
Analog-transzendentaler Magnetband-Mindfuck, der optisch als Vorläufer von "ExistenZ" fungiert, mich inhaltlich aber noch eher an "Crash" erinnert. Cronenberg ist hier noch ganz in der Übergangsphase zwischen fleischlicher und geistlicher Metamorphose, überall vaginale Metaphern, aber auch medienkritische Überlegungen, von denen der menschliche Geist natürlich nicht unberührt bleibt, sondern, wie üblich bei Cronenberg, sich verwandelt.
Blood Into Wine

Doku über den Tool-Frontmann, der nebenbei auch Winzer ist.
Review hier
Push

Habe ich als ähnlich leer empfunden wie "Jumper". Regenbogenoptik, poppige Effekte, zugegeben eine Alternation der Kassandra-Thematik mit Potenzial, die aber bei diesem lieblosen Mainstreamprodukt, das Paul McGuigan den Füllfederhalter endgültig entreißt, nicht entsprechend ausgereizt wird.
Hell Ride

Was für ein Bombencast! Aber was für eine unglaublich stocksteife, konservative und verklemmte Easy-Rider-Kacke. Dass Tarantino diese billige Kopie seinesgleichen abgesegnet und seinen Namen darunter gesetzt hat, darf als reiner Freundschaftsdienst für seinen Kumpel Larry Bishop verstanden werden, der sich als Regisseur auch gleich mal die Hauptrolle zugesichert und willige Muschis um sich herum geschrieben hat. Schade, dass man dem Gartenzwerg sein Gepose nicht für 50 Cent abnimmt. Unmengen an Titten kompensieren hier desolate Dialoge, verheizte Darsteller und eine extrem holprige Story, die sich unmotiviert über 30 Jahre ausbreitet.














