Filmtagebuch: vstverstaerker

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Beitrag von vstverstaerker » 22.03.2011, 19:38

Natural Born Killers

Hier haben mich besonders die schauspielerischen Leistungen überzeugt: Woody Harrelson dabei noch aus der tollen Riege herausragend.
Insgesamt ist der Film und teilweise auch die Story aber auch so abgedreht, dass die Darsteller hier eher gefordert waren, etwas überdreht und wenig normal darzustellen. So erinnerte mich hier Tommy Lee Jones ein bisschen an Jack Nicholsons Joker aus Batman :D
Die Story an sich überzeugt mich weitgehend. Das mit Brutalität, Tempo und genialen Dialogen gewürzte Roadmovie könnte das erste sein, welches bei mir einschlägt.
Einige Dinge waren mir aber auch überinspiriert. An manchen Stellen sehr passend, störten anderswo diese vielen Farbwechsel einfach nur. Weniger knallige Optik und der Film hätte mich beim ersten Sehen wohl inhaltlich noch mehr fesseln können, denn die satirischen Ansätze versprechen wahrlich viel.

:liquid8:
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Beitrag von Dr Dolph » 23.03.2011, 01:50

Mich würde interessieren welche Fassung du gesehen hast... Gibt ja leider unzählige, viele davon geschnitten.
Ich würde den Film ähnlich betrachten, kann aber QT verstehen, der Film ja weniger angetan war, denn hier ist viel Satire und Experimentierfreudigkeit zu sehen die Tarantino wohl sauer aufgestoßen ist.

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Beitrag von vstverstaerker » 23.03.2011, 18:33

Ich gehe auch davon aus, dass er leicht geschnitten war. Es handelt sich um eine TV-Aufnahme von Kabel Eins, Ausstrahlung müsste die gewesen sein: Link
Dort steht allerdings ungekürzt, was aber nicht immer verlässlich ist. Soweit ich weiß, gibt es ja auch einen Director's Cut.
Mit einigen Monaten Abstand werde ich mir den wohl wieder ansehen oder evtl. nach einer Blu-ray stöbern.
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Beitrag von The Punisher » 23.03.2011, 18:56

NBK, der mieseste Film den ich kenne :liquid0:
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Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von StS » 23.03.2011, 19:18

:lol:

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Beitrag von vstverstaerker » 23.03.2011, 19:50

Also das ist ja wirklich ein geiler Kommentar :lol:

Zwei Freunde von mir hatten sich meine Aufnahme aber auch angesehen und waren da eher auf deiner Seite :D Wobei die auch einen komischen Geschmack haben und mich nach dem Alter meiner Filme fragen. Wenn ich dann 90er oder gar noch älter sage, rennen sie schon fast schreiend weg. Als bräuchte es für einen guten Film einfach viel CGI :roll: 8-)
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Beitrag von Cinefreak » 23.03.2011, 20:38

vstverstaerker hat geschrieben:Also das ist ja wirklich ein geiler Kommentar :lol:

Zwei Freunde von mir hatten sich meine Aufnahme aber auch angesehen und waren da eher auf deiner Seite :D Wobei die auch einen komischen Geschmack haben und mich nach dem Alter meiner Filme fragen. Wenn ich dann 90er oder gar noch älter sage, rennen sie schon fast schreiend weg. Als bräuchte es für einen guten Film einfach viel CGI :roll: 8-)
bescheuert sowas.. :wink: :roll:
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Beitrag von Dr Dolph » 24.03.2011, 02:43

Der DC macht den Film nochmal deutlich runder. Auf Kabel1 låuft meist die Kinofassung ohne Schnitte. Ich bin mit meiner 3 Disc Edition von Laser Paradise zufrieden, ist total untypisch für LP das man sich hier solch eine Mühe gegeben hat.

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Beitrag von SFI » 24.03.2011, 05:27

The Punisher hat geschrieben:NBK, der mieseste Film den ich kenne :liquid0:
:lol: Bin da aber durchaus auf deiner Seite, zwar nicht DER schlechteste, aber schlechter als Batman & Robin.
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Beitrag von vstverstaerker » 26.03.2011, 18:51

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Dawn of the Dead (2004) [Blu-ray]

Den Sonderfall Resident Evil ausgeklammert, werde ich mit Zombiefilmen wohl nie auf einen Nenner kommen. Nach längerer Zeit habe ich mit diesem recht hoch gelobten Remake mal wieder einen Versuch gestartet und es hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen.
Irgendwie ist der Film in gewisser Weise distanziert und es gibt kaum Atmosphäre. Hohe Spannung ist bei so dünnem, berechenbaren Inhalt auch nicht gegeben.
Auch die Darsteller wirkten auf mich keinesfalls überzeugend, vielleicht litten sie aber auch eher an der Synchro und teils miesen Dialogen.
Positiv aufgefallen ist auf jeden Fall der starke Actionfokus, auch wenn das alles eher billig aussah. Auch Kamera und Schnitt gefielen mir sehr. Zudem war das Ende während des Abspanns gut und zumindest einige gute Momente hatte der Film zwischendurch ja auch.
Unterm Strich steht aber viel, was den Film trashig anmuten lässt. Wenn das beabsichtigt war, dann hat es bei mir nicht funktioniert.

:liquid5:
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Beitrag von vstverstaerker » 06.04.2011, 18:26

21

Der Film hat aus meiner Sicht etwas Spannung/Potential verschenkt. Hier und da gibt er zu deutliche Hinweise auf den Storyverlauf. Das Ende war für mich vorhersehbar, aber kurz davor wurde ich doch tatsächlich auf eine falsche Fährte gelockt und dachte, dass Ende wäre doch ganz anders.
Insgesamt sicherlich dennoch eine interessante Geschichte mit soliden Darstellern und recht guter Musik. Es war aber eben sehr viel Hollywood-Typisches im Vordergrund.

:liquid6:


Außerdem erneut gesichtet:

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Terminator - Die Erlösung (Director's Cut) [Blu-ray]

Wiederholen muss ich mich nicht. Der Film hat es einfach wahnsinnig schnell geschafft, wie auch seine Vorgänger, in meinem Herz für das Terminator-Universum verankert zu sein. Ich hatte einfach richtig Bock den wieder zu sehen. Tolle Action, nachdenkliche Momente an den richtigen Stellen und wunderbare Verbindungen zur alten Trilogie. Mancher T-Fan wird ganz anderer Meinung sein, aber ich bin davon überzeugt, dass hier wirkliche Fans am Werk waren, sonst hätte der Film weitaus liebloser geraten können.
Fazit: Den werde ich noch recht häufig sehen.

:liquid8:
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Beitrag von vstverstaerker » 12.04.2011, 18:43

In der Hitze der Nacht

Ein durchaus interessanter Krimi. Wer einen Mord begangen hat, blieb für mich bis zum Schluss im Dunkeln. Die Tätersuche gestaltet sich recht unspektakulär, steht für mich aber auch nicht so brennend im Vordergrund. Das Kitzeln dieses Films besteht für mich viel mehr im Aufeinandertreffen von Vorbehalten, Misstrauen und generell Rassismus zwischen dem weißen Kleinstadt-Polizeichef und dem schwarzen Virgil Tibbs von der Mordkommission aus Philadelphia. Das ist in erster Linie natürlich großartig von Sidney Poitier und Rod Steiger (dafür gab es den Oscar) gespielt, aber auch die Nebenrollen tragen diese angespannte Atmosphäre weiter.

:liquid8:


Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia

Endlich habe ich ihn gesehen und es hat sich gelohnt, oder andersrum gesagt: Ich hätte nicht so lange warten sollen.
Über 2 Stunden wird ein großartiges Mafia-Drama vorgetragen. Was ich vorher nicht wusste: Das basiert auf wahren Begebenheiten. Hätte ich so nicht für möglich gehalten. Alleine schon, weil man das Gefühl hat, hier hat jemand in jahrelanger Arbeit eine Story ideal auf den Cast zugeschnitten. Anders kann man sich nicht erklären, wie perfekt Darsteller wie Robert De Niro, Ray Liotta und Joe Pesci ihre Rollen verkörpern. Sie brillieren zu 100% in ihren Gangsterrollen. Sowas finde ich dann schlicht gesagt einfach toll. Zusätzlich vermittelt die Kamera ein Mittendrin-Gefühl und auch die Kommentarstimme aus dem Off trägt dazu bei, dass alles zusammen so eng beim Zuschauer ist, dass man meint, mitten im Mafiageschehen zwischen italienischem Essen, Schutzgelderpressungen, Diebstählen und Morden zu sein.
Der Film setzt nicht auf Action, er ist dramatisch und schonungslos. Manchmal lädt er zum Schmunzeln ein, um im nächsten Moment Antipathie für die teils sadistischen Charaktere zu wecken.
Über allem thront dann noch ein Schluss, den ich persönlich einfach überhaupt nicht erwartet hatte.

Ersteindruck:
:liquid9:
und ich denke, ich muss mir doch Der Pate kaufen.
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Beitrag von vstverstaerker » 18.04.2011, 19:03

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Agenten sterben einsam [Blu-ray]

Ein erstaunlich aufwendig inszenierter Klassiker, der mit vielen Zutaten die perfekte Würze bekommt.
Natürlich ist die Besetzung mit Richard Burton und Clint Eastwood starbesetzt, aber auch die mir nicht so geläufigen Darsteller der Nebenrollen überzeugen durchweg.
Die Story ist wirklich überraschend interessant und undurchsichtig. Hier geht es eben erfreulicherweise nicht nur um Krieg und Action, sondern um Agenten, Morde in den eigenen Reihen und Verrat. Dennoch wurde natürlich auch Wert auf Action gelegt, und die sieht auch heute noch gut aus.
Es ist zudem überraschend, wie viel Zeit sich der Film selbst nimmt. Deutlich über 2 Stunden, am Anfang eine ruhige und ausführliche Erzählweise in die Thematik. Der Film bleibt immer detailliert, wird aus meiner Sicht dabei aber auch nicht langweilig.
Der eine oder andere, leicht trockene Witz fehlt natürlich auch nicht. Wie schon gesagt: Der Mix stimmt einfach und irgendwie fällt mir auch kein vergleichbarer Film ein.

:liquid9:

Von der Bildqualität darf man leider nicht zu viel erwarten. Ich war minimal enttäuscht, aber es ging wohl einfach nicht besser und mir fehlt auch der Vergleich zur, dem Hörensagen nach, schlechteren DVD. Viele Bilder sind der Story geschuldet natürlich auch schwierig. Ich würde sagen, dass besonders Nahaufnahmen der Gesichter positiv aufgefallen sind.
Den 2.0 Ton habe ich mir mit DSPs im AVR etwas räumlicher gemacht :wink: Die Tonspur bzw. die Stimmen wirkten etwas leise, sonst war da dem Alter entsprechend auch nix Auffälliges.
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Beitrag von vstverstaerker » 20.04.2011, 18:17

Die Welle

Das Buch musste ich einst in der Schule lesen und es war eins der wenigen aufgezwungenen, welches ich echt gut fand. Dadurch wusste ich natürlich ungefähr, was im Film passiert. Dadurch war die erste Hälfte nicht ganz so spannend, es war in erster Linie interessant, wie die Geschichte weiter in unsere Zeit transportiert wurde.
Nach einer Stunde wird der Film aber richtig fesselnd, eben dann, wenn alles langsam aber sicher außer Kontrolle gerät.
Man kann sich sicherlich irgendwo auch in die eine oder andere Situation hineinversetzen. Leider weiß ich nicht mehr genau, wie das im Buch war, aber was mich hier minimal gestört hat, war die recht klare Trennung der Charaktere in extreme Richtungen. Da gibt es die Außenseiter, die schnell enormen Gefallen an dem Projekt finden und die egoistischen Gegner. Aber so hat man den Film wenigstens in eine schnelle Erzählstruktur gepackt und sich auf nur wenige Hauptpersonen konzentriert. Der Wandel des Lehrers ist auch gut dargestellt und stimmt, wie alles an der Story, nachdenklich.
Ich muss dazu erwähnen, dass ich leider eine geschnittene Wiederholung aufgezeichnet habe :( Ich kann daher nicht sagen, inwiefern die etwa 3 fehlenden Minuten meine Wertung noch beeinflusst hätten...

:liquid8:
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Beitrag von StS » 20.04.2011, 18:35

Hab den ebenfalls im TV gesehen: Vorhersehbar, plakativ, viel zu schwarzweiß gezeichnet (Figuren und Plot) - und am Ende zudem noch zu überzogen, was andererseits aber doch irgendwie gepasst hat, schließlich wurde eine grob gestricke Geschichte quasi mit dem Holzhammer abgeschlossen. Nee, nee...

:liquid3: (aufgrund der löblichen Ansätze) :wink:

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Beitrag von vstverstaerker » 20.04.2011, 19:16

Kennst du denn das Buch? Oder vielleicht den alten Film zum Vergleich, an den kann ich mich nämlich leider nicht erinnern...
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Beitrag von StS » 20.04.2011, 19:26

vstverstaerker hat geschrieben:Kennst du denn das Buch? Oder vielleicht den alten Film zum Vergleich, an den kann ich mich nämlich leider nicht erinnern...
Nee, kenne leider weder das Buch noch den alten Film - kann also keine Vergleiche ziehen.

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Beitrag von Dr Dolph » 20.04.2011, 20:02

Die erste Verfilmung ist nicht wirklich der Hammer und relativ langweilig. Spannung ist zu keiner Minute vorhanden und die Schauspieler eher mäßig, dagegen ist die Neuauflage ein wahrer Traum...
Leider habe ich den viel zu oft gesehen. Einmal mit Freunden (war also noch ungezwungen), in der Realschule und dann nochmal in der höheren Handelsschule und zwar jedesmal im Kino (in der HH hat man den nochmal neu aufgeführt für unsere Klasse). Naja und noch einmal auf DVD mit der "Familie". Umso öfter man den sieht, umso schlechter finde ich ihn, ehrlich gesagt. Denn die Mängel fallen immer mehr ins Gesamtbild, ob nun die klischeehafte Darstellung mancher Bevölkerungsgruppen (glaubt mir Punks sind net so drauf wie hier, die benutzen auch ganz sicher nicht das Wort "crossen") oder den vohersehbaren Handlungsverlauf (auch für Leute die weder Buch noch Erstverfilmung kennen)
Ne :liquid4: mit + für Jürgen Vogel, der hier klasse spielt.

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Beitrag von vstverstaerker » 23.04.2011, 14:41

The Mechanic

Irgendwie ein ziemlich unnötiger Film. Man kann sich zwar 90 Min. lang unterhalten lassen, das war's dann aber auch. Neben Jason Statham wirkt alles andere hier B-Movie-mäßig. Er selbst kennt auch nur eine Miene, so gewinnt man zumindest immer mehr den Eindruck. Die Story ist absolut unspektakulär und anspruchslos, da war im Grunde nur der Anfang noch verheißungsvoll. Die Actioneinlagen sind noch ganz okay. Also wie gesagt, unterhaltsam ja, mehr nicht.

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Beitrag von vstverstaerker » 24.04.2011, 13:43

War

Hier hat mich persönlich die überaus wendungsreiche Story überrascht. Actiongeballer und Kämpfe stehen nicht so sehr im Vordergrund, wie man beim Cast Jason Statham / Jet Li vermuten würde. Die Action, die es natürlich trotzdem zu sehen gibt, schaut gut aus und ist immer auf den Punkt gebracht, statt auf 10-minütige Martial Arts zu setzen. Ein bisschen gestört haben mich die zu vielen Rückblenden (ja, wir wissen was am Anfang des Films passiert ist, statt es nur einmal am Schluss aufzulösen, muss man es nicht 5 mal im Film mit s/w-Rückblenden versuchen) und die wohl angeborene, recht steife Mimik der Hauptakteure. Vielleicht war das nur so auffällig, weil ich 2 Stathams an einem Tag gesehen habe^^

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Beitrag von vstverstaerker » 25.04.2011, 18:15

Die Fliege (1958)

Zunächst hatte ich das Gefühl einen recht klassischen Krimi zu sehen. Man merkt, dass das Remake, welches ich schon früher gesehen habe, einen anderen Ansatz wählt. Das Original erzählt nicht so intensiv vom Teleporter und dem Unfall, der titelgebend für den Film ist. Dennoch ist die zweite Filmhälfte durchaus gruselig und düster. Wobei natürlich die "Ekelszenen" heute keine mehr sind und nahezu niedlich im Vergleich zu Cronenbergs Fassung sind. Macht aber nichts, der Film funktioniert trotzdem, lediglich der Schluss hat mir in seiner Umsetzung nicht gefallen, da ziehe ich tatsächlich noch einen Punkt ab.
Dennoch gilt: Ich mag beide Filme, das Original wegen seiner ungewohnten Erzählweise, das 1986er Remake wegen dem wahrhaft großartigen Horrorflair.

Nun stellt sich die Frage, ob sich die Fortsetzungen lohnen...

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Beitrag von vstverstaerker » 27.04.2011, 13:26

Nur 48 Stunden

Eddie Murphy, so schnell wie er spricht, hier auf dem Weg nach oben. Er spielt frisch und unverbraucht, eben ein aufgehender Stern, ganz anders als in der fünften Fortsetzung seiner heutigen Filme. Dazu ein überzeugender, dreckig agierender Nick Nolte - das sind die Zutaten für diesen Film. Nebenbei gibt es eine routinierte Story mit überzeugend fiesem Killer. Fast nebensächlich, wenn sich Murphy und Nolte im Wortgefecht bekriegen. Ob der harten Sprüche war ich ein ums andere Mal überrascht. Dem Pärchen könnte man, ähnlich wie Gibson / Glover zum Beispiel, stundenlang zusehen. Jetzt hätte nur noch die Story origineller sein müssen.

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Beitrag von vstverstaerker » 28.04.2011, 10:20

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Sportkill

Es besteht kein Zweifel, das ist einer der schlechtesten Filme, den ich je gesehen habe. Die Darsteller sind zu großen Teilen eine Frechheit, die Synchro ist mies, die Story ist zu 80% bei Hostel abgekupfert (der ist eine echte Filmperle dagegen), die Szenenschnitte sind so schlecht, dass der Film fast wie beliebig aneinander gereiht wirkt. Auch der Schluss reißt nichts raus. Hin und wieder merkt man, dass der Film ambitioniert sein wollte, aber er scheitert kläglich, weil er sich nicht entscheiden kann. Dabei ist der Film gar nicht so brutal wie ich dachte, aber wenn er es ist, dann ist er so mies, dass es nochmal als Zeitlupe wiederholt wird. Die Technik der DVD passt wenigstens dazu, 4:3 Letterbox und man fragt sich, warum eine DD 5.1 Spur verschwendet wurde, man bekommt es nicht mal hin, mit Raumklang etwas Horror-Atmosphäre zu erzeugen.
Ein Punkt für die passablen Girls. Ich würde behaupten, die haben sogar darstellerisch etwas versucht, was schon zu gut für den Film war.
Ein Punkt, weil ich den "Spaß" mit Wodka Martinis sogar bis zum Ende angesehen habe. 80 Minuten sind wenigstens schnell rum.

:liquid2:
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