Alias: Phase eins

Filme abseits des Actiongenres mit Actionhelden (irgendwie so in der Art).
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Alias: Phase eins

Beitrag von freeman » 16.03.2006, 00:38

Alias

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Originaltitel: Alias
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2001
Regie: Jeffrey Abrams, Ken Olin, Mikael Salomon, Harry Winer u.a.
Darsteller: Jennifer Garner, Michael Vartan, Ron Rifkin, Bradley Cooper, Merrin Dungey, Carl Lumbly, Kevin Weisman, Victor Garber, Rutger Hauer

Es gibt immer wieder Serien, die geben vor schnell zu sein und opfern dabei meist ihre Glaubwürdigkeit, nur um das Tempo oben zu halten. Freilich ist hierbei vor allem 24 gemeint. Doch das Tempo, das diese Ausnahmeserie vorlegt, wird von einer anderen Serie mühelos getoppt, die obendrein gar nicht vorgibt, in irgendeiner Weise realistisch sein zu wollen. Die Rede ist von J.J.Abrams Action-Spionage-Serie Alias.

In der Serie geht es um die Studentin Sydney Bristow (Jennifer Garner), die heimlich, quasi als Nebenjob ;-), für eine Organisation namens SD-6 als Agentin arbeitet. Diese gibt vor, eine Abordnung der CIA zu sein und die sogenannte Allianz, ein weltweites Terrornetzwerk, zu bekämpfen. Erste Zweifel an SD-6 kommen Sydney, als ihr Verlobter, dem sie ihr Doppelleben offengelegt hat, von SD-6 ermordet wird! Arvin Sloane (Ron Rifkin), Chef von SD-6, zweifelt nach dieser Aktion auch an Sydneys Loyalität (warum auch immer ;-) ) und setzt auch sie auf die Abschussliste. Gejagt von SD-6 vertraut sich Syd ihrem Vater Jack (Victor Garber) an. Zu diesem hatte sie seit Ewigkeiten keinen echten Kontakt mehr und ist umso überraschter, als sich jener ebenfalls als Mitglied von SD-6 herausstellt. Allerdings ist er alles andere als ein loyales Mitglied von SD-6, weiß er doch um deren Verstrickungen in den internationalen Terror und ist SD-6 in Wahrheit doch weniger ein Gegner der Allianz als vielmehr eine Zelle dieser Verbrecherorganisation!

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Sydney versucht sich daraufhin auf Anraten ihres Vaters bei SD-6 zu rehabilitieren, was auch gelingt. Wieder aufgenommen in die Organisation offenbart sie sich nun der CIA als SD-6 Agentin und bietet sich als Doppelagentin an, will sie doch SD-6 und die Allianz für ihren Verlust bluten lassen. Seltsamerweise trifft sie hier erneut ihren Vater. Dieser arbeitet ebenfalls als Doppelagent und wird seiner Tochter in den weiteren Verwicklungen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Fortan wird Sydney für SD-6 verschiedenste Aufträge annehmen, von der CIA Gegenaufträge über ihren Kontaktmann Michael Vaughn (Michael Vartan) erhalten und zumeist die zu beschaffenden Daten, Artefakte oder Informationen zunächst immer der CIA zuspielen, damit diese so viele Informationen wie möglich über die Arbeiten dieser Terrorzelle erhält, um irgendwann das gesamte Übel bei der Wurzel zu packen.

Wie man sieht, in Alias brennt die Luft. Die Serie hat vor allem in Staffel I gezeigt, was es heißt, eine Cliffhanger Serie zu sein, fuhr sie doch am Ende JEDER Folge einen dieser Spannungsschübe auf, die die Ungeduld auf die nächste Folge ins Unermessliche schraubten. Abgesehen davon (den Cliffhangerirrsinn legte man zu Beginn von Staffel II ein wenig beiseite) ist jede Folge mit so vielen Informationen und Handlungsaspekten im Bezug auf das große Ganze gespickt, dass das Auslassen einer Folge für den Zuschauer einer Art Genickbruch gleichkommt. Ein Umstand, der auch durch das hohe Tempo der Serie im allgemeinen forciert wird. Mittendrin agieren formidable - immer glaubwürdige - Darsteller und laufen auch kleinste Nebenhandlungen unwichtig geglaubter Nebenpersonen auf das große Ganze zu. Das Ergebnis ist eine Serie von gleichbleibender, extrem hoher Qualität und mit wunderschönen, immer an der Grenze zum Kitsch lavierenden, zwischenmenschlichen Momenten, die man als Zuschauer dankend annimmt, um einmal befreit durchzuschnaufen. Die gleichbleibend hohe Produktionsqualität und die immer frischen Geschichten der Drehbuchautoren in Verbindung mit sehr guten Dialogen lockten auch schnell gestandene Schauspieler an, die sich in Nebenrollen in die Alias Historie eintragen wollten. Darunter "God Himself" Quentin Tarantino (unter anderem in einer genialen Stirb Langsam Variante) oder Terry O'Quinn, Faye Dunaway, Christian Slater, David Carradine, Djimon Hounsou, David Cronenberg und Ethan Hawke ... auch einer unserer Helden schaute in Staffel 2 einmal vorbei und zwar in:

Episode: 2/13 Phase eins

Was bisher geschah: In Staffel I konzentrierte man sich neben der Haupthandlung um Syds Kampf gegen SD-6 vornehmlich auf die sogenannten Rambaldi-Artefakte, an denen vor allem Sloane einen Narren gefressen hat. Rambaldi ist ein fiktiver Prophet und Erfinder, der verschiedenste Erfindungen gemacht haben, deren Sinn sich nicht wirklich erschließen will, muss man doch alle zusammengetragen haben, um das große Ganze zu begreifen. Was das besondere an den Artefakten ist, wird man über die Staffeln hinweg nie erfahren. Sie sollen eine Art Mysteryelement in die Serie hineintragen, was allerdings ab und zu stark zu Lasten der Glaubwürdigkeit der Serie geht und auch das Tempo der Serie teils enorm leiden lässt.

In Staffel II fuhr man darum auch wohlweislich den Rambaldihandlungsstrang extrem zurück und lancierte ein anderes echtes Knallerelement, dass für ordentliche Spannungsschübe sorgen sollte. Sydneys verschwunden geglaubte Mutter kehrt zurück und stellt sich freiwillig der CIA. Warum sich eine der ehemals meist gesuchten und gefährlichsten Terroristinnen der Welt selbst stellt, wird einige Fragen aufwerfen und das Beziehungsgeflecht zwischen Sydney, Jack und der Mutter Irina (Lena Olin) ordentlich zum Brodeln bringen. Insbesondere Jack traut Irina absolut nicht über den Weg, muss aber bald einsehen, dass sie wichtige Informationen zur Zerschlagung von SD-6 liefern kann ... den Höhepunkt dieser Entwicklung wird Alias in der nun interessanten Folge erreichen, die im Grunde gar nicht besser beginnen kann:

Eine Tür geht auf und ein absoluter Hardbody schreitet in schwarzer Reizwäsche auf die Kamera zu. Es ist Syd! Am Ende des Ganges angelangt meint eine französische Stimme, sie solle doch einmal das rote anprobieren! Keine zwei Sekunden später kommt die Sünde in blutrot auf die Kamera zugeschwebt ... YEAH!!!

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Der Franzmann schickt daraufhin seinen Aufpasser aus dem Raum. Syd schreitet zu einem Fenster und wir sehen: Wir befinden uns in einem Flugzeug! Nun wendet sich Syd dem Kerl auf ihre Art zu ... nein, nicht was ihr denkt ... oder doch? Genau! Ihr habt es erraten! Sie würgt ihn! Er erzählt daraufhin von einem Terminal hinter einem Bild. Syd schlägt den Franzosen K.O., wendet sich diesem Terminal zu und lädt verschiedenste Daten herunter. Dann verlässt sie den Raum, um sich dem Bodyguard zu widmen. Der holt sich eine ordentliche Portion Backenfutter bei der sportiven Grazie ab und küsst schnell den Boden auf dem sie schreitet. Wer würde das nicht auch gern einmal machen? Nun, der Franzmann anscheinend nicht, denn dieser steht auf einmal vor Syd mit einer Knarre und feuert auf sie ...

24 Stunden vorher nimmt Syd an einer Besprechung der CIA teil. Wie immer geht es um SD-6 und die Allianz. Sloane ist seit 5 Tagen verschwunden und die Allianz hat für ihn bereits einen Nachfolger gestellt: Anthony Geiger, ein bisher unbeschriebenes Blatt. Syds Auftrag: An diesen Mann herankommen und möglichst schnell in den Dunstkreis seiner Vertrauten aufsteigen, um so weiterhin Informationen aus erster Hand liefern zu können. Geiger stellt allerdings schon beim ersten Gespräch mit Syd unangenehme Fragen über deren toten Verlobten, womit Geiger Syd ziemlich überfährt. Nebenbei erfährt sie davon, dass Geiger einen sogenannten Server 47 geknackt haben will und sich so Zugang zu den geheimsten Daten Arvin Sloanes verschafft habe. Das Dumme: Niemand weiß von einem Server 47. Da kommt es Syd ... Server 47 muss ein übergeordneter Rechner sein, der alle Terrornetzwerke der Allianz vereint und eine Art Sammelstelle für die brisantesten Daten darstellt.

Die CIA findet schnell heraus, dass sich dieser Server deshalb nicht so leicht finden lasse, weil er in einem Flugzeug gelagert ist, welches sich permanent in der Luft befindet! Eine Ausnahme gibt es nur 2 mal in der Woche, wenn der "Wachhabende" seine ihm zugesicherten Nutten empfängt. Nun, seine neueste Freudenspenderin ist uns ja nun nach dem feuchten Traum von einem Einstieg bereits bekannt. Und behände wie Syd nun mal ist, weicht sie dem Schuss, der auf sie abgefeuert wurde, aus und befördert Franzmann und Anhang in die Flugzeugturbine ...

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Die sichergestellten Daten verheißen Großes. Jede SD Zentrale der Allianz ist nämlich gegen Übergriffe der CIA insofern geschützt, dass sie komplett vermint ist und beim kleinsten Anzeichen von Bedrohung durch staatliche Stellen, gesprengt werden kann. Die Daten beinhalten nun den Deaktivierungscode ... diesen muss man nur noch auf seine Korrektheit überprüfen. Kein leichtes Unterfangen, wird doch Jack Bristow von Geiger ebenso enttarnt wie Syd, die sich daraufhin an einen Kollegen wendet und seine Welt zum Einstürzen bringt, indem sie ihm die Wahrheit über SD-6 erzählt und ihm verdeutlichen muss, dass alles, was er bisher getan hat, nicht seinem Land diente, sondern es bedrohte! Am Ende bläst dann die CIA zum Sturm auf alle SD-Zentralen ...

Ja, Tabula Rasa würde ich bei dieser Folge sagen. Sie stellt die ganze Alias Welt vollkommen auf den Kopf und hinterlässt einen Zuschauer der sprachlos im Sessel zurückbleibt und sich fragt, wie man das nun weiterspinnen will. Und das mitten in der Staffel. Der schockierende Cliffhanger zeigt denn auch gleich an, was in den nächsten Folgen Phase sein wird. Ganz allmählich werden die Figuren in Stellung gebracht und man kann sich auf ein Hammerende von Season II freuen. Wer nun meint, in dieser Folge von 45 Minuten passiere ja mehr als in 3 Filmen, der kann sich hier schon einmal ein Bild davon machen, was ihn in jeder Folge erwartet! Alias hat nichts mit Stillstand zu tun. Nicht einmal annähernd. Das zeigt diese große, schnell gepacete und actionreiche Episode eindrucksvoll, bei der es schwer fällt besondere Szenen herauszustellen, da die ganze Folge absolut herausragend ist. Dennoch bleibt vor allem eine kleine zwischenmenschliche Szene in Erinnerung, die die zarte Liebe zwischen Vaughn und Syd auf amüsante Weise vertieft. Denn wenn Syd am Anfang in Reizwäsche vor dem Franzmann umherstolziert kommt in Vaughn, der per Überwachungskamera dabei ist, ordentlich die Eifersucht hoch. Eine schöne Szene, vor allem wenn man bedenkt, dass die Beziehung der beiden bisher nur aus flüchtigen Blicken oder Berührungen bestand ...!

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Doch nicht nur handlungstechnisch bekommt man hier Großes geboten. Nein auch schauspielerisch setzt es mit Rutger Hauer einen Gastschauspieler von übergroßem Format. Er gibt Geiger mit diabolischer Präzision: Vom Auftreten her charmant, doch in dem was er tut, auf Härte und Effektivität bedacht. So entwirft er einen neuen SD-6 Chef der frösteln lässt. Hauer sieht man in seiner insgesamt leider zu geringen Screentime an, dass er den Part des undurchsichtigen Geiger genossen hat und insbesondere seine Szenen mit Jack Bristow sind ungemein gelungen, treffen hier doch der heimliche Star der Alias Serie und ein Charmebolzen sondergleichen aufeinander. Der Rest des Castes (darunter auch der "Tall Man" aus den Das Böse Filmen: Angus Scrimm) schlägt sich in dieser wichtigen Folge auch absolut formidabel und jede Geste und jedes Wort sitzt auf den Punkt.

Wenn dann das ungeheure Tempo durch den treibenden, beatlastigen Score bis zur Perfektion gesteigert wird, bleibt eigentlich nur noch ein Fazit: Spannender kann man(n) 45 Minuten eigentlich kaum noch verbringen. Großes Kino im Pantoffelformat ...
:liquid10:

Die zweite Staffel erschien von Buena Vista und präsentiert die gesamte Serie werbefrei und mit einer FSK 16 Freigabe vollkommen ancat in sehr guter Bild- und Tonqualität mit einigen lohnenden Extras!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Carlito » 16.03.2006, 00:42

Respekt freeman, Alias zählt eindeutig zu den Überserien. Mittlerweile finde ich sie auch schon besser als 24, da hier der Plot Season für Season vorangetrieben wird. :)
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Beitrag von Vince » 16.03.2006, 00:49

Da legt der noch eins drauf und haut hier noch zusätzlich ne ganze Serienzusammenfassung raus... Spitzending. Du kriegst im Moment nicht genug, wa? :wink:

Alias hat mich im Gegensatz zu 24 leider nie in den Bann ziehen können, und da ich bei TV-Serien enorm selektiere, habe ich die Serie dann auch nicht weiter verfolgt.

Wie soll ich das zur ofdb verlinken? Sind noch weitere Episoden zu erwarten oder war das die einzige mit nem Actionstar?

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Beitrag von freeman » 16.03.2006, 00:57

Alles Fingerübungen für meine Doppelreview zum Rosaroten Panther und V for Vendetta morgen LOL

Neee, bot sich halt an, da ich gerade Staffel 2 durchschaue ... hab mir nichts böses bei gedacht ;-)

Verlinkung ... tja, keine ahnung, wenns net geht, gehts net. So als reine Serienkritik isses dann ja doch zu speziell ... Ich würds mir hier schenken ... denke ich ...

Achja: Thx for se Blumen!!!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 16.03.2006, 01:01

freeman hat geschrieben:Verlinkung ... tja, keine ahnung, wenns net geht, gehts net. So als reine Serienkritik isses dann ja doch zu speziell ... Ich würds mir hier schenken ... denke ich ...
Och wieso? Ich hab meine KoQ-Kritik in die ofdb verlinkt, den Link-Titel dann "Filme die rocken" (Episode: Kampf der Giganten) genannt. Könnte ich bei dir ja jetzt auch so machen ("Filme die rocken" - Episode: Phase Eins). Dazu müsste ich aber wissen, ob das das einzige Alias-Review bleibt... sonst würde ich den Thrread ja besser ganz generell "Filme die rocken"-Review nennen, oder "Filme die rocken" - Episoden mit Actionstars oder so.

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Beitrag von freeman » 16.03.2006, 01:13

Also bisher würde sich definitiv dann der Episodentitel eignen, weil bisher ist mir kein weiterer Star bekannt ... also der uns interessieren würde. Wobei es vielleicht interessant wäre das Quentin Tarantino Feature vielleicht mal zu nehmen, weil das schon ne geile Stirb Langsam Variante ist ... Naja, ich würde sagen, mach es wie bei King of Queens ... ist besser ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 16.03.2006, 01:19

Jo hab ich gemacht... bei Bedarf kannste die Stirb Langsam-Sache ja noch nachreichen, dann bekommen die Klicker halt noch nen unerwarteten Bonus. :wink:

Ist übrigens jetzt das einzige externe Film-Review auf der ofdb-Seite.

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Beitrag von freeman » 16.03.2006, 01:29

Wenn die ofdb uns net hätte ;-)

Danke Vince ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von kaiserfranz » 09.04.2006, 21:34

Hab ich glatt übersehen. Astreines Ding, freeman! :D "Alias" ist schon ne geniale Serie, keine Frage! Aber an "24" kommt sie bei mir einfach nicht vorbei. :)

Gruss
kaiserfranz
Oma, bist du noch rüstig?

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Beitrag von Samir » 04.06.2006, 00:23

Fettes Teil Freeman, wie bekannt ist hab ich ja auch die Tage season 2 und 3 beendet. Ist ne Hammer Serie und die Folge die du reviewst ist auch eine der besten. Mal gucken wann dann endlich Season 4 rauskommt den ich dann wieder in 1,5 Tagen verschlingen werde

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Beitrag von Samir » 06.07.2006, 13:19

hab mal wieder mit Season 1 angefangen. Was ich zu der Serie noch positiv anmerken wollte. Ist die unmenge an kleinen Insiderreferenzen zu anderen Filmen. Gerad eben erst hab ich die Tarantino Folge gesehen, wo Will den Schlüssel für ein Schließfach am Pier 19 bekommt und dort steht die Alba Varden. Den Lethal Weapon Fans wird es hoffentlich sofort klar, die Folge an sich hat noch einige ander 80er Actionmovie referenzen. Das ganze Stirb Langsam Szenario, das Tarnauto mit dem die Eindringlinge bei SD 6 reinkommen ist von einer Firma die McTiernan heißt und solche kleinigkeiten kommen öfters vor und diese hingabe der Macher zu Filmen wertet die Serie noch ein wenig auf

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Beitrag von Hannibal » 09.08.2006, 18:57

Bin momentan mitten in Staffel 2 und habe gestern die reviewte Hammerfolge erleben dürfen, kann deiner Kritik da nur recht geben. Da stimmt so gut wie alles. Einzigster Kritikpunkt ist Garner's Spiel in dem Gespräch mit Dixon imo, das hat mich irgendwie nicht überzeugt ;-)
Ansonsten ganz großes Kino.
Größter Unterschied zwischen Alias und 24 ist imo, dass in "24" die 40 Minuten innerhalb eines Augenblicks vorbei zu sein scheinen, während "Alias" soviel in eine Folge packt, dass man sich schon nach 20 Minuten wundert, wie viel passiert ist und kaum glauben kann, dass noch 20 Ereignis-reiche Minuten folgen werden (was aber nicht negativ gemeint ist).
Obwohl die 2. Staffel bisher ein richtiger Burner ist (obwohl nach der reviewten Überfolge mit der Ethan Hawke-Folge es nochmal ein gutes Stück schwächer wird), halte ich "24" doch für besser, da mich da die schauspielerische Leistung einfach mehr überzeugt, auch wenn ich mich mittlerweile mit der Garner arrangiert hab ;-) Hei, war das toll, wie die beiden sich endlich gefunden haben...da ging einem richtig das Herz auf ;-)

MFG
Hannibal

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Beitrag von freeman » 09.08.2006, 19:08

*lach* na siehste Hanni. Du musst halt nur langsam von dem 24 VErgöttern weg ... ich denke eben nach wie vor, dass die beiden Serien halt nur das Tempo gemein haben, mehr auch nicht. Wobei 24 das eben mit Rasanz erledigt, Alias mit vielen Happenings ... Ich wünsche schonmal viel Spaß für die nächsten Folgen, die gehen noch gut ab ...

In diesem Sinne:
freeman
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Gast

Beitrag von Gast » 17.06.2007, 12:09

''Auf Reizwäsche Bild geschau'' Oh Jennifer, oh oh oh, oh mein Gott ich komme, AH AH AH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH. ''Spritz, Spritz'' :mouthful: :onanie: :onaniehoch2: :sabber:

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Beitrag von McClane » 30.11.2016, 08:46

Alias - Season 1

Inzwischen hab ich auch mal mit der Serie angefangen und bin hin und her gerissen. Es ist ein netter Agentenspaß, der zumindest in der ersten Staffel etwas unter den Budgetlimitierungen leidet - siehe die angeblichen Locations überall auf der Welt, die man schnell als nachträglich eingefügt identifiziert, oder manch suboptimaler CGI-Effekt. Die Action kickt ganz gut, doch handlungstechnisch ist das Ganze teilweise schon sehr überfrachtet: Zu dem CIA-SD6-Doppelagentenplot kommen dann noch zig andere Gruppierungen, die mitmischen, lauter Eigeninteressen und gegenseitiges Hintergehen, Spuren in die Vergangenheit und und und. Das wäre ja alles nicht so dramatisch, wenn das Ganze etwas besser verschnürt wäre, aber hin und wieder läuft "Alias" da schon aus dem Ruder. Zum Ende der Staffel hin wird das besser, auch die Figuren gewinnen an Kontur - vor allem wie man Arvin Sloane immer mehr Facetten verpasst hat mir sehr gefallen. Etwas schade ist, dass manche Einsätze der Agenten so einfach sind, da die dauernd aus dem Hut gezauberten Gadgets oft die Anstrengungen und Planungen minimieren - oft wünschte ich mir, dass Sid und Co. stärker gefordert würden bei ihren Missionen. Macht aber trotzdem Laune und animiert zum Weitergucken; mit etwas mehr Fokus und etwas weniger Hektik könnte das in der Folgezeit groß werden.

:liquid6:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Beitrag von LivingDead » 30.11.2016, 10:34

Oh, wie lange ist denn das schon her, dass ich die Serie gesehen habe. :shock: Auf jeden Fall ist wohl die zweite immer noch meine liebste Staffel. Da gibt es echt ein paar knallige Folgen. Gegen Ende verlor die Serie irgendwie ihr Ziel aus den Augen und fand ein eher unwürdiges Ende. Allerdings hätte es auch schlimmer kommen können.
Ich denke 6 von 10 ist auch so meine Wertung für die Serie.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead

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Beitrag von Nachtwaechter » 30.11.2016, 11:39

Da stimme ich zu!
Staffel 1 war guter Einstieg, Staffel 2 das absolute Highlight (der Cliffhanger am Season-Ende war für damalige Verhältnisse top, (heute, wo jede Serie in jede Folge mit heftigen Cliffhangern arbeitet, nicht mehr ganz so überraschend), Staffel 3 routiniert, aber Spassig, Staffel 4 langsam ziemlich albern, und Staffel 5 ein Ärgernis.

Es war wohl so ziemlich der erste Beweis dafür, das J.J. Abrams zwar gute Ideen hat, aber kein Ahnung davon, wie man diese zu einem befriedigenden Ende führt!
"Nur der verrückte glaubt er sei nicht verrückt!" Zenmeister Taisen Deshimaru

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Beitrag von LivingDead » 30.11.2016, 12:43

Nachtwaechter hat geschrieben:Da stimme ich zu!
Staffel 1 war guter Einstieg, Staffel 2 das absolute Highlight (der Cliffhanger am Season-Ende war für damalige Verhältnisse top, (heute, wo jede Serie in jede Folge mit heftigen Cliffhangern arbeitet, nicht mehr ganz so überraschend), Staffel 3 routiniert, aber Spassig, Staffel 4 langsam ziemlich albern, und Staffel 5 ein Ärgernis.

Es war wohl so ziemlich der erste Beweis dafür, das J.J. Abrams zwar gute Ideen hat, aber kein Ahnung davon, wie man diese zu einem befriedigenden Ende führt!
Allerdings hat sich der Abrams doch später auch ziemlich aus dem Projekt zurück gezogen. Imo einer der Gründe, warum die Serie später so zerfaserte. Die vierte Staffel bestand ja eigentlich auch nur noch aus Stand-Alone-Folgen. Mit der letzten Staffel hat man dann ja auf Biegen und Brechen versucht, zu alten Stärken zurückzukehren.
Mit freundlichem Gruß
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