Die Bestimmung - Divergent + Insurgent + Allegiant

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Die Bestimmung - Divergent + Insurgent + Allegiant

Beitrag von McClane » 08.04.2014, 13:37

Die Bestimmung - Divergent

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Originaltitel: Divergent
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Neil Burger
Darsteller: Shailene Woodley, Theo James, Kate Winslet, Miles Teller, Jai Courtney, Ansel Elgort, Ray Stevenson, Maggie Q, Zoë Kravitz, Tony Goldwyn, Ashley Judd, Ben Lloyd-Hughes, Mekhi Phifer u.a.

Der nächste Sci-Fi-Young-Adult-Mix, in dem die Menschheit in fünf Fraktionen nach ihren Fähigkeiten und Veranlagungen unterteilt ist, damit keine Unzufriedenheit herrscht, die in Krieg müden könnte. Doch die junge Heldin stellt fest, dass sie unbestimmt ist, also keiner Fraktion angehört, und das ist gefährlich, wie ihr Maggie Q in einer Nebenrolle mitteilt.
:liquid5:

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freeman sagt ganz eindeutig:

"Divergent" ist ein Film, dessen Spannungskurve eine einzige Katastrophe ist. Die Figuren sind blass und kantenlos, die Action ist eine Schande, die Schauwerte tendieren gegen Null und der Film ist schlicht und ergreifend viel zu lang! Viel Potential also, es in zukünftigen Filmen DEUTLICH besser zu machen!
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Die Bestimmung - Insurgent

Beitrag von McClane » 08.04.2014, 13:38

Die Bestimmung - Insurgent

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Originaltitel: Insurgent
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Shailene Woodley, Theo James, Miles Teller, Jai Courtney, Naomi Watts, Kate Winslet, Maggie Q, Ansel Elgort, Zoë Kravitz, Ray Stevenson, Jonny Weston, Octavia Spencer, Daniel Dae Kim, Mekhi Pfifer, Ashley Judd, Tony Goldwyn u.a.

Im zweiten Teil der Young-Adult-Sci-Fi-Saga müssen Heldin Tris (Shailene Woodley) und ihre Getreuen sich nun vor den Häschern von Jeanine (Kate Winslet) verstecken und ihre Revolution planen. Zu ihren Unterstützern zählt natürlich auch Maggie Q in der Rolle des ebenso furchtlosen wie kampfstarken Technikgenies Tori.

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Die Bestimmung - Allegiant

Beitrag von McClane » 08.04.2014, 13:39

Die Bestimmung - Allegiant

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Originaltitel: Allegiant
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Shailene Woodley, Miles Teller, Theo James, Naomi Watts, Zoë Kravitz, Maggie Q, Ansel Elgort, Jeff Daniels, Jonny Weston, Bill Skarsgård, Octavia Spencer, Keiynan Lonsdale, Xander Berkeley, Nadia Hilker, Ray Stevenson, Daniel Dae Kim, Mekhi Phifer, Ashley Judd, Rebecca Pidgeon, Janet McTeer u.a.

Im dritten Teil „Divergent“-Reihe verschlägt es Tris Prior und ihre Getreuen in die verseuchte Wüste außerhalb der Schutzmauer, wo eine Gen-Behörde sitzt, die das Experiment in Chicago betreut und Tris' DNA untersuchen will. Shailene Woodley als Heldin wird erneut von Maggie Q unterstützt, die ebenso wie Naomi Watts, Ray Stevenson und Octavia Spencer zum prominenten Ensemble gehört.

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Beitrag von freeman » 09.04.2014, 09:08

Meine Kritik kummt morgen und für mich ist nichts divergent an dem Film. Der ist ne Gurke durch und durch :lol:

Feine Kritik @ McClane, zu soviel Milde reichte es bei mir nicht. Was auch an ein paar eigenartigen Botschaften des Filmes lag.

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Beitrag von freeman » 11.04.2014, 09:13

"Divergent" ist ein Film, dessen Spannungskurve eine einzige Katastrophe ist. Die Figuren sind blass und kantenlos, die Action ist eine Schande, die Schauwerte tendieren gegen Null und der Film ist schlicht und ergreifend viel zu lang! Viel Potential also, es in zukünftigen Filmen DEUTLICH besser zu machen!
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Beitrag von StS » 11.04.2014, 09:51

Hmm, ich fand die Einleitung gar nicht "sinnbefreit", sondern recht aussagekräftig.
...konnte ich beispielsweise folgenden Eindruck vermelden: „Dieser Film hat mich so überhaupt gar nicht erreicht!“ Und ich wurde noch ein wenig harscher und schimpfte über „langweilige Mädchenaction in einem langweiligen Mädchenfilm“. Klarer Fall: Der soeben gesehene Film war ziemlicher Murks…
Für mich klingt das nämlich klar nach: Man gehört nicht zur Zielgruppe - Stichworte: mich nicht erreicht und Mädchenfilm - und daraus geht dann die gern getroffene Fehleinschätzung Der soeben gesehene Film war ziemlicher Murks hervor.

Ich will jetzt nicht sagen, dass "Divergent" eventuell doch ein guter Film ist - aber es ist mir schon häufiger aufgefallen, dass erwachsene Leute/Kritiker auf Teenager ausgerichtete Werke gern schnell niedermachen, ohne dabei das Zielpublikum stärker mit ins Gewicht zu ziehen (insbesondere wenn Männer auf Mädels ausgerichtete Filme besprechen).

Ich beziehe mich da nicht speziell auf Dich, Pierre - siehe Deine ausklingende Zeilen, welche die Grundaussage noch etwas "abmildern" - sondern eher generell. Schließlich hast Du Deine Ansichten ja auch argumentativ festgehalten und nicht nur in einem Zweizeiler kundgetan. Es sind halt Begriffe wie "Pussyaction", die ich gerade im betreffenden Kontext als "ungünstig" empfinde. Un ja, das dritte Buch wird in Gestalt zweier Filme präsentiert - das wurde bereits bekannt gegeben... :wink:

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Beitrag von freeman » 14.04.2014, 09:31

StS hat geschrieben:Und ja, das dritte Buch wird in Gestalt zweier Filme präsentiert - das wurde bereits bekannt gegeben... :wink:
Allerdings erst deutlich nach Entstehen der Kritik ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 14.04.2014, 09:38

freeman hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Und ja, das dritte Buch wird in Gestalt zweier Filme präsentiert - das wurde bereits bekannt gegeben... :wink:
Allerdings erst deutlich nach Entstehen der Kritik ;-)
Jip. Das war auch nicht als Kritik an Deiner Kritik gemeint - sondern nur als Info bzw. Hinweis, so dass Du Deine Vorfreude auf den Rest der Franchise entsprechend anpassen kasst... :wink:

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Beitrag von freeman » 14.04.2014, 09:45

Also ich freu mich! Knubbelnäschen noch dreimal als Heldin! ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 07.09.2014, 14:28

Die Bestimmung - Divergence
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Triss is the new Katniss? Endzeitliche Jugendromane häufen sich derzeit wie Sand am Meer, und mit ihnen die Verfilmungen. „Die Bestimmung“ entstammt einer ebenso naiven Fantasie wie alles, was in der Flutwelle Stephenie Meyers und ihrer Schwestern im Geiste entstanden ist. Bedroht ist stets der Individualismus, aber nicht in einem allgemeingültigen Sinne wie im 20. Jahrhundert, als das postindustrielle Zeitalter den Einzelnen wie eine Datei erfasste und kartografierte (-> „Brazil“), sondern eher wie bei einer heranwachsenen Pubertierenden, die ihre Persönlichkeitsentwicklung von der Organisation des Lebens bedroht sieht.

Autorin Veronica Roth schien beim Schreiben ihres Debüts noch sehr beeindruckt gewesen zu sein von den Studentenvereinigungen an der Universität, denn die sogenannten „Fraktionen“, die das Zentrum der Handlung darstellen, erinnern stark an nordamerikanische, oft mit griechischen Buchstaben benannte Bruder- und Schwesternschaften. Dass es in Roths Dystopie um die Aufteilung in solche Fraktionen je nach Persönlichkeitsmerkmalen geht, und dass die Heldin der Geschichte durch das fünfgliedrige Raster fällt und deswegen in Gefahr läuft, zur Geächteten zu werden, passt in den Strom, vermeidet aber von Grund auf jede Eigenständigkeit.

Bezeichnend auch, dass es natürlich gerade die „Ferox“ sind, die „Furchtlosen“, denen sich die Hauptfigur anschließt – immerhin gilt es ja, die Abenteueraffinitäten zu befriedigen. Ein Film, bei dem innere Kämpfe in einer Bibliothek oder in einer politischen Runde ausgetragen würden, entspräche weder den Vorstellungen der Autorin noch des Studios, das immerhin ähnliche Schauwerte bieten möchte wie „Die Tribute von Panem“.

Letzteres gelingt mitunter auch durchaus – wenn eine Seilabfahrt nur haarscharf an den Häuserruinen Chicagos entlang ansteht und hinter den mächtigen Glasfassaden plötzlich der purpur-blau-orangene Sonnenuntergang zum Vorschein kommt, dann sind das schon beeindruckende Bilder. Produktionstechnisch steht „Die Bestimmung“ klar in einer Reihe mit den Referenzwerken.

Inhaltlich sieht das wie angedeutet wieder ganz anders aus: Nicht nur strotzt die Endzeitvision vor Ungereimtheiten, auch erscheint die Besetzung mit Shailene Woodley wie ein unbeholfener Versuch, der Natürlichkeit nachzueifern, die Jennifer Lawrence in den „Hunger Games“-Filmen als Maßstab vorgegeben hat. Die standesgemäße Liebesgeschichte lässt sicher Teenieschmerzen schmelzen, ist aber unglücklich montiert. Zudem wird die Handlung ähnlich wie „Ender’s Game“ über weite Strecken von der unbefriedigenden Aura der Simulation und Vorbereitung geprägt, ohne dass der Suspense einer anstehenden Konfrontation wirkungsvoll ausgespielt werden könnte.
Insofern nur wieder weiteres Futter für solche, die alles verschlingen, was in irgendeiner Form mit jüngerer SciFi-Jugendfilmkultur zusammenhängt. Mehr war ohnehin nicht zu erwarten, denn dafür wären ernsthafte Perspektiv- und Paradigmenwechsel notwendig gewesen, was momentan weit und breit nicht in Sicht ist.
:liquid4:

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Beitrag von kami » 08.09.2014, 09:15

Mir hat der Film so gut gefallen, dass ich mir gleich die Romantrilogie besorgt und auch schon durchgelesen habe. Und als Adaption des ersten Romans ist DIVERGENT ähnlich gelungen wie die Umsetzung von HUNGER GAMES. Allerdings ist die Vorlage schon schlechter als besagte HUNGER GAMES, was sich natürlich auch auf den Film auswirkt. Die absurde Grundidee ist ja offenbar eine Grundvoraussetzung für dystopische Young-Adult-Geschichten, und die Prämisse von DIVERGENT ist noch eine Stufe absurder als der Konkurrenz. Bemüht sich das Buch noch relativ erfolgreich, den Sinn hinter der Fraktionsbildung zu erklären, wird das im Film nur am Rande abgehandelt, was die ganze Idee schon schwer zu schlucken macht. Davon abgesehen ist die Story aber spannend und überrascht mit einigen unerwarteten Härten. Ansonsten bietet DIVERGENT eine faszinierend toughe Protagonistin, von der man das Gefühl hat, sie würde selbst mit Katniss den Boden aufwischen. Schauwerte und Design gefallen mir besser als die der TRIBUTE VON PANEM, auch die Action ist glücklicherweise weniger verwackelt und kickt ganz ordentlich.
Beim Soundtrack hab ich mich gefreut, Woodkids RUN BOY RUN zu hören.

:liquid7:

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Beitrag von freeman » 09.09.2014, 10:09

Beim Soundtrack hab ich mich gefreut, Woodkids RUN BOY RUN zu hören.
Wobei es für den Song deutlich bessere Rahmungen gibt als diesen "Film" :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 10.09.2014, 09:27

freeman hat geschrieben:
Beim Soundtrack hab ich mich gefreut, Woodkids RUN BOY RUN zu hören.
Wobei es für den Song deutlich bessere Rahmungen gibt als diesen "Film" :lol:
Welche denn? Das Musikvideo?

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Beitrag von freeman » 10.09.2014, 10:15

Das pure Abspielen beim Bügeln zum Beispiel :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 31.01.2015, 19:52

„Divergent“ (2014) basiert auf dem ersten (gleichnamigen) Roman einer sich weltweit großer Beliebtheit erfreuenden Jugendliteratur-Trilogie aus der Feder der jungen amerikanischen Schriftstellerin Veronica Roth, welcher im sprichwörtlichen Fahrwasser der ähnlich gelagerten, allerdings ein gutes Stück weit besseren „Hunger Games“-Franchise schließlich nun auch seinen Weg auf die internationalen Kinoleinwände gefunden hat. Unter der Regie Neil Burgers („Limitless“) entpuppt sich der Streifen letzten Endes jedoch als eine weitestgehend unaufregend-oberflächlich-mittelprächtige Angelegenheit. Die behandelten Themen und Motive (u.a. Identitätsfindung in der Pubertät, Totalitarismus vs. Individualismus) sind durchaus interessant – werden anderen Elementen der Story (á la Kampftraining und einer aufblühenden Romanze) allerdings viel zu stark untergeordnet. Zudem trüben Plotlöcher, 08/15-Action-Einlagen, Unglaubwürdigkeiten und ein etwas zu gemächliches Tempo den Seh-Spaß leider ebenso merklich wie mäßige Darsteller (unter ihnen Ray Stevenson, Maggie Q, Ashley Judd und Tony Goldwyn) samt unsubtil-schlichter Charakterzeichnungen – besonders auffällig im Falle von Kate Winslet und ihrer Figur. Glücklicherweise vermag Shailene Woodley als Lead zu überzeugen – zwar nicht so umfassend wie J-Law bzw. Katniss, aber immerhin – und bleibt das meiste von dem Gebotenen durchaus unterhaltsam und nett anzusehen (obgleich ich persönlich ein kräftigeres „gritty-dreckiges Flair“ dem vorhandenen stylisch-sterilen vorgezogen hätte). Naja, in Anbetracht des veröffentlichten Sequel-Trailers ist es nicht ganz abwegig, dass sich „Insurgent“ (2015) wohlmöglich als eine Steigerung entpuppen könnte – was dann ja wiederum eine weitere Parallele zu der genannten Suzanne Collins Reihe markieren würde…

Sehr knappe :liquid5:

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Beitrag von McClane » 17.03.2015, 22:42

Die Bestimmung - Insurgent

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Originaltitel: Insurgent
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Shailene Woodley, Theo James, Miles Teller, Jai Courtney, Naomi Watts, Kate Winslet, Maggie Q, Ansel Elgort, Zoë Kravitz, Ray Stevenson, Jonny Weston, Octavia Spencer, Daniel Dae Kim, Mekhi Pfifer, Ashley Judd, Tony Goldwyn u.a.

Im zweiten Teil der Young-Adult-Sci-Fi-Saga müssen Heldin Tris (Shailene Woodley) und ihre Getreuen sich nun vor den Häschern von Jeanine (Kate Winslet) verstecken und ihre Revolution planen. Zu ihren Unterstützern zählt natürlich auch Maggie Q in der Rolle des ebenso furchtlosen wie kampfstarken Technikgenies Tori.

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Beitrag von StS » 18.03.2015, 09:51

Hmmm, schade - hatte mir (dem Trailer nach) deutlich mehr davon versprochen...

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Beitrag von SFI » 18.03.2015, 18:08

Warum, war der Trailer so viel besser als der zur 1? :lol: Ich passe also auch beim Sequel. Kommen da eigentlich noch ein paar?
Der Pfalzbote

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Beitrag von freeman » 19.03.2015, 09:14

Ich glaube, der finale Teil soll auch wieder halbiert werden. Also jau, vermutlich noch zwei...

Teil zwei werde ich dann auch meiden. Die eins hat vollkommen gereicht...

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 18.07.2015, 20:57

Alles in allem ist die Fortsetzung INSURGENT en par mit DIVERGENT. Die ein wenig rummäandernde Romanvorlage wurde gnadenlos entschlackt, so dass es im Film ziemlich geradlinig zur Sache geht. In der einen oder anderen Szene hat man das Messer dann aber doch ein wenig zu großzügig angesetzt, so dass die Handlung immer mal bemerkbare Sprünge macht. Und der Showdown lässt einen Großteil der Spannung und der Dramatik aus der Vorlage vermissen.
Was der Story vielleicht abgeht, wird mit Action und Scope wieder draufgelegt, visuell überflügelt die Fortsetzung den Erstling deutlich. Und darstellerisch lastet dieses Mal die Verantwortung noch deutlicher auf den Schultern von Shailene Woodley, die sich dieser jedoch wieder mehr als gewachsen zeigt.
Bin also ingesamt nicht unzufrieden mit der Verfilmung und freue mich auf die beiden letzten Teile.
:liquid7:

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Beitrag von Wallnuss » 19.07.2015, 00:23

Habe beide Filme bislang nicht gesehen. Sind die empfehlenswerter als die Panemschen Tribute? Den hatte ich kürzlich erst gesehen und den nicht ausgehalten, so furchtbar öde und teilweise lächerlich dumm wurde da die Handlung aufgezogen. Ist Divergent vergleichbar seicht oberflächlich oder kann man da etwas mehr als billig und schnell hingerotztes Jugendkino erwarten?

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Beitrag von kami » 19.07.2015, 08:15

Also wenn die HUNGER GAMES schon nicht gefällt, würde ich die DIVERGENT-Reihe an deiner Stelle unbedingt meiden. Das Einzige, was diese etwas besser macht, ist klassische Action, sprich Fights und Shootouts sind in DIVERGENT und INSURGENT kerniger.

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Beitrag von freeman » 26.08.2015, 09:17

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In der heiß ersehnten Fortsetzung des fesselnden Action-Adventures “Die Bestimmung – Divergent”, begibt sich Heldin Tris in den Ruinen eines dystopischen Chicagos auf die Suche nach Verbündeten und riskiert dabei nicht nur ihr eigenes Leben… Anlässlich des Kaufstartes von “Die Bestimmung – Insurgent” mit Shooting Star Shailene Woodley verlosen wir eine DVD und eine Blu-ray zum Film!

Zum Gewinnspiel

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Beitrag von Vince » 03.11.2015, 10:23

Die Bestimmung - Insurgent
Obwohl Robert Schwentke viel fokussierter inszeniert als sein ausschweifender Vorgänger Neil Burger, fällt er letztlich den gleichen Banalitäten anheim und gestaltet die Fortsetzung zu „Divergence“ sogar noch offensichtlicher als obsoletes Dystopie-Stückwerk, das einem naiven Geist entsprang. Nachdem Shailene Woodley im letzten Film erst ankommen und sich ihren Status erkämpfen musste, ist sie diesmal mit angesäuertem Gesichtsausdruck und drohender Körpersprache sehr darum bemüht, ihre „Ferox“-Gene von Beginn an unter Beweis zu stellen. Daher dann wohl auch der keck gemeinte Kurzhaarschnitt, der sie im digitalen Klötzchenkrieg allerdings wie ein jungenhaftes Modepüppchen umherirren lässt, was sie im direkten 1:1 mit der ungeschminkten Jennifer Lawrence aus „The Hunger Games: Mockingjay Pt. 1“ wieder den Kürzeren ziehen lässt.

Schwentke indes zeichnet zuerst die Ödnis des nativen Friedens, lässt den Zuschauer also unerträglich langweilige Minuten in einem kriegsneutralen Dorf durchstehen, um so die folgende Action als aufregenden Wachmacher einzubringen, doch haben die (zugegebenermaßen ansprechend getricksten) Plattformhüpfereien eher den Charakter einer Computersimulation. Er lässt seine Hauptdarstellerin damit regelmäßig auflaufen, denn sie reagiert durchweg aggressiver und forscher als der Film seinem Wesen nach ist. „Insurgent“ ist somit die wertneutrale Verwaltung einer langweiligen Sci-Fi-Welt voller uninteressanter Figuren. Zu schade um die hochkarätigen Nebendarsteller.
:liquid3:

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