Mercenary for Justice

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Mercenary for Justice

Beitrag von StS » 02.05.2006, 10:24

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Originaltitel: Mercenary for Justice
Herstellungsland: Südafrika, USA
Erscheinungsjahr: 2005
Regie: Don E. FauntLeRoy
Darsteller: Steven Seagal, Luke Goss, Roger Guenveur Smith, Jacqueline Lord, Vivian Bieldt, Shirly Brener, ...

Seien wir doch mal ehrlich und schauen der Realität ins Auge: Bestimmte (ehemalige) Action-Größen, wie beispielsweise Seagal, van Damme oder Lundgren, werden in diesem Leben den (wieder-) Aufstieg in eine höhere filmische Liga aller Voraussicht nach nicht mehr schaffen – selbst wenn sie in nächster Zeit noch so viele ansehnliche Produktionen der Güteklasse „B“ (á la „Submerged“, „Wake of Death“ oder „the Mechanik“) vorlegen können. Einzig Wesley Snipes traue ich eventuell noch eine gewichtige Beteiligung an einem Kino-Release zu (Nebenrollen in Projekten wie „Asterix bei den Olympischen Spielen“ zählen da nicht) – für die anderen dürfte dieser Zug allerdings ein für alle Mal abgefahren sein. Ihr Platz befindet sich inzwischen unbestreitbar inmitten des (nicht minder lukrativen) „DTV“-Dschungels, in welchem sie relativ leicht ihre Renten angenehm aufstocken sowie sich gar noch einmal vorteilhaft entfalten bzw weiterentwickeln können (siehe Dolph´s Regiearbeiten). Ersterem Argument hat sich Steven Seagal allem Anschein nach voll und ganz verschieben, denn der Mann ist weitaus fleißiger als seine Kollegen und veröffentlicht nahezu jedes Quartal einen neuen Streifen, für welchen er jeweils mehrere Millionen Dollar Gage kassiert. Dass er dabei leider nicht allzu viel Mühe investiert, ist eine negative Begleiterscheinung, die schonmal dazu führen kann, sich mit Produzenten oder Regisseuren zu zerstreiten – etwa aufgrund der Weigerung, Szenen in Form mehrerer Takes zu wiederholen (schließlich muss er zeitig los zum nächsten Set, nach Möglichkeit zudem mit einigen freien Tagen dazwischen), was schon ein recht schwaches Bild abgibt. Nun gut – aktuell scheint er die „Out for…“-Phase seiner Karriere abgeschlossen zu haben und zäumt das Pferd nun (Titel-gebend) von hinten auf (siehe`91), ohne dabei das typische „3-Worte-Schema“ zu verlassen: „Mercenary for Justice“ heißt sein neuster Actioner und entpuppt sich (entgegen mancher Erwartung) als durchaus brauchbarer Genre-Vertreter, welcher zwar auf der großen Leinwand ein Ärgernis dargestellt hätte, im Rahmen eines netten Abends auf der heimischen Couch mit einer Tüte Chips jedoch ausreicht, kurzweilig 85 Minuten seines Lebens hinter sich zu bringen…

Der Einstieg entfaltet sich genauso stark (das erste Verlaufsviertel ist das mit Abstand beste) wie mit bekannten und ausgelutschten Klischees durchsetzt: John Seeger (Seagal), der „höchstdekorierte Soldat des ersten Golfkriegs“, welcher inzwischen als („guter“) Söldner tätig ist, befindet sich mit seinen Mannen inmitten eines unübersichtlichen, ausufernden Feuergefechts mit französischen Soldaten. Es ist nämlich so, dass sein Auftraggeber, der aalglatte Chapel (Roger Gueneveur Smith), ihn für eine Mission in einem kleinen (fiktiven) afrikanischen Land angeheuert hat, ohne die ganze Tragweite des Einsatzes preiszugeben – denn im Hintergrund steckt dabei eigentlich die CIA, vertreten durch den „Dirty Deeds Man“ Dresham (Luke Goss), welche nun jede Beteiligung leugnet, als die Franzosen mit aller Macht gegen die von den Söldnern unterstützten Rebellen vorgehen. Von Anfang an hatte Seeger Bedenken, doch seinem Kumpel Radio Jones (Zaa Nikweta) zuliebe war er schließlich in die Sache mit eingestiegen – und das führt zu der klassischen Unterhaltung direkt an der Front: „I shouldn´t have dragged you into this, John! They used me to get a hold of you!“ Kurz darauf liegt Radio (war klar) durchsiebt am Boden und bittet seinen Kameraden, für ihn auf seine Familie aufzupassen. Die Lage eskaliert weiter, als einige („böse“) Söldner den französischen Botschafter (inklusive dessen Familie) Kidnappen sowie als Druckmittel nutzen – doch wenig später sind alle Geiseln tot (ja, diese schießfreudigen Franzmänner können einfach nicht auf ihre Vorgesetzten hören), den Söldnern gelingt trotzdem die Flucht per Helikopter (Gott sei Dank sind die bislang umher fliegenden Armee-Hubschrauber just dann nicht mehr in der Gegend). Unnötig zu sagen, dass Seeger echt angefressen und stinksauer auf seine fiesen, rassistischen Mitkämpfer sowie hinterhältigen Auftraggeber ist…

Wenig später besucht er erst einmal Radio´s Witwe Shona (Faye Peters) und ihren Sohn Eddie (Tumi Mogoje) in Florida, wo er ihnen finanzielle Unterstützung zusagt – nicht ohne mit der traditionellen Frage „Why?“ konfrontiert zu werden. Beim Verlassen des Hauses fällt ihm ein auf der anderen Straßenseite geparktes Fahrzeug auf – klar, CIA, wer sonst? Er marschiert also da rüber und erschießt die zwei Beamten am helllichten Tage in einer netten, ruhigen Wohnsiedlung. Was macht er dann? Er fährt gemütlich weg, bis ihn seine bösen Ex-Kollegen mit ihren Fahrzeugen stoppen. „We can all end up looking like swiss cheese – or we can go have a nice cup of coffee. What's it gonna be?", stellen ihn die Schergen vor die Wahl. Seine Antwort: „Let´s go and have uns a cup of coffee.“ Okay, diesen Drink gibt es schließlich in Chapels Privatflieger, wo jener ihm sogleich ein Videotape vorführt, das die gekidnappte Familie Jones zeigt. Seeger hat keine Wahl – er muss sich auf einen neuen Auftrag einlassen. Now it´s personal! Auf dem Flug nach Südafrika erfährt er die Einzelheiten: Für einen sehr liquiden griechischen Waffenhändler soll die Truppe dessen Sohn binnen vier Tagen aus einem Gefängnis befreien, bevor dieser in eine viel sicherere Einrichtung in den USA überführt werden kann. Die Zeit ist knapp, doch die Sache ist machbar. Zum Glück erhält Seeger Unterstützung von einem weiteren (farbigen) Teammitglied (seines Zeichens Hacker) sowie der hübschen Söldnerin Maxine (Jacqueline Lord), welche sich allerdings schon bald in der Gewalt von Dresham wiederfindet, welcher der Crew ebenfalls (praktischerweise) hinterher gereist ist und diese seinerseits zur Strecke bringen will. Was nun folgt, ist ein nettes, wenn auch nicht sonderlich originelles „jeder legt jeden rein“-Spielchen – angefangen damit, dass Maxine auf den ersten Blick beide Seiten gegeneinander auszuspielen scheint (Seeger lockt sie in eine Prügel-Falle, Dresham erzählt sie, das Ziel der Aktion wäre in Wahrheit eine Bank etc), bis hin zu der eigenen Agenda so ziemlich aller Beteiligten. Für Abwechslung ist auf jeden Fall in Form diverser Fights und Shoot-Outs gesorgt – allesamt eingewoben in einen unglaubwürdigen, aber abwechslungsreichen Plot, der Elemente wie Rache, Geiselbefreiung, Computerspielereien sowie einen Gefängniseinbruch und Banküberfall beinhaltet…

Den Einstieg kann man, abgesehen davon, dass man sich bereits jetzt schon von „Kleinigkeiten“ wie „Glaubwürdigkeit“ oder „Originalität“ verabschieden sollte, als gelungen und sogleich Höhepunkt des Films bezeichnen: Stolze 21 Minuten verhältnismäßig aufwändige Dauer-Action erhält der Zuschauer präsentiert, in denen aus vollen Rohren geballert wird, während Figuren zügig (u.a. per Texteinblendungen) vorgestellt werden und teilweise noch schneller ihr Leben auf dem Schlachtfeld aushauchen, kurze, abgerissene Funksprüche und Gesprächsfetzen Hintergrund-Ansätze offenbaren sowie das allgemeine Gefühl von Chaos heraufbeschworen wird, welches die hektische Kameraarbeit zusätzlich forciert. Mehrere parallele Schauplätze (die telefonisch verbundenen Drahtzieher, das französische Lagezentrum, die Villa des Botschafters und der direkte Frontverlauf) erwecken einen vielschichtigen Eindruck, überall wird geschossen, Männer sterben im Kugel- bzw Granatenhagel, Reporter berichten live, Panzer bringen sich, angeleitet von ihrem Kommandanten, in Stellung, feuern unentwegt oder durchbrechen Mauern, Helikopter überfliegen das Geschehen, Jeeps und LKWs versuchen sich ihren Weg durch Trümmer und Autowracks zu bahnen – nebenbei wird das Haus des französischen Regierungsvertreters gestürmt, werden Genicke gebrochen und Leibwächter erschossen. Alles mutet wie eine zweitklassige, aber unterhaltsame („light“-) Version von „Saving Private Ryan“ meets „Black Hawk Down“ an, zumal im selben Stil umgesetzt (grobe Körnung, lange Brennweiten etc) – aber wenigstens rockt und rummst es gewaltig, weshalb man sich unweigerlich „Yeah, so muss das sein!“ denkt und (noch) wohlwollend über kleinere Merkwürdigkeiten hinwegsieht (neben den bereits in der Inhaltsangabe genannten Punkten wird der etwa Eindruck erweckt, die Villa befindet sich keine Meile vom Kampfschauplatz entfernt, aber dort ist alles ruhig, niemand ist in Aufregung, nur zwei Wachen sind vorm Haupttor postiert usw). Anschließend wird der Film erst einmal merklich ruhiger: Man versucht, eine vergleichsweise komplizierte Handlung um Täuschung, Verrat und Korruption zu etablieren, welche allerdings nie ihr Ziel, nämlich clever zu sein, erreicht. Zeitweise wirkt es so, als wurde angedacht, der ganzen Sache einen „Mission: Impossible“-Einschlag zu verpassen, was nicht wirklich funktioniert. Der Einbruch ins Gefängnis kommt dann wieder spektakulärer daher (Panzerwagen sind beteiligt, Fahrzeuge explodieren, überschlagen sich dabei, RPGs und Salven werden abgefeuert etc) – zwischenzeitig (sowie danach) gibt es noch diverse andere Kämpfe und Schießereien mit einer ganzen Reihe von blutigen Einschüssen und gebrochenen Knochen (extrem viele Genickbrüche). Langweilig wird es zu keiner Sekunde, besonders aufregend hingegen ebenfalls nicht, zumal der positive Eindruck des Anfangs nie mehr erreicht werden kann.

Kommen wir an dieser Stelle zu Steven himself und beginnen sogleich mit einer Überraschung: Ja, unser Hobbymusiker und beleibter Held sieht zwar immer deutlicher seinem Alter entsprechend aus, doch hier muss der Betrachter zu seiner großen Verwunderung feststellen, dass er tatsächlich selbst spricht und gar kämpft! Keine Voice-Dubbing-Momente oder klar ersichtliche Stuntman-Einsätze, welche man innerhalb eines Editing-Wirrwarrs zu verschleiern versucht hat – nein, er fightet leibhaftig Mann gegen Mann (u.a. in dem Badezimmer eines Restaurants…die Sequenz ist cool, wenn da nicht diese offensichtlichen Pissoir-Attrappen wären, die trotz aller Schäden keinen Tropfen Wasser verspritzen), hebt sein Bein gar über Kniehöhe und entwaffnet Gegner wie zu seinen besten Zeiten (zugegeben, in einigen Einstellungen hat man die Abspielgeschwindigkeit geringfügig erhöht). Schön, schön! Leider ist er ansonsten wieder arg „gemütlich“ bei der Sache, tendiert schauspielerisch (as usual) gen Nullpunkt und rattert seine Dialogzeilen äußerst lustlos runter (dank seiner Abneigung gegen multiple Takes ist das verwendete Material zudem nicht gerade optimal ausgefallen). Man kann halt nicht alles haben – seine Einführung im Eröffnungs-Firefight ist hingegen topp (wild mit einem Gewehr um sich feuernd, das Funkgerät bedienend, sich mit Kollegen auseinandersetzend sowie eine Sonnenbrille tragend). Ein Problem stellt in meinen Augen jedoch seine Rollenausrichtung dar: Ja, er ist der „nette Mercenary“ sowie einigermaßen sympathische Held der Story – nichtsdestotrotz erschießt er im Laufe der Zeit französische Soldaten, gute Cops, CIA-Agenten und gar „unschuldige“ Bank-Wachleute. Wer sich mal die Mühe macht, soweit zu denken, sollte ins Grübeln kommen, denn der Film macht keinerlei Anstalten, das irgendwie zu thematisieren. Luke Goss (“Blade 2“/“ZigZag“), der „CIA Dirty Deeds Man“ (laut Intro), ist ein klasse Gegenspieler, wirkt jedoch unterbeschäftigt – darüber hinaus ist sein Abgang ziemlich mau ausgefallen. Schade. Roger Guenveur Smith (“Panther“/“Final Destination“) ging mir (als „Black Ops Producer“) mit der Zeit etwas auf die Nerven, dank seiner überbetonten Art zu sprechen – angesiedelt irgendwo zwischen einem schwulen französischen und britischen Gentleman-Akzent, welcher sich je nach Szene lustigerweise anders anhört (ich nehme mal an, er sollte einen Südafrikaner verkörpern). Jacqueline Lord (TV´s“Quintuplets“) liefert nicht viel mehr als Eye-Candy ab und passt nicht so ganz in die Söldner-Umgebung. Ich bin mir sicher, dass man mehr aus der Cast hätte rausholen können.

Letztendlich fand ich „Mercenary for Justice“ durchaus unterhaltsam – in meinen Augen ist er definitiv Seagal´s zweitbeste „DTV“-Produktion (gleich hinter „Submerged“). Das Problem ist nur, dass der Streifen an so vielen Fehlern und Irritationen krankt, dass es den Gesamteindruck merklich trübt (anspruchslose Action-Fans werden das natürlich anders sehen). Neben den bereits genannten Punkten existieren verschiedene andere, die Kopfschütteln oder ein unfreiwilliges Grinsen auslösen – nicht so schlimm wie etwa bei „Out of Reach“, aber die Tendenz ist ersichtlich: Gleich zu Beginn führt ein Schriftzug Chapel als „Black Opps Producer“ ein (Rechtschreibung, Jungs!), der griechische Waffenhändler wird an einer Stelle als „Millionaire Extraordinaire“ beschrieben, doch er korrigiert die Aussage hin zu „a Billionaire many times over“ – ah, okay. Als der Privatflieger des Teams gerade startet, wird ein landender (!) Jumbo eingeblendet, die Innenaufnahmen des folgenden Fluges erwecken nie den Eindruck, dass man sich gerade in der Luft befindet, kurz darauf trifft die Maschine tatsächlich am Bestimmungsort ein, nur hat sie sich bis dato auf magische Weise in einen wesentlich kleineren Verkehrsflieger verwandelt. Als Seeger mit der Witwe von Radio (keine Verbindung zu dem Cuba Gooding Jr. Film!) über sie und ihren Sohn spricht, der unter Garantie in etwa die dritte Klasse besucht, meint er allen ernstes „I´m gonna look after you and your baby (!) now.“ Vor ihrem Haus erschießt er zwei CIA-Schergen, im Gespräch darauf ist von drei (!) getöteten Agenten die Rede. Wir erfahren zudem, dass die Agency ihre eigenen Erpresservideos im Stile Osama´s arrangiert (2 Vermummte mit Waffen hinter den Geiseln) und ihre offiziellen Schreiben extrem peinlich/billig aussehen. Stark auch die Nachrichtensendung, welche in ihrer Berichterstattung vom Gefängnis-Überfall genau das Material zur Verfügung hat, das der Zuschauer bei der Entfaltung der Ereignisse gezeigt bekam. Ferner wäre da noch eine vollkommen sinnlose Kamerafahrt (einen Leuchtturm hinauf) sowie ein Nebendarsteller, der seinen Text überdeutlich erst in der Nachbearbeitung von einem separaten Sprecher in den Mund gelegt bekam … aber das soll erst einmal reichen – der Eindruck dürfte vermittelt worden sein.

Don E.FauntLeRoy, der zuvor die „Stock Footage“-Party „Today you die“ (ebenfalls mit Steven) verbrochen hat, greift bei seiner fünften Regiearbeit immerhin nur in ganz minimalen Ausnahmen, welche Unkundige kaum identifizieren dürften, auf diese Unsitte zurück und nutzt darüber hinaus die recht ansehnliche Location Südafrikas als Kulisse, die ungleich attraktiver als das in letzter Zeit so beliebte (weil kostengünstige) Osteuropa erscheint. Wenn man rein nach der Inszenierung geht, kann man FauntLeRoy getrost künftig mal im Auge behalten, denn er meistert die Actionszenen erstaunlich gut und besitzt ein nettes Gespür für die Bedürfnisse seines Publikums, vom Härtegrad bis hin zur Action-Verteilung. Vielleicht sollte man ihm aber doch den Tipp geben, dass er wahrlich kein Spielberg, Scott oder Hickox ist, sondern dafür noch eine Menge lernen muss, denn die Kameraarbeit entpuppt sich als zusätzliches Negativmerkmal: Sie ist meistens viel zu nahe am Geschehen, es gibt zig ungünstig wirkende Aufnahmen, in denen nur die Gesichter der Beteiligten gezeigt werden. Mal sehen, was der Mann in Zukunft so zustande bekommt, wenn er ggf. ein besseres Skript und einen stärkeren Hauptdarsteller zur Verfügung hat. Bis dato kann man sich getrost hiermit die Zeit vertreiben – sofern man nicht allzu viel erwartet…

Fazit: „Mercenary for Justice“ ist ein unterhaltsamer, harter, Action-reicher B-Film, welcher allerdings unter etlichen unfreiwillig komischen Fehlern und Momenten sowie einem recht schwachen, Klischee-behafteten Drehbuch leidet, so dass man am Ende bestenfalls von einem glatt mittelmäßigen Vergnügen sprechen kann…

:liquid5:


"Kinowelt" veröffentlicht die deutsche DVD am 07.07.2006 - sowohl ungeschnitten mit einer "KJ"-Freigabe als auch in einer "16er"-cut-Fassung.

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John_Clark sagt:

Im Frühjahr 2006 kam ein weiterer Actionkracher von Steven Seagal Direct-to-DVD in den Handel.

Inhalt:
Der Söldner John Seeger (Steven Seagal) wird unfreiwillig in eine höchst gefährliche Mission verwickelt. Falles es ihm nicht gelingt, den Sohn des weltweit mächtigsten Drogenbarons zu befreien, sollen Mitglieder der Familie eines verstorbenen Kameraden ermordet werden. Um den Auftrag zu erledigen, muss Seeger jedoch in das bestbewachte Hochsicherheitsgefängnis Südafrikas eindringen, das als absolut ausbruchssicher gilt...

Steven Seagal stand in den letzten paar Jahren unter harter Kritik. Er war unmotiviert bei den Dreh's, kam zu spät, war nicht mehr in Form, wollte keine Stunts mehr machen, ja wollte nicht mal mehr selbst seine geschulten Fäuste fliegen lassen, geschweige denn selbst sprechen(!!!). Gespannt war ich auf das nächste Werk des Master of Desaster.

Der Film ist wirklich nicht übel und hat mich doch sehr überrascht. Seagal ist zwar in absoluter "Unform", was man in den Szenen mit ihm im grauen Anzug sehr gut sehen kann, aber er hat wirklich die meisten Szenen selbst gedreht, habe keinen Stunt gesehen, welchen er nicht selbst ausgeführt hat. Zudem wirkt Steven in diesem Film recht locker (für seine Verhältnisse) und es scheint ihm Spass zu machen, den John Seeger zu spielen.

Die Location ist mal was ganz spezielles. Südafrika (war's wirklich Kapstadt?). Die Drehorte sahen echt super und abwechslungsreich aus. Mal wirklich was komplett anderes als diese Osteuropa "Foreigner"-Hinterhöfe. In Mercenary kriegt man sogar richtig Lust auf Ferien am Meer. :-)

Regisseur Don E. FauntLeRoy hat diesen Film wirklich gut inszeniert. Ich war wirklich überrascht, denn verglichen mit Today You Die, ebenfalls mit Don E. FauntLeRoy als Regisseur, ist Mercenary wirklich beinahe grosses (B-Movie-)Kino. Während "Today You Die" noch mit einem unterdurchschnittlichen Rapper als Seagal-Sidekick agierte und mit viel Material aus anderen Filmen auskam, hat Mercenary nichts von alldem. Zudem.. gegen Ende als Seagal mit seinem Team aus dem Auto springt, die Maschinengewehre im Anschlag, hörte ich im Hinterkopf die Titelmelodie des A-Teams..... :-)

Der Cast ist auch recht gut gelungen. Ernsthaft, ich war überrascht. Sogar Seagals weiblicher Sidekick hat auf mich einen positiven Eindruck hinterlassen. Nicht nur, dass es ne hübsche junge Frau war, sondern auch dass sie ihre Rolle recht gut spielte und sie es sich nicht anmerken lies, dass es ihre erste Filmrolle war. Super gemacht. Auch der Rest des Casts war befriedigend bis gut. Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann nur, dass die Story im Mittelteil etwas zu langatmig war und zudem auch gesamt etwas "roter Faden"-los war. Aber.. who cares? Abzüglich muss halt gesagt werden, trotz allem guten - man merkt, dass es "nur" ein B-Movie ist. Die Story muss man sich schon sehr zusammendenken und richtig befriedigt ist der Actionliebhaber nach diesem Streifen eventuell noch nicht - aber er kommt nahe ran.

Fazit: Für mich, zusammen mit "Belly of the Beast", jedoch hinter "Urban Justice" der beste Seagal-Film seit Exit Wounds.
:liquid6:

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Ed Hunter mercenaryt mit:

Hatte die erste Zusammenarbeit von Videotheken-Fließbandritter Steven Seagal und Regisseur Don E.Faunt LeRoy, „Today You Die", zwar per se höchst brauchbare Unterhaltung geboten, sich durch seinen Stock Footage - Overkill aber gehörig selbst deklassiert, so gelang dem Duo 2006 mit „Mercenary for Justice" nicht nur die beste ihrer 2007 mit dem ebenalls überzeugenden „Urban Justice" fortgeführten Kollaborationen, sondern gleichzeitig der wohl beste Post-„Exit Wounds"-Seagal-Streifen hinter Ching Siu-Tungs „The Belly of the Beast" generell, der selbst die zeitnah entstandenen relativen Highlights „Submerged" und „Into the Sun" mühelos überflügelt.

Seagal mimt den Söldner John Seeger, der sein Versprechen, für die Familie eines bei einem Einsatz in Afrika zu Tode gekommenen Freundes und Kollegen zu sorgen, alsbald auf ungeahnte Weise erfüllen muss: Ein mächtiger Waffenhändler hat Ehefrau und Sohn gekidnappt und erpresst Seeger, im Tausch für das Leben der beiden seinen eigenen inhaftierten Sprössling aus einem südafrikanischen Hochsicherheitstrakt zu befreien...

Was sich wie eine straighte Schema-F-Story aus dem Genrebaukasten liest, mühte man sich von Autorenseite zum wannabekomplexen Verwirrspiel zu stilisieren, in dem jeder hinter dem Rücken des anderen sein eigenes Süppchen kocht und fröhlich verraten und hereingelegt wird - wirklich neu ist das auch nicht, wirkt zudem oftmals reichlich hölzern konstruiert, im Gegensatz zu wirren Plotungetümen á la „The Foreigner" macht es sich aber nicht negativ bemerkbar und lässt sich im Verlauf durchaus nachvollziehen. Auf Storyebene ist „Mercenary for Justice" für Seagal-Verhältnisse somit keinerlei Vorwurf zu machen, tatsächlich vereint die Handlung konventionell-klassische Straightness des Erpressungsszenarios und narrativen Twistgehalts-Anspruch aller konfusen Gewolltheit dessen zum Trotz recht charmant, die wahren Stärken des Films sind aber ohnehin in anderen Kategorien zu verorten:

Der Streifen glänzt mit exotischen, ansehnlichen Locations, die Seagal anstatt im tristen Ostblock in der Sonne Miamis und Afrikas wüten lassen und damit gleich eine ganz andere Atmosphäre kreieren. So hochwertig die Schauplätze, so auch Optik und Inszenierung Don E.Faunt LeRoys: Visuell spielt „Mercenary for Justice" in einer absoluten Topliga und kann dabei auf das bauen, was den meisten Seagal-Filmen der DTV-Ära ganz offensichtlich abgeht: Ein brauchbares Budget.In der ersten Viertelstunde wähnt man sich im falschen Film: In Afrika tobt ein ausgewachsener Krieg und in dem wird geschossen, explodiert und zerstört, dass man das Ausmaß der Materialschlacht eher einer Kinoproduktion zuordnen würde. Wo der Dicke sonst nur prügeln, treten und gelegentlich um sich schießen darf, trumpft „Mercenary for Justice" mit einer Actionpalette auf, die die Mittel für fetten Pyrozauber und spektakuläre Autostunts hat und den seit Seagals Leinwand-Abschied von derartigem nicht mehr wirklich verwöhnten Zuschauer mit Eyecandy ungeahnten Ausmaßes überrascht - alles freilich in den relativen Verhältnissen einer Direct-to-DVD-Produktion gesehen, für Seagal-Verhältnisse jedoch fraglos beeindruckend.

So feuert „Mercenary for Justice" ein Actionfeuerwerk ab, das jeden Genrefan glücklich machen sollte: Auf die irre aufwendige, durch den Kriegskontext jedoch nur bedingt als Entertainment-Fun brauchbare Anfangsviertelstunde folgen im Lauf des Films zahlreiche blutige Schießereien, knackige Fights und chice Autostunts, von Don E.Faunt LeRoy stets edel und stylish inszeniert und kulminierend in einem klassischen, mehretappigen Showdown, in dem der Dicke in bester Tradition mit stoischer Coolness und dem einen oder anderen Oneliner auf den Lippen die bösen Buben zerlegt. Das macht aller Leibesfülle des Aikido-Schlachtrosses zum Trotz noch immer genauso viel Spaß wie vor 15 Jahren und sammelt durch den fleißigen Eigeneinsatz des ungedoubelten Seagal noch mehr an Qualitätspunkten. In Jacqueline Lord hat der Dicke zudem eine ausnehmend hübsche Codarstellerin zur Seite, die den Eyecandy-Faktor des Streifens zusätzlich bereichert.

Fazit: „Mercenary for Justice" stellt nicht nur die beste Zusammenarbeit zwischen Seagal und Regisseur Don E.Faunt LeRoy, sondern einen der besten Post-„Exit Wounds"-Streifen des Dicken generell dar: Neben der brauchbaren Story und der chicen Optik und Inszenierung trumpft der Film vor allem mit einem offensichtlich höcht amtlichen Budget auf, das Actionschauwerte im Seagal-Universum länger nicht mehr gekannten Ausmaßes erlaubt und den Aikido-Helden durch entsprechend spektakulären und sehr souverän gemachten Krawall schickt. Für Seagal- und Genrefans kann man wohl kaum einen Streifen der DTV-Ära wärmer empfehlen.
:liquid8:

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 10:41

Jesus maria und Josef soviel Text zu nem Seagal, ich bin mir sicher es gab Drehbücher von seinen Filmen die kürzer waren. ;)

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Beitrag von StS » 02.05.2006, 10:43

Samir hat geschrieben:Jesus maria und Josef soviel Text zu nem Seagal, ich bin mir sicher es gab Drehbücher von seinen Filmen die kürzer waren. ;)
Allein über die Patzer hätte ich noch gut ne Seite schreiben können... :wink:

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Beitrag von SFI » 02.05.2006, 10:49

lol wie geil, seit heute gibts btw den neuen van Damme. Hat schon jemand geordert?
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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 12:15

Super Review, aber ich bin mir fast zu 100 % sicher, dass der mir wesentlich besser gefällt. :wink:

Ich glaube, der Film würde sogar Bollywood-Samir einigermassen gefallen. :wink: Aber der gibt ihm ja eh keine Chance mehr. :wink:

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 12:25

ach john so ist das auch nicht ich würd nur nicht mehr als 5€ für den Film ausgeben ;)

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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 12:28

Samir hat geschrieben:ach john so ist das auch nicht ich würd nur nicht mehr als 5€ für den Film ausgeben ;)
Also wirst du ihn auch nie kaufen. :lol:

LOL und ich überlege mir, ob ich 50 Euro mehr ausgeben soll damit ich ihn schon nächste Woche und nicht erst im Juli kriege. :wink: :lol:

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Beitrag von freeman » 02.05.2006, 14:11

Ja da schau her, der neue Seagal ;-). Bin ich ja mal echt gespannt auf den Einstieg des Filmes, der kommt ja allgemein gut weg. Wenigstens hast auch du endlich einen Sinn gefunden, dir weitere Seagal Filme anzugucken: Die Fehlersuche ... so hat doch jeder etwas von den Filmen des Dicken ...

Und zu dem Einstieg: Ich denke ganz einfach, dass die meisten unserer Recken den Sprung auf die große Leinwand nicht mehr schaffen werden, weil kein Bedarf mehr dafür da ist! Wer von den Menschen, die heute verstärkt ins Kino gehen (und das sind nunmal die Kiddies) kennt denn van Damme, Norris und Co? Das sind maximal die, die nen fettleibigen Vater mit Brille und Rauschebart haben, die immer mal wieder an Ostern in die Rambotrilogie reinschalten. Da die meisten Kiddies an Ostern aber lieber die Alte knallen oder Osterfeuer legen, kriegen die doch davon nichts mit. Unsere Recken sind eben in eine Art Generationenwandel hineingeraten und werden davopn zermahlen ... also auf der großen Leinwand ... in den Videotheken und hinsichtlich der Fernsehrechte wuppt es ja, denn da erreicht man ja die fetten, bebrillten Rauschebartträger ... und nicht das jemand denkt, ich hätte was gegen die, denn bis auf den Rauschebart beschreibe ich da ja mich selber :lol:

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von StS » 02.05.2006, 14:22

Mein Einstieg war ja jetzt auch nicht irgendwie rein negativ gemeint. Wie ich auch geschrieben habe: Ihr Platz ist nun halt im DTV-Bereich, was ebenfalls lukrativ und erfüllend sein kann.

Man hört jedoch immer wieder Stimmen im Stile von "wenn Seagal endlich Under Siege 3 dreht...Mann, das wird sein Comeback!" ... gerade nicht. "Exit Wounds" war ein Glücksfall, da Joel Silver dahinter stand und DMX die Leute mitziehen konnte. Ja Rule war da (in der Fortführung des Konzepts) bei "Half Past Dead" weniger erfolgreich. Selbst "Wake of Death" hätte ich im Kino sicher nicht ganz so gut gefunden. Aber mal sehen, was die Zukunft noch so bringt... :wink:

PS: Norris hab ich immer bewußt aus meinen Aufzählungen rausgehalten - der ist für mich auf einer Ebene mit Dudi und co (auch "the Cutter" hat ja selbst in den Theken keine Wellen schlagen können)...

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 14:27

StS hat geschrieben:Mein Einstieg war ja jetzt auch nicht irgendwie rein negativ gemeint. Wie ich auch geschrieben habe: Ihr Platz ist nun halt im DTV-Bereich, was ebenfalls lukrativ und erfüllend sein kann.
dazu sag ich nur die Olsen tussie zwillinge, was die an kohle mit ihren billig DTV Filmen geschäffelt haben, das ist unglaublich, Gagen davon träumen manche ausgezeichneten Schauspieler die in A Movies mitspielen

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Beitrag von freeman » 02.05.2006, 15:00

Hab dir das ja auch nicht negativ angekreidet StS, im Grunde wollte ich ja nur rüberbringen, dass ich eben nicht glaube, dass einer der ehemals ganz großen wirklich wieder jemals auf der Leinwand was wird reißen können ... Nimm nur das von dir erwähnte Alarmstufe Rot 3 Geseire ... Der wird doch nie im Leben was wuppen. Egal wie solide der eventuell wäre ... Da muss man sich doch nur den "Erfolg" von Teil 2 anschauen ...

@ Samir: Du kennst auch alles perverse: Bollywood, Olsen Twins ... Du bist vollkommen versaut ;-). Aber DTV is nunmal nen riesen Markt. Warum sonst hat Disney alle seine Sequels da rausgerotzt. Klar, weil sie die eh nicht sonderlich sorgsam gestaltet haben, aber sie wussten, auf DEM Markt wirste eigentlich alles los ...

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 15:15

freeman hat geschrieben: @ Samir: Du kennst auch alles perverse: Bollywood, Olsen Twins ... Du bist vollkommen versaut ;-).
Ich tu mein bestes um mich deiner peversität anzunähern ;)

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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 15:23

Mercenary ist sicher gut und alle haben ihn gefälligst gut zu finden! :wink:

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 15:28

John Woo hat geschrieben:Mercenary ist sicher gut und alle haben ihn gefälligst gut zu finden! :wink:
woo geh gefälligst tauben füttern ;)

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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 15:34

Ich schreib Steven mal einen Brief er soll mich doch mal hinter die Kamera lassen. 8-) Dann gehts sicher gleich wieder markant aufwärts. 8-) :wink:

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 15:37

oh mann willst du wirklich in die komplette bedeutungslosigkeit verschwinden ;)

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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 15:40

Samir hat geschrieben:oh mann willst du wirklich in die komplette bedeutungslosigkeit verschwinden ;)
Das war nicht auf John Woo, sondern auf mich (1,80, braune Haare) bezogen du Hirni. :lol: :wink:

Mein gewaltiger Aufstieg in der Filmkarriere beginnt mit Filmen von Steven-Streifen, dann arbeite ich an einer Krimiserie, später produziere ich fürs grosse Kino...und wenn ich mal alt und vergammelt bin drehe ich für Bollywood, da ich die Songs ja doch nicht mehr höre. :twisted: :lol: :wink:

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Beitrag von Samir » 02.05.2006, 15:41

hör mal nimm abstand von den Drogen die du nimmst die verursachen doch nur Haluzinationen ;)

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Beitrag von Joker6686 » 02.05.2006, 16:52

super review...habs bei den narren ja schon gelesen...aber dennoch cooles teil,obwohl ich glaube das ich den Knaller doch besser bewerten werde :lol:

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Beitrag von StS » 02.05.2006, 17:02

Joker6686 hat geschrieben:super review...habs bei den narren ja schon gelesen...aber dennoch cooles teil,obwohl ich glaube das ich den Knaller doch besser bewerten werde :lol:
Danke! :D
Das mit der Bewertung glaube ich auch fast. :wink:

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Beitrag von John Woo » 02.05.2006, 17:11

Samir hat geschrieben:hör mal nimm abstand von den Drogen die du nimmst die verursachen doch nur Haluzinationen ;)
Warts nur ab! :twisted:

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Beitrag von freeman » 10.07.2006, 15:40

LOL, aufgrund der seltsam vertrackten Art, wie die Geschichte erzählt wird (so dass man sich permanent fragt, warum denn nun gerade wieder irgendwer auf irgendwen schießt) hat man irgendwann echt das Gefühl, der Film habe eine Story! Ein sehr schöner Bluff imo LOL

Die Optik ist grandios, dass Fauntleroy im vorigen Filmleben Kameramann war, sieht man an allen Ecken und Enden. Das hatte imo Kinoniveau (abgesehen von 2 sich in Fenstern spiegelnden Kameras ...) und macht echt Spaß. Die Action geht auch wundervoll ab, Seagal zeigt seine liebgewonnen Moves ohne irgendwelchen überzogenen Doublemüll.

Der Mercenary ist definitiv einer von Seagals besseren DTV Premieren. Submerged is aber nach wie vor die Beste (schon alleine wegen dem geilen Seagalalleingang am Ende, sowas fehlte hier, weil sein Team immer in seiner Nähe war ...)
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Beitrag von John Woo » 10.07.2006, 17:33

Schön, dass er dir gefallen hat. Die coolste Szene ist imo die Tolietten-Sequenz. :wink:
freeman hat geschrieben: Der Mercenary ist definitiv einer von Seagals besseren DTV Premieren.
Besseren? Ich würd mal sagen zu den besten. Und Submerged...ach lassen wir das. :wink:

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