Lila Lila
Das Buch von Martin Suter fand ich schlecht, es war nicht mehr als eine Anhäufung von Klischees, seelenlosen Figuren und altbekannten Wendungen. Das wohl schlechteste von ihm, allerdings halt eine massentaugliche Liebesgeschichte.
Verfilmt wurde diese Werk nun mit Daniel Brühl in der Hauptrolle und trotz meines Nichtgefallen nahm es mich wunder, wie die Umsetzung auf die Leinwand funktionieren würde. Erstaunlicherweise ist der Film besser als das Buch, denn die Schwächen der Geschichte können hier teilweise etwas ausgebügelt werden. So überzeugt das abgeänderte (wenn auch etwas kitschige) Ende mehr als im Buch, dafür wurden im ersten Teil etwas viele Handlungen gekürzt.
Die Liebesgeschichte erscheint auf der Leinwand weniger platt und berührt mehr. Ein nettes Filmchen für einen ruhigen Samstagabend das es schafft, die Besucher gut gelaunt aus dem Kino zu entlassen.
