Star Wars Clone Wars
Also ich gebe gerne zu, dass ich die Serie sehr gerne gesehen habe. 20 Minuten mindless fun mit 19 Minuten Gemetzel und 1 Minute Handlung. Der "Pilotfilm" dazu ist mit 90 Minuten aber viel zu lang und ging mir irgendwann einfach nur noch auf die Ketten, so dass ich ihn net mal bis zu Ende geschafft habe ... Den sollte der gute Schorsch nochmal in 4 Teile zerlegen, vielleicht schaff ich ihn dann?

<-- Animation rockt! Das Figurendesign empfinde ich nach wie vor als ziemlich cool
Trauzeuge gesucht
Memme, die wirklich nur Weiberfreundschaften hat, sucht einen echten Kerl als Freund. Er wirkt dabei zwar durchweg irgendwie arg angeschwult und der echte Kerl ist auch nur eine Ansammlung wüstester Klischees, dennoch wird man erstaunlich gut unterhalten und ein zwei hüsche Schmunzler findet man auch. Im Großen und Ganzen aber ein Film, den die Welt nicht braucht ... Oder sucht hier echt wer ne RomCom für Männer? Dann ist das euer Film
Lost Colony
Für den Streifen hat sich die Sci Fi Klitsche mit einer anderen Niedrigpreisfilmklitsche zusammengetan und ... erstaunlicherweise kam ein brauchbarer Film bei raus, der BEIDEN Filmklitschen durchaus gut steht! Hätte ich so jetzt nicht zwingend erwartet. Gibt ein zwei hübsch atmosphärische Gruseleinlagen, einigen saftigen Splatter, eine durchaus annehmbare Ausstattung und mit Adrian Paul einen ganz ordentlichen Hauptdarsteller. Warum man trotz wenig Geld auf CGI zurückgreift, um das Böse zu bebildern, erschließt sich net so recht, zumals auch scheiße aussieht. Im Vergleich zum sonstigen Sci Fi Ausstoß aber durchaus gelungen ... was ja aber nix heißen muss
Devil's Tomb
Jason Connery ruft und alle kommen sie ... Was sich hier so in den Nebenrollen tummelt, ist schon schwer erstaunlich. Leider vergallopiert sich Connery ab spätestens der Hälfte mit seiner Story, die jedweden Faden verliert und so gut wie gar nichts von dem erklärt, was hier so passiert. Dafür passiert dann glücklicherweise andauernd etwas, so dass es nie wirklich langweilig wird und diverse Bluteinlagen machen durchaus Laune. Cuba Godding Jr. sieht man als Held förmlich an, wie er zu schreien scheint: Scheiße Mann, ich war mal ein Kinodarsteller.

Davon abgesehen, haben wir hier einen soliden Genrevertreter ...
Train
ALLES östlich von Deutschland ist PÖSE, verkommen und ausschließlich getrieben von krimineller Energie. Einen Grund dafür gibt es auch: Das Geld des reichen Westens. Obendrein springen im Osten nur drogen- und sexgeile Degenerierte herum ... Ein schönes Menschenbild wird in Train entworfen, dass in seiner Dumpfbackigkeit sogar jenes von Hostel übertrifft. Und das ist echt eine Kunst für sich. Der Rest vom Film ist eben Hostel + Turistas trifft auf Fleisch im Zug. Mehr muss man zur Handlung nicht sagen. Die Figuren sind eine Katastrophe, die Darsteller teils richtig mies (allen voran die total hilflos wirkende Thora Birch in der Hauptrolle!) und aus dem Setting des Zuges weiß der Film keinerlei Gewinn zu ziehen. Klaro ist der böse Folterwaggon immer dunkel und klaro verirren sich da auch nur die "Opfer" rein. Das ist teilweise so debil, dass es schmerzt. Irgendwann hält der Zug dann mal an, um nochmal in aller Ausführlichkeit zu erklären, was bisher alles passiert ist. Dazu muss man sogar den Zug verlassen. Nur warum? Man weiß das ja schon alles! Daran schließt sich ein unmotiviertes Bäddieabmurksfinale an, dass nicht einmal die angestauten Grundbedürfnisse des Zuschauers nach Bäddieblut befriedigt und so wirkt, als hätten sich die Macher irgendwann doch selbst eingeschissen, bei dem Gemetzel, das sie vorher zünden und das förmlich in Blut ersäuft, OHNE dass dabei Spannung, Beklemmung oder der gewünschte Ekel aufkäme. Purer Selbstzweck schwebt permanent über diesem Totalausfall, bei dem das aufgedruckte englische Kritikzitat mal echt stimmt: "Wenn sie Hostel mochten, werden sie Train lieben." Gilt hier dann eben umgekehrt: "Wenn sie Hostel schon scheiße fanden, werden sie Train abgrundtief hassen!". Yeah!
In diesem Sinne:
freeman