
"Shadowguard" aka "the Blood Bond"
... Review: *click*

Okay, es gibt also weder eine echte Story noch einen konkreten „dramatischem Unterbau“ für das Gebotene, die Charaktere sind einem zwar nicht gerade unsympathisch, letztlich aber „weitestgehend egal“ – worüber hinaus Faktoren wie Realismus und Verantwortungsbewusstsein seitens der Macher (offenkundig) bewusst vernachlässigt bzw. gar gezielt „ausgeklammert“ wurden (der Loser ist am Ende der Held an seiner Schule, bekommt ein tolles Mädel ab etc. pp.). Zu allem Überfluss drückt sich der Film in den finalen Minuten dann auch noch vor dem Aufzeigen „wahrer Konsequenzen“ (der vorausgegangenen Handlungen) für die betreffenden Personen – während die gespielte Musik (indes) zu rund 80% furchtbar ist. Zudem bietet es sich (tatsächlich) durchaus anbietet, beim Sichten des Streifens einige Drinks zu sich zu nehmen, um diese Party nicht als einziger (von Kameramann Dax und den zwei Security-Knirpsen mal abgesehen) „ohne Alkohol im Blut“ mitzuerleben. Quasi 90 Minuten Teens gone wild – inklusive gratuitous Nudity, Sex, Drugs, Booze, foul Language und einer wüsten Feier, bei welcher man (unabhängig – oder gerade wegen – aller immer weiter außer Kontrolle schweifenden Gegebenheiten) irgendwie doch ganz gern mit von der Partie gewesen wäre. Die „Found Footage“-Präsentationsweise passt in diesem Kontext prima, eine gewisse „transportierte Energie“ ist nicht zu verleugnen, gelegentlich gibt es den einen oder anderen amüsanten Moment zu verzeichnen und der Unterhaltungswert bleibt stets innerhalb des zufrieden stellenden Rahmens verortet. Kurzweilig, aber kein Stück nachhaltig, kann man „Project X“ von daher (alles in allem) im Prinzip mit zwei Worten umschreiben bzw. zusammenfassen: „Guilty Pleasure“.
gute

Seit einem halben Jahrhundert gibt es nun schon die Filme rund um den britischen Geheimdienstler James Bond – wobei die 2012er Veröffentlichung „Skyfall“ das inzwischen 23. (offizielle) Werk dieser Reihe markiert. Unter der durchweg guten Regie von Sam Mendes eröffnet der Streifen mit einer hervorragend in Szene gesetzten Verfolgungsjagd, welche nahtlos in die ansprechend gestaltete (sowie vom prima passenden Titel-Song stimmig untermalte) Anfangs-Credits-Sequenz übergeht – gefolgt von einem mustergültigen Handlungsaufbau, in dessen Verlauf die Story u.a. drei ebenso atmosphärische wie optisch beeindruckend präsentierte Locations (Shanghai, Macau sowie eine von den Anwohnern verlassene Pazifik-Insel) mit einschließt. Kurzum: Ich war begeistert – von so ziemlich allem, inklusive der Figuren und zur Schau gestellten „inhaltlichen Facetten“. Dann aber betrat der „böse Wicht“ die Bildfläche – und mit einem Mal verlor der Film ein Stück weit an „Kraft“. Nein, das lag nicht etwa an der Performance Javier Bardems, welcher den Part wirklich stark spielt – sondern an der grundlegenden Konzeption der Rolle, welche mir (tendeziell) minimal zu „over the Top“ daherkam und sich von daher (meiner Meinung nach) nicht ganz optimal (bzw. harmonisch) in den „thematisch-stilistischen Kontext“ des Werks einfügt. Die daran anschließenden (über- und unterirdisch angesiedelten) Set-Pieces in London empfand ich daraufhin maximal nur als „solide“, schlichtweg weil sie nichts sonderlich originelles zu bieten hatten – wohingegen der Showdown in Schottland wiederum die hohe Qualität des Anfangs zu erreichen vermochte. Weitere kleinere Schwachpunkte: Ein geringfügig „zu redseliger“ Mittelteil und zwei nur mäßig konzipierte weibliche Protagonisten – womit aber natürlich nicht „M“ gemeint ist, klasse verkörpert von Dame Judi Dench. Alles in allem kann man sagen, dass „Skyfall“ ein „sehr persönlicher“ Bond-Film geworden ist, der (mit Sicherheit auch vorm Hintergrund des 50-jährigen Jubiläums) einträglich neue und alte Elemente der Franchise miteinander verknüpft. Man darf auf jeden Fall gespannt darauf sein, welchen „Weg“ die Verantwortlichen in Zukunft einschlagen werden – und das erfreulicherweise ja noch das eine oder andere Mal mit Daniel Craig in der Hauptrolle, seines Zeichens ein rundum überzeugender „007“…


















































