Filmtagebuch: freeman
Moderator: SFI
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...über die Zeile hab ich jetzt aber dreimal drüberlesen müssen. Geile Sache für'n Herbert.freeman hat geschrieben: Leider setzt Herbert Grönemeyer seinen beachtlichen Score sehr sparsam ein, was den Einstieg irgendwie schon ein wenig anstrengend erscheinen lässt.
Den Trailer fand ich schon gut. Der Regisseur hat Metallica-Videos auf'm Kerbholz...Pflichtprogramm scheinbar.
Robin Hood
Der Ansatz, dem Robin Hood mal nen realistisches Gewand überzustülpen, macht schon Laune, leider hat der Film imo das Problem, dass er sich in diesem Realismus verliert. Denn während man den Film sieht, weiß man irgendwie immer, dass es eben NUR eine weitere Story um Robin Hood ist, die weder belegt oder sonstwas ist. Ergo schaut man auch hier nur einer Räuberpistole zu und der fehlt es massiv an Humor/Ironie, Spannung und Tempo. Wenn man überlegt, dass der olle Hood hier zu ner Zeit loslegt, als andere Hood Filme schon locker zu Ende sind, dürfte klar sein, was ich meine. Erstaunlich auch, dass Scott gerade in der Action den Realismusansatz sausen lässt und das Hack und Slay schon arg kindergartenmäßig (du bist tot! Nein, gar nicht!) rüberkommt. Und die Landungsboote der Franzmänner fand ich ziemlich LOLig ... Ich glaube ganz ehrlich, da sind dem Ridley ganz schön die Pferde durchgegangen
. Auch Crowe wirkt, als würde er sich in der Rolle nicht wohl fühlen. Es gibt nicht einen einzigen wuchtigen Crowe Moment, net mal in der finalen Schlacht. Im Grunde rockt nur Mark Strong und das auch weniger wegen seinem Spiel als vielmehr wegen der krass genialen, fiesen Anlage seiner Figur. Dafür passt die technische Umsetzung und so manches schöne Bild verirrt sich in den Streifen. Über solides Mittelmaß kommt der Film aber nie hinaus ... Schade ...

In diesem Sinne:
freeman
Der Ansatz, dem Robin Hood mal nen realistisches Gewand überzustülpen, macht schon Laune, leider hat der Film imo das Problem, dass er sich in diesem Realismus verliert. Denn während man den Film sieht, weiß man irgendwie immer, dass es eben NUR eine weitere Story um Robin Hood ist, die weder belegt oder sonstwas ist. Ergo schaut man auch hier nur einer Räuberpistole zu und der fehlt es massiv an Humor/Ironie, Spannung und Tempo. Wenn man überlegt, dass der olle Hood hier zu ner Zeit loslegt, als andere Hood Filme schon locker zu Ende sind, dürfte klar sein, was ich meine. Erstaunlich auch, dass Scott gerade in der Action den Realismusansatz sausen lässt und das Hack und Slay schon arg kindergartenmäßig (du bist tot! Nein, gar nicht!) rüberkommt. Und die Landungsboote der Franzmänner fand ich ziemlich LOLig ... Ich glaube ganz ehrlich, da sind dem Ridley ganz schön die Pferde durchgegangen
In diesem Sinne:
freeman

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Hab ich auch am Weekend gesehen und würde eine 6/10 vergeben. Er ist ganz solide aber nicht mehr.

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Miss March
Eine Komödie über ein Playboymodel ohne Tittenparade. Mehr muss man eigentlich gar nicht sagen. Aber man sollte schon erwähnen, dass man Filme, in denen sich die Hauptfigur alle NAse lang einscheißt witzig finden kann, aber nicht muss. Leider gehöre ich zur zweiten Abteilung und so blieb ganz genau EIN Gag für den ganzen Film übrig und der war gleich ein richtig geiler Reißer! Falls sich irgendwer diese Scheiße hier (wortwörtlich zu nehmen) antun sollen wollte, spult zur Szene im Bus von HorsedickdotMpeg ... Nur genial. Ich hab Tränen gelacht ...
<-- für den einen Gag Minus zwei Punkte für zu viel sichtbare Scheiße im Film ... macht: 
In diesem Sinne:
freeman
Eine Komödie über ein Playboymodel ohne Tittenparade. Mehr muss man eigentlich gar nicht sagen. Aber man sollte schon erwähnen, dass man Filme, in denen sich die Hauptfigur alle NAse lang einscheißt witzig finden kann, aber nicht muss. Leider gehöre ich zur zweiten Abteilung und so blieb ganz genau EIN Gag für den ganzen Film übrig und der war gleich ein richtig geiler Reißer! Falls sich irgendwer diese Scheiße hier (wortwörtlich zu nehmen) antun sollen wollte, spult zur Szene im Bus von HorsedickdotMpeg ... Nur genial. Ich hab Tränen gelacht ...
In diesem Sinne:
freeman

lol..deine Bewertungslogik rockt wahrscheinlich mehr als der ganze Film
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Solomon Kane
Optisch ist dieser Film ein konsequenter Klon vom Pakt der Wölfe. Wenn man sich den Fight Mani gegen die 3 Lumpen im Regen vorstellt, weiß man, wie Solomon Kane ausschaut: Regenschwer, schwarze Lederkluft, steile Hochglanzbebilderung, coole Perspektiven. Einfach nur derb und das den ganzen Film lang. Dazu ein grandios cooles Charakterdesign von vor allem den Baddies, die direkt an Horrorgestalten gemahnen. Zwischendrin James Purefoy als harter Hund, der aber definitiv beisst, egal wie laut er bellt. Da fliegen Köpfe, wird durchbohrt und aufgespießt, dass es eine wahre Freude ist. Action hat es regelmäßig, die Geschichte ist simpel, aber interessant aufbereitet und das Creature Design von Patrick Tatopoulus rockt wie Hulle. Die wenigen CGI Effekte werden sehr behutsam gesetzt und nicht überbeansprucht, was das Budget vom Film wohl auch nicht vertragen hätte. Großartiger Männerspaß, der aber leider zu Beginn ein wenig spröde ist. Spätestens bei der Kreuzigungsszene wird aber klar, dass dieser Film auf die große Leinwand gehört hätte!

Ghost Machine
Zuviel gewollt, zu wenig gekonnt. Hier ist echt alles drin: Militarismuskritik, Folterthematik nach 9/11, Emanzipation, Spukhaushorror, virtuelle Realitäten, ein Geist, Mad Scientist Ansätze, ... und leider bekommt der Film all das nicht unter einen Hut. Vor allem diverse Erklärungsansätze und die präsentierten Vorstellungen von dem Begriff Virtuelle Realitäten sind einfach so extrem daneben, dass man sich schon fragt, was die Drehbuchautoren da geritten hat. Sean Faris als Hauptdarsteller ist eine schlichte Katastrophe, Rachael Taylor sieht zumindest schmuck aus, gibt aber auch schnell auf. Die Geister/Horrorelemente sind abgestanden und ausgelutscht, die Attacken blutleer und langweilig. Einzig ein paar Momente sich verändernder Realitäten machen Spaß, der Rest ist einfach nur stinklangweilig.

Nine Deads
Ganz nette Sawvariante, die mal einige Charaktere nicht zum Foltern zusammenbringt, sondern sie zwingt, bei der Lösung eines Problems zusammenzuarbeiten. Das ist sogar durchaus spannend geraten, leider sind die Darsteller teils schwer überfordert. Vor allem der Sabrina TV Star Melissa Joan Hart läuft komplett neben der Spur mit ihren permanent entgleisenden Gesichtszügen. Die Auflösung des Ganzen ist ganz schlüssig und das angehangene Ende ist sogar erstaunlich fies. Da kann man seine Zeit echt schlechter rumkriegen.

Reykjavik Whale Watching Massacre
Islands erster Beitrag zum Slashergenre überzeugt mit fröstelnder Atmosphäre, hohem Bodycount, Blut satt und wirklich grimmigem Humor, bei dem ausgerechnet ein Japaner harpuniert und Umweltschützer von Killerwalen umgebracht werden. Davon können die Isländer gerne noch etwas mehr auf die Beine stellen.

In diesem Sinne:
freeman
Optisch ist dieser Film ein konsequenter Klon vom Pakt der Wölfe. Wenn man sich den Fight Mani gegen die 3 Lumpen im Regen vorstellt, weiß man, wie Solomon Kane ausschaut: Regenschwer, schwarze Lederkluft, steile Hochglanzbebilderung, coole Perspektiven. Einfach nur derb und das den ganzen Film lang. Dazu ein grandios cooles Charakterdesign von vor allem den Baddies, die direkt an Horrorgestalten gemahnen. Zwischendrin James Purefoy als harter Hund, der aber definitiv beisst, egal wie laut er bellt. Da fliegen Köpfe, wird durchbohrt und aufgespießt, dass es eine wahre Freude ist. Action hat es regelmäßig, die Geschichte ist simpel, aber interessant aufbereitet und das Creature Design von Patrick Tatopoulus rockt wie Hulle. Die wenigen CGI Effekte werden sehr behutsam gesetzt und nicht überbeansprucht, was das Budget vom Film wohl auch nicht vertragen hätte. Großartiger Männerspaß, der aber leider zu Beginn ein wenig spröde ist. Spätestens bei der Kreuzigungsszene wird aber klar, dass dieser Film auf die große Leinwand gehört hätte!
Ghost Machine
Zuviel gewollt, zu wenig gekonnt. Hier ist echt alles drin: Militarismuskritik, Folterthematik nach 9/11, Emanzipation, Spukhaushorror, virtuelle Realitäten, ein Geist, Mad Scientist Ansätze, ... und leider bekommt der Film all das nicht unter einen Hut. Vor allem diverse Erklärungsansätze und die präsentierten Vorstellungen von dem Begriff Virtuelle Realitäten sind einfach so extrem daneben, dass man sich schon fragt, was die Drehbuchautoren da geritten hat. Sean Faris als Hauptdarsteller ist eine schlichte Katastrophe, Rachael Taylor sieht zumindest schmuck aus, gibt aber auch schnell auf. Die Geister/Horrorelemente sind abgestanden und ausgelutscht, die Attacken blutleer und langweilig. Einzig ein paar Momente sich verändernder Realitäten machen Spaß, der Rest ist einfach nur stinklangweilig.
Nine Deads
Ganz nette Sawvariante, die mal einige Charaktere nicht zum Foltern zusammenbringt, sondern sie zwingt, bei der Lösung eines Problems zusammenzuarbeiten. Das ist sogar durchaus spannend geraten, leider sind die Darsteller teils schwer überfordert. Vor allem der Sabrina TV Star Melissa Joan Hart läuft komplett neben der Spur mit ihren permanent entgleisenden Gesichtszügen. Die Auflösung des Ganzen ist ganz schlüssig und das angehangene Ende ist sogar erstaunlich fies. Da kann man seine Zeit echt schlechter rumkriegen.
Reykjavik Whale Watching Massacre
Islands erster Beitrag zum Slashergenre überzeugt mit fröstelnder Atmosphäre, hohem Bodycount, Blut satt und wirklich grimmigem Humor, bei dem ausgerechnet ein Japaner harpuniert und Umweltschützer von Killerwalen umgebracht werden. Davon können die Isländer gerne noch etwas mehr auf die Beine stellen.

In diesem Sinne:
freeman

Waffenschwestern
Holy Shit, wat war der schlecht! Thaimiezen balgen sich in der Zukunft, wo es nur noch halb soviele Männer wie Frauen gibt, um die verbliebenen Restschwänze. Das ist so Banane, dass man es gesehen haben muss, wenn da die Gruppe der Geliebten auf die Ehefrauen losgeht. Leider wird extrem viel gelabert, was die kaputte Story total ausbremst. Und wenn dann die Action losgeht, wirds erst recht lahm, da die Grazien immer einfach nur am Platz stehen und ein wenig mit den Waffen fuchteln, was ein wenig wie Gunkata für Arme wirkt ...

When in Rome
Irrer Slapstickreigen, verpackt als RomCom, bei der beständig wer auf die Fresse fliegt, Gegenstände auf den Kopf bekommt oder in Löcher fliegt. Dazu eine etwas seltsame Geschichte, viele bekannte Gesichter (John Hedder als Zauberer rockt die Bude) und Schnuggel Veronica Mars als Fixpunkt, um den sich alles dreht. Ganz witziger Stoff für langweilige Nachmittage ohne jedweden Nährwert.

Plan B für die Liebe
Wo sanmer nur hingekommen, wenn sogar RomComs nicht mehr ohne Kotz- und Scheißwitze auskommen? Von diesen wirklich kompletten Aussetzern abgesehen ist der Film aber ganz sympathisch. Zwar doof wie Bohnenstroh und mit einigen seltsamen "Konfliktmomenten", die man so gar nicht ernst nehmen kann, aber Frau Lopez macht da mit einem sehr süßen Auftritt viel wieder wett. Aber letztlich merkt man schon, dass der Film nichts zu erzählen hat und durchweg belanglos ist ...

In diesem Sinne:
freeman
Holy Shit, wat war der schlecht! Thaimiezen balgen sich in der Zukunft, wo es nur noch halb soviele Männer wie Frauen gibt, um die verbliebenen Restschwänze. Das ist so Banane, dass man es gesehen haben muss, wenn da die Gruppe der Geliebten auf die Ehefrauen losgeht. Leider wird extrem viel gelabert, was die kaputte Story total ausbremst. Und wenn dann die Action losgeht, wirds erst recht lahm, da die Grazien immer einfach nur am Platz stehen und ein wenig mit den Waffen fuchteln, was ein wenig wie Gunkata für Arme wirkt ...
When in Rome
Irrer Slapstickreigen, verpackt als RomCom, bei der beständig wer auf die Fresse fliegt, Gegenstände auf den Kopf bekommt oder in Löcher fliegt. Dazu eine etwas seltsame Geschichte, viele bekannte Gesichter (John Hedder als Zauberer rockt die Bude) und Schnuggel Veronica Mars als Fixpunkt, um den sich alles dreht. Ganz witziger Stoff für langweilige Nachmittage ohne jedweden Nährwert.
Plan B für die Liebe
Wo sanmer nur hingekommen, wenn sogar RomComs nicht mehr ohne Kotz- und Scheißwitze auskommen? Von diesen wirklich kompletten Aussetzern abgesehen ist der Film aber ganz sympathisch. Zwar doof wie Bohnenstroh und mit einigen seltsamen "Konfliktmomenten", die man so gar nicht ernst nehmen kann, aber Frau Lopez macht da mit einem sehr süßen Auftritt viel wieder wett. Aber letztlich merkt man schon, dass der Film nichts zu erzählen hat und durchweg belanglos ist ...
In diesem Sinne:
freeman

Repo Man
Zynisch as Fuck ... also zumindest in der ersten Hälfte bekommt man hier einiges zu schlucken. Aber irgendwie macht es dennoch Spaß. Danach verwandelt sich der Film ein wenig - klar - und wird etwas zugänglicher für den Massengeschmack - sprich, der Held wirdn Netter ;-). Und selbst in der Phase bleibt das Gebräu durchaus unterhaltsam, vor allem, weil ich finde, dass Jude Law solche Rollen wie hier definitiv stehen, er sie aber zu selten bedient! Vor allem seine Metzeleinlage im Showdown rockt einfach mal richtig fett die Scheiße und ob der FSK 16 Freigabe kommt einem häufiger im Film das Bild von würfelnden FSK Mitarbeitern in den Sinn. Auch schön, Whitaker mal in einer physisch fordernden Rolle beim Kicken zu sehen. Und Holy Shit, das Ende ist mal mies und wirklich nicht vorhersehbar! Leider hat man häufiger den Eindruck, dass die Repo Man einfach ein wenig zu lang sind und so manche Handlung diverser Figuren will einem auch nicht so recht einleuchten - hier sei die megaschlechte Figur der Frau vom Law genannt.

Nightmare im Bay Remake
WAS WAR DER LAAAAAAANGEWEILIG. Ich hab ab der Hälfte dann konsequent gespult, weil ich das Geseire, die grauenerregend schlechte Hauptdarstellerin und die vollkommene Abwesenheit von Humor, die das Gebräu hier DRINGEND gebraucht hätte, nicht mehr ertragen habe. Es bleibt dabei, Bays Horrorremakes werden von mal zu mal immer mieser ...

In diesem Sinne:
freeman
Zynisch as Fuck ... also zumindest in der ersten Hälfte bekommt man hier einiges zu schlucken. Aber irgendwie macht es dennoch Spaß. Danach verwandelt sich der Film ein wenig - klar - und wird etwas zugänglicher für den Massengeschmack - sprich, der Held wirdn Netter ;-). Und selbst in der Phase bleibt das Gebräu durchaus unterhaltsam, vor allem, weil ich finde, dass Jude Law solche Rollen wie hier definitiv stehen, er sie aber zu selten bedient! Vor allem seine Metzeleinlage im Showdown rockt einfach mal richtig fett die Scheiße und ob der FSK 16 Freigabe kommt einem häufiger im Film das Bild von würfelnden FSK Mitarbeitern in den Sinn. Auch schön, Whitaker mal in einer physisch fordernden Rolle beim Kicken zu sehen. Und Holy Shit, das Ende ist mal mies und wirklich nicht vorhersehbar! Leider hat man häufiger den Eindruck, dass die Repo Man einfach ein wenig zu lang sind und so manche Handlung diverser Figuren will einem auch nicht so recht einleuchten - hier sei die megaschlechte Figur der Frau vom Law genannt.

Nightmare im Bay Remake
WAS WAR DER LAAAAAAANGEWEILIG. Ich hab ab der Hälfte dann konsequent gespult, weil ich das Geseire, die grauenerregend schlechte Hauptdarstellerin und die vollkommene Abwesenheit von Humor, die das Gebräu hier DRINGEND gebraucht hätte, nicht mehr ertragen habe. Es bleibt dabei, Bays Horrorremakes werden von mal zu mal immer mieser ...
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freeman

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Das Nightmare Remake ist geil, war anfangs auch dagegen da Nightmare mein liebling unter den ganzen Horror Serien der 80er ist.

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Night of the Demons
Upsala, da hatte ich mir mehr von versprochen ... in allen Belangen. Mehr Blut, mehr Titten, mehr Gags, weniger langweilige Klischees und vor allem mehr Tempo. Dabei stolpert der Film irgendwie von Fehlentscheidung zu Fehlentscheidung. Warum sprengt man eine Party mit 50-60 potentiellen Splatteropfern und lässt nur noch sieben übrig? Wieso glaubt man, mit denen könne man ne schöne Goremaschinerie anleiern? Wieso bastelt man darum so eine langweilige Erweckungsgeschichte ... Schade, Schade. Zumindest sind die Darsteller mit Spaß bei der Sache (ausser Furlong, der ein wenig neben sich zu stehen scheint, was anfangs stimmig, am Ende aber nur seltsam wirkt), die Optik, die sich förmlich in knalligen Komplementärfarben suhlt, rockt und der Score sowieso. Die Maskeneffekte sind herrlich handmade und die wenigen Splattereinlagen, die man erkennt, saften gut. Aber wirklich durchstarten will der Film nie.

In diesem Sinne:
freeman
Upsala, da hatte ich mir mehr von versprochen ... in allen Belangen. Mehr Blut, mehr Titten, mehr Gags, weniger langweilige Klischees und vor allem mehr Tempo. Dabei stolpert der Film irgendwie von Fehlentscheidung zu Fehlentscheidung. Warum sprengt man eine Party mit 50-60 potentiellen Splatteropfern und lässt nur noch sieben übrig? Wieso glaubt man, mit denen könne man ne schöne Goremaschinerie anleiern? Wieso bastelt man darum so eine langweilige Erweckungsgeschichte ... Schade, Schade. Zumindest sind die Darsteller mit Spaß bei der Sache (ausser Furlong, der ein wenig neben sich zu stehen scheint, was anfangs stimmig, am Ende aber nur seltsam wirkt), die Optik, die sich förmlich in knalligen Komplementärfarben suhlt, rockt und der Score sowieso. Die Maskeneffekte sind herrlich handmade und die wenigen Splattereinlagen, die man erkennt, saften gut. Aber wirklich durchstarten will der Film nie.
In diesem Sinne:
freeman

Transmorphers
Also ich habe ja schon viel räudigen Mist gesehen, aber Transmorphers fehlte mir noch. Gut, dass ich den jetzt nachgeholt habe, denn aufgrunddessen weiß ich wieder, dass immer wieder neuer räudiger Mist nachkommt und die Quelle scheinbar nie versiegt. Was mich am Film gestört hat? Die bloße Existenz? Ok, die Effekte (so man sie so nennen will), die Story (???), die tollen Wendungen (Maschinenmann???), die miese Stroboskopoptik, die loligen Schauplätze und NATÜRLICH das schier nicht enden wollende Güllegetexte. Himmel, die haben gar net mehr aufgehört mit Labern. Und mei, waren die Weiber in dem Film hässlich. Dafür waren sie steil frisiert. Das lenkte kurz von den Hackfressen ab. Dreck ... durch und durch
<-- für die LOLige Synchronstimme des zunächst als Helden etablierten Heldenkommandoteams. Ich hab echt die ganze Zeit gedacht, der kackt die ganze Zeit ...
In diesem Sinne:
freeman
Also ich habe ja schon viel räudigen Mist gesehen, aber Transmorphers fehlte mir noch. Gut, dass ich den jetzt nachgeholt habe, denn aufgrunddessen weiß ich wieder, dass immer wieder neuer räudiger Mist nachkommt und die Quelle scheinbar nie versiegt. Was mich am Film gestört hat? Die bloße Existenz? Ok, die Effekte (so man sie so nennen will), die Story (???), die tollen Wendungen (Maschinenmann???), die miese Stroboskopoptik, die loligen Schauplätze und NATÜRLICH das schier nicht enden wollende Güllegetexte. Himmel, die haben gar net mehr aufgehört mit Labern. Und mei, waren die Weiber in dem Film hässlich. Dafür waren sie steil frisiert. Das lenkte kurz von den Hackfressen ab. Dreck ... durch und durch
In diesem Sinne:
freeman

Nine Miles Down
Zu Beginn fühlte mich mich stark gelangweilt, da Regisseur Waller einen Holterdipoltereffekt nach dem anderen von der Tonspur lässt, um den Horrorgeek zu bedienen. Doch mit zunehmender Laufzeit ändert sich der Ton und wird die Art des Schreckens eine ganz andere. Denn wie Adrian Paul hier schleichend dem Wahn anheim fällt und wie sehr man als Zuschauer in Bezug auf die Figur von sexy Kate Nauta an der Nase herumgeführt wird, hat mir richtig gut gefallen. Gegen Ende dreht Waller dann richtig auf und wird fast schon suggestiv in seiner Bebilderung und wie Adrian Paul hat man keinerlei Ahnung mehr, was hier noch Phase ist! Dazu gibt es ein paar feine Schockeffekte, die auf einmal absolut schlüssig ins Konzept passen und hätte es die Spiegelszene im Film in einen A-Horrorfilm geschafft, sie würde in den Foren weltweit abgefeiert werden, denn die ist etwas imo noch nie Gesehenes im Genre. LEIDER driftet Waller nach dem Verlassen des Hauptschauplatzes ein wenig von der Linie ab und hängt imo überflüssige 10 Minuten an. Dabei hatte er ein geniales Schlussbild, serviert von Frau Nauta. Aber geschenkt, Nine Miles Down hat mich richtig gut unterhalten ...

In diesem Sinne:
freeman
Zu Beginn fühlte mich mich stark gelangweilt, da Regisseur Waller einen Holterdipoltereffekt nach dem anderen von der Tonspur lässt, um den Horrorgeek zu bedienen. Doch mit zunehmender Laufzeit ändert sich der Ton und wird die Art des Schreckens eine ganz andere. Denn wie Adrian Paul hier schleichend dem Wahn anheim fällt und wie sehr man als Zuschauer in Bezug auf die Figur von sexy Kate Nauta an der Nase herumgeführt wird, hat mir richtig gut gefallen. Gegen Ende dreht Waller dann richtig auf und wird fast schon suggestiv in seiner Bebilderung und wie Adrian Paul hat man keinerlei Ahnung mehr, was hier noch Phase ist! Dazu gibt es ein paar feine Schockeffekte, die auf einmal absolut schlüssig ins Konzept passen und hätte es die Spiegelszene im Film in einen A-Horrorfilm geschafft, sie würde in den Foren weltweit abgefeiert werden, denn die ist etwas imo noch nie Gesehenes im Genre. LEIDER driftet Waller nach dem Verlassen des Hauptschauplatzes ein wenig von der Linie ab und hängt imo überflüssige 10 Minuten an. Dabei hatte er ein geniales Schlussbild, serviert von Frau Nauta. Aber geschenkt, Nine Miles Down hat mich richtig gut unterhalten ...

In diesem Sinne:
freeman

Die Geisterstadt
SyFy Entertainment halt! 90 Minuten Dauerhappening mit B-Fratze Billy Drago, amtlichem Bodycount und der eigentlich reizvollen Verknüpfung Horror/Western. Nach 20 Minuten beginnen aber schon erste Langeweileanzeichen, die nach 40 Minuten zum Spulen verleiten und nach gut 50 Minuten wieder nur ein Fazit zulassen: SyFy Entertainment halt!

Little Big Soldier
Bei Jackies neuestem Film wurde ich permanent das Gefühl nicht los, hier einer arg gestrafften internationalen Fassung des Filmes beizuwohnen, denn der Streifen wirkt teils arg fragmentarisch und will ausser Jackies bauernschlauer Figur keinem Charakter irgendeine Form von Tiefe erlauben. Obendrein tauchen immer wieder mal Figuren auf, die reizvoll erscheinen, gleich darauf aber wieder verschwinden ... für immer. Von Jackies Slapstick Martial Arts Einlagen gibt es ebenfalls nicht viel zu sehen, dafür punktet er durchaus mit ein zwei darstellerisch guten Momenten. Die Bebilderung biss sich imo ein wenig mit dem Historienfilmansatz. Zuviel HD, zu wenig Atmo. Und das etwas unentschlossene Lavieren zwischen Komödie und ernstem Streifen ließ einen auch etwas ratlos zurück. Zumindest wird aber klar, dass Jackie in den USA nur noch den Massengschmack bedient, während er in der Heimat definitiv versucht, neue Wege zu gehen ... vielleicht sucht er so nach einem würdevollen Ende für seine Karriere, denn in 5-10 Jahren sollte es endgültig vorbei sein mit den wilden Actioneskapaden ...

14 Blades
Leider ist Daniel Lee dieser Streifen ein wenig arg zerfahren geraten. Ein zwei Parteien weniger hätten dem Film gut getan, der genau dann am Besten ist, wenn er sich auf Donnie Yen (dessen arrogante Grundattitüde mir sehr gefallen hat) und Zhao Wei (einfach mal nen Schnuckel) verlässt und deren Beziehung auslotet. Und freilich rockt der Film immer dann, wenn Lee seine optische Perfektion auspackt und wirklich wunderschöne Bilder erschafft! Absolutes Highlight ist das cool getrickste Schmankerl um die superböse Schwertkämpferin, die sich während des Fights ihrer Klamotten entledigt. Top! Da kann die Geschichte leider nicht mithalten und für das sehr rührige Ende hätte es mehr Involvement den Film über gebraucht ... Dennoch:

Felon
Den habe ich vollkommen unterschätzt. Zwar lanciert er viele Knastfilmklischees, bedient sich aber nicht durchgängig des bekannten und langweilig gewordenen Figureninterieurs. So ist der sadistische Wärter eben trotzdem ein Mensch und der tolle Held nicht immer der tolle Held. Dorff spielt stark und physisch ungemein präsent. Val Kilmer gefällt als souveräner Mentor und hätte mehr Screentime verdient. Die unmittelbare Bebilderung ist irre und schmeisst einen mitten rein ins blutige Geschehen bzw. den Knastalltag. Erstaunlich gelungene DTV Ware!

In diesem Sinne:
freeman
SyFy Entertainment halt! 90 Minuten Dauerhappening mit B-Fratze Billy Drago, amtlichem Bodycount und der eigentlich reizvollen Verknüpfung Horror/Western. Nach 20 Minuten beginnen aber schon erste Langeweileanzeichen, die nach 40 Minuten zum Spulen verleiten und nach gut 50 Minuten wieder nur ein Fazit zulassen: SyFy Entertainment halt!
Little Big Soldier
Bei Jackies neuestem Film wurde ich permanent das Gefühl nicht los, hier einer arg gestrafften internationalen Fassung des Filmes beizuwohnen, denn der Streifen wirkt teils arg fragmentarisch und will ausser Jackies bauernschlauer Figur keinem Charakter irgendeine Form von Tiefe erlauben. Obendrein tauchen immer wieder mal Figuren auf, die reizvoll erscheinen, gleich darauf aber wieder verschwinden ... für immer. Von Jackies Slapstick Martial Arts Einlagen gibt es ebenfalls nicht viel zu sehen, dafür punktet er durchaus mit ein zwei darstellerisch guten Momenten. Die Bebilderung biss sich imo ein wenig mit dem Historienfilmansatz. Zuviel HD, zu wenig Atmo. Und das etwas unentschlossene Lavieren zwischen Komödie und ernstem Streifen ließ einen auch etwas ratlos zurück. Zumindest wird aber klar, dass Jackie in den USA nur noch den Massengschmack bedient, während er in der Heimat definitiv versucht, neue Wege zu gehen ... vielleicht sucht er so nach einem würdevollen Ende für seine Karriere, denn in 5-10 Jahren sollte es endgültig vorbei sein mit den wilden Actioneskapaden ...
14 Blades
Leider ist Daniel Lee dieser Streifen ein wenig arg zerfahren geraten. Ein zwei Parteien weniger hätten dem Film gut getan, der genau dann am Besten ist, wenn er sich auf Donnie Yen (dessen arrogante Grundattitüde mir sehr gefallen hat) und Zhao Wei (einfach mal nen Schnuckel) verlässt und deren Beziehung auslotet. Und freilich rockt der Film immer dann, wenn Lee seine optische Perfektion auspackt und wirklich wunderschöne Bilder erschafft! Absolutes Highlight ist das cool getrickste Schmankerl um die superböse Schwertkämpferin, die sich während des Fights ihrer Klamotten entledigt. Top! Da kann die Geschichte leider nicht mithalten und für das sehr rührige Ende hätte es mehr Involvement den Film über gebraucht ... Dennoch:

Felon
Den habe ich vollkommen unterschätzt. Zwar lanciert er viele Knastfilmklischees, bedient sich aber nicht durchgängig des bekannten und langweilig gewordenen Figureninterieurs. So ist der sadistische Wärter eben trotzdem ein Mensch und der tolle Held nicht immer der tolle Held. Dorff spielt stark und physisch ungemein präsent. Val Kilmer gefällt als souveräner Mentor und hätte mehr Screentime verdient. Die unmittelbare Bebilderung ist irre und schmeisst einen mitten rein ins blutige Geschehen bzw. den Knastalltag. Erstaunlich gelungene DTV Ware!

In diesem Sinne:
freeman

Karate Kid
Sag mal Vince, wo bleiben denn die Little Big Soldier und Karate Kid Kritiken? Tztztztz ;-). Karate Kid fand ich eine erstaunlich runde Nummer. Bin allerdings auch kein sonderlicher Verehrer des Originals. Dennoch vergleicht man. Ganz klar. Das Original funktionierte über weite Strecken besser, weil Maccio einfach nicht SOOOO jung ist. Sich mit dem kleinen Smith so zu identifizieren, dass der Film rundum rockt, ist einfach nicht möglich. Habs echt versucht
. Dafür gibts schöne Bilder aus China, eine erstaunlich flotte Story (die trotz der epischen Langzeit nie gedehnt wirkt) und Chan steht die Mentorenrolle ebenfalls erstaunlich gut. Wobei der erste Auftritt seiner Figur einfach mal amtlich rockt. Ich sage nur Fliegenklatsche. Hier werden auch die Erwartungen der Originalkenner herzhaft unterlaufen. Die Fights fand ich leider ein wenig lahm. Nur der Endfight kam amtlich rüber, vor allem dank dem irre guten Gegner von Smith. Smith selbst gefiel mir nach dem Totalausfall in dem Keanu Reeves Sci Fi Stinker ganz gut, seine x-fachen Oben Ohne Hühnchenbrustauftritte hatten einen seltsamen Beigeschmack. Keine Ahnung, ob ich als dessen Vater/Mutter wollte, dass der Knirps sich in nem Film SO zeigt. Egal. Die pathetische Mucke kleisterte noch ordentlich Gänsehaut auf manche Momente drauf ... Also: Nicht das erwartete Debakel ... solide und vor allem kurzweilige Unterhaltung für Kids und schöne Bilder für deren Eltern.

In diesem Sinne:
freeman
Sag mal Vince, wo bleiben denn die Little Big Soldier und Karate Kid Kritiken? Tztztztz ;-). Karate Kid fand ich eine erstaunlich runde Nummer. Bin allerdings auch kein sonderlicher Verehrer des Originals. Dennoch vergleicht man. Ganz klar. Das Original funktionierte über weite Strecken besser, weil Maccio einfach nicht SOOOO jung ist. Sich mit dem kleinen Smith so zu identifizieren, dass der Film rundum rockt, ist einfach nicht möglich. Habs echt versucht
In diesem Sinne:
freeman

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