Fright Night (2011)
Fright Night (2011)

Originaltitel: Fright Night
Herstellungsland: USA-GB
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Anton Yelchin, Colin Farrell, Toni Collette, David Tennant, Imogen Poots, Christopher Mintz-Plasse, Dave Franco, ...
Bei Craig Gillespie´s Vampir-Horror-Comedy "Fright Night" handelt es sich um das 2011er Remake des gleichnamigen 1985er Genre-Kult-Klassikers Tom Hollands...
starke
Werde die Tage auch noch was zu schreiben. War sehr angetan von dem neuen Gebräu, das wirklich genug Eigenständigkeit hat, um mal net ins Remakegejammer einzustimmen. Bin bei ganz klaren 7/10, fühlte mich top unterhalten und fand endlich auch mal die 3D Effekte wieder sehr spaßig ...
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman

Habe beschlossen, anstelle dein schönes Review zu doppeln, lieber einen aktuell auch sehr interessanten Vampirstreifen zu besprechen (Vampire Nation/Stake Land). Darum nun hier mal meine Eindrücke in Kurzform. Schön ist, wie du erwähnst, dass der Geist des Originals und die damit verbundene geniale Mischung aus humoriger Grundstimmung und einigen echten Schocks beibehalten wurde, man aber viele eigene Wege geht und vor allem die Figurendynamik teils heftig durcheinanderwirbelt. Peter Vincent und der Nerdkumpel werden deutlich zurückgenommen, dafür die Mutter und die Freundin überbetont, was den Anfang des Streifens stark in Richtung Coming of Age Geschichte drängt. Zudem sorgt die starke Konzentration auf Charly dafür, dass seine verzweifelte "Warum glaubt mir keiner" Situation noch packender rüberkommt als im Original. Auch die Variation der Schauplätze gefällt, die Darsteller machen weitgehend Laune (Yelchin empfand ich allerdings als viel zu steif, mag ihn aber eh net sonderlich) und das Trashige im Showdown rockte imo sehr ... auch wenn hier freilich das Original charmanter wirkt und auch spektakulärer.
Der Gastauftritt von Chris Sarandon war Zucker, Farrells Performance ist großartig (immer einen Tick drüber, aber es wirkt nicht wie Overacting, sondern passend exaltiert) und die hammergeile, ewig lange "Kamerafahrt" im von Jerry verfolgten Familienauto rockt mal alles weg! Was mir nicht zusagte, war die Umdeutung von Peter Vincent zum "Mind Freak aka Criss Angel". Modernisierung hin oder her, Vincent war immer eine Karikatur bzw. Referenz auf alle Van Helsings dieser Welt, ich denke, da hätte man den Zuschauern schon zutrauen können, dass sie das erkennen. Ich habe mich permanent gefragt, wieso man die Rolle nicht Russell Brand angeboten hat ... irgendwie kein Lob für den Film. Im Mittelteil zieht sich Fright Night auch ein wenig, der Showdown ist mir etwas zu zurückhaltend gewesen und nicht immer will der lancierte Humor einwandfrei zünden. Hochgradig unterhaltsam ist Fright Night aber alle mal. Eine Fortsetzung würde ich in jedem Fall goutieren, zumal hier dank des sehr episodenhaften und imo überdrehten Originals Fright Night 2 definitiv mehr Luft nach oben da wäre ...

In diesem Sinne:
freeman
Der Gastauftritt von Chris Sarandon war Zucker, Farrells Performance ist großartig (immer einen Tick drüber, aber es wirkt nicht wie Overacting, sondern passend exaltiert) und die hammergeile, ewig lange "Kamerafahrt" im von Jerry verfolgten Familienauto rockt mal alles weg! Was mir nicht zusagte, war die Umdeutung von Peter Vincent zum "Mind Freak aka Criss Angel". Modernisierung hin oder her, Vincent war immer eine Karikatur bzw. Referenz auf alle Van Helsings dieser Welt, ich denke, da hätte man den Zuschauern schon zutrauen können, dass sie das erkennen. Ich habe mich permanent gefragt, wieso man die Rolle nicht Russell Brand angeboten hat ... irgendwie kein Lob für den Film. Im Mittelteil zieht sich Fright Night auch ein wenig, der Showdown ist mir etwas zu zurückhaltend gewesen und nicht immer will der lancierte Humor einwandfrei zünden. Hochgradig unterhaltsam ist Fright Night aber alle mal. Eine Fortsetzung würde ich in jedem Fall goutieren, zumal hier dank des sehr episodenhaften und imo überdrehten Originals Fright Night 2 definitiv mehr Luft nach oben da wäre ...

In diesem Sinne:
freeman

Tenor-Alarm:
,5
Der Film erhält die Spannung kunstvoll fast über die gesamte Laufzeit, indem der Suspense nie ganz ausgespielt wird. Wann immer etwas passiert, glaubt man, das kann noch nicht alles gewesen sein, der große Knall folgt noch - aber er lässt weiter auf sich warten. So kann man das Knistern genießen, wenn sich der helle Himmel langsam ins Nachtblau verwandelt, wenn Colin Farrell immer einen Hauch vor dem Overacting abbremst (freeman hat's perfekt beschrieben), wenn auch der Masken-Joker nie auf den Tisch gelegt wird, obwohl man gerade das bei einem Remake in dieser Zeit erwarten würde. Die Kehrseite der Sache ist die, dass der Film dann versagt, wenn es zum Knall kommt: Insbesondere die Effekte enttäuschen gerade auch deswegen, weil man das Original vor allem als Masken-Film in Erinnerung hat (die Vampirfratzen waren da definitiv das Beste). Und der Showdown bringt den Knoten auch leider nicht zum Platzen. Darüber hinaus gefällt die Entkleidung des Peter Vincent gar nicht - viel zu postmodern, viel zu hip und auf den Massengeschmack zugeschnitten. Diesen Lapsus gleicht der Film aber locker wieder durch den Nerd aus, der den nervigen 80er Buddy aus dem Original locker aussticht.
Der Film erhält die Spannung kunstvoll fast über die gesamte Laufzeit, indem der Suspense nie ganz ausgespielt wird. Wann immer etwas passiert, glaubt man, das kann noch nicht alles gewesen sein, der große Knall folgt noch - aber er lässt weiter auf sich warten. So kann man das Knistern genießen, wenn sich der helle Himmel langsam ins Nachtblau verwandelt, wenn Colin Farrell immer einen Hauch vor dem Overacting abbremst (freeman hat's perfekt beschrieben), wenn auch der Masken-Joker nie auf den Tisch gelegt wird, obwohl man gerade das bei einem Remake in dieser Zeit erwarten würde. Die Kehrseite der Sache ist die, dass der Film dann versagt, wenn es zum Knall kommt: Insbesondere die Effekte enttäuschen gerade auch deswegen, weil man das Original vor allem als Masken-Film in Erinnerung hat (die Vampirfratzen waren da definitiv das Beste). Und der Showdown bringt den Knoten auch leider nicht zum Platzen. Darüber hinaus gefällt die Entkleidung des Peter Vincent gar nicht - viel zu postmodern, viel zu hip und auf den Massengeschmack zugeschnitten. Diesen Lapsus gleicht der Film aber locker wieder durch den Nerd aus, der den nervigen 80er Buddy aus dem Original locker aussticht.
- LivingDead
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Ich reihe mich hier mal ein und empfinde diesen Film als einen der wenigen unter den unzähligen Remakes, die sich als sinnvoll darstellen, indem viele Schwachpunkte des Originals (das ich beileibe nicht als perfekt empfinde) ausgemerzt wurden. Vor allem der nerdige Freund nimmt hier eine weitaus tragendere und weniger nervige Rolle ein. Lediglich die Rolle des Vampirjägers wurde offenbar zugunsten der Massentauglichkeit umgeschrieben, was zumindest anfangs befremdlich anmutet. Dennoch macht auch David Tennant das beste aus seiner Rolle und passt sich der ironisierten Grundstimmung des Filmes an. Ich war sehr angetan.


Mit freundlichem Gruß
LivingDead
LivingDead
Fright Night 2:
Nicht das Original, sondern das Remake vom Remake, diesmal in Rumänien. Erstaunlich, warum man für das Sequel zum Farrell Spaß einfach alle Erkenntnisse aus der eins negiert: Charlie Brewster weiß in Fright Night 2 nichts von Vampiren, nichts von Peter Vincent, nichts von Fright Night. Der Vampir in der Nachbarschaft ist die steile Professorin ausm Kunstkurs, die im Altbau gegenüber von Charlies Hotel wohnt und da heiße Ostblocktussen vernascht. Charlie bemerkt das, fängt an nachzuforschen und husch, ist seine Freundin auf dem Speiseplan der Vampirin, Peter Vincent rennt durchs Bild und Charlies bester Kumpel wird zum Vampir. Kurzum, die gleiche Handlung wie in Fright Night, nur eben diesmal im Ostblock. Dazu Blitzlichtinszenierung, blasse Mimen (betrifft net nur die Vampire!), kaum Gegneraufkommen, ein paar Nacksche, etwas Blut und ein selten dämlich zerdehnter Showdown, bei dem man mittendrin das Gähnen anfängt und auch nicht mehr wirklich aufgeweckt wird. Ziemliche Zeitverschwendung ...

In diesem Sinne:
freeman
Nicht das Original, sondern das Remake vom Remake, diesmal in Rumänien. Erstaunlich, warum man für das Sequel zum Farrell Spaß einfach alle Erkenntnisse aus der eins negiert: Charlie Brewster weiß in Fright Night 2 nichts von Vampiren, nichts von Peter Vincent, nichts von Fright Night. Der Vampir in der Nachbarschaft ist die steile Professorin ausm Kunstkurs, die im Altbau gegenüber von Charlies Hotel wohnt und da heiße Ostblocktussen vernascht. Charlie bemerkt das, fängt an nachzuforschen und husch, ist seine Freundin auf dem Speiseplan der Vampirin, Peter Vincent rennt durchs Bild und Charlies bester Kumpel wird zum Vampir. Kurzum, die gleiche Handlung wie in Fright Night, nur eben diesmal im Ostblock. Dazu Blitzlichtinszenierung, blasse Mimen (betrifft net nur die Vampire!), kaum Gegneraufkommen, ein paar Nacksche, etwas Blut und ein selten dämlich zerdehnter Showdown, bei dem man mittendrin das Gähnen anfängt und auch nicht mehr wirklich aufgeweckt wird. Ziemliche Zeitverschwendung ...
In diesem Sinne:
freeman

Ich fand den (also Fright Night 2, das Remake) wider Erwarten besser. Zum einen mag ich Jaime Murray dank diverser Serienauftritte (Dexter, Spartacus, Defiance) sehr gerne, und dass sie irgendwann mal einen Vampir verkörpern würde, lag aufgrund ihrer markanten Knochenstruktur und ihrer bitchigen Ausstrahlung nahe. Und sie wird der Serie und ähnlichen Ablegern der 80er ("Vamp", "Begierde") durchaus gerecht. Der Film selbst gestaltet sich insgesamt deutlich moderner, die Ostblackkulissen werden erstaunlich stilvoll in Szene gesetzt und mit netten Beleuchtungs- (Handylicht) und Farbeffekten aufgewertet. Die Settings sind abwechslungsreich, das Treiben streckt sich über das Unigelände, die rumänischen Straßen- und U-Bahn-Netze bis hin zu geheimen Gängen und Gruften, in denen natürlich die großen Entdeckungen gemacht werden, teilweise mit reichlich Suspense.
Die Interpretation Peter Vincents ist schon eine sehr postmoderne, seine Null-Bock-Attitüde wird aber mitunter schön auf die Schippe genommen und sinnvoll in den Kontext integriert.
M.E. besser als sein Ruf: gute
Die Interpretation Peter Vincents ist schon eine sehr postmoderne, seine Null-Bock-Attitüde wird aber mitunter schön auf die Schippe genommen und sinnvoll in den Kontext integriert.
M.E. besser als sein Ruf: gute
Fright Night - Die rabenschwarze Nacht (1985)
Von Fright Night hatte ich schon immer mal etwas gelesen, gesehen hatte ich den Film aber bisher noch nicht. Was schade ist, da ich da echt was verpasst habe. Der Film ist absolute Klasse und bringt alles mit für was das grandiose 80er-Jahre Horror-Kino so steht. Geboten wird hier leichter Humor gepaart mit einer dichten Atmosphäre und fantastischen Effekten, inklusive spektakulärer Verwandlungsszene. Die tollen Masken sorgen das eine oder andere Mal für einen wohligen Schauer. Der Film ist auch ein Musterbeispiel für eine packende gruselige Stimmung trotz extrem niedrigen Bodycount. Da können sich viele andere Streifen mal eine Scheibe von abschneiden.
Von Fright Night hatte ich schon immer mal etwas gelesen, gesehen hatte ich den Film aber bisher noch nicht. Was schade ist, da ich da echt was verpasst habe. Der Film ist absolute Klasse und bringt alles mit für was das grandiose 80er-Jahre Horror-Kino so steht. Geboten wird hier leichter Humor gepaart mit einer dichten Atmosphäre und fantastischen Effekten, inklusive spektakulärer Verwandlungsszene. Die tollen Masken sorgen das eine oder andere Mal für einen wohligen Schauer. Der Film ist auch ein Musterbeispiel für eine packende gruselige Stimmung trotz extrem niedrigen Bodycount. Da können sich viele andere Streifen mal eine Scheibe von abschneiden.
Fright Night (2011)
Einerseits ist "Fright Night" eine sinnvolle Neuinterpretation, die einerseits dem Original folgt, aber es auch modernisiert und genug eigene Wege beschreitet. Gerade in der ersten Hälfte kann der Film seine Stärken ausspielen, das Las-Vegas-Setting und die neuen Kommunikationstechniken als Stärke nutzen und mit dem uminterpretierten Vampir punkten: Farrells Jerry Dandridge ist kein eleganter Verführer und Charmeur, sondern ein Playboy und Proll-Aufreißer, der dem Nachbarsjungen schmierige Tipps gibt, alles anbaggert und sich Bier wie Blut als Snack genehmigt, bevor er sich Proll-TV anschaut. Stellenweise involviert das Remake mehr als das Original, gerade wenn Charlie bei einer gescheiterten Rettungsaktion quasi versagt. Auch die Distanz zu seinen ehemaligen Nerd-Kumpels wird als gelungene Charakterentwicklung genutzt; interessant auch die Umdeutung Peter Vincents zum Showmagier. In Hälfte zwei legt der Film diese Tugenden dann ab, holt die Actionkeule raus, krankt aber daran, dass offensichtliche CGI-Effekte und die bestenfalls begrenzt kompetente Actioninszenierung (gerade der hakelige, offensichtlich Wirework-gestützte Kampf mit Ed) recht holprig wirken. Immerhin hat Gillespie die eine oder andere nette Idee (die mit wenigen (sichtbaren) Schnitten arbeitende Sequenz um das Auto, die Vampire in den Wänden), aber das ändert nichts daran, dass "Fright Night" gegen Ende unschön nachlässt und dann trotz gewisser Verbesserungen hinter dem charmanteren Original zurückbleibt.

Einerseits ist "Fright Night" eine sinnvolle Neuinterpretation, die einerseits dem Original folgt, aber es auch modernisiert und genug eigene Wege beschreitet. Gerade in der ersten Hälfte kann der Film seine Stärken ausspielen, das Las-Vegas-Setting und die neuen Kommunikationstechniken als Stärke nutzen und mit dem uminterpretierten Vampir punkten: Farrells Jerry Dandridge ist kein eleganter Verführer und Charmeur, sondern ein Playboy und Proll-Aufreißer, der dem Nachbarsjungen schmierige Tipps gibt, alles anbaggert und sich Bier wie Blut als Snack genehmigt, bevor er sich Proll-TV anschaut. Stellenweise involviert das Remake mehr als das Original, gerade wenn Charlie bei einer gescheiterten Rettungsaktion quasi versagt. Auch die Distanz zu seinen ehemaligen Nerd-Kumpels wird als gelungene Charakterentwicklung genutzt; interessant auch die Umdeutung Peter Vincents zum Showmagier. In Hälfte zwei legt der Film diese Tugenden dann ab, holt die Actionkeule raus, krankt aber daran, dass offensichtliche CGI-Effekte und die bestenfalls begrenzt kompetente Actioninszenierung (gerade der hakelige, offensichtlich Wirework-gestützte Kampf mit Ed) recht holprig wirken. Immerhin hat Gillespie die eine oder andere nette Idee (die mit wenigen (sichtbaren) Schnitten arbeitende Sequenz um das Auto, die Vampire in den Wänden), aber das ändert nichts daran, dass "Fright Night" gegen Ende unschön nachlässt und dann trotz gewisser Verbesserungen hinter dem charmanteren Original zurückbleibt.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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Tut echt weh das zu lesen.Vince hat geschrieben:Tenor-Alarm:
... Diesen Lapsus gleicht der Film aber locker wieder durch den Nerd aus, der den nervigen 80er Buddy aus dem Original locker aussticht.
Ich fand das Remake extrem frustrierend. auf dem Papier klang einiges wie Colin Farrell als Jerry Dandrige noch ganz cool, aber in der Ausführung wurde irgendwie alles falsch gemacht. Und einer Der Hauptgründe dafür ist für mich eben der nerd "Ed", der für mich eines der größten Ärgernisse darstellte.
meiner Meinung nach haben sie diese Figur völlig verhunzt, sowohl vom Charakter her als auch vom Pacing und der Einbindung in die Story.
Ich fand den Typen richtig zum kotzen. In einem Film wie "superbad" war der Schauspieler natürlich gut untergebracht, aber hier ging er mir nur ständig auf den Sack, und wie er im Laufe des Filmes verheizt wird, hat mich echt auf die Palme gebracht.
Über den hippen coolen neuen Peter Vinzent verschnitt will ich mich gar nicht erst aufregen, denn bis dahin hat der Film schon längst gezeigt, dass er die eigentlichen Stärken des Originals überhaupt nicht Begriffen hat.
Der Soundtrack eine der ganz herausragenden Stärken des Originals. Und auch das hat das Remake so gar nicht registriert und daher auch gar nicht erst versucht irgend etwas vergleichbar gutes abzuliefern.
für mich war das remake einfach nur ein Graus...
da schaue ich mir lieber nochmal das Total Recall Remake an...
Das seh ich ganz anders... während das "Fright Night"-Remake schon so seine Qualitäten hat, da ist "Total Recall" seelenlosester PC-Spiel-Quatsch-Müll der unteren Kajüte. Für mich das wohl ärgerlichste Produkt unter den Remakes der letzten Jahre.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Ach, die sind beide brauchbar!McClane hat geschrieben:Das seh ich ganz anders... während das "Fright Night"-Remake schon so seine Qualitäten hat, da ist "Total Recall" seelenlosester PC-Spiel-Quatsch-Müll der unteren Kajüte. Für mich das wohl ärgerlichste Produkt unter den Remakes der letzten Jahre.
Re:
Das wiederum ist für mich eher "RoboCop". Das konnte ich gar nicht ausstehen. Ach, und vielleicht noch "Nightmare On Elm Street" auf dem Horror-Sektor. "Total Recall" fand ich zumindest leidlich unterhaltsam.
Re: Fright Night (2011)
Total Recall war dank des Frauencasts hübsch anzusehen ;-)
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Re: Fright Night (2011)
"RoboCop" war auch kein guter Film, aber immerhin mit sowas wie einer Idee im Hinterkopf gescheitert (Dronenkriege usw.). "Nightmare on Elm Street" fand ich bei Erstsichtung immerhin mittelmäßig, war aber sehr müde und kann mich kaum noch dran erinnern. Liegt gerade hier für ne Zweitsichtung parat.
Als Film noch beschissener als "Total Recall" war das "Freitag, der 13te"-Remake, aber da haben sie auch "nur" einen guten Slasher verwurstet, kein Meisterwerk wie "RoboCop", "Total Recall" oder "Nightmare on Elm Street".
Als Film noch beschissener als "Total Recall" war das "Freitag, der 13te"-Remake, aber da haben sie auch "nur" einen guten Slasher verwurstet, kein Meisterwerk wie "RoboCop", "Total Recall" oder "Nightmare on Elm Street".
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Re: Fright Night (2011)
Stimmt, der Freitag gehört auch noch in diese hübsche Ahnenreihe.
Und natürlich das Remake von "The Fog", vielleicht das schlimmste Verbrechen von allen, aber die Erinnerungen daran sind schon so lange verblasst, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin, ob das tatsächlich existiert hat.
Und natürlich das Remake von "The Fog", vielleicht das schlimmste Verbrechen von allen, aber die Erinnerungen daran sind schon so lange verblasst, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin, ob das tatsächlich existiert hat.
Re: Fright Night (2011)
Das "The Fog"-Remake hab ich bis heute nicht gesehen, aber genau deshalb, weil der ja durch die Bank als katastrophal anerkannt ist.
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Re: Fright Night (2011)
können wir uns darauf einigen, dass das "Evil Dead"-Remake 2013 das beste Horror-Remake der letzten 20 Jahre gewesen ist? 8-)
Ich beziehe mich mit dieser Aussage aber auch auf Remakes, deren Ausgangsmaterial in den 80ern liegt - the Ring zählt also nicht :twisted:
Ich beziehe mich mit dieser Aussage aber auch auf Remakes, deren Ausgangsmaterial in den 80ern liegt - the Ring zählt also nicht :twisted:
Re: Fright Night (2011)
Das und "Dawn of the Dead"... gefolgt von "Hills have Eyes".
- Sir Jay
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Re: Fright Night (2011)
bei "the hills have eyes" kenne ich weder original noch remake ... müsst ich noch mal nachholen...
und ja das dawn of the dead remake ist definitiv auch gut, wobei für mich so gut wie jeder horrorfilm besser ist als das DOTD original...
und ja das dawn of the dead remake ist definitiv auch gut, wobei für mich so gut wie jeder horrorfilm besser ist als das DOTD original...
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