Northmen – A Viking Saga

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Northmen – A Viking Saga

Beitrag von freeman » 26.02.2015, 08:51

Northmen – A Viking Saga

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Originaltitel: Northmen – A Viking Saga
Herstellungsland: Deutschland, Schweiz, Südafrika
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Claudio Fäh
Darsteller: Ryan Kwanten, James Norton, Charlie Murphy, Ed Skrein, Tom Hopper, Leo Gregory, Ken Duken, Anatole Taubman, Johan Hegg, Danny Keogh, Joe Vaz u.a.

In ihrer Heimat mit einem Bann belegte Wikinger stranden an der Küste von Schottland. Hier geraten sie mit Soldaten des Königs aneinander, metzeln sie nieder und machen eine besondere Beute: Die Tochter des Königs. Der startet eine wilde Hetzjagd auf die Nordmänner. Temporeicher, technisch starker, im Ton angenehm altmodischer Abenteuerfilm.
:liquid7:

Zur "Northmen – A Viking Saga" Kritik

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Beitrag von StS » 26.02.2015, 09:17

Dem Trailer bin ich in der letzten Zeit derart oft vor irgendwelchen Filmen begegnet - schon fast nervig... :wink:

Werde ihm trotzdem mal ne Chance einräumen - klingt ja schließlich ganz nett. Das mit dem Drehort Südafrika wusste ich gar nicht - kann ich mir aber gut vorstellen, denn gerade die rauere Südküste passt tatsächlich erstaunlich anständig. Als ich vor einem Jahr dort war, hat mich die Landschaft teilweise ebenfalls unweigerlich an England oder Irland (oder so) erinnert - auch ohne Farbfilter... :wink:


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Beitrag von freeman » 26.02.2015, 09:24

Jip, dass die Landschaften gut passen, sieht man auch im Making Of, wo man auch ungefilterte Eindrücke von der Natur bekommt. Da ist man schon ein Stück weit erstaunt, dass es da so rau zugeht. War ja der zweite Film die Woche, in dem Südafrika ein anderes Land doubelt (Outpost 37-Iran). Da scheint ganz schön Bewegung reinzukommen.

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Beitrag von Vince » 02.05.2015, 09:31

Wie in „Vikings“ sieht man in „Northmen“ expeditionsfreudige Nordmänner zum Einstieg aufs Festland krabbeln; der Fokus wird also eng gehalten, damit sich das Panorama auf die seit „Thor“ chic gewordenen Wikingergeschichten mit jedem Storydetail weiten kann. Die TV-Serie hingegen hält das Niveau anschließend aufrecht, während die deutsch-schweizerische Koproduktion ihr Heil in heillosem Actiontrash sucht. Immerhin, Claudio Fäh versteht es wenigstens, sein Abenteuer ohne Längen zu inszenieren. Das Fußmarsch-Movie generiert als Vorläufer des gemeinen Road-Movies stets neue Situationen, die man als oberflächlich spannend einordnen würde, weil sie nie lange auf einem Moment verharren, sondern zuverlässig in die nächste Brenzligkeit überleiten. Tom Hopper, Ken Duken, Ryan Kwanten & Co. machen dabei den Eindruck, putzige Karikaturen der Belegschaft aus „Der 13te Krieger“ zu geben, zumal sie durch ähnliche Landschaften streifen, dabei aber ungleich absurdere (allerdings zugleich auch weniger fantasylastige) Situationen durchstehen.

Wie kann man letztlich auch einem Film böse sein, der die Antagonisten bis ins Lächerliche hinein dämonisiert und der keine Gelegenheit auslässt, jedes Wendungsklischee zu betonen, indem es mit doppelten und dreifachen Böden untersetzt wird? In seinem Bemühen, gute, harte Männerunterhaltung zu bieten, ist „Northmen“ tatsächlich eine im offensichtlichen Scheitern ziemlich charmante Nummer.
:liquid6:

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