Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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McClane
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Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Beitrag von McClane » 10.05.2013, 20:04

Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr

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Originaltitel: Olympus Has Fallen
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Rick Yune, Dylan McDermott, Radha Mitchell, Melissa Leo, Robert Forster, Angela Bassett, Ashley Judd, Cole Hauser, Finley Jacobsen u.a.

„Stirb langsam“ im Weißen Haus: Noch bevor „White House Down“ das gleiche Thema behandelt, besetzen in Antoine Fuquas „Olympus Has Fallen“ Terroristen besagtes Gebäude, nehmen den Präsidenten als Geisel und planen Schlimmes. Gerard Butler als tougher Held muss den Tag retten.

:liquid6:,5

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freeman ergänzt:

Im Duell der beiden „White House“-Eroberungsfilme würde ich „Olympus Has Fallen“ minimal schwächer sehen als „White House Down“, der meines Erachtens weniger auf Klischees setzt und seine Story mit Humor immer wieder aufzubrechen versteht – sich also selbst nicht so ernst nimmt. Unterhaltsam sind jedoch beide Filme, wobei sich „Olympus Has Fallen“ eben eher an die Hardliner richtet, die ihr Steak extra blutig mögen, während „White House Down“ mehr auf großes Spektakel setzt und mit Ironie und einem coolen Hauptdarstellergespann eher auf ein jugendlicheres Publikum abzielt.

:liquid7:

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Zuletzt geändert von McClane am 12.10.2014, 10:25, insgesamt 2-mal geändert.
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London Has Fallen

Beitrag von Joker6686 » 10.05.2013, 20:07

Freeman Has Fallen!

London Has Fallen

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Originaltitel: London Has Fallen
Herstellungsland: Bulgarien, Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Babak Najafi
Darsteller: Gerard Butler, Morgan Freeman, Jackie Earle Haley, Aaron Eckhart, Angela Bassett, Charlotte Riley, Radha Mitchell, Robert Forster, Melissa Leo u.a.

Mike Banning ist zurück! Nachdem er in “Olympus Has Fallen” an der unfreiwilligen Kernsanierung des Weißen Hauses nicht ganz unschuldig war, nimmt er sich diesmal, der Titel deutet es an, die britische Hauptstadt zur Brust und sorgt hier für ordentlich druckvolle, angenehm harte und vor allem flotte Action.
:liquid7:

Zur "London Has Fallen" Kritik

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Angel Has Fallen

Beitrag von freeman » 13.05.2013, 09:22

McClane lässt Mike Banning nicht fallen

Angel Has Fallen

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Originaltitel: Angel Has Fallen
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Regie: Ric Roman Waugh
Darsteller: Gerard Butler, Morgan Freeman, Jada Pinkett Smith, Piper Perabo, Lance Reddick, Nick Nolte, Danny Huston, Tim Blake Nelson, Chris Browning, Michael Landes, Sophia Del Pizzo, Mark Arnold u.a.

Gerard Butler kehrt als Secret-Service-Agent Mike Banning zurück, dieses Mal unter der Regie von Ric Roman Waugh. In „Angel Has Fallen“ verhindert er einen Anschlag auf den Präsidenten, nur um danach selbst als Drahtzieher des Attentats dargestellt zu werden. Doch Banning flieht und sucht auf eigene Faust nach den Schuldigen.

:liquid5:

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Zuletzt geändert von freeman am 04.03.2016, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von McClane » 13.05.2013, 15:09

freeman hat geschrieben:
13.05.2013, 09:22
Joker6686 hat geschrieben:Danke für das tolle Review ;) Erwarte mir trotzdem tolle Action Unterhaltung, auch wenn er offensichtlich nicht an Fuqua Vehikel wie Shooter heranreicht.
Freu ich mich drauf! Danke fürs feine Review! Wurde das Mitwirken von uns Dudi inzwischen bestätigt oder dementiert?

In diesem Sinne:
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Hab weder das eine noch das andere gelesen. Bei dem imdb Message Boards haben sich aber ein, zwei User gemeldet, die beim Kinobesuch drauf geachtet haben wollen und das Ganze für nen Hoax halten, da sie weder Dudi gesehen noch eine Rolle namens Mr. Smith bemerkt haben. Ähnlich sieht es bei "G.I. Joe 2" aus.
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Beitrag von freeman » 14.05.2013, 08:45

Schade ... Na ich halte auch mal die Augen auf!

In diesem Sinne:
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Beitrag von C4rter » 14.05.2013, 20:15

Apropo Dudi hier, bei Evil Dead wird ja auch Lorenzo Lamas aufgeführt. Hab ich aber auch nicht gesehen.

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Beitrag von freeman » 24.06.2013, 09:31

Dudikoff habe ich auch net gesehen ;-) ... Olympus ist großartiger Actionradau mit einem kernigen Helden, fiesen Übelwichten, erstaunlichem Bodycount, amtlichen Härten, fetten Kalibern, amtlich Zerstörungswut und einer megafetten Actionkaskade bei der Besetzung des weißen Haus. Mir fehlten ein paar zünftigere One-Liner, etwas Licht (ein ziemlich dunkler Film, irgendwie) und eine Bombe in dem Raum, in dem die Leute saßen, die die Befreiung koordinieren sollten. Damit hätte man den größten Klischeepunkt des Filmes ruckzuck ausgelöscht ;-)
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Actionfilmfan » 19.08.2013, 19:47

Stimme freeman zu, der Film ist großer Actionradau ein sehr guter Die Hard Klon. Die Shoot-Outs sind klasse gemacht und der Bodycount ist schön hart.
Mir gefiel wie die Terroristen von Kang ins Weiße Haus stürmten und alles nieder ballern. Das sah echt klasse aus.

Gerhard Bulter überzeugt als kerniger Hauptheld Mike Banning der brutal mit seinen Gegner abrechtet. Rick Yue als Kang ist als Hauptschurke auch ganz gut. Fand den Schlusskampf von Mike gegen Kang nicht schlecht.

Der Film ist sonst sehr gut besetzt mit Morgan Freeman als Speaker Trumbull, Ashley Judd als Margaret Asher oder Aaron Eckhart als Präsident Benjamin Asher.

:liquid7: Punkte gibt es von mir mal schauen wie dann White House Down ausschaut.

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Beitrag von Hannibal » 11.11.2013, 23:12

Sooo, dank Netflix heute abend schön unkompliziert den anderen White-House-Film 2013 gesehen und ich bin im Nachhinein nicht traurig, dass ich ihn im Kino ausgelassen habe. Was nicht heißen soll, dass er wesentlich schlechter als das Emmerich-Pendant ist. In Teilbereichen ist "Olympus has fallen" sogar das stimmigere Produkt, da wesentlich düsterer, dreckiger und gemeiner. Hier wird noch blutig und mit Schmerzen gestorben und die Terroristen sind garstig und böse und weit weniger überzeichnet als die "White House Down"-Bad Guys. Dafür sind die Motive hier klassischer, simpler, reaktionärer...alte Feindbilder neu aufgewärmt, aber was die Gut/Böse-Verteilung angeht, sorgt das für klarere Linien und geordnetere Strukturen. Dadurch wird die Spannungs-Schraube effektiver angedreht und man kann sich auf's Wesentliche konzentrieren...einen einsamen Helden, der sich Terroristen und doofer Bürokraten erwehren muss, so wie wir es aus diversen Die Hard-Rip-Offs kennen.....das funktioniert immer noch und macht immer noch Spaß. Gerald Butler erfüllt alle Voraussetzungen für die Rolle und macht es imo sogar einen Ticken besser als der doch recht blasse und aalglatte Channing Tatum. Weniger Witze, mehr markige Sprüche und Fluchereien. Passt! Der Rest des Casts läuft auf routinierter Sparflamme, immerhin Aaron Eckhard hat ein paar nennenswerte Momente.
Größter Störfaktor des Films ist - ähnlich wie in White House Down - eine ganze Parade extrem mißratener CGI-Effekte. Das geht in Ansätzen zurück in die Videospiel-Ära der späten 90er! Eine ziemliche Frechheit, so etwas auf die Kinoleinwände loszulassen...passt denn da niemand bei der Endabnahme auf?
Dennoch...am Ende wirkt der Film erstaunlich rund, ist enorm unterhaltsam und verspüht weniger Friede-Freude-Eierkuchen-Disney-Flair wie Roland Emmerich's Version....dreckiger, böser, brutaler...allen voran die erdrückende Erstürmung des weißen Hauses...wären die CGI-Patzer nicht, wäre gar noch Raum nach oben gewesen...
:liquid8:

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Beitrag von freeman » 14.11.2013, 08:53

Ich hab mal mein Review unter das von McClane gepackt ;-)

freeman mag das Die Hard Rip-Off

In diesem Sinne:
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Beitrag von Cinefreak » 22.11.2013, 23:10

Ich sehe das mit den Filmschwächen sehr ähnlich wie ihr...ich nehme stark an, dass bei einem Budget von 70 Mio. Dollar (lt. wiki) und den Gagen der vielen Schauspieler, die ja zum Teil schon ziemlich namhaft waren sowie den aufwändigen Bauten, über die in den Specials berichtet wurde, einfach gespart werden musste, und dann macht man es ärgerlicherweise bei den Visual Effects. Ich werde mich da nicht weiter drüber auslassen - alles meckern hilft eh nichts, es wird nicht besser werden mehr! ;)
Ich stimme freeman zu, dass die Erstürmungssequenz ein irres Feuerwerk zündet, und bis auf die Luft- Kampfszenen (plus Flugzeuge, Raketen etc. )sowie das drumherum sieht das alles gar nicht so schlecht aus. Die Bus- und Polizeiautoexplosionen waren übrigens echt, allerdings digital verstärkt.

Auch schließe ich mich freeman an, dass nach der Erstürmungssequenz irgendwie Ebbe ist, die Action ist bedauerlicherweise danach eher spärlich, teils wurschtelich inszeniert, und bei aller Liebe, aber für ein STIRB LANGSAM im Weißen Haus fehlte es mir, insbesondere was Butlers Figur angeht, dann doch eindeutig an knalligen Shootouts. Die wenigen Schießereien sind zwar zum Teil sehr blutig, aber visuell weitestgehend unbeeindruckend, hinzu kommt, dass der Großteil Prügeleien sind, die jetzt auch eher selten so richtig vom Hocker reißen. Außerdem kam mir der Streifen ganz schön in die Länge gezogen vor.

Übrigens erinnert die Anfangssequenz nicht nur extrem stark an den Thriller "Im Netz der Spinne" - Fuqua hat hier leider auch ähnlich viel "Geschick" an den Tag gelegt bei der Inszenierung wie damals Tamahori. Effekte wie aus einem schlechten Computerspiel, und selbst in Computerspielen sehen die FX heutzutage oft realistischer aus...

Schön, Mr. Fuqua, dass Sie realistisch inszenieren wollen, aber dann den halben Film mit unreal aussehenden Computereffekten (übrigens made in Bulgarien, weiß nicht, ob das was zu sagen hatte...) zu bestücken, will mir dann doch nicht so ganz gefallen. Und so richtig spannend wars auch nicht, vom patriotischen Patriotismus, der teilweise schon arg aufgesetzt und nervig wirkte (ja, mittlerweile reibe ich mich an sowas ;) - naja, schweigen wir mal drüber...

Sehe den von der Gesamtwertung ähnlich "White house down", wobei sich glaube ich OHF noch etwas weniger für eine baldige Zweitsichtung eignen dürfte, eben insbesondere aufgrund der ungünstigen Verteilung der wirklich guten Action.

knapp :liquid6: ist glaub ich schon fast zu hoch angesetzt...gibt deutlich steilere Actionstreifen...

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Beitrag von Vince » 29.12.2013, 10:08

Die angepeilte Härte mag ja begrüßenswert sein (obwohl einige Blutpixel im Schwenk der hektischen Kamera trotzdem ihre Computerherkunft unaufgefordert preisgeben), auch die reaktionäre Zeichnung des Feindbildes sowie die damit verbunden vollkommen überzeichnete Symbolik (kaputte US-Flagge, die sich eine gefühlte Minute lang gen Erdboden schaukelt) ist noch zu akzeptieren, allerdings: Ist das Weiße Haus einmal mit viel Radau besetzt, fällt Fuqua erst mal nicht mehr viel ein. Butler schleicht sich rat- und planlos durch die Trümmer und Leichen der Eingangshalle und weiß gar nicht so genau, wo er anfangen soll, aufzuräumen. Bei McClane sah das noch wesentlich impulsgetriebener aus. Und rezitiert man dann auch noch die Szene, in der McClane unwissend auf seinen Widersacher trifft und ihn für einen harmlosen Besucher hält, so darf ihr natürlich nicht dermaßen der Suspense abgehen wie das hier der Fall ist. Das von vornherein, sprich seit dem zu sehr isolierten Prolog, verkorkste Spannungselement um den Sohn des Präsidenten sowie die Beziehung zwischen dem Präsidenten und seinem Bodyguard wird immer nur angedeutet und allzu selten ausgespielt, so dass der Film letztlich einfach irgendwann zu Ende ist. Schlechte CGI sind also definitiv nicht das Hauptproblem dieses Films, die Drehbuchverantwortlichen sollten sich noch eher an den Kopf fassen. Hier erwarte ich vom Konkurrenzprodukt aus der Emmerich-Schmiede jetzt natürlich Besseres.
:liquid5:

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Beitrag von LivingDead » 26.02.2014, 18:08

Antoine Fuqua mag es ja krawallig. Zwar scheint er dies mit seinen vergangenen Filmen mehr oder minder gut kaschiert zu haben (vor allem mit "Training Day" lieferte er wohl seinen bis dato besten Film ab, der in der Hinsicht eine sehr ausgewogene Mischung bot). Mit "Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr" (der reißerische Titel ist Programm) liefert er allerdings wohl genau das ab, was er am besten kann: Einen reinrassigen Actioner. Nicht nur das, mit dem Film zeigt er sogar Ambitionen, das harte Actionkino der 80er zu reanimieren. Doch gelingt ihm das nur bedingt.
Wo ein "Stirb Langsam" noch dynamisch und frisch wirkt, hat Fuqua vor allem Probleme damit, seinen Hauptdarsteller "in Bewegung" zu halten. Sobald erstmal das Weiße Haus gestürmt wurde (trotz einiger - dank Blockbuster-Ambitionen aber kaum zu vermeidender - unschöner CGI, die Hauptattraktion des Filmes), schleicht sich immer mehr Leerlauf ein, was aber vor allem daran liegt, dass das Spannungselement völlig fehlt. Eingangs wurde durch einen unnötigen Prolog zwar versucht, eine tragisch-emotionale Beziehung zwischen Butler und der Präsidentenfamilie aufzuzeigen, doch wird dies während des Filmes kaum noch einmal aufgegriffen, bzw. genutzt.
Letztlich profitiert der Film von Fuquas versierter Regie, welche durch einen ziemlich hohen Gewaltgrad und übersichtlich inszenierter Schießereien den Actionfan zumindest oberflächlich zufrieden stellt.
Knapp :liquid6:
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von StS » 01.03.2016, 18:42

Bevor Teil 2 rauskommt, hier nochmal eine Erinnerung, wie gut man bei/über Teil 1 damals lachen konnte... :wink:

Movie CliffsNotes: Olympus Has Fallen
https://www.youtube.com/watch?v=qvFkZjKgi84

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Beitrag von freeman » 04.03.2016, 08:32

Na dann mal zu Teil 2 ;-)

London Has Fallen

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Mike Banning ist zurück! Nachdem er in “Olympus Has Fallen” an der unfreiwilligen Kernsanierung des Weißen Hauses nicht ganz unschuldig war, nimmt er sich diesmal, der Titel deutet es an, die britische Hauptstadt zur Brust und sorgt hier für ordentlich druckvolle, angenehm harte und vor allem flotte Action. Die Story bleibt die gleiche, das Setting wird ordentlich ausgedehnt.
:liquid7:

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Beitrag von McClane » 09.03.2016, 13:23

London Has Fallen

In dem grobschlächtigen Sequel zu „Olympus Has Fallen“ fehlt die sichere Hand eines Antoine Fuqua, weshalb nicht alle Actionszenen der Fortsetzung überzeugen. Auch die interessante Prämisse wird durch ein die durchwachsene Inszenierung, ein unspannendes Script voller Logiklöcher und Patriotismus-Plattitüden sowie farblose Antagonisten torpediert.

:liquid4:,5

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Beitrag von StS » 09.03.2016, 14:06

McClane hat geschrieben:G7-Staatsoberhäupter, zu denen auch eine deutsche Kanzlerin namens Agnes Bruckner (Nancy Baldwin) gehört
Hihi, ich mag Agnes Bruckner. Also die echte. :wink:

Hab den Trailer gestern vor "13 Hours" noch einmal auf der großen Leinwand gesehen:
Kann mir echt nicht vorstellen, dass der besser als maximal ne 5/10 (also Freeman´s im üblichen Sinne bereinigte Wertung ;) ) ist...

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Beitrag von Vince » 06.08.2016, 10:40

London Has Fallen
London ist ja schon lange das neue New York und soll dem Washingtoner Erstfilm hier mal ordentlich zeigen, wo der Hammer hängt. So gibt (oder bekommt?) der relativ unerfahrene Babak Najafi die Order, möglichst schnell möglichst viel kaputt zu machen, ohne Fragen zu stellen. Und Najafi liefert Explosionen und brutale Finisher am laufenden Band. Leider aber in der gleichen unterirdischen Machart wie der Vorgänger.

Auch das Drehbuch knüpft an den aus "Olympus Has Fallen" bekannten Lochfraß an, was umso mehr auffällt, als dass es versucht, die strategische Ausbreitung des Feindbildes über das Stadtbild Londons darzustellen, was ein ums andere Mal logistische Irritationen verursacht.
Ganz schlimm hat es diesmal aber den zelebrierten Reaktionismus getroffen, der sich längst ins Unangenehme gesteigert hat und viele Szenen nur mit halb abgewendetem Zitronengesicht erträglich macht. Ungebrochene Xenophobie lässt Eckhart und Butler bei ihren Aufräumarbeiten in einem fragwürdigen Licht dastehen, stehen sie auch unter noch so starkem Beschuss.

Irgendwie fehlt diesmal sogar der unvollkommene B-Movie-Charme, der Fuquas Vorlage gerade in Konkurrenz zum größer angelegten "White House Down" Bonuspunkte eingebracht hat. Eine flotte, actionreiche, aber bisweilen auch unangenehm anzusehende Hetzjagd, die man auch hätte stecken lassen können.
:liquid4:

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Beitrag von MarS » 24.11.2016, 08:36

London Has Fallen

Der Streifen präsentiert sich herrlich sinnbefreit, mit ein einigen coolen Sprüchen und ausreichend derben Effekten. Am Anfang bei dem Anschlag wird massiv geklotzt. Da geht ja einiges zu Bruch, was einen auf jeden Fall ordentlich wach rüttelt. Die strikte schwarz/weiß-Trennung ist zwar weit weg von intelligent, sorgt aber für klare Verhältnisse und ist für Actionfilme ja nicht untypisch. Ebenso wie das patriotische Gehabe. Wer mit so etwas Probleme hat, braucht also gar nicht erst reinschauen. So punktet "London Has Fallen" auf jeden Fall bei der Action, lässt aber mächtig Federn aufgrund seiner Überraschungsarmut und dem Fehlen eines echten Antagonisten. So ist der Showdown in seiner Auflösung absolut vorhersehbar und ebenso ausgelutscht. Die Böse Seite verliert massiv an Wirkung, weil der Oberboss nur aus der Ferne agiert und es seinem Vertreter vor Ort stark an Charisma fehlt. Wie hier zudem schon einige erwähnten, sind die CGI-Effekte nicht unbedingt die Stärke des Film.

"London Has Fallen" ist somit gut gelungenes Action-Fast-Food, welches auf jeden Fall Spaß macht, aber nicht unbedingt so schnell zum Wiederansehen einlädt. :liquid7:

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Beitrag von John_Clark » 25.11.2016, 07:50

London Has Fallen

Ganz ehrlich, der hat mir auch gefallen, trotz herrlich sinnbefreiter Action.
:liquid7:

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Re: Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Beitrag von McClane » 24.08.2019, 13:44

Angel Has Fallen

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Gerard Butler kehrt als Secret-Service-Agent Mike Banning zurück, dieses Mal unter der Regie von Ric Roman Waugh. In „Angel Has Fallen“ verhindert er einen Anschlag auf den Präsidenten, nur um danach selbst als Drahtzieher des Attentats dargestellt zu werden. Doch Banning flieht und sucht auf eigene Faust nach den Schuldigen.

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Re: Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Beitrag von SFI » 25.08.2019, 18:08

Das erwatete Understatement wie bei der 2. :lol: :wink:
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Re: Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Beitrag von kami » 30.08.2019, 14:09

Angel Has Fallen hat mir richtig gut gefallen, auch wenn sämtliche Überraschungen leicht vorher zu erraten waren. Trotzdem kommt Spannung und Atmosphäre auf, Nick Nolte trägt erfreulich zum Unterhaltungswert bei, die Action geht ordentlich ab. Hab im Gegensatz zu den beiden Vorgängern auch an den Effekten nichts auszusetzen. Gerard Butler ist allerdings ziemlich alt geworden und sieht mit seinen Hängebacken beizeiten wie die Merkel nach nem Gender-Switch aus.
Gute :liquid7:
Zuletzt geändert von kami am 31.08.2019, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Olympus Has Fallen + London Has Fallen

Beitrag von SFI » 30.08.2019, 17:49

Fein, endlich ein Richtigseher. :lol:
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