Filmtagebuch: freeman

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Beitrag von freeman » 06.07.2010, 09:04

The Women
Zunächst mal: :shock: :shock: :shock: In diesem Film gibt es genau EIN männliches Wesen zu sehen. Egal wo der Film spielt, ÜBERALL rennen nur Frauen rum. Ok, ist bei dem Titel naheliegend, aber dennoch irgendwo schwer konsequent. Der Film selber ist dann aber auch genau das, was man(n) sich ausmalt, wenn man überlegt, dass ein Film nur mit Frauen steigt: Er ist laut, hysterisch, unkomisch, inhaltsleer, hat überhaupt kein richtiges Ziel, es drehen sich 20 Minuten nur ums Shoppen und irgendwie taugt das Ergebnis einen Scheiß. Zumal die Figuren dann wieder von einem Mann geschrieben wurden zu sein scheinen. Da ist die Normalobraut (gespielt von Botoxopfer Meg Ryan, deren Gesicht inzwischen so maskenhaft geworden ist, wie das von Seagal :lol: ), der der Kerl wegrennt (sie ist ja auch zu normal), die überspannte Karrierebitch, die Gebärmaschine, das magersüchtige Model, die Lesbe ... kurzum: Der Film erstickt in Klischees und sollte vor allem einem männlichen Publikum extreme Schmerzen bereiten. Ich bin aus lauter Selbstschutz vor Annette Bennings grenzdebilen Overacting irgendwann einfach eingeschlafen ...
:liquid3:

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Beitrag von gelini71 » 06.07.2010, 10:40

Das sind Filme die ich mir niemals freiwillig anschauen würde :lol:
Aber wie die Meg Ryan jetzt aussieht ist wirklich schlimm - damals Anfang der 90iger wo sie bekannt wurde fand ich die ja ganz niedlich , aber mittlerweile hat die voll die Horrorfratze :shock:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von The Punisher » 06.07.2010, 11:38

Die hatte doch schon immer eine Horror Fratze :lol:
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Beitrag von gelini71 » 06.07.2010, 11:50

In jungen Jahren imo nicht so
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von SFI » 06.07.2010, 14:51

war damals schon ne coole milf :lol:
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Beitrag von Alrik » 06.07.2010, 15:08

Wenn ich an "Reise ins Ich" denke...Meg, bei ihren Beinen und dann in Rock, Nylonstrumpfhosen und High Heels...*rrrrrrrrrrr*
War aber auch geschockt als ich vor nicht all zu langer Zeit ein aktuelles Foto sah :shock: Da sieht Nicole Kidman ja noch gut aus.
"Rourke vor Gericht bringen? Ja sicher...und wenn ich dieses Wunder vollbracht hab schlage ich Gott K.O."

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Beitrag von LadyC » 06.07.2010, 18:35

jo früher war die niedlich...jetzt isse gruselig.

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Beitrag von The Punisher » 06.07.2010, 19:19

Ist halt Geschmacksache, mir hat sie nie recht gefallen ;)
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Beitrag von freeman » 08.07.2010, 09:01

Love Happens
Eine RomCom vermutet, ein hübsches Filmchen zum Thema Verlust und wie damit umgehen, erhalten. Jennifer Aniston ist zwar wie gewohnt ein seltsam septischer Pol in dem Streifen, wird von dem starken Aaron Eckhart aber eh nur als Stichwortgeber benötigt. Dazu kommen ein paar wirklich berührende, ein paar feingliedrig romantische und ein paar humorvolle Szenen, ein wundervoller Indiesoundtrack, aber auch die eine oder andere Länge. Dennoch ein schöner Streifen, der durchaus auch nachdenklich macht ...
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 12.07.2010, 09:39

Land of the Lost
Einer der Filme, bei dem ich nachm Trailer dachte, dass der irre Witz seines Hauptdarstellers überhaupt nicht zur Geltung kommen kann. Tja, so kann man sich irren. Absolutes Gaga Vehikel für Will Ferrell, der wieder mal brachial in den ihm eigenen Humorbahnen auf die Kacke haut und der wirklich komplett handlungsfreien Chose ordentlich Drive einflößt. Freilich braucht man sich als net Ferrell Fan das Ganze gar net anschauen, aber Fans seines Nonsens Humors kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Dazu gibts ein paar fette CGIs (beispielsweise rockt der T-Rex die Jurassic Park Viechers locker weg), die man mit ein paar bewusst trashig gehaltenen Man in a Suit Effekten vereint und einen ganz eigenen Charme kreiert, der aber dennoch mit der Serienvorlage nicht wirklich viel zu tun haben dürfte ... Dennoch ganz witzige Unterhaltung ... aber beileibe kein Kracher!
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 15.07.2010, 09:02

Ichi - die blinde Schwertkämpferin
Die kleine Schwester von Zatoichi und sie macht ihr Sache ganz gut. Die Hauptdarstellerin ist sehr niedlich, spielt aber leider sehr reduziert, was mit den vollkommen überdrehenden Bad Asses komplett konfligiert. Diese ziehen den eher ernst angelegten Streifen auch flott in Richtung unfreiwillig komisch. Die Story ist schön einfach gehalten, hält aber dennoch ein paar hübsche Ideen bereit. Das Ganze ist erlesen bebildert, die Schwertkämpfe sind enorm down to earth und der Soundtrack von Lisa Gerrard ist eine echte Ohrenweide ;-). Das Hauptproblem, und damit auch der Grund dafür, dass der wuchtige Showdown nicht so recht zünden möchte, ist die leider sehr spröde Erzählweise ...
:liquid7:

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Beitrag von Seemi » 15.07.2010, 10:28

Hey, den hab ich vorgestern auch angeschaut :lol:
Der war ja teilweise schon fast romantisch. Ich seh den eigentlich recht ähnlich, nur die Rolle von Touma war ja wohl sowas von schlecht angelegt, dass ich dem nur 6 Punkte geben kann.
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Beitrag von freeman » 19.07.2010, 09:06

Star Runners
Von Phillip J. Roth mit Effekten versorgtes SyFy Movie, das vor allem einem hier im Board sehr gefallen dürfte, gibts in den ersten 30 Minuten doch Raumschiffe satt! In allen Größen und Formen und wie von Roth gewohnt durchaus anguckbar und deutlich auf Battlestar Galactica getrimmt. Nach den 30 Minuten steigt dann eine Starship Troopers, Pitch Black, Alien Variante mit Krabbelgetier, das die Helden dezimiert und schonmal Köpfe pflückt usw. Dazu gibts ne gar nicht mal so blöde Geschichte mit einigen hübschen Ideen und fertig ist einer der besseren SyFy Filme ...
:liquid6:

Curandero
Von Robert Rodriguez produzierte filmische Horrorwundertüte, bei der man bis zum Ende nicht wirklich weiß, was man hier eigentlich anguckt. Exorzismusstreifen? Fluch- und Dämonentand? Satanistenschmuh? Serienkillerstreifen? Creature Feature? Am Ende hat man wirklich von allem etwas, verpackt in lähmende Sepiabilder, die ein wenig die rasant voranschreitende Geschichte ausbremsen, weil sie einfach unwahrscheinlich aufs Gemüt drücken. Dazu sehr gute Darstellerleistungen und ein zwei irre Robert Rodriguez Ideen. Wirklich mal eine etwas andere Horrorproduktion, die sich auf nicht gar so ausgelatschten Pfaden bewegt ...
:liquid7:

Twins Mission
Boah, guck, überall Zwillinge! Darüber hinaus hat man eine Story komplett vergessen und eilt von einem Set zum anderen, um mal mehr, mal weniger gelungene Kickerszenen abzufeiern. Am Ende weiß der Film dann selber net mehr so recht, worauf er eigentlich hinaus will, aber hey: Zwillinge!!! Für uns Actionfans ist aber eigentlich nur interessant, dass Wu Jing wieder amtlichst abgeht und Sammo Hung auch noch nett kicken kann. Achja, und man sieht die Choi Zwillinge mal wieder angezogen :lol:
:liquid4:

Possession
Es ist echt zu geil: Der Trailer zum neuen Sarah Michelle Gellar Film verspricht einen Mysterysteifen, das deutsche Coverartwork ist komplett auf Mystery abgestellt und der Film? Der weiß davon nichts und erzählt lieber eine grundsolide, leider recht überraschungsfreie, dafür stark gespielte und edel inszenierte Thrillerhandlung, die von einem etwas zu omnipräsenten Score einen zu kitschigen Anstrich verpasst bekommt. Was bleibt ist solide Unterhaltung. Nicht mehr, nicht weniger ...
:liquid6:

Planet 51
Die Idee, die Handlung diverser Alieninvasionsstreifen umzukehren, fetzt an sich schon, leider verfolgt der Film sie viel zu inkonsequent, als dass er aus dem Kulturclash Mensch Aliens echte Lacher ziehen könnte. Dazu sind die Figuren viel zu ähnlich angelegt. Da die Aliens in den 50ern verharren, kommt man bald auf den Gedanken, dass eine "Zurück in die Zukunft" Verarsche besser gewesen wäre und so ist der beste Gag auch der unmittelbar abgeschossene Macarenalacher. Zudem wird aus der Alienfilmparodie zum Ende hin eher eine Hommage denn alles andere, kopiert man doch alle gängigen Klischees des Alienbesuchsfilms, ohne sie aufzubrechen. Hier scheitert Planet 51 dann am eigenen Anspruch. DENNOCH wird man ganz ordentlich unterhalten. Diverse Gags sitzen 1A und die knallbunte Animation weiß definitiv auch zu gefallen (auch wenn die Massenszenen stark schwächeln und in den Hintergründen einfach Leben fehlt). Kann man lassen ...
:liquid5:

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Beitrag von freeman » 26.07.2010, 09:12

Shrek 4
Was man ihm zugute halten kann, ist, dass er nach dem locker flockigen dritten Teil wieder deutlicher auf ein erwachseneres Publikum zugeschnitten ist. Dies erreicht man vor allem aufgrund erstaunlicher Düsternis in der Geschichte, die zwar eine Art Wiedergänger des ersten Teils ist, aber dann wiederrum auch nicht ... Leider erkauft Shrek 4 dieses Mehr an Erwachsenheit auf Kosten des Humors. Es gibt nicht einen Brachiallacher, wie man ihn vom Franchise nun einmal gewohnt ist. Die veränderte Figurendynamik bremst den Humor zusätzlich. Dafür ist die Animation vom Feinsten, das Tempo enorm und es macht einfach Spaß, die alten Figuren neu interpretiert wieder zu sehen. Vor allem eben die fette Katze ;-)
:liquid7:

Knight and Day
Kritik wird folgen, ich muss nur loswerden, dass der imo DER Blockbusterprototyp schlechthin ist! Relaxte Darsteller, flotte, wendungsreiche Story und extrem spektakuläre Action! Da fegts einen schier aus dem Sessel, zumal diese auch noch richtig geil inszeniert ist (also kein Gewackel, nix, was den Genuss stört!) ... 8 oder 9/10 ... entscheide ich beim Schreiben ;-)

Frost/Nixon
Mal wieder ein Streifen von Ron Howard, bei dem man schon vorm Filmgenuss weiß, wie er enden wird und dennoch ist der Film einfach mal irre spannend, vor allem wenn man sich auch nur ansatzweise für die Dynamik von Medien interessiert. Saustark. Dazu zwei gigantische Darsteller, bei denen vor allem Langella einfach mal eine Jahrhundertperformance abliefert! Eine echte Überraschung ist der unprätentiöse Score von Hans Zimmer.
:liquid9:

Sukiyaki Western Django
Takashi Miike ... ja ... also bis zu diesem Film habe ich noch nie verstanden, warum er immer als japanischer Tarantino bezeichnet wird, da er im Gegensatz zu Tarantino einfach immer nur Genrefilme machte und da ein zwei irre Ideen dazupackte, die den Film im Idealfall (was selten genug vorkam) aus dem Mittelmaß herausragen ließen. Aber ein Genre hernehmen, es aufbrechen, es sich zu eigen machen und wild mit anderen Genres zu mischen, wie es eben Tarantino macht, das hat Miike für mein Verständnis nie geschafft. Bis eben zum Django. Der rockt einfach mal grandios das gesamte Westerngenre weg, bietet irren Humor, krasse Action, viele Westernklischees in japanischem Gewand und herrliche Ironie, etwa wenn einer brüllt, das sei hier nicht Yojimbo (und damit das Vorbild für die Handvoll Dollar und damit die Handlungsblaupause auch dieses Films hier) ... :lol: ... JETZT darf sich Miike als Tarantino Japans bezeichnen ;-)
:liquid8:

Swamp Devil
Selten einen Film gesehen, der so offensichtlich dämlich Hinweise dahingehend streut, wie denn hier was zusammenpasst. Blöderweise ist am Ende auch wirklich alles so, wie man es sich nach 5 Minuten schon ausmalen kann. Spannung hats ergo keine, gute Darsteller sowieso net und mit Horror hat diese Creature Hatz auf Sci Fi Niveau eh nix zu tun ... Dennoch gelingen ein bis zwei sehr stimmungsvolle Szenen ...
:liquid4:

# 9
Wer mal Lust auf eine düstere Dystopie im Trickfilmgewand hat, die net aus Japan stammt, der ist hier absolut richtig. Wer die übliche Trickfilmunterhaltung erwartet, wird sich sehr schnell sehr deplatziert fühlen, etwa wenn diverse Hauptfiguren teils beklemmend intensiv aus dem Spiel genommen werden, megadüstere Bösewichter angreifen oder die Action immer druckvoller gerät. Dazu kommt leider, dass sich die Figuren im Verlauf des Filmes nicht entwickeln und auch der Status Quo der Geschichte arg unverrückbar ist und keinerlei Entwicklung zulässt. Dafür sind die Animation und die lancierten Weltuntergangsbilder absolut eine Klasse für sich und die Schlussszene ist eine der schönsten der letzten Jahre ...
:liquid7:

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Beitrag von Seemi » 26.07.2010, 11:00

An der Knigt & Day Review bin ich interessiert, den werd ich mir am Dienstag auch ansehn.
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Beitrag von SFI » 26.07.2010, 14:45

Also diese Wertung hätte ich mir auch nicht erhofft, dachte eher an so einen typischen 6/10 Kandidat.
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Beitrag von gelini71 » 26.07.2010, 15:47

Ich hätte sogar auf unter 5 gerechnet , zumal er allgemein bei den Kritiken sehr schlecht wegkommt
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Beitrag von Alrik » 26.07.2010, 15:53

Komischerweise sprechen mich die Trailer nach wie vor nicht wirklich an. ^^
Vielleicht liegt es auch daran das Diaz und Cruise, für mich, keine wirkliche passende Chemie untereinander haben.
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Beitrag von StS » 26.07.2010, 15:53

Der Trailer hat schon Laune gemacht - freu mich auf den Streifen! :D

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Beitrag von The Punisher » 26.07.2010, 18:00

Alrik hat geschrieben:Komischerweise sprechen mich die Trailer nach wie vor nicht wirklich an. ^^
Dito, im Kino denke ich mir jedes mal oh nein nicht schon wieder der Trailer
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Beitrag von Hannibal » 26.07.2010, 18:24

StS hat geschrieben:Der Trailer hat schon Laune gemacht - freu mich auf den Streifen! :D
So sieht's aus...werd den auf jeden Fall die nächsten Tage gucken gehen :-)

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Beitrag von gelini71 » 26.07.2010, 18:30

Also mich haben die Trailer / Ausschnitte / Werbung in keinster Weise überzeugt - wirkte auf mich so krampfhaft auf cool getrimmt. Zudem mag ich die Diaz überhaupt nicht.
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Beitrag von freeman » 27.07.2010, 09:02

Das is nen Fazit im Review, dass man mit beiden Hauptdarstellern kein Problem haben darf, sonst hat man selbst ein Problem. Aber wenn man wie ich beide ganz gerne sieht, bzw. einem Frau Diaz herzlich egal ist, dann rockt diese Mission Impossible Granate alles weg, was in den letzten Jahren an Actionkomödien auf der Leinwand kreuchte und fleuchte.

Mutants
Nach diversen durchschnittlichen Reviews endlich mal rangetraut und für erstaunlich solide befunden. Es handelt sich bei den Mutanten um eine Art Rager, deren allgemeine Verhaltensweisen klar zombifiziert daherkommen. Der Einstieg ist irre atmosphärisch und dicht. Daran schließt sich eine interessant erzählte Transformationsphase an, die in ihrer Ekligkeit an die Fliege erinnert und zum Showdown holen die Franzosen wieder den Hammer raus und inszenieren sich einen Ast ab. Splatter, krasse Optik, gewohnt geniale Leuchtspurgeschosseffekte und ein sakrale Purzelbäume schlagender Score. Sehr gelungener Streifen, weit vor der langweiligen Horde!
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 02.08.2010, 09:37

Radio Rock Revolution
Wirklich urst geil rockende Nummernrevue mit fantastischer Besetzung und großem Soundtrack.
:liquid8:

Angriff aus der Tiefe
Wie Durchfall aussehende Matschepampe lässt bei Menschen die innersten Ängste real werden, bis sie sich vor Schreck einscheißen und sterben. Urst mieser Trash, voll von lausigen Darstellern, witzlosen Spannungsmomenten und haarsträubend miesen Special Effects.
:liquid2:

Der Junge im gestreiften Pyjama
Junge zieht mit seinen Nazieltern um. Man bezieht ein Haus neben der Arbeitsstelle vom Herrn Papa. Ein riesiger "Bauernhof, voll mit Leuten in Pyjamas". Der jüngste der Familie, Bruno, ein Entdecker, lernt bei seinen Entdeckungsreisen Schmul kennen. Ein Junge im witzigen Pyjama. Seltsamerweise ist Schmul auf dem riesen Bauernhof gar nicht glücklich, doch rauskommen zum Spielen will er auch nicht. Irgendwann beschließt Bruno, seinem neuen Freund Schmul zu helfen, dessen Vater zu suchen, der von einem Duschvorgang nicht zurückkehrte. Der Film macht es einem verdammt schwer. Zum einen ist er sehr subtil angelegt, was es dem anvisierten Zielpublikum (Kinder um die 6-12) vermutlich sogar schwer machen dürfte, zu begreifen, um was es hier eigentlich wirklich geht. Andererseits weiß man als erwachsener Zuschauer immer, um was es hier geht und man hat permanent ein seltsames Gefühl bei dem, was Bruno hier so spielerisch entdeckt. Zudem macht einen der Film immer zum passiven Beobachter. Er schafft es nicht, den Zuschauer wirklich zu involvieren, vielleicht ist der Held dazu dann einfach zu kindlich. Die Folge ist, dass man für den Film zu genau hinschaut und über diverse Klischeefallen stolpert. Doch dann legt der Film deutlich an Involvement zu. Ein PR Film der Nazis über den "Bauernhof" verzerrt das Leben in KZs ins Groteske und plötzlich beginnt der Film zu funktionieren und mündet in ein vollkommen sprachlos machendes, megaheftiges Finale, in dem unschuldige Kinderaugen entdecken, was sie nie entdecken hätten dürfen ... Dennoch, der Film hätte in fähigere Hände gehört, denn immer mal wieder leuchtet hier enorme Komplexität durch, die aber immer wieder viel zu schnell wieder fallen gelassen wird ...
:liquid6:

Orphan
Hach wie geil. Prinzipiell kein Freund von Kinderhorror, machte der House of Wax Macher für mich hier einfach mal alles richtig. Statt subilem "War es wirklich das Kind" Gewäsch, holt er den Holzhammer raus und lässt zu keiner Zeit irgendwelche Fragen offen. Das mag billig sein, ist imo aber wirklich effektiv und lässt sehr häufig den Gedanken aufkommen, der mir sonst bei diesen Filmen irgendwie nie kommt: Der Teufel in Kindergestalt ist bereits in den Ort eingebrochen, den wir als letztes Refugium unserer Sicherheit ansehen. Wie kann man sich dagegen wehren? Und dann gibts noch eine sehr nette Schlusspointe, die man so auch noch nicht im Kinderhorrorgenre gesehen hat und die darüber entscheidet, ob man den Film nun vollkommen Panne oder richtig cool fand. Bei mir hats gezündet ... Erstmals!!!
:liquid8:

Smart People
Ereignislos dahinmäandernde Indiekomödie mit starkem Cast (Totalflop Sarah Jessica Parker mal aussen vor). Leider allzu vorhersehbar in allen Belangen ...
:liquid4:

Jagd zum magischen Berg
Vollkommen seelenlose Materialschlacht, die einmal mehr eindeutig belegt, dass sich The Rock insofern keinen Gefallen mit diesen Kiddiekomödien tut, dass er wirklich nicht für einen Cent witzig ist. Hier kann er es durch ein Pfund an Körperlichkeit noch ausgleichen, das ändert aber nichts daran, dass einem die ganze Chose komplett unsympathisch bleibt.
:liquid3:

Sword with no Name
Seltsames Gemisch aus total ernst angegangener Historiengeschichte, berührender Liebesgeschichte und seltsam überpaceder Action, die teilweise total aus dem Rechner stammt und leider auch so aussieht. Erst im Showdown gehen diese seltsam nebeneinander herlaufenden Teile so richtig zusammen und verleihen dem Film im Nachgang ordentlich Wucht, aber das hätte man schon viel eher haben können. Zumindest sind die Darsteller wirklich toll und lassen einen den unhomogenen Einstieg etwas verschmerzen.
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Beitrag von freeman » 04.08.2010, 09:21

Green Zone
Warum der bei den Amis net so kickte, wird in den ersten Minuten klar. Warum dieser kritische Streifen bei uns net kickte, weiß nur der Cutter des Trailers bei Universal, denn der ist meines Erachtens nach wie vor einer der Miesesten Trailer der Filmgeschichte, der einen ganz anderen Film vorgaukelt. Nämlich ein handlungsloses DummDumm Geschoss. Davon ist dieser Thriller an ungewohntem Schauplatz meilenweit entfernt. Es gibt ein paar schöne Denkansätze, das Tempo ist enorm, die Darsteller machen Laune (vor allem der aalglatt agierende Lump Greg Kinnear gefällt), der Score schiebt den Film unheimlich nach vorne und die unmittelbare Handkameraoptik passt wie Arsch auf Eimer. Der dicke Showdown weiß ebenfalls zu gefallen. Das einzige, was mich immer wieder mit den Augen rollen ließ, war die anfängliche Naivität von Damons Rolle. Das Problem ist nur, die Amis glaubten damals halt wirklich, was er glaubte ... von daher ist auch das kein Kritikpunkt. Bin auf die Amazon Rezensionen zur Blu gespannt. Da wird hundertpro wieder geschrien, dass es keinen schlimmeren Transfer als jenen hier gäbe. Blöd nur, dass es Stilmittel sind ... KÖSTLICH ... egal, Film bekommt:
:liquid8:

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