beitrag von Vince » 02.12.2009, 17:13

Sir Jay hat geschrieben:naja, so lange du dir nicht die bücher illegal via pdf von irgendwoher downst, so wie es andere mit musik machen, ist ja noch alles in ordnung; aber mal ehrlich sonen Roman bekommt man zwischen 5-10 Euro neuware :D
Dat sind 1-2 neue Filme. ;)

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Beitrag von deBohli » 04.12.2009, 09:34

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Philip Roth - Amerikanisches Idyll

Eine Geschichte über eine wohlhabende Familie in der Zeit des Vietnamkrieges. Ihre Tochter verübt aus heiterem Himmel einen Bombenanschlag und töten einen Menschen.
Mit der Charakterstudie über Seymor Levov und seine Familie ist Roth ein unglaublich starkes Buch gelungen. Obwohl es (besonders zu Beginn) manchmal quälend ist zum lesen, schaft der Autor es ein extrem tiefes, hartes und treffendes psychologisches Bild des Menschen zu zeichnen. Der Leser wird automatisch dazu gebracht, sich selber Gedanken zum Thema anzustellen.
Ein Buch, das nicht so schnell aus dem Gedächtnis verschwindet.

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Beitrag von deBohli » 07.12.2009, 18:45

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Otto F. Walter - Die ersten Unruhen

"Die Stadt Jammers, auf keiner Landkarte zu finden und doch überall, wird zum Gegenstand des Erzählens. Während der letzten Wochen vor einer Wahl zieht eine Minderheit die aufg staute kollektive Verunsicherung auf sich. Das Gefühl der Angst schlägt in Aggressionen um. Es kommt zu schweren Unruhen, Brandstiftungen, Schießereien. In Jammers herrscht Pogromstimmung."

Obwohl das Buch praktisch nur aus einzelnen Zitaten und herausgerissenen Berichten besteht, formt sich ein Gesamtbild das den Menschen im Strudel von Gewalt, Hilfslosigkeit und Verrodung zeigt. Auch heute noch aktuell und treffend. Ein Meisterwerk über Demokratie und die Fehler.

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Beitrag von Sir Jay » 12.02.2010, 14:46

Bin seit kurzem Mitglied im Useability Labor an der FH, und darf mich sogleich mit folgendem Thema beschäftigen, um mal die Grundlagen der IPhone Programmierung zu verinnerlichen
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Und dafür werde ich auch noch bezahlt! :lol:

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Beitrag von Vince » 12.02.2010, 15:23

Sommer der Nacht
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Gefundenes Fressen, die auf der Suche nach einer Ersatzdroge für Stephen Kings "ES" sind. Die Atmosphäre ist fast genau die gleiche, einige der (imo allerdings spärlicher eingesetzten) Horrorelemente ebenso, allerdings gelingt es Simmons nicht ganz, das Grauen derart universell zu gestalten wie King es geschafft hat. Auch ist die Bildsprache bei Simmons etwas weniger ausdrucksstark, was einer Kindheitserzählung wie "Sommer der Nacht" nicht unbedingt ein Vorteil ist. Dennoch ein intensives, zeitweise auch bedrückendes Buch.
:liquid7: ,5

Die Insel
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Oh je, oh je... was soll man da sagen. Tagebuch eines schiffbrüchigen notgeilen Endteenagers, der mit einer Gruppe von - überwiegend - Frauen auf einer Insel strandet und sich eines wahnsinnigen Killers ausgesetzt sieht, im Auge der Gefahr trotzdem allenthalben einen Ständer kriegt, weil er sieht, wie leichtbekleidet Kimberly und Billie umherlaufen... Frauen werden an diesem mit einfachen Worten gestrickten Roman sicher kein gutes Haar lassen, auch Männer sehen sich dem niederen Spiel mit Perversionen eines Schuldbewusstseins ausgesetzt, das ihnen auf den Sohlen drückt. Und doch, trotz der Flughafenromansprache und dem permanenten Gefühl, dass der Autor seine sexuellen Fantasien auslebt, die teilweise ziemlich pervers sind, irgendwo ist es eine gar nicht so unintelligente Prüfung für den Leser und dessen Moralvorstellungen. Das Ende kommt einerseits hanebüchen daher, lässt den Roman andererseits aber unheimlich durchdacht wirken. Uns spannend war er von der ersten bis zur letzten Seite, das muss man ihm lassen. Wieviel Perversion seitens des Autoren dahintersteckt, wird dann "Das Spiel" klären, der zweite Roman, den ich in einem Zug blind mitgekauft habe.
:liquid5: ,5

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Beitrag von gelini71 » 12.02.2010, 18:21

"Sommer der Nacht" ist nicht Simmons bestes Buch. Das war einer seiner ersten Romane , was man Stellenweise schon merkt.
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Beitrag von Mr_Pink » 16.02.2010, 20:33

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Wurde mir nach dem Probearbeiten in der Buchhandlung von einer heutigen Kollegin empfohlen. Im Nachhinein bin ich fast schon ein wenig sauer, dass ich so lange gewartet habe. War wirklich klasse, ich hatte z.T. wahrlich Mitleid mit der armen entführten Frau, als sie die Rohrzange in ihr Verlies bekam, wurde mir beim Lesen schon fast schlecht. Aber ein echt tolles Buch!

:liquid8:



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Ganz nett. Habs immerhin mal kurz in knapp zwei Tagen gelesen. Musste zwischendurch einige Male schmunzeln bis lachen. Sogar ein halbwegs kritischer Hintergrund war vorhanden. Hab schon schlimmeres lesen müssen.

:liquid6: ,5
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Jason Stathams bruudale Mördertitten figgen gelini71´ Papagei, der sich ne Lederkluft umgeschwungen hat weil er auf anale Liebe steht. Die Backstreet Boys sind auch dabei und machen bruutalen Analsex mit ihren erregierten Analwürmern.

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Beitrag von deBohli » 17.02.2010, 09:18

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Stephen King - Das Mädchen
Nun zum zweiten Mal gelesen, aber mehr als Unterhaltung für Zwischendurch ist es nicht. Trotzdem wissen gewisse Stellen zu fesseln und am Schluss bleibt auch kein schales Gefühl zurück.
:liquid7:
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Beitrag von gelini71 » 17.02.2010, 18:32

Die Pointe von "Das Mädchen" ist imo total arm - da wird groß im Klappentext gesagt es wäre ein Horrorroman & am Ende wird sie lediglich von einem *Spoiler* Bär *Spoiler Ende* verfolgt
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Beitrag von deBohli » 18.02.2010, 08:06

Ja ok, da wäre mehr machbar gewesen. Aber der Horror bestand ja vor allem darin, was sich das Mädchen alleine alles ausmalt.

Vielleicht wars ja doch mehr als nur ein Bär ;)
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Beitrag von gelini71 » 18.02.2010, 10:48

Geschrieben war das Buch ja nicht schlecht , ich hatte das Teil glaube ich an einem Wochenende durch (war in der Vor-Internetzeit) - nur halt die Pointe war wie gesagt arm. Unterhaltend ist das Buch , mehr aber nicht.
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Beitrag von deBohli » 18.02.2010, 10:58

Ja das schafft man schon an zwei Tagen, ist ja auch nicht sonderlich lang. Aber stimmt schon, ein Happen für Zwischendurch, mehr nicht. Jetzt sollte ich endlich mal The Stand lesen.. Liegt schon ewigs herum.
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Beitrag von gelini71 » 18.02.2010, 13:09

Für "the Stand" in der Langfassung habe ich so um die 14 Tage gebraucht. Das witzige ist: Die Kurzfassung ist etwas "kurz" (HaHaHa) aber die Langfassung Streckenweise zu langgezogen. Mach Dich also auf einige Längen gefaßt , aber es lohnt sich trotzdem.
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Beitrag von deBohli » 18.02.2010, 16:30

Ja ich hab es als 2-Buch-Fassung. Kann man wenigstens Mal pausieren. ;)

Aber das Ende weiss ich leider schon in etwa, ist ja ziemlich doof was ich bis jetzt gehört habe.
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Beitrag von gelini71 » 18.02.2010, 16:39

King ist halt teilweise was kitschig , das stimmt.
Auf der anderen Seite war ein anderer Schluß nicht möglich
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