Chaos Factor

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Chaos Factor

Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 09:53

Chaos Factor
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OT: The Chaos Factor
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000 (produziert 1999)
Regie: Terry Cunningham
Produktion: Richard Pepin & Joseph Merhi (PM Entertainment gr)
Cast: Antonio Sabato Jr., Fred Ward, Susie Park, Sean Kanan, Kelly Rutherford, R. Lee Ermey

Während einer Minenräumaktion im Grenzgebiet von Kambodscha stößt Captain Jack Point durch Zufall auf die Aufzeichnungen eines im Krieg gefallenen Gis und stößt dadurch auf ein Militärkomplott, das bis in die höchsten Kreise reicht und den Frieden auf der Welt bedrohen könnte...

Chaos Factor wurde produziert von PM Entertainment, 90er-B-Actionfreaks bekannt als die Firma, die jährlich einige Actionkracher nicht immer hochwertiger Qualität auf den Videomarkt warf, von denen der Jeff Wincott-Cop-Actioner „Last Man Standing“, „Judge Man“ und für viele Fans sicher auch der Gary Daniels-Kracher „Speed Rage“ die besten waren. Ihre Filme zeichneten sich durch eine meistens einfach gehaltene Story, Autostunts mit wild umherfliegenden Luxuskarossen und minutenlange Schießereien aus, zudem waren die Dialoge nicht immer die cleversten. ;) Nachdem ich im Internet gelesen habe, dass Pepin und Merhi ihre Firma im Jahre 2000 verkauft haben, dürfte der 1999 gedrehte „Chaos Factor“ eines der besten Vermächtnisse der Firma darstellen, die nach dem Verkauf pleite ging. Wobei zu sagen ist, dass dieses Vermächtnis – insbesondere im Vergleich zu vielen PM-Vorgängern und der hauptsächlich aus alten Pepin/Merhi-Filmen zusammenrecycelten Stunt-Action-Orgie „L. A. Heat“ rundum gelungen ist. Die Serie dürfte den Tiefpunkt der PM Entertainment darstellen, zumal hier komplette Actionszenen einfach aus alten Pepin/Merhi-Filmen herauskopiert wurden, was in meinen Augen absolut peinlich ist. Aber zurück zu „Chaos Factor“...


Der von Regisseur Terry Cunningham gedrehte Film macht vieles richtig. So gelang Cunningham, der mit John Kelly auch am Drehbuch schrieb, ein insbesondere für B-Movie-Verhältnisse sehr spannender und mit einer innovativen, schockierenden Hintergrund-Story ausgestatteter B-Actioner, der genau die Schwachpunkte früherer PM-Filme vermeidet: Es gibt keine umherfliegenden Luxuskarossen, keine minutenlangen Ballereien mit Kugelpfeifern, einfach nur grundsolide Action und eine sehr harte Story, die wenngleich streckenweise leicht konstruiert, sehr gut funktioniert und den Actionfan nicht überfordert.

Der ca. 20-minütige Vietnam-Prolog ist packend und actiongeladen, vor allem die feurigen Explosionen sind verdammt gut inszeniert. Danach wird der Film etwas ruhiger, lässt sich etwas Zeit, Charaktere und Story einzuführen, bevor er ab etwa der Hälfte des Filmes wieder Vollgas gibt und gleichzeitig seinen Plot entwirrt, bis zum explosiven Finale.
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Actionmäßig gehts also richtig ab - hierbei seien vor allem die zwei etwas längeren Autojagden genannt, von denen die erste nächtliche Auto-Hubschrauberjagd extremen Drive drauf hat und für B-Movie-Verhältnisse erstaunlich solide daherkommt. Die zweite Autojagd könnte auch ebenso gut aus einem James Bond-Film sein, rasantere und (nahezu) perfektere Action gab es im Videosektor eher selten zu sehen. Wohl auch, weil weitestgehend auf „Action aus der Dose“ verzichtet wird. Auch die kurze Jagdflieger-Sequenz (erinnerte mich an "Top Gun") kann sich sehen lassen.

Den Score steuerte Alex Wilkinson bei, der u. a. auch für "Stargate SG-1" komponierte. Besonders lobend möchte ich auch den gelungenen Titelvorspann erwähnen, der sehr innovativ und aufwändig geworden ist.

Die Besetzung spielt solide auf, Kelly Rutherford (aktuell zu sehen in der Serie „Gossip Girl“ und einigen vielleicht bekannt aus „Scream 3“) kommt dabei über eine nett gespielte, offenbar entbehrliche Nebenfigur nicht hinaus, Antonio Sabato jr. unterlässt die typischen Macho-Rambo-Allüren weitestgehend, Fred Ward gibt einen extrafiesen Bad Guy und Susie Park sorgt als Lack und Leder-Amazone in mehrfacher Hinsicht für dezent-erotischen Körpereinsatz, bei dem gekickt und auch - fast zu kurz - geliebt werden darf. ;)
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Kurzum, die Mischung aus Militärdrama, Politthriller und Actionfilm macht Spaß und rockt besser als die meisten Mega-Blockbuster der vergangenen Jahre (auch wenn manche abgesonderte Lebensweisheit und mancher Dialog etwas zuviel des Guten ist...). Wer ihn nicht kennt, sollte ihn sich ansehen, selbst wenn er B-Movies skeptisch sieht. Er könnte eine positive Überraschung erleben...

Die DVD erschien bei Splendid und ist mit einer FSK 18 versehen. Schnitte sind mir keine aufgefallen, nehme also an uncut. Leider ist das Bonusmaterial dünn, kein making of, nur einige Trailer

Bewertung: nahezu perfekt (nur leider zusammengeklaubt), bis auf einige dämliche Dialoge und Weisheiten halt...von daher...

bewertung wegen Stock footage nach unten korrigiert..

:liquid7:
Zuletzt geändert von Cinefreak am 24.12.2010, 14:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Chaos Factor

Beitrag von StS » 24.12.2010, 10:26

Cinefreak hat geschrieben:Actionmäßig gehts also richtig ab - hierbei seien vor allem die zwei etwas längeren Autojagden genannt, von denen die erste nächtliche Auto-Hubschrauberjagd extremen Drive drauf hat und für B-Movie-Verhältnisse erstaunlich solide daherkommt. Die zweite Autojagd könnte auch ebenso gut aus einem James Bond-Film sein, rasantere und (nahezu) perfektere Action gab es im Videosektor eher selten zu sehen. Wohl auch, weil weitestgehend auf „Action aus der Dose“ verzichtet wird. Auch die kurze Jagdflieger-Sequenz (erinnerte mich an "Top Gun") kann sich sehen lassen.
Naja, wenn sie die Action wenigstens selbst gemacht (und nicht auf "Stock Footage" zurückgegriffen) hätten - speziell in der Hinsicht hat mich der Trailer stark abgeschreckt... :wink:
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Re: Chaos Factor

Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 10:35

StS hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:Actionmäßig gehts also richtig ab - hierbei seien vor allem die zwei etwas längeren Autojagden genannt, von denen die erste nächtliche Auto-Hubschrauberjagd extremen Drive drauf hat und für B-Movie-Verhältnisse erstaunlich solide daherkommt. Die zweite Autojagd könnte auch ebenso gut aus einem James Bond-Film sein, rasantere und (nahezu) perfektere Action gab es im Videosektor eher selten zu sehen. Wohl auch, weil weitestgehend auf „Action aus der Dose“ verzichtet wird. Auch die kurze Jagdflieger-Sequenz (erinnerte mich an "Top Gun") kann sich sehen lassen.
Naja, wenn sie die Action wenigstens selbst gemacht (und nicht auf "Stock Footage" zurückgegriffen) hätten - speziell in der Hinsicht hat mich der Trailer stark abgeschreckt... :wink:
mir ist nichts aufgefallen, was recyclet wurde und normalerweise bin ich da sehr empfindlich..wäre natürlich schade...
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Re: Chaos Factor

Beitrag von StS » 24.12.2010, 10:43

Cinefreak hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:Actionmäßig gehts also richtig ab - hierbei seien vor allem die zwei etwas längeren Autojagden genannt, von denen die erste nächtliche Auto-Hubschrauberjagd extremen Drive drauf hat und für B-Movie-Verhältnisse erstaunlich solide daherkommt. Die zweite Autojagd könnte auch ebenso gut aus einem James Bond-Film sein, rasantere und (nahezu) perfektere Action gab es im Videosektor eher selten zu sehen. Wohl auch, weil weitestgehend auf „Action aus der Dose“ verzichtet wird. Auch die kurze Jagdflieger-Sequenz (erinnerte mich an "Top Gun") kann sich sehen lassen.
Naja, wenn sie die Action wenigstens selbst gemacht (und nicht auf "Stock Footage" zurückgegriffen) hätten - speziell in der Hinsicht hat mich der Trailer stark abgeschreckt... :wink:
mir ist nichts aufgefallen, was recyclet wurde und normalerweise bin ich da sehr empfindlich..wäre natürlich schade...
Die "BMW-Geschichte" (siehe Screenshot) stammt z.B. aus Seagal´s "Marked for Death" - und die nächtliche Auto-Verfolgungsjagd (mit Hubschrauber) aus "Species"... :wink:
Zuletzt geändert von StS am 24.12.2010, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 10:46

zu 100 %???

hm...das is ja schade.

jetzt weiß ich auch, was das Marked for death im Abspann sollte...Stock Footage ist natürlich ein no-go, aber da mir das nicht aufgefallen war, hat mir der Film trotzdem gut gefallen. Ist natürlich nicht schön sowas.. :cry:
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Beitrag von StS » 24.12.2010, 10:51

Abgesehen davon sieht der Trailer* ja auch ganz fetzig aus.
Wenn er mir mal im TV über den weg läuft, werd ich mal reinschauen... :wink:

*
http://www.reelzchannel.com/trailer-cli ... or-trailer

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Beitrag von kami » 24.12.2010, 12:25

Ich fand den schon lahm, als ich noch nicht wusste, dass der Film eine mittlere Stock-Footage-Orgie ist. Neben den erwähnten Filmen durfte auch noch der zweite RAMBO Footage spenden. Und war nicht auch ne Szene aus OUTBREAK dabei?
Offenbar bestehen ja die meisten Filme von Terry Cunningham aus Stock Footage, und THE ELITE ist auch ohne Stock Footage schäbiger Mist. Die einzigen Cunningham-Filme, die mich überzeugt haben, sind die drei JACK HUNTER-Teile.

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Beitrag von Alrik » 24.12.2010, 13:13

solange es nicht zu offensichtlich oder aufdringlich ins Auge sticht ^^
Man denke an die Archivaufnahmen in Serien wie JAG oder NCIS manchmal, wenn es um Flugzeugträger, Jetflüge etc geht und man deutlich es an der schlechteren Bildqualität erkennen kann.

Aber danke für die Review. Werd mal reinschauen. :)
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Beitrag von McClane » 24.12.2010, 13:20

Boah, ich lach mich scheckig. Über den Actionlieferanten "Marked for Death" zieht er her, der hier ist aber ganz großes Tennis. Man achte vor allem auf die "Chaos Factor"-Szenen und vergleiche sie mit dem Stock Footage Material: Die Autos sind von gleicher Bauart und ähnlicher Farbe, aber trotzdem selbst mit grauem Star sind die Unterschiede zu erkennen.

Im Gegensatz zu kami halte ich Terry Cunningham für einen talentierten B-Regisseur, der außer bei dem töfte "The Elite" nie das richtige Budget zur Verfügung hatte. Die selbst gedrehte Action kann sich jedenfalls sehen lassen und bügelt dann teilweise aus, was Szenenklau, durchschnittliche Darstellerleistungen und der uninspirierte Plot verbrochen haben. Einer der typischen Spät-PMs aus der Niedergangsphase des Studios, aber gab schlimmeres.

:liquid4:
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Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 14:01

Das mit der Stock Footage fiel mir nicht auf, weil weder "Species" noch "Zum Töten freigegeben" je zu den Filmen gezählt haben, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie allzu oft gesehen habe. ganz einfach
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Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 16:34

Welche PM-Filme sind denn noch empfehlenswert, auf dt. erhaltbar und zudem ohne Stock footage auskommend? weiß das hier jemand?
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Beitrag von freeman » 24.12.2010, 17:14

Die früheren Filme ... beispielsweise kommt im nächsten Jahr der fetzige Stuntdriver mit Michael Madsen auf DVD in Deutschland raus ...

Chaos Factor ... zu dem wollte ich seinerzeit auch was schreiben, aber dann fühlte ich mich durch die präsentierte Stock Footage Orgie wie gelähmt. Jede halbwegs brauchbare Actionszene kommt aus anderen Filmen und die wenige eigenproduzierte kickt null. Da war ich ziemlich enttäuscht, zumal mir Cunninghams Elite und Global Effect ziemlich gut gefallen hatten. Die Jack Hunter Reihe dagegen fand ich ziemlich ärmlich, zumal der Bösewicht total für die Tonne war. Chaos Factor bekommt net :liquid3: maximal ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Cinefreak » 24.12.2010, 18:31

Und der ist komplett Footage-frei? Der Stuntdriver? Wie ist es eigentlich mit der PM-Entertainment-Granate "Last man standing"? - ich meine, dass Material daraus für die schwache Serie "L. A. Heat" genutzt wurde, aber ansonsten ist der Film selber doch frei von Recycling?
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Beitrag von kami » 25.12.2010, 20:37

Die Hochphase des Studios war klar zwischen 1993 und 1997. Auf deutsch gibts von den Highlights nur LAST MAN STANDING und DARK FORCE. Ansonsten sind vor allem die anderen Joseph Merhi-Filme wie RAGE, RIOT, JUDGE MAN, ZERO TOLERANCE oder die beiden CIA-Filme mit Pocahontas Lamas empfehlenswert.

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Beitrag von Cyborg Cop » 26.12.2010, 20:41

Irgenwie mal 2004 aus der Videothek für 2€ mitgenommen. Zum Glück. Bin da nämlich ganz bei freemen und McClane mit meiner Meinung. Sehr maues Teil. Daß die gesamte Action aus Stock Footage besteht, ist mir damals auch nicht aufgefallen. Vielleicht ein Beweis daß Action allein einen Film nicht ausmacht?

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Beitrag von Baron » 26.12.2010, 23:11

Hm, ich fand den damals ganz okay, das mit der Klauerei habe ich aber auch nicht bemerkt.

Seltsam, dass PM das in ihren späteren Jahren so betrieben haben. Und warum die irgendwann pleite waren , wundert mich noch heute. Hätte eigentlich gedacht, dass die ganz gut Umsatz machen, weil die in ihrer Hochzeit ja auch relativ viel produziert haben.
Kann mich noch an meinen ersten PM-Streifen erinnern, das war nämlich CIA mit Lorenzo Lamas anno 1993, danach haben mich die Streifen bis Ende der 90er auch durch meine spätere Jugend begleitet..... Wenn ich bedenke, dass ich selbst total zerschnittene Sachen wie Steel Frontier immer mehrmals gesehen habe...... Trotzdem eine geile Zeit... :roll:

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Beitrag von Cinefreak » 27.12.2010, 09:06

Baron hat geschrieben:Hm, ich fand den damals ganz okay, das mit der Klauerei habe ich aber auch nicht bemerkt.

Seltsam, dass PM das in ihren späteren Jahren so betrieben haben. Und warum die irgendwann pleite waren , wundert mich noch heute. Hätte eigentlich gedacht, dass die ganz gut Umsatz machen, weil die in ihrer Hochzeit ja auch relativ viel produziert haben.
Kann mich noch an meinen ersten PM-Streifen erinnern, das war nämlich CIA mit Lorenzo Lamas anno 1993, danach haben mich die Streifen bis Ende der 90er auch durch meine spätere Jugend begleitet..... Wenn ich bedenke, dass ich selbst total zerschnittene Sachen wie Steel Frontier immer mehrmals gesehen habe...... Trotzdem eine geile Zeit... :roll:

google mal - die sind erst NACH dem Verkauf pleite gegangen, habe ich neulich in irgendnem Forum gelesen.

ich finde es auch scheiße, dass überhaupt erlaubt wird, Szenen eins zu eins zu kopieren, die Produktionsfirmen sehen vermutlich darin ne Möglichkeit, einerseits Geld zu sparen und andererseits Geld zu verdienen zusätzlich, aber für den Regisseur und die Leute, die sich da mächtig Arbeit gemacht haben und die Stuntleute, die dafür ihr Leben riskiert haben, muss das ein furchtbarer Arschtritt sein...naja Menschlichkeit und HOllywood scheint eh in letzter Zeit nicht mehr zusammenzugehen. Wie kann es sonst sein, dass überbewertete Schauspieler 20 Mio. für einen blöden Film bekommen und andererseits viele andere Leute, die ebenfalls wichtiges zum Gelingen des Projektes beitragen, gerade so über die Runden kommen...is schon heftig, wenn man das mal bedenkt :roll: :wink:
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Beitrag von Actionfilmfan » 04.01.2015, 14:34

Chaos Factor (2000)

So ich hab mir den nun mal angesehen und ich war enttäuscht. Das ist für mich nicht so ein typischer PM Entertainment Film wie in den 90er. Es gib Verfolgungsjagden doch die sind kurz und schlecht auch sind die Shootouts unblutig. Einigermaßen in Ordnung waren die Jetszenen.

Das Terry Cunningham ein guter Regisseur ist hat er mit seiner zweiten Regiearbeit bei The Elite bewießen. Auch wenn der Cast hier richtig gut ist überzeugen nicht alle. Antonio hatte schon bessere Rollen, Fred Ward war in anderen Filmen ein bessere Schurke und R.Lee Ermey bekommt zu wenig Screen-Time.

Da fand ich Antonios vorherigen Film The Base II viel besser.

:liquid4: Punkte war kein Totalausfall aber echt einer der schlechtesten PM Entertainment Filme die je gesehen habe.

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