the Sword and the Sorcerer 1+2

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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the Sword and the Sorcerer 1+2

Beitrag von StS » 10.04.2012, 22:26

freeman greift sein Schwert

Talon im Kampf gegen das Imperium

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Originaltitel: The Sword and the Sorcerer
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Lee Horsley, Kathleen Beller, Simon MacCorkindale, George Maharis, Richard Lynch, Richard Moll, Anthony De Longis, Robert Tessier, Nina van Pallandt, Anna Bjorn u.a.

Fiese Frisuren, ein Dreiklingenschwert, das vier Klingen besitzt, und ganz viel Nebel sind die wichtigsten Zutaten zu Albert Pyuns Regiedebüt. Das geriet im Fahrwasser von “Conan der Barbar” sogar zu einem ordentlichen Kinohit. Erzählt wird eine nichtige Geschichte um einen Dämon, einen Rache fordernden Jüngling, einen fiesen König und ein paar heiße Ischen. Mehr war nicht drin, der Kunstnebel war zu teuer…
:liquid4:

Zur "Talon im Kampf gegen das Imperium" Kritik

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Zuletzt geändert von StS am 11.04.2012, 07:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von StS » 10.04.2012, 22:26

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Originaltitel: Tales of an Ancient Empire
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Melissa Ordway, Kevin Sorbo, Michael Paré, Whitney Able, Victoria Maurette, Cazzy Golomb, Jennifer Siebel Newsom, Olivier Gruner, Sasha Mitchell, Ralf Moeller, Norbert Weisser, Scott Paulin, Norbert Weisser, Morgan Weisser, Matthew Willig, Lee Horsley, …


Gelegentlich sind die Entstehungsgeschichten bestimmter Filme wesentlich interessanter als die fertigen Werke an sich. Um einen solchen Fall handelt es sich bei dem Fantasy-Action-Adventure-Genremix „Tales of an Ancient Empire“, dessen „Entwicklung“ ich monatelang mit einer neugierig-gespannten Erwartungshaltung (vorrangig per „Facebook“-Updates seines Regisseurs) mitverfolgt habe – bis mir das finale Produkt dann „endlich“ im März 2012 (eine mehrfach verlängerte Wartezeit abschließend) zur Sichtung bzw. Besprechung vorlag…

Hier geht´s zur vollständigen Kritik!

:liquid1: zu verorten nahe der Grenze zur :liquid2:

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Beitrag von StS » 10.04.2012, 22:28

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Beitrag von StS » 10.04.2012, 22:28

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Beitrag von freeman » 11.04.2012, 20:02

Absolut episch! Wie ich von Stefan schon vorher erfahren durfte, war Olivier Gruner, wegen dem ich einst die Schwedenfassung ordern wollte, in selbiger ja gar nicht drin. Das ganze Ausmaß der Entstehungsgeschichte ist dann ja mal nur der Hammer. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich da schon hingeschmissen hätte. Herzblutprojekt hin oder her. Die Chronologie der Ereignisse liest sich wirklich hochinteressant! Danke dafür Stefan! Der Film selber klingt dagegen sehr ... nunja ... güllig. Alleine, wenn ich schon lese, dass wie in Omega Doom die besten Szenen nur erzählt werden und danach dann die Langweile regiert, weil nichts auch nur annähernd an diese Erzählung heranreicht, ließen mich hart schlucken. Mal sehen, ob ich ihn mir nun wirklich noch antun werde.

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Beitrag von StS » 11.04.2012, 23:04

Danke fürs Feedback. :D
Leih ihn Dir ruhig mal billig aus oder so - würd mich durchaus interessieren, wie Du die ganze Sache siehst.
Aber sag dann bitte nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt... :wink:

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Beitrag von freeman » 16.07.2012, 08:51

Also das ist schon irrer Trash. Die epische Einleitung, die einen viel besseren Film erzählt als die folgenden knapp 60 Minuten, ist schon so herrlich behämmert, dass man aus dem ungläubigen Staunen kaum herauskommt. Michael Pare sah nie bekloppter aus (mit Animefönfrisur) und Olivier Gruner stand nie gelangweilter in der Gegend rum. Die Dialoge sind wunderprächtig dumm doppeldeutig und die "Geschichte" unlogisch bis ins Mark (Pare bereut die Zeugung eines Bastards, also killt er die Mutter, lässt das Kind aber leben? Wat?), dafür ist der optische Stil von den Szenen, wo KEINE Darsteller zu sehen sind, interessant und die Mucke darunter macht ebenfalls Laune (ebenjene ist allgemein das Beste am Film). Und dann beginnt der Film und startet der übliche Pyun Tinnef. Weder ist die Chose spannend, noch logisch, noch werten sie die ewigen Visionen oder Flashbacks irgendwie auf. Der mitten in den Szenen wechselnde Farbfilter macht es auch nicht besser. Und das Geilste: Man wohnt einem Feldzug gegen eine Vampirin bei ... wie die Helden sich finden, sich ihr nähern, ABER der Showdown wird einem wirklich nur erzählt. Spätestens da kommt man sich dann doch leicht verarscht vor ... und da hat man den Wüstenepilog noch nicht einmal gesehen :lol:. Es schließt sich ein 15minütiger Abspann an und man kommt aus dem Staunen ob der präsentierten Dreistigkeiten kaum noch heraus. Großes Kino ... also net wirklich, aber irgendwie schon ... LOL

Und nochmal einen fetten Respekt an Stefan für das Review und High Five geb als zweiter, der das Elend durchgestanden hat. ;-)
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Beitrag von StS » 16.07.2012, 10:42

*HighFive* zurück. :wink:

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Beitrag von freeman » 05.07.2017, 18:12

Talon im Kampf gegen das Imperium

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Beitrag von McClane » 06.07.2017, 07:07

The Sword and the Sorcerer a.k.a. Talon im Kampf gegen das Imperium

Meine Sichtung ist schon ne ganze Weile her, fand den damals aber gar nicht so übel. Gemessen am Budgetrahmen haben die (manchmal trashigen und durchschaubaren) Effekte sowie die Ausstattung durchaus Charme und auch in Sachen Action fängt sich der Film nach einer hakeligen Anfangsphase durchaus, vor allem wenn es dann heißt Lee Horsley vs. Richard Lynch. Dass der Kampf mit Schwertern ausgestragen wird und nicht schauspielerisch, ist dann ein Vorteil für den Helden, denn Horsley ist so ausdruckslos wie ein Stück Dachpappe, während Richard Lynch als Schurke vom Dienst natürlich in seiner Standardrolle aufgeht. Ansonsten gibt es ein zusammengestoppeltes Drehbuch, das immerhin auf spätere pyunsche Lektionen in Pseudophilosophie verzichtet und es in regelmäßigen Abständen krachen lässt, auch wenn der jeder ansatzweise erfahrene Zuschauer eh weiß wie das Ganze ausgehen wird. Logiklöcher und eine Welt, in der Frauen nur als Prostituierte oder Prinzessin arbeiten, gehört natürlich zum gepflegten Fantasytrash dazu, aber der hier macht doch mehr Spaß als Rohrkrepierer wie "Barbarian Queen".

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